Der Hochzeitsläufer: Über den roten Teppich zum Traualtar

Ein neuer Trend, der aus den USA kommt und bei uns schön langsam von Brautpaaren entdeckt wird, ist der Wedding Carpet. Es handelt sich dabei um einen Teppich, über den die Braut zum Traualtar läuft. Der Glamour-Faktor wird durch so einen Hochzeitsteppich noch mal gehoben. Und welche Braut wollte nicht schon immer mal über einen roten Teppich laufen?

Vorne wartet der Bräutigam, die Gäste schauen alle ganz gespannt zurück und endlich: Hier kommt die Braut. Es ist ihr großer Auftritt. Damit dieser noch mehr an Eleganz und Aufsehen gewinnt, setzen die Amerikaner seit Jahren auf den Wedding Carpet. Die Braut läuft über einen bemalten Teppich direkt in die Arme ihres großen Schatzes.

Hier kommt die Braut

Der Hochzeitsläufer bietet sich für mehrere Wege an. So zum Beispiel:

  • Vom Hochzeitsauto bis zum Traualtar in der Kirche
  • Im Trauungszimmer im Standesamt
  • Bei einer Strandtrauung
  • Bei einer Trauung im Freien auf dem Weg zum Hochzeits-Pavillon

Design – von einfärbig bis bunt

Was das Aussehen des Wedding Carpets betrifft, so sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer einen Hauch von Hollywood auf der eigenen Hochzeit haben möchte, ist mit einem roten Teppich natürlich gut beraten. Die Braut kann wie ein Oscar Star über den roten Teppich laufen. Anstelle der Reporter erwarten sie die Gäste, der Fotograf und natürlich der Bräutigam. Der Hochzeitsläufer kann selbstverständlich jede Farbe haben.

Passend zu den Hochzeitsfarben

Wichtig ist nur: Der Teppich sollte zu den Hochzeitsfarben passen. Paare, die eine bunte Hochzeit feiern möchten, können auch auf einem Farben-Mix setzen. Auch sehr romantisch: Ein Herz auf dem Hochzeitsteppich mit den Vornamen von Braut und Bräutigam und den Hochzeitstermin darauf.

Cocktailkleid für die standesamtliche Hochzeit

Für die standesamtliche Trauung kann die Braut zwischen vielen Brautkleidern wählen. Findet die Hochzeit am gleichen Tag wie die kirchliche Trauung statt, trägt sie meistens zu beiden Terminen das weiße Brautkleid. Wird an einem Tag aber nur standesamtlich geheiratet fällt die Wahl oft auf ein Cocktailkleid.

Eine Braut, die sich nicht zwischen traditionellem weißen Brautkleid oder einem farbigen Kleid entscheiden kann, findet so die beste Lösung: Bei der kirchlichen Trauung wird ein weißes Brautkleid getragen und für das Standesamt gibt es ein Cocktailkleid. Ob kurz oder lang, einfärbig oder mit Muster. Cocktailkleider gibt es in allen möglichen Variationen.

Buntes Cocktailkleid

Ein kurzes Cocktailkleid in Farbe verleiht jeder Braut das gewisse Etwas. Wobei kräftige Farben wie Rot oder Pink sehr gut wirken. Wer nicht so viel Farbe bekennen will, greift zu einem Kleid in Pastelltönen. Aber Vorsicht: Bei einer blassen Haut ist ein Kleid in blassem Farbton oft nicht sehr empfehlenswert.

Kombiniert mit Stöckelschuhen

Kombiniert mit edlen Stöckelschuhen wirkt ein Cocktailkleid besonders schick. Wobei selbst die Kombination mit flachen Schuhen, wie zum Beispiel Ballerinas, in Frage kommt. Wer Schuhe im gleichen Farbton wie das Kleid tragen möchte, sollte darauf achten, dass die Farben des Kleids und der Schuhe wirklich gleich sind. Eine Unterarmtasche macht den Auftritt der Braut perfekt.

Kleid nach Hochzeit vielseitig einsetzbar

Der Vorteil eines Cocktailkleids: Es kann nach der Hochzeit zu vielen anderen Anlässen getragen werden. Sei es zur Silvesterparty, auf einen Galaabend oder auf einem Ball. Und wer noch mal gern die Hochzeit aufleben lassen möchte, genießt mit seinem Liebsten im Cocktailkleid ein schönes Essen im Freien an einem lauen Sommerabend.

Farbe in Hochzeitseinladung ankündigen

Ein farbliches Cocktailkleid hat natürliches folgendes „Risiko“: Möglicherweise tragen auch weibliche Gäste ein Kleid in der gleichen Farbe des Cocktailkleids der Braut. Wer das nicht möchte, sollte auf Nummer sicher gehen und in der Hochzeitseinladung erwähnen, dass die Farbe xy der Braut vorenthalten ist.

Standesamtliche Hochzeit

Was ist bei einer Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit in Österreich zu beachten? Wir haben alle Infos auf einen Blick.

Wann für die standesamtliche Hochzeit anmelden?

Die Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit ist frühestens sechs Monate vor dem Wunschtermin möglich. Es gibt keine Mindestfrist für die Anmeldung, allerdings liegt die Wartezeit für eine standesamtliche Hochzeit in größeren Städten bei zwei bis sechs Wochen.

Was sind die Voraussetzungen für eine standesamtliche Hochzeit?

  • Vollendete 18. Lebensjahr (Bei minderjährigen Personen muss eine Einwilligung der/des Obsorgeberechtigten vorliegen.)
  • Es dürfen keine Eheverbote vorliegen:
    • Adoptivverhältnis
      Eine Ehe in einem bestehenden Adoptivverhältnis (Adoptivvater bzw. -mutter und Adpotivkind) ist nicht möglich.
    • Blutsverwandtschaft
      Eine Ehe zwischen Blutsverwandten gerader Linie (z.B. Mutter und Sohn) oder zwischen Geschwistern bzw. Halbgeschwistern ist nicht erlaubt.
    • Doppelehe
      Eine Ehe zusätzlich zu einer bereits bestehenden Ehe ist verboten.

Wer ist für die standesamtliche Hochzeit zuständig?

Die Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit erfolgt

  • beim Standesamt oder der Standesamtsverband der Gemeinde.
  • in Statutarstädten beim Standesamt des Magistrats.
  • in Wien bei den Standesämtern.

Was ist bei der Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit zu tun?

Bei der Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit wird das „Aufgebot“ erstellt. Damit ist die die Niederschrift zur Ermittlung der Ehefähigkeit gemeint. Weiters kann auch bereits die gewünschte Namensführung in der Ehe angegeben werden. Deshalb macht es Sinn, sich darüber bereits vor der Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit Gedanken zu machen.

Was sind die erforderlichen Unterlagen für die Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit?

  • Amtlicher Lichtbildausweis
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Abschrift aus dem Geburtenbuch (nicht älter als sechs Monate) oder eine der Abschrift entsprechenden Urkunde
  • Bestätigung der Meldung
    Für in Österreich gemeldete Personen ist keine Meldbestätigung erforderlich.
  • Ev. Urkunde(n) akademischer Grade

Wenn bereits einmal eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft geschlossen wurde:

  • Heiratsurkunde/n aus der/den Ehen davor
  • Nachweis der Scheidung, Aufhebung oder Nichtigerklärung der früheren Ehe
  • Sterbeurkunde der Ehepartnerin/des Ehepartners bzw. der eingetragenen Partnerin/des eingetragenen Partners

Wenn es gemeinsame/s uneheliche/s Kind/er gibt:

  • Geburtsurkunde/n
  • Wenn der Vater nicht in der Geburtsturkunde steht: Vaterschaftsanerkenntnis
  • Staatsbürgerschaftsnachweis wenn vorhanden
  • Nachweis Wohnsitz des Kinds/der Kinder

Trauzeugin bzw. Trauzeuge

Zwei TrauzeugInnen müssen sowohl bei der standesamtlichen als auch der kirchlichen Trauung anwesend sein.

Voraussetzungen für die Trauzeugin bzw. den Trauzeugen

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Amtlicher Lichtbildausweis (z. B. Reisepass oder Führerschein)
  • Verstehen der Sprache, in der die Trauung stattfindet. Andernfalls muss ein Dolmetscher vor Ort sein.

Trauzeugin bzw. Trauzeugin am Standesamt

Bei der standesamtlichen Trauung erklären die Verlobten die Ehe miteinander eingehen zu wollen. Die beiden TrauzeugInnen bezeugen mit ihrer Unterschrift auf der Heiratsurkunde die Hochzeit des Paares – ohne Verpflichtungen einzugehen.

Trauzeugin bzw. Trauzeugin in der Kirche

Bei der kirchlichen Trauung müssen die beiden TrauzeugInnen die Heirat des Paares kirchenrechtlich und rechtspflichtig beurkunden. Dazu unterschreiben sie in der Regel nach der Trauung die Hochzeitsurkunde in der Sakristei.
Die TrauzeugInnen sollten sich zum christlichen Glauben bekennen, auch wenn es rechtlich nicht erforderlich ist.

Wer sollte Trauzeugin bzw. Trauzeuge sein?

Die Trauzeugin bzw. der Trauzeuge sollte eine Vertrauensperson sein. Zum Beispiel die beste Freundin, mit der frau schon durch dick und dünn im Leben gegangen ist 🙂 Oder der Kumpel, mit dem man(n) schon den Kindergarten besucht hat.
Die TrauzeugInnen sollen eine Stütze für Braut und Bräutigam am Hochzeitstag sein. Vom Trauzeugen wird erwartet, dass er auf der Hochzeitsfeier eine Rede hält.

Traumhochzeit in Graz

In Graz ist eine standesamtliche Hochzeit in den Trauungssälen im Rathaus und am Joanneumring möglich. Und an folgenden außergewöhnlichen Plätzen, die ein wunderschönes Ambiente bieten.

Schlossberg

Das „Schlossberg“ am Schlossberg bietet ein traumhaftes Ambiente: Über den Dächern von Graz wird der Hochzeitsgesellschaft ein Ausblick über die ganze Stadt geboten.
Mehr Infos zur Hochzeit am Schlossberg

Orangerie im Burggarten

In der renovierten Orangerie im Burggarten kann wunderbar auf der großflächigen Terrasse und der angrenzenden Gartenfläche gefeiert werden.
Mehr Infos zur Hochzeit in der Orangerie im Burggarten

Plabutscher Schlösserl

Mitte im Grünen stellt das Plabutscher Schlösserl den perfekten Rahmen für eine Traumhochzeit dar. Zauberhaft: Der Schlosspark mit viel Platz zum Feiern und Tanzen.
Mehr Infos zur Hochzeit im Plabutscher Schlösserl

Schloss Eggenberg

Eine märchenhafte Kulisse für eine Hochzeit bietet das Schloss Eggenberg. Ja sagen im prunkvollen Planetensaal.
Mehr Infos zur Hochzeit im Schloss Eggenberg

Glockenspielhaus

Heiraten im Glockenspielhaus mitten in der Grazer Altstadt. Genau genommen im Raum „Glockenspiel“ mit dem historischen Dachstuhl.
Mehr Infos zur Hochzeit im Glockenspielhaus

St. Veiter Schlössl

Das St. Veiter Schlössl liegt im Norden von Graz auf einer leichten Anhöhe. Es bietet ein stilvolles Ambiente für jede Hochzeit.
Mehr Infos zur Hochzeit im St. Veiter Schlössl

Traumhochzeit in einem Wiener Wahrzeichen

Standesamtlich heiraten ist in Wien auch außerhalb des Standesamtes möglich. Unter anderem in einem der folgenden vier Wiener Wahrzeichen.

Donauturm

Lust auf eine Hochzeit in luftigen Höhen? Dann bietet sich dazu der Donauturm, das höchste Wiener Wahrzeichen, bestens an. Geheiratet werden kann in der verglasten Panoramaterrasse in 152 Metern Höhe.
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Wiener Rathaus

Eine wunderschöne Kulisse für eine Hochzeit stellt auch das Wiener Rathaus dar. Mit einer Fläche von 113.000 Quadratmetern zählt es zu den imposantesten Wahrzeichen der Bundeshauptstadt. Der Steinerne Saal 2 bietet ein wunderbares Ambiente für eine Hochzeit im historischen Rahmen.
Mehr Infos zur Hochzeit im Wiener Rathaus

KunstHausWien

Für Freunde der Kunst bietet das KunstHausWien einen sehr speziellen Rahmen für die Hochzeit. Das von Friedensreich Hundertwasser erschaffene Museum besticht mit seiner Kreativität. Unter anderem gewellte Fußböden, bunte Farben und phantasievolle Formen  verleihen dem Gebäude seine Einzigartigkeit. Eine prachtvolle Atmosphäre für eine Hochzeit.
Mehr Infos zur Hochzeit im KunstHausWien

Wiener Riesenrad

Beim Heiraten einen herrlichen Blick über Wien genießen und sich dabei noch drehen? Ist möglich! Und zwar bei einer Hochzeit im Wiener Riesenrad mitten im Wiener Prater. Zum Heiraten steht der Luxuswaggon „Jugendstil“ zur Verfügung.  
Mehr Infos zur Hochzeit im Wiener Riesenrad