Dosen am Hochzeitsauto: Anleitung

Es ist bereits aus der Weite zu hören: Ein Hochzeitsauto, an das Blechdosen gehängt sind. Die scheppernden Dosen garantieren dem Brautpaar vollste Aufmerksamkeit von Passanten und sollen zudem böse Geister vertreiben. Der beliebte Hochzeitsbrauch kann sehr einfach selbst umgesetzt werden.

Bastelanleitung für den „Autoschmuck“ mit Dosen

Material für den Dosenschmuck

  • Leere Blechdosen (z. B. Suppen- oder Katzenfutterdosen gut auswaschen)
  • Milchdosenöffner oder z.B. Nagel und Hammer zum Durchstoßen
  • Schnur
  • Schere

Optional:

  • Papier
  • Stift
  • Klebstoff
  • Schleifchen

Dosen am Hochzeitsauto – Anleitung:

Für den Fall, dass der geöffnete Deckel noch an der Dose ist, wird dieser zunächst entfernt. Dann wird durch den Dosenboden mit dem Milchdosenöffner oder anderem Werkzeug ein Loch gestochen. Jetzt können die einzelnen Dosen mit der Schnur miteinander verbunden werden. Mit dicken Mehrfachknoten in der Schnur oder Querstäbchen (z.B. von Eislutschern) werden die Dosen fixiert. Wenn an jeder Schnur nur eine Dose hängt, kann man auch einfach einen Knoten um die Dosenwand herum machen – die andere Variante ist aber hübscher:

Dosen Deko Hochzeitsauto

Das Gesamtkonstrukt an Dosen sollte am Ende über eine längeres Stück Schnur verfügen, mit dem es an das Hochzeitsauto gebunden werden kann. Ebenfalls möglich: Anbinden an der Anhängerkupplung oder einfach Einklemmen in der Heckklappe.

Sehr schön ist es, die einzelnen Dosen noch mit Papier zu verzieren. Papier in der/den Hochzeitsfarbe/n bietet sich dazu perfekt an. Außerdem kann auf das Papier zum Beispiel noch „Just Married“ geschrieben werden. Das Papier wird dazu einfach in passender Größe zugeschnitten und mit Klebstoff auf die Dosen geklebt.

Heiraten am Freitag, den 13.

Hochzeit am Freitag, den 13., geplant? Auch wenn der Tag im Volksglauben oft als ein Tag, an dem sehr viele Unglücke passieren, gefürchtet wird, besteht kein Grund zur Panik. Denn Auswertungen von Unfalldaten haben ergeben, dass am Freitag, den 13., nicht mehr Unfälle mit schwerem Sachschaden passieren als an einem anderen Freitag. Deshalb: Den besonderen Tag mit dem speziellen Datum in vollen Zügen genießen.

Warum der Freitag, der 13., so voller Aberglauben steckt, ist bis heute nicht klar. Vermutet wird, dass die Kombination aus Freitag und der Zahl 13 dazu geführt haben. Denn der Wochentag und die Zahl gelten jeder für sich seit langem als Symbole des Unglücks. Wobei Freitag, der 13., vor allem in unseren Breitengraden als Unglückstag zählt. In Italien zum Beispiel ist der Freitag, der 17., gefürchtet, während in Griechenland, der Dienstag, der 13., für Aberglauben sorgt.

Zukünftige Freitage am 13.

Wem trotz aller Statistiken Freitag, der 13., trotzdem nicht ganz geheuer ist, sollte folgende Termine für eine Hochzeit ausschließen:

Freitag, 13. Jänner 2017
Freitag, 13. Oktober 2017
Freitag, 13. April 2018
Freitag, 13. Juli 2018

Hochzeitssuppe – Brauch und Rezept

Schon mal was von der Hochzeitssuppe gehört? 🙂 Sie wird in Teilen Deutschlands und in Kärnten traditionell vom Brautpaar und den Gästen genossen. In der Regel wird mit der Hochzeitssuppe das Menü gestartet.

Aus welchen Zutaten besteht die Hochzeitssuppe?

Bei der Hochzeitssuppe handelt es sich in Deutschland um eine klare Suppe auf Basis einer Hühnerbrühe. Sie wird angereichert mit

  • Hühnerfleisch
  • Nudeln
  • Fleischklösschen
  • Spargelköpfen
  • Eierstich
  • ev. auch Rosinen

Es gibt zahlreiche regionale Rezepte für die Hochzeitssuppe. Da sie in früheren Zeiten Bestandteil eines jeden Hochzeitsmenüs war, gibt es sie nicht nur in Süd- und Norddeutschland, sondern auch in anderen Regionen Deutschlands.

Eine sehr bekannte Variante der Hochzeitssuppe ist die Westfälische Hochzeitssuppe. Sie wird aus Rindfleisch zubereitet und ebenfalls als Auftakt des Hochzeitsmenüs serviert.

In Kärnten gibt es die Gailtaler Hochzeitssuppe (auch Kirchtagssuppe), die reichhaltiger und raffinierter ist. So kommen Gewürze wie Safran, Zimt und Gewürznelken dazu, außerdem wird sie mit Eidottern und Schlagobers verfeinert. Hier gibt’s ein Rezept für die Gailtaler Hochzeitssuppe.

Es sind auch Fertigsuppen mit dem Namen „Hochzeitssuppe“ im Handel erhältlich.

Mahlzeit 🙂

Luftballons mit Wünschen steigen lassen

Ein sehr beliebter Hochzeitsbrauch ist es, Luftballons mit Wünschen an das Brautpaar steigen zu lassen. Die Finder der Luftballons sollen die Kärtchen mit den Wünschen dann an das Brautpaar schicken.

Romantik pur: Das Brautpaar und die Gäste stehen zusammen und es gehen dutzende Luftballone auf einmal in die Luft – am besten noch in Herzform. Damit die Ballone aufsteigen benötigt es Helium. Die Vorbereitung bedarf somit etwas Zeit und sollte gut geplant sein.

Wünsche an das Brautpaar

Sehr oft werden an die Luftballons Wünsche an das Brautpaar gehängt. Das funktioniert so: Jeder Gast schreibt auf ein kleines Kärtchen seine Wünsche an Braut und Bräutigam. Aber Achtung: Damit der Ballon dann auch wirklich in die Lüfte steigt, muss das Kärtchen sehr leicht sein. Am besten wird einfaches Papier dazu verwendet. Jedes Kärtchen sollte vorab bereits mit der Adresse des Brautpaars versehen worden sein und der Bitte, dass der Finder die Karte an die angegeben Adresse sendet. Im Idealfall freut sich das Brautpaar nach der Hochzeit über „Ballon-Glückwünsche“.

Genehmigung einholen

Ganz wichtig: Das Steigenlassen einer größeren Anzahl von Luftballonen ist nicht automatisch erlaubt. Es wird in der Regel eine Genehmigung dazu benötigt, um welche man sich rechtzeitig kümmern sollte.

Alternativen zum Reiswerfen

Das Brautpaar kommt überglücklich aus dem Standesamt oder der Kirche und es regnet piksende Reiskörner, die zum Elend der Braut in ihrem Ausschnitt landen und auch wenig spektakulär auf den Hochzeitsfotos aussehen. Eine verstaubte Tradition, die seit einigen Jahren aber neu interpretiert wird. In erster Linie, weil immer öfter Reiswerfen verboten ist. Wir haben ein paar Alternativen zusammengetragen, die sich bereits großer Beliebtheit erfreuen.

Reiswerfen verboten?

In vielen Städten ist Reiswerfen generell verboten, aufgrund der Verschmutzung und der Tatsache, dass der ungekochte Reis für Tiere schädlich sein kann. Deshalb unbedingt vorher informieren wie die Richtlinien diesbezüglich sind.

Die Alternativen:

Rosenblätter

Nicht ganz unbekannt ist diese Alternative und auf jeden Fall ein Hingucker auf den Hochzeitsfotos. Ein Tipp: Getrocknete Rosenblätter lassen sich besser werfen als frische. Es können durchaus auch andere Blumenblätter gewählt werden, aber da Rosen immer ein Zeichen für die Liebe sind, gefallen uns diese am besten. Besonders schön: Rosenblätter in Organzasäckchen abfüllen und an alle Gäste verteilen.

Seifenblasen

Der Vorteil: Es gibt nichts zum Wegkehren und auch keine unangenehmen Überbleibsel unterhalb der Hochzeitsgarnitur. Wichtig: Unbedingt vorher testen, ob die Seifenblasen keine lästigen Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Sonst sind Seifenblasen eine Freude für Groß und Klein.

Konfetti

Schön bunt und auch schön viel Arbeit, wenn anschließend aufgeräumt werden muss. Nichtsdestotrotz ist Konfetti eine farbenfrohe Alternative zum Reiswerfen. Besonders engagierte Freunde des Brautpaares können Konfetti in Herzform oder in einer besonderen Farbe ausstechen.

Glam the Dress: Das Shooting für die Braut

Nachdem „Trash the Dress“ nicht bei allen Bräuten für große Freude gesorgt hat, wird „Glam the Dress“ eher für Begeisterung sorgen. Bei diesem Shooting kann die Braut ein zweites Mal in ihr Brautkleid schlüpfen und zauberhafte Fotos machen lassen.

Während es beim Trash the Dress darum geht, das Brautkleid während des Shootings mehr oder weniger zu zerstören (z. B. durch Wälzen im Schlamm), soll sich die Braut beim Glam the Dress Shooting wie eine Prinzessin fühlen. Bei diesem Shooting dreht sich alles um sie und das Brautkleid. Anders als am Hochzeitstag, wo Nervosität und zu einem bestimmten Teil auch Stress Wegbegleiter sind, geht das Glam the Dress Shooting ganz relaxed über die Bühne. Es findet nach der Hochzeit an einem Wunschort statt.

Den Glamour der Hochzeit noch mal spüren

Die Gründe für ein Glam the Dress Shooting können sehr unterschiedlich sein. Das Wetter war am Tag der Hochzeit regnerisch, die Zeit für die gewünschten Fotos war nicht ausreichend oder frau möchte einfach dieses Feeling von der Hochzeit etwas später noch mal erleben. Noch einmal den Glamour der Hochzeit zurückholen, bevor das Brautkleid im Schrank verschwindet. Besonderes Augenmerk sollte bei der Planung des Shootings auf die Auswahl der Location gelegt werden. Fotos in einem Schloss oder in freier Natur sind wunderschön. Aber warum nicht auch mal an eine etwas ausgefallenere Location denken, wie zum Beispiel einen Cupcakes Laden?

Ein “Family MC”, ein Zeremonienmeister aus der Familie

Jeder war wahrscheinlich schon einmal auf einer Hochzeit, die unorganisiert und chaotisch war. Besondere Momente gehen unter, weil niemand so recht weiß, was als nächstes Highlight auf dem Programm steht. Daher der neue Trend aus den USA, der sogenannte „Family MC“ – ein Zeremonienmeister aus dem Familien- oder Freundeskreis, der am Tag der Hochzeit durch das Programm führt.

Wer eignet sich als Zeremonienmeister?

Es sollte jemand sein, der durchaus in der Lage ist einen Raum voller Gäste zu unterhalten ohne sich dabei unwohl zu fühlen. Schön ist es außerdem, wenn es eine Person aus dem engeren Kreise ist, wie vielleicht der Onkel oder ein guter Freund. Die Aufgabe des Zeremonienmeisters ist es das Hochzeitsprogramm Schritt für Schritt abzuarbeiten, damit das Brautpaar ganz entspannt seinen Tag genießen kann.

Die Vorteile

Wenn sich die richtige Person für die Aufgabe gefunden hat, sollte schon vorab mit dem Brautpaar gemeinsam ein Unterhaltungsprogramm aufgestellt werden, wie zum Beispiel die Ansage des Hochzeitstanzes und das Ankündigen des Feuerwerkes. Durch einen strukturierten Tagesablauf weiß jeder Gast was zu welcher Zeit geschieht und was man nicht verpassen sollte. So wissen beispielsweise alle Gäste rechtzeitig was sie nach dem Essen erwartet oder vielleicht auch von der einen oder anderen Überraschung für das Brautpaar, in die der Zeremonienmeister sie eingeweiht hat. Auch, wenn das Gruppenfoto gemacht werden soll, werden dank dem Zeremonienmeister alle pünktlich sein und niemand wird auf dem Bild fehlen.

Dankeschön

Da die Aufgabe des Zeremonienmeisters nicht ganz einfach und auch anstrengend ist, sollte sich das Brautpaar mit einem Geschenk bedanken, am besten noch auf der Feier selbst.

Unser Fazit:

Ein sehr sinnvoller Trend, der das Brautpaar vor so manchen Pannen am Tag der Hochzeit rettet und für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Aber keine Sorge, reibungslos heißt nicht unbedingt langweilig, denn der Zeremonienmeister ist gleichzeitig auch Entertainer und bemüht, dass die Stimmung stets heiter und lustig ist.

Weltknuddeltag – Umarmen kann so schön sein

Wer den Winter schon leid ist und von unförmigen Schneeschuhen genug hat, der wird am 21. Januar endlich wieder etwas zu lachen haben. Der Weltknuddeltag steht bevor und es darf den ganzen Tag umarmt werden. Dabei ist es ganz egal, ob Freunde, Verwandte oder Fremde umarmt werden. Jeder ist ein potenzieller Knuddelkandidat.

Wer hats erfunden und warum?

Vor 22 Jahren führte  Kevin Zaborney den „National Hug Day“ ein, denn Studien fanden heraus, dass gerade zwischen Weihnachten und Valentinstag die meisten Menschen in ein emotionales Tief sinken. Umarmungen lösen demzufolge Glückshormone aus, die aus dem emotionalen Tief helfen sollen. Eine schöne Idee den Liebsten wieder zu zeigen wie wichtig sie sind. Wer kontaktfreudiger ist und sich vor verwirrten Gesichtern nicht scheut, der darf auch gerne einfach mal den Postboten oder den Polizisten umarmen. Es gibt allerdings bisher keine Studien darüber, ob sich jeder unbedingt über diese Geste freut, doch der Gedanke dahinter zählt.

Für alle Gegner des Weltknuddeltages gibt es…

Alle anderen, denen der Weltknuddeltag zu kitschig und zu sentimental ist, können jetzt trotzdem aufatmen. Denn am 21. Januar findet auch der Welttag der Jogginghose statt. Jeder, der also auf Umarmen pfeift, kann getrost in der Jogginghose zu Hause bleiben und den Schlabberlook zelebrieren. Karl Lagerfeld, der Mode Guru von Chanel, dürfte allerdings kein Fan des Jogginghosen Welttages sein, denn zuletzt verkündete er noch „Wer Jogginghosen anzieht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“.

In diesem Sinne, fröhliches Umarmen und gelassenes Entspannen in der Jogginghose.

Christmas Wedding

Weihnachten steht bald vor der Tür, die ersten Punschstände werden eröffnet und das Gefühl von Wärme und Geborgenheit macht sich breit. Gerade zur kalten Jahreszeit kommen die Liebsten nach langer Zeit zusammen, wieso also nicht auch zur Hochzeit?

Einladungen der besonderen Art

Wer jetzt an rote, schniefende Nasen und kalte Füße denkt, der liegt falsch. Eine weiße Weihnachtshochzeit kann so viel mehr sein. Es beginnt bereits bei den Einladungen. Schon mal daran gedacht, durchsichtige Glaskugeln mit einem Zettel, auf dem Datum und Uhrzeit stehen, zu füllen? Das ist nicht nur originell, sondern findet auch Verwendung bei den Gästen. Ganz traditionell kann diese Einladung ihren Platz am Weihnachtsbaum finden.

Farbspiel

Farblich liegen Rot und Grün natürlich im Trend. Tannenzapfen können in den Farben Silber oder Gold angesprüht werden und als Dekoration neben Tannenzweigen und Nüssen dienen. Als Aperitif werden gefrorene Beeren in Sekt gereicht. Das Farbspiel aus prickelndem Sekt und herrlich roten Beeren wird den Gästen mit Sicherheit Freude bereiten.

Weihnachtliches Aroma

An duftenden Zimtstangen können mit Golddraht die Namensschilder der Gäste befestigt werden und an dem jeweiligen Sitzplatz platziert werden. Weihnachtsbowlen mit einer Prise Zimt und Lebkuchengewürz sorgen für das richtige Aroma in der Feierlocation.

Ausrüstung für Braut und Bräutigam

Damit Braut und Bräutigam an ihrem großen Tag keine kalten Füße bekommen, gibt es wärmende Einlagen, die bis zu 12 Stunden anhalten. Wer eine romantische, unter dicken Decken eingehüllte Kutschfahrt zur Kirche in Erwägung zieht, sollte neben den Brautschuhen eine Alternative haben. Besonders modisch finden wir die „I do“ Kollektion von Uggs. Pailletten und Glitzer überzeugen und lassen, die sonst so unförmigen Boots, richtig schick aussehen.

Und, bereits Lust auf eine Weihnachtshochzeit bekommen? Es muss nämlich nicht immer eine Sommerhochzeit im Freien sein. Mit den richtigen Accessoires und guter Vorbereitung kann eine Weihnachtshochzeit unvergesslich werden.

Zum Einstimmen – eines unserer liebsten Weihnachtslieder:

 

Und er hat “Ja” gesagt – Wenn Frauen den Heiratsantrag machen

Eine Hochzeit ohne Traditionen ist kaum vorstellbar – aber was ist mit dem Heiratsantrag? Sind es immer noch die Männer, die die alles entscheidende Frage stellen sollten? Manche Frau hat in dieser Hinsicht ihre Prinzipien – wenn nicht ihr Mann um die Hand anhält, dann eben ein anderer. Vielen dürfte jedoch unklar sein, dass Männer sich genauso über einen Antrag freuen, wie Frauen. Es ist die moderne Variante des Heiratsantrages, wenn die Frau ihren Liebsten fragt, ob er sie heiraten möchte.

Geschmäcker sind verschieden

Geschmäcker sind verschieden und für manche Frauen ist die moderne Variante des Heiratsantrages die einzige Möglichkeit ihren Partner zu heiraten, weil dieser einfach nicht auf die Idee kommt. Auch Andeutungen, wie „Eva und Paul heiraten bald, ist das nicht schön?“ helfen oftmals dem Partner nicht auf die Sprünge. Also wieso sollte Frau nicht die Initiative ergreifen und den Mann fragen. Tatsächlich gibt es Männer, die einfach nicht den Mut haben zu fragen, weil sie meist im Dunkeln tappen und nicht sicher sind, dass der Partner auch den Antrag annimmt.

Was zum Antrag tragen?

Besonders überrascht dürfte Mann sein, wenn Frau in einem Anzug den Antrag macht, oder vielleicht sogar in einer Variante, die aus einer Hälfte Kleid und  einer Hälfte Anzug besteht.  Wer es lieber klassisch mag, kann ganz romantisch in einer Traumrobe den Ring zücken, dass der Partner ganz sicher sprachlos sein wird. Eine Fahrt ins Grüne in seinem Lieblingsauto und ein Picknick im Freien können für die richtige Atmosphäre sorgen.

Vorteile

Als Frau die alles entscheidende Frage zu stellen, kann durchaus von Vorteil sein. Der Verlobungsring fällt entsprechend groß und genauso aus, wie man es sich schon immer gewünscht hat.  Außerdem bietet der moderne Heiratsantrag viel Potenzial für eine spannende, ungewöhnliche Geschichte, die sicher in der Hochzeitsrede aufgegriffen wird.

Erinnerungen an die Hochzeit kreativ festhalten

So lange es auch dauert, die Hochzeit vorzubereiten, so schnell ist sie auch schon wieder vorbei. Oftmals ist das Brautpaar viel zu beschäftigt, um alle Einzelheiten der Hochzeitsfeier mitzuerleben, daher sind kleine Erinnerungen an den Abend eine schöne Idee für spätere Tage. Hier sind fünf Tipps wie man als Gast das Brautpaar überraschen kann.

1.    bestickte Tischdecke

Eine kreative Idee für die Gäste eine Botschaft zu hinterlassen. Mit Stoffmalstiften kann die Tischdecke des Brautpaares signiert werden. Später werden die Unterschriften und Malkünste der Gäste nachgestickt und sind für die Ewigkeit.

2.    Polaroidkette

Immer schön sind Sofortkameras, sogenannte Polaroidkameras. Mit diesen können Gäste sich ganz ungezwungen fotografieren, ihre Bilder sofort beschriften und an eine Kordel, die sich über die gesamten Raum erstreckt, heften. Am Ende der Feier kann die Kordel samt Fotostrecke abgenommen und mit nach Hause genommen werden.

3.     Wunschbaum

Im Vorhinein sollte ein Bäumchen mit Übertopf besorgt werden und in der Mitte der Feierlocation platziert werden.  Zettel und Stift sollten für die Gäste bereitliegen. Jeder Gast kann seine ganz persönlichen Wünsche an das Brautpaar niederschrieben, zusammenrollen und an dem Bäumchen befestigen.  Nach der Hochzeit wird das Brautpaar großen Spaß daran haben die Zettel zu öffnen.

4.    Schatztruhe

Eine Holzschatulle wird auf dem Geschenktisch platziert. Die Gäste können entweder Geld oder Glückwünsche hineinlegen. Ein Jahr nach der Hochzeit zum Hochzeitstag darf die Truhe geöffnet werden. Von dem Geld kann dann schön Essen gegangen werden und als Highlight die Glückwünsche vorgelesen werden.

5.    Kunstwerk

Nicht jeder malt wie Picasso, aber darum geht es bei der Aufgabe für die Gäste auch nicht. Auf einer großen Leinwand darf sich jeder wie ein großer Künstler fühlen. Das Bild kann das Brautpaar später in seinem zukünftigen Heim aufhängen.

Aberglaube rund um die Hochzeit

Als Braut würde man schon gerne vor der Ehe regeln wer das Sagen im zukünftigen Heim hat oder vielleicht auch gerne erfahren was Unheil oder Glück bringt? Wir wissen mehr. Mit Hexerei und dunklen Mächten hat das, was wir jetzt verraten, nichts zu tun. Mit Aberglauben allerdings schon.

Wer hat das Zepter in der Hand?

  • Wer die Hand beim Anschneiden der Torte oben hat, hat auch später in der Ehe das Sagen.
  • Dill im Schuh und er gibt Ruh. Angeblich sollen Dill und Salz im Schuh während der Trauung den Mann für die nächsten Jahre zähmen. Während der Trauung hält die Braut ihren Fuß unbemerkt über den ihres Bräutigams und spricht „Salz und Dill, wenn ich rede bist du still“.
  • Wer betritt zuerst das Heim? Längst will Braut nicht mehr über die Schwelle getragen werden, im Gegenteil liebe Männer, wenn die Braut geradezu unglaublich schnell in das Eigenheim laufen sollte, sind Sie bereits zu spät. Dann werden Sie vermutlich mit den Worten „Ich bin der Wolf, du das Schaf“ gestraft. Es ist besiegelt. Das Schaf ordnet  sich dem Wolf unter, zumindest sollte es das lieber tun.

Bäumchen wechsel dich

  • Niemals während der Trauung umdrehen. Das bedeutet man ist bereits wieder auf der Suche nach Ehegatte-/in Nr. 2.
  • Auch ist es nicht dienlich vor der Hochzeit das  Spiel „Er liebt mich, er liebt mich nicht“ zu spielen. Im schlimmsten Falle, sucht sich der zukünftige Ehepartner jemand Neues.
  • Wer die Kirche nicht händchenhaltend verlässt, der wird in den Monaten darauf verlassen.
  • Sollte der Trauzeuge des Bräutigams, wenn auch nur aus Spaß, den Brautstrauß fangen, ist das Unheil vorprogrammiert. Der Bräutigam sollte in diesem Fall wachsame Augen haben, sonst darf er bald der Trauzeuge seines Trauzeugen und seiner Exfrau sein.

Zur Abwechslung: Was bringt Glück?

  • Ein Schmuckstück in der Form einer Taube – sie steht für eine glückliche Ehe und Treue
  • Die Braut soll ihre Unterwäsche verkehrt herum tragen um böse Geister zu verwirren, allerdings dürfte das nicht nur die Geister, sondern auch den Bräutigam verwirren.
  • Tatsächlich bringt Regen am Tag der Hochzeit Glück. Was so manche Braut aus der Fassung bringt, ist eigentlich ein Zeichen für eine Ehe ohne Tränen, da die Tränen bereits bei der Hochzeit vergossen wurden.

Dinge, die man über seine Eheringe wissen sollte

Das Eheringe nicht immer Gutes verheißen, dürfte vielen unbekannt sein. Den Legenden zu Folge führt „falsches Verhalten“ zu Unglück und Tod. Wer nicht an schwarze Katzen und Freitag den 13. glaubt, der wird wahrscheinlich bei folgendem Aberglauben schmunzeln müssen.

Die vergessenen Ringe

Die bedeutende Stelle während der Trauzeremonie, in der es heißt „Sie mögen jetzt als Zeichen ihrer Liebe die Ringe tauschen“, kann zum Desaster werden, wenn Mann die Ringe vergessen hat. Was das für die Ehe bedeutet?  Nichts Gutes, wenn man den Riten Glauben schenken möchte.

Wurstfinger-Alarm

Auch unangenehm ist die sogenannte Pommesfinger-Krankheit bei der der Ring nicht gleich über den Finger rutschen will. Nicht selten, denn die Hände schwellen über den Tag an. Erzählungen zu Folge, nimmt die Ehe dann ebenfalls kein gutes Ende.

Wer stirbt zuerst?

Wer vom Brautpaar zuerst stirbt, ist auch schon vorherbestimmt. Wenn der Mann fremdgeht, dann er zuerst und zwar durch die Frau. Das wäre eine Variante. Die andere besagt, falls einer der Eheringe während der Trauung fallen sollte, dass, derjenige, der den Ring hat fallen lassen, zuerst sterben muss.

Selbst ist die Braut

Wer Freiheit und Unabhängigkeit ausdrücken will, nimmt den vom Partner angesteckten Ring ab und steckt ihn sich selbst noch einmal an.

Wer hat die Hosen an?

Die Braut legt liebevoll ihre Hand auf die ihres Partners – liebe Männer, aufgepasst! Das ist keine nette Geste, das hat einen ganz anderen Grund.
Die Hosen in der Ehe hat immer derjenige an, der bei Ringtausch und Anschneiden der Torte die Hand oben hat. Das wissen meist aber nur die Frauen, die mit einem Grinsen in aller Seelenruhe die Hand auf die ihres Partners legen.

Vorsicht Blitzgefahr

Abnehmen sollte man den Ring schon gar nicht, nicht mal mit der Ausrede, dass man den Klunker zum Putzen abnehmen möchte. Es heißt, der Blitz trifft einen nur wenig später.

Das Liebesbäumchen

Das Liebesbäumchen wird sinnbildlich für die wachsende und gedeihende Liebe zweier Partner gepflanzt. Ein schöner Brauch, der immer mehr in Mode kommt. Viele Paare machen daraus meist ein kleines Zusammentreffen von Familie und Freunden, die das Ereignis auf Kamera festhalten.

Der Brauch

Einige Wochen vor der Hochzeit wird das kleine Bäumchen gekauft. Gepflanzt werden kann es generell überall. Am schönsten an einem Ort, den man jederzeit wieder besuchen kann, um zu sehen wie das Bäumchen gewachsen ist. Die eingeritzten Initialen beider Partner und das Datum, machen den Baum zu etwas ganz besonderem. Manche Paare vergraben unter dem Baum auch kleine Erinnerungsstücke – sie sollen Glück bringen, z. B. ein Foto, einen Ring, oder einen Liebesbrief. Zusammen mit Familie und Freunden kann der Baum nach Belieben geschmückt werden. Farbige Satinbänder eignen sich hervorragend, da sie relativ witterungsbeständig sind.

 

 

Tipp: Romantik unter Lichterketten

Ein schöner Anlass den Baum zu besuchen, ist der Hochzeitstag. Man kann ein herrliches Picknick darunter veranstalten. Wer von Romantik nicht genug bekommen kann, der schmückt den Baum an dem Tag mit Lichterketten. Am Abend kann dann ein Tänzchen unter Lichterketten und Sternenhimmel gewagt werden.

Willkommensüberraschung für das Brautpaar

Die Hochzeit ist vorbei, das Brautpaar erschöpft und die Gäste fahren nach Hause. Damit das Brautpaar auch glücklich in die Ehe startet, wäre eine Willkommensüberraschung in ihrer Wohnung oder der Suite eine nette Idee. Es gibt verschiedene Möglichkeiten ihnen eine Freude zu bereiten. Wir haben uns für das selbst gebastelte Türschild und den Sekt entschieden.

Das Brautpaar kommt ahnungslos nach Hause oder ins Hotel und findet an seiner Tür ein liebevoll dekoriertes Schild mit „Just Married“ vor. Die Freude wird groß sein, denn niemand hat damit gerechnet. In der Wohnung erwartet sie dann eine Flasche Sekt, wahlweise auch mehrere Flaschen, mit Orangensaft. Wer es lieber außergewöhnlich mag, der gibt eingelegte Hibiskusblüten in die Sektgläser. Die verleihen dem trockenen Sekt eine süße Note. Außerdem öffnen sich die Blüten erst, wenn der Sekt darüber gegossen wird.

Was braucht man?

Für das Herz-Türschild

  • Pappe
  • Goldstift/Rotstift
  • Rosenblätter
  • Streuglitzer, Sticker, Steinchen, etc.

Aus der Pappe wird ein Herz ausgeschnitten, das möglichst groß sein sollte, damit es gut zur Geltung an der Tür des Brautpaares kommt. Mit einem breiten Gold- oder Rotstift werden die Worte ihrer Wahl, z.B „Just Married“, in die Mitte des Herzes geschrieben. Die Rosenblätter können als Umrandung der Herzform mit Kleber aufgeklebt werden. Nach Belieben können Streuglitzer, Sticker und Co. hinzugefügt werden. Wenn das Gesamtbild stimmig ist, einfach mit Tesafilm an der Tür befestigen.

Für den Sektempfang

  • Sekt
  • Orangensaft
  • eingelegte Hibiskusblüten
  • Orangenzucker
  • schönes Tablett
  • Rosenblätter

Den gekühlten Sekt mit Orangesaft und den eingelegten Hibiskusblüten auf einem schönen Tablett anrichten und mit Rosenblättern verzieren. Als kleines Extra können die Ränder der Gläser befeuchtet und in Orangenzucker eingetaucht werden. Der gezuckerte Rand passt hervorragend zu diesem Sektempfang der besonderen Art.

Wichtig: Damit die Überraschung gelingt, sollte vorab der Wohnungsschlüssel des Brautpaares unbemerkt organisiert werden.

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues: Ausgefallene Ideen

Der Hochzeitsbrauch “Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues” erfreut sich großer Beliebtheit. In der klassischen Variante wird dazu zum Beispiel ein blaues Strumpfband verwendet. Wir haben einige ausgefallene Ideen für „something blue“ und auch für „something old, something new, something borrowed“.

Etwas Blaues

  • Blauer Nagellack
  • Blaue Blume im Haar
  • Kette mit blauem Stein
  • Blaue Brautschuhe
  • Blauer Knopf am Brautkleid

Etwas Altes

  • Second Hand Brautkleid
  • Foto-Medaillons von der Großmutter
  • Brautschleier der Mutter
  • Geerbter Trauring
  • Second Hand Brauttasche

Etwas Neues

  • Pinke Brautschuhe
  • Brautstrauß aus Wiesenblumen
  • Stofftaschentuch mit Spitze für Freudentränen
  • Clutch in knalliger Farbe
  • Armband aus echten Blumen

Etwas Geliehenes

  • Lieblingsnagellack der besten Freundin
  • Brautschleier von der Schwester
  • Bibel der Großeltern für die kirchliche Trauung
  • Füllfeder des Vaters für die Unterschrift
  • Cabrio des Onkels als Brautauto

Ein Hochzeitsbett voller Rosenblätter

Nach der Hochzeit erwartet das Brautpaar meist eine Überraschung in der eigenen Wohnung oder auch der Hochzeitssuite. Es muss aber nicht immer ein fieser Hochzeitsstreich sein. Es geht auch nett 😉 Wie zum Beispiel mit einem stilvoll verzierten Ehebett mit Rosenblättern.

Es ist eine liebgewordene Tradition, das frisch vermählte Ehepaar nach dem schönsten Tag noch zu überraschen. So wird das Paar bereits wenige Stunden nach dem Einschlafen mit versteckten Weckern wieder aus dem Schlaf gerissen oder es fehlen alle Glühbirnen, sodass es kein Licht gibt. Wer dem Brautpaar Ärger ersparen möchte, kann das Schlafzimmer wunderschön mit Rosen und Rosenblättern verzieren.

Rechtzeitig mit Vorbereitungen beginnen

Rote Rosen sind das eindeutige Symbol für die Liebe. Sie passen daher auch zu einer Hochzeit perfekt. Wer das Schlafzimmer des Brautpaars mit echten Rosenblättern verzieren möchte, sollte bereits Monate vor dem großen Tag mit dem Trocknen von Rosenblättern beginnen. Bleibt nicht so viel Zeit oder fehlt es an Rosen, können auch unechte Rosenblätter aus Stoff gekauft werden. Damit die ganze Aktion unbemerkt vom Brautpaar umgesetzt werden kann, sollte vorab der Wohnungsschlüssel organisiert werden.

Rote Rosen als Ergänzung

Die Rosenblätter werden im Bett des Brautpaars in Herzform verteilt, wie zum Beispiel auf dem Bild oben zu sehen. Wenn sehr viele Rosenblätter vorhanden sind, ist es schön, auch auf dem Weg von der Wohnungstür bis zum Bett Rosenblätter zu streuen. Im Schlafzimmer selbst können dann noch einige echte rote Rosen in Vasen platziert werden. Eine Grußkarte mit einer Abbildung einer roten Rose und Glückwünsche runden den netten Empfang für das junge Ehepaar wunderschön ab.

Moderner Brauch: Liebesschlösser

Früher haben Verliebte ein Herz und ihre Vornamen in Baumrinden geschnitzt. Heute zeigen Verliebte ihre Verbundenheit mit Schlössern. Genauer gesagt mit Vorhangschlössern, die auf einer Brücke angebracht werden. Am Valentinstag wird europaweit mit einem starken Anstieg an so genannten Lovelocks gerechnet.

Liebesschlösser erfreuen sich in ganz Europa großer Beliebtheit. Ob auf der Weidendammer Brücke in Berlin, auf der Hohenzollernbrücke in Köln, auf der Hauptbrücke in Graz oder auf der Seinebrücke Pont des Arts in Paris: Treueschwüre in Form von Vorhangschlössern sind modern. In vielen europäischen Städten verewigen sich Paare auf Brücken. Während die Brücken mit den vielen bunten Liebesschlössern ein beliebtes Fotomotiv sind, stoßen sie bei Behörden nicht immer auf größte Freude.

Vorhangschloss mit Beschriftung

Meistens sind auf dem Vorhangschloss die beiden Vornamen oder auch Kosenamen sowie ein Datum vermerkt. Woher der Brauch kommt, weiß niemand so genau. Vermutet wird, dass die Liebesschlösser ihren Ursprung in Italien haben. Klar ist aber: Vor allem am Valentinstag werden viele Paare Vorhangschlössern an Brücken anbringen, um sich ewige Liebe zu schwören.

Liebesschwur bei nächster Reise

Also: Bei der nächsten Reise nach Rom, Paris, Berlin, Wien … ein Vorhangschloss mitnehmen und gemeinsam mit der/dem Liebsten auf einer „Liebesschlösser-Brücke“ anbringen.

Der HOCHZEIT FEIERN Trendsetter Tipp

Wer an der Idee der Liebesschlösser Gefallen findet: Unter dem Motto “Weil Liebe der Schlüssel zum Herzen ist” bietet hochzeitseinladungen.cc  rustikale, aber zugleich moderne Hochzeitskarten mit einem “Liebesschloss” an.

>> Zu den Liebesschlösser Hochzeitskarten

Was für „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues“ nehmen?

„Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues“ zählt zu den beliebtesten Hochzeitsbräuchen. Die sehr alte Tradition wird von vielen Bräuten nach wie vor eingehalten. Doch was dazu verwenden? Wir haben Ideen für „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“.

„Etwas Altes“

Zu den Klassikern zählen dazu sicherlich folgende Dinge:

  • ein (geerbtes) Schmuckstück aus der Familie
  • ein Stofftaschentuch
  • Schleier von der Mutter

In Zeiten von Vintage-Trends kommt aber möglicherweise auch ein altes Brautkleid von Mama in Frage.

„Etwas Neues“

Ein neues Besitzstück lässt sich wahrscheinlich sehr einfach bereits im Braut-Outfit finden, wie zum Beispiel

  • das Brautkleid
  • das Hochzeitsdessous
  • die Brautschuhe
  • Diadem

„Etwas Geborgtes“

Dazu wird oft etwas von der Freundin geborgt. Möglich sind zum Beispiel

  • ein Schmuckstück
  • Haarschmuck
  • Brautkleid
  • Stola

„Etwas Blaues“

Der Klassiker dazu ist sicherlich das blaue Strumpfband. Aber auch folgende Möglichkeiten sind schön:

  • ein blauer Knopf (versteckt im Brautkleid angenäht)
  • ein blauer Glücksstein
  • blauer Haarschmuck
  • blaue Blume(n) im Brautstrauß
  • für Mutige: blaue Brautschuhe

Hochzeitsbräuche am Morgen

Hochzeitsbräuche läuten vor allem in ländlichen Gebieten den Tag des Brautpaars ein. Aber auch am Tag nach der Hochzeit wird oft noch an einer ganz bestimmten Traditon festgehalten. Im Folgenden werden bekannte morgendliche Hochzeitsbräuche vorgestellt.

Braut aufwecken

Wenn um fünf Uhr in der Früh plötzlich Böller geschossen werden, ist klar: Eine Hochzeit steht bevor. Bei diesem Hochzeitsbrauch wurde traditionellerweise der Bräutigam von Geschwistern, Freunden, … mit viel Lärm geweckt. Aber auch die Braut wird zwischenzeitlich nicht mehr verschont. Die Böllerschießer werden anschließend zum Frühstück ins Haus gebeten.

Falsche Braut

Holt der Bräutigam seine Braut von zu Hause ab, erwartet ihn in manchen Gebieten zuerst mal eine falsche Braut. Mit diesem Hochzeitsbrauch sollen böse Geister überlistet werden. Während die echte Braut und der Bräutigam dann kirchlich heiraten, bleibt die falsche Braut zu Hause.

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Absperren

Beim „Absperren“ handelt es sich um einen österreichischen Hochzeitsbrauch. Am Weg zur Kirche wird dem Brautpaar der Weg versperrt. Die beiden müssen gemeinsam eine Aufgabe absolvieren, die mit ihren Berufen oder auch mit dem Zuhause zu tun hat. Mit dem Lösen der Aufgabe zeigt das Paar, dass es auch die Zukunft gemeinsam meistern wird.

Morgengabe

Der Hochzeitsbrauch der Morgengabe blickt auf eine lange Geschichte zurück. Traditionellerweise hat die Braut am Morgen nach der Hochzeit ein Geschenk von ihrem Ehemann erhalten. Heute erhält sie dieses bereits immer öfter direkt am Morgen der Hochzeit. Mehr Infos zur Morgengabe.

Hochzeitsbräuche rund um die Brautschuhe

Hochzeitsbräuche gehören zum schönsten Tag dazu. Vor allem für die Braut gibt es jede Menge an sehr alten Traditionen, die bis heute gepflegt werden. Im Folgenden werden Hochzeitsbräuche die Brautschuhe betreffend präsentiert.

Brautschuhe mit Pfennigstücken bezahlen

Ein sehr alter Hochzeitsbrauch ist es, die Brautschuhe mit Pfennigen zu bezahlen. Er stammt aus einer Zeit, in der sich die Bräute die Schuhe für die Hochzeit von ihrem eigenen Lohn kaufen mussten. Teilweise haben die Bräute bereits als kleines Mädchen begonnen, Pfennig zu sammeln. Je sparsamer die Braut war, desto wertvoller waren die Schuhe. An Hand dem Wert der Schuhe konnten der Bräutigam und die Gäste sehen, wie es um die Sparsamkeit der Braut stand.
Der Hochzeitsbrauch ist heute mit Cent Stücken natürlich auch umsetzbar.

Münze im Brautschuh

Ein Cent im Schuh der Braut am Tag der Hochzeit soll Geldsorgen in der Ehe vorbeugen. Ein Hochzeitsbrauch, der mit Wunden am Fuß der Braut verbunden ist.

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Brautschuh stehlen

Bei diesem Hochzeitsbrauch, versuchen Kinder im Laufe des Abends an den linken Brautschuh der Braut zu gelangen. Mit diesem sammeln sie dann unter den Gästen Geld für das Brautpaar ein.

Brautschuhe versteigern

Ein sehr beliebter Hochzeitsbrauch ist die Brautschuhversteigerung. Diese funktioniert folgendermaßen: Ein Gast bietet zum Beispiel 1 Euro. Der nächste bietet 3 Euro. Letzterer hat jetzt 2 Euro zu zahlen. Denn es wird nur immer die Differenz zum vorigen Betrag eingehoben. Mit dieser Variante zahlt nicht ein Gast einen hohen Betrag, sondern zahlreiche Gäste geben einen kleinen Betrag. In Summe kommt aber für das Brautpaar ein schöner Betrag zusammen. Den Brautschuh darf die Braut am Ende aber behalten.

>> Hochzeitsbräuche rund um das Auto

Hochzeitsstreiche

Nach der Hochzeitsfeier erwartet das Brautpaar in der eigenen Wohnung oft eine Überraschung. Dann nämlich, wenn sich Freunde des Paares einen Hochzeitsstreich überlegt haben. Im Folgenden werden acht Hochzeitsstreiche vorgestellt.

Ein Hochzeitsstreich soll eine lustige Angelegenheit sein, die aber keinen großen Ärger beim Brautpaar hervorruft. Durch den Streich darf keinesfalls jemand in Gefahr gebracht werden oder ein finanzieller Schaden entstehen. Bei den folgenden acht Hochzeitsstreichen sollte in der Regel niemand und nichts zu Schaden kommen.

  • Wecker verstecken

In der gesamten Wohnung des Brautpaares werden Wecker versteckt, die ca. ab 5 Uhr morgens losgehen. Beim Einstellen der Weckzeit bedenken: Das Brautpaar sollte zu dem Zeitpunkt schon zu Hause sein. Außerdem sollten keine laut tickenden Wecker verwendet werden.

  • Glühbirnen ausschrauben

Alle Glühbirnen werden aus der Fassung geschraubt und gut in der Wohnung versteckt. Bei der netten Variante wird eine Kerze oder Taschenlampe hinterlassen.

  • Wasserbecher aufstellen

Die Treppen zum Wohnungseingang werden mit Wasserbechern voll gestellt. Das Brautpaar muss diese beseitigen, bevor es in die Wohnung gelangen kann.

  • Verkehrte Welt in der Wohnung

Bei diesem Hochzeitsstreich werden alle möglichen Gegenstände in der Wohnung an andere Plätze verbannt. Zum Beispiel liegt die Zahnbürste im Kühlschrank, der Cafe steht im Badeschrank, der Pyjama ist im Backofen zu finden, etc.

  • Luftballons in der Bettwäsche

Die Kissen- und Deckenbezüge werden mit Luftballons gefüllt. In einige Luftballons können auch Glückwünsche oder Liebessprüche gesteckt werden.

  • Wasserbett

Auf das Bett des Brautpaars wird ein Kinderplantschbecken – mit etwas Wasser befüllt – gestellt. Als weitere Überraschung kann eine Falsche Sekte oder ein lebender Karpfen darin zu finden sein.

  • Wohnung voller Luftballons

Luftballons werden in der ganzen Wohnung versteckt. Egal ob das Brautpaar die Spülmaschine öffnet, den Toilettendeckel anhebt oder den Kleiderschrank öffnet: Es kommen überall Luftballons raus.

  • Schlüsselsuche

Das Schlafzimmer des Brautpaars wird versperrt. Der Schlüssel wird in ein Gefäß mit Wasser gegeben und eingefroren. An die Schlafzimmertür wird ein Post-It geklebt, auf dem zum Beispiel steht, dass der Schlüssel am Fensterbrett im Wohnzimmer liegt. Da ist erneut ein Post-It zu finden, mit dem Hinweis, dass der Schlüssel am Schreibtisch neben dem Laptop liegt. Da ist ein weiteres Post-It zu finden. Nach etwa fünf falschen Tipps wird dann der richtige Hinweis auf den Gefrierschank gegeben.

Hochzeitsbräuche rund um das Auto

Auch für das Auto des Brautpaars gibt es traditionelle Hochzeitsbräuche wie den Autokorso oder scheppernde Blechdosen. Immer mehr Paare setzen auch auf spezielle Autos wie Limousinen und Oldtimer. Der Blumenschmuck fürs Hochzeitsauto ist nach wie vor gefragt.

Autokorso

Nach der Trauung geht es mit den Autos zur Hochzeitslocation. Das Auto mit Braut und Bräutigam fährt voran. Ihm folgen die Autos der ganzen Hochzeitsgesellschaft. Somit ist der Autokorso perfekt. Damit jetzt auch noch alle Passanten mitbekommen, dass es sich um eine Hochzeit handelt, wird auf dem ganzen Weg zur Location gehupt. Damit auch wirklich jeder auf das Brautpaar aufmerksam wird.

Blechdosen am Auto

Ein Hochzeitsbrauch, der immer seltener zu sehen ist: Blechdosen am Auto von Braut und Bräutigam. Sie werden von einem Hochzeitsgast angebracht, sodass der Weg vom Standesamt bzw. von der Kirche zur Hochzeitslocation vom scheppernden Geräusch der Blechdosen begleitet wird. Zu beachten ist dabei, dass das Auto nicht im normalen Tempo fahren kann.

Besonderes Auto für das Brautpaar

Ein Hochzeitsbrauch, der immer beliebter wird: Das Brautpaar lässt sich an seinem ganz besonderen Tag auch mit einem ganz besonderen Auto chauffieren. Besonders gefragt sind dabei Limousinen oder Oldtimer. Aber auch Hochzeitskutschen werden gern nach der Trauung gewählt. Sei es nur für eine kurze Kutschenfahrt oder die ganze Fahrt von der Kirche bzw. dem Standesamt zur Hochzeitslocation.

Blumenschmuck für das Auto

Viele Paare entscheiden sich für einen Blumenschmuck für das Auto, zum Beispiel in Herzform. So ist für jedermann ersichtlich, dass es sich um das Auto des Brautpaares handelt. Der Blumenschmuck wird auf der Motorhaube angebracht und orientiert sich im Normalfall am Brautstrauß. Die Autos der Hochzeitsgesellschaft werden oft auch mit jeweils einer Schleife versehen, die zum Beispiel an der Antenne angebracht wird.

Trash the Dress

Trash the Dress, der Trend aus den USA, hat auch in unseren Breiten Einzug gefunden. Worum geht’s? Es werden Fotos von der Braut gemacht, wobei das Brautkleid schließlich zerstört wird. Darum geht es. Sei es, indem die Braut ihr Kleid mit Farbe bekleckert oder damit ins Wasser springt.

Wer „brave“ Hochzeitsfotos im Park langweilig findet, dem wird mit Trash the Dress eine gute Alternative geboten. Es geht darum, außergewöhnliche Hochzeitsfotos von der Braut zu machen, die mit Sicherheit für Aufsehen sorgen. Am beliebtesten sind Fotos im Zusammenhang mit Wasser. Mit dem Brautkleid in den See springen, im Meer stehen, …

Brautkleid zerstören oder in den Schrank?

Da das Brautkleid bei dieser Art von Hochzeitsfotografie in der Regel schwer beschädigt bzw. zerstört wird, werden die Aufnahmen erst nach der Hochzeit gemacht. Es ist schade um das Kleid? Fans von Trash the Dress argumentieren so: Nach der Hochzeit verschwindet das Brautkleid im Schrank, wo es dann jahrelang unbeachtet bleibt. Warum als nicht außergewöhnliche Hochzeitsfotos mit dem Kleid machen?

Mögliche Motive für Trash the Dress

Die Braut entscheidet, wie sie ihr Kleid gern „trashen“ möchte. Es ist ein besonderes Gefühl mit einem so speziellen Kleidungsstück etwas zu machen, was sich normalerweise nicht gehört. Mögliche Motive für Trash the Dress sind:

  • ein Sprung ins Wasser
  • durch eine Pfütze laufen
  • im Schlamm wälzen
  • auf einem Pferd reiten
  • auf einem Baum klettern
  • das Kleid mit Farbe besprühen
  • wühlen im Sandstrand

Das sind nur einige Beispiele. Der Bräutigam kann auf den Fotos natürlich in seinem Hochzeitsanzug mit dabei sein.

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Gut überlegen, bevor es ans Zerstören des Brautkleids geht

Wer sich für Trash the Dress entscheidet, sollte sich seiner Sache sehr sicher sein. Denn es geht darum, das Brautkleid dabei zu zerstören. Und wenn das mal passiert ist, gibt es kein zurück mehr. Wer also das Brautkleid nach der Hochzeit immer wieder sehen möchte und dabei in Erinnerung schwelgen möchte, sollte von dieser spektakulären Art von Hochzeitsfotografie lieber absehen 🙂

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Eheringe und der Aberglaube

Geht es nach dem Aberglauben können auf Grund der Eheringe Prognosen über die zukünftige Ehe gestellt werden … Daher am besten auf folgende Punkte unbedingt achten 😉

Ehering nicht abnehmen

Ein alter Brauch besagt: Der Ehering sollte nie abgelegt werden, sobald er mal am Finger steckt. Denn ein abgelegter Ehering kühlt ab und damit auch die Liebe.

Ehering zeigt, wer das Sagen hat

Laut Aberglauben zeigt sich schon beim Anstecken des Eherings, wer in der Ehe die Hosen an hat. Wenn der Bräutigam seiner Braut den Ehering ansteckt und dieser bleibt am Mittelteil des Fingers stecken, bedeutet das: Die Frau wird in der Ehe das Sagen haben. Geht der Ehering problemlos auf den Finger der Braut, hat der Mann das Sagen in der Ehe.

Ein Ehering aus Gold ist kein sicherer Liebesbeweis

Ein weiterer Aberglaube besagt, dass sich frau über einen Ehering aus Gold freuen darf. Aber: Dass die Flammen der Liebe brennen, zeigt nur das Feuer eines Diamanten.

Ehering links tragen

Die alten Römer haben den Ehering am linken Ringfinger getragen. Denn über die linke Hand fließt das Blut in den Adern zum Herzen, der Heimat der Liebe.

ZeremonienmeisterIn

Der Zeremonienmeister ist für den reibungslosen Ablauf der Hochzeit verantwortlich. Damit sich das Brautpaar während der Feierlichkeiten um nichts kümmern muss, ist es ratsam, rechtzeitig einen geeigneten Zeremonienmeister auszuwählen.

Den Tag der Hochzeit soll das Brautpaar in vollen Zügen genießen können. Und sich nicht um die Fragen des Service-Personals oder zu Mitfahrgelegenheiten zur Hochzeitslocation kümmern müssen. Daher ist der Einsatz eines Zeremonienmeisters sehr empfehlenswert.

Wer kann Zeremonienmeister sein?

Am besten ist ein Zeremonienmeister, der ein enges Verhältnis zur Braut bzw. zum Bräutigam hat. Eltern und Geschwister sowie TrauzeugInnen kommen hier natürlich in Frage. Bei einer großen Hochzeit besteht für den oder die Auserwählte allerdings die Gefahr, wegen organisatorischer Gegebenheiten wichtige Momente der Hochzeit zu verpassen. Daher sollten es nicht die Menschen sein, denen die Hochzeit am wichtigsten ist.

Je nach Budget können professionelle Zeremonienmeister auch gebucht, oder vielleicht die Wedding Planerin engagiert werden. Ein erfahrener DJ kann auch viel der Moderation übernehmen und so für Entlastung sorgen. Das sollte also unbedingt in einem Vorgespräch geklärt werden. Oder man fragt einen guten Freund oder Freundin und bespricht ausführlich, was dem Brautpaar am großen Tag wichtig ist und was alles zu tun ist. Eventuell können sich auch mehrere Menschen diese Aufgabe aufteilen, solange allen die genauen Zuständigkeiten klar sind.

Bei der Auswahl des Zeremonienmeisters sollte man sich ganz sicher sein, dass man der Person die Aufgabe anvertrauen kann. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der oder die gewählte Person keine Scheu hat, vor der Gästeschar zu sprechen. Sie sollte auch die Ruhe bewahren, falls etwas schiefläuft. Und sie sollte durch ihr bestimmtes Auftreten auch in der Lage sein, die bereits 20 Minuten dauernde Rede von Onkel Peter oder Tante Rosi höflich abzukürzen.

Was sind die Aufgaben des Zeremonienmeisters?

  • Der Zeremonienmeister kennt die Programmpunkte der Hochzeit genau. Er garantiert einen reibungslosen Ablauf.
  • Der Zeremonienmeister erinnert das Brautpaar am Tag der Hochzeit an alle erforderlichen Dinge, damit nichts vergessen wird.
  • Der Zeremonienmeister ist für alle organisatorischen Punkte zuständig. Von der Parkplatzsuche bis zur Abwicklung der Hochzeitsreden.
  • Er oder sie sorgt dafür, dass ältere Gäste zu ihren Plätzen geführt werden, die Blumen eingefrischt und die Geldgeschenke sicher aufbewahrt werden.
  • Der Zeremonienmeister tritt vermittelnd ein, sollten unvorhersehbare Schwierigkeiten auftreten.
  • Er oder sie ist Ansprechpartner für alle Fragen von Gästen und auch den Hochzeits-Dienstleistern (z. B. Catering oder DJ).
  • Er erinnert die Gäste daran, sich ins Gästebuch einzutragen, zum Gruppenfoto anzutreten oder an sonstigen Erinnerungsstücken mitzuwirken.

Wie ist der Zeremonienmeister gekleidet?

Der Zeremonienmeister ist die einzige Person, die festlicher als der Bräutigam gekleidet sein darf. Er kann in Frack und mit Zylinder auftreten. Zu erkennen ist der Zeremonienmeister traditionell auch am Zeremonienstab. Er muss aber nicht zwingend mit einem Frack gekleidet sein. Es reicht auch ein Anzug. Das Wichtigste ist, dass er einen reibungslosen Ablauf der Hochzeit garantieren kann. Wenn es eine Frau ist, sollte sie mit ihrem Outfit trotzdem nicht die Braut ausstechen.

Das Brautkleid und der Aberglaube

Rund um das Brautkleid gibt es jede Menge Bräuche und auch Aberglauben. Auf was beim Brautkleid alles geachtet werden soll, damit kein Unglück geschieht, ist aus den folgenden Punkten zu erfahren.

Brautkleid nicht selbst nähen

„So viele Stiche, so viele Tränen“, besagt ein altes Sprichwort. Es weist auf das Unglück hin, das der Braut mit einem selbst genähten Brautkleid widerfährt. Daher sollte die Braut ihr Brautkleid nicht selbst nähen.

Brautkleid in Ruhe schneidern lassen

Im Zimmer, in dem das Brautkleid genäht wird, sollte keinesfalls gepfiffen werden. Denn das soll Unglück bringen.

Bräutigam darf das Brautkleid nicht sehen

Der wohl bekannteste Brauch rund um das Brautkleid: Der Bräutigam darf seine Braut vor der Hochzeit nicht im Brautkleid sehen. Das soll nämlich Unglück bringen.

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Brautkleid soll nicht vor dem Hochzeitstag fertig sein

Angeblich soll es auch Unglück bringen, wenn das Brautkleid vor dem Hochzeitstag fertig ist. Wer daran glaubt, das Brautkleid aber gekauft hat: Einfach zum Beispiel eine kleine Schleife entfernen und am Hochzeitstag wieder am Brautkleid befestigen.

Viele Knöpfe am Brautkleid

Pro Knopf soll es ein glückliches Ehejahr geben. Daher sollte das Brautpaar möglichst viele Knöpfe haben.

Mit Brautkleid und Co. in Spiegel sehen

Laut Brauch sollte die Braut vollständig gekleidet – mit Brautkleid, Schuhen, etc. – sein, bevor sie einen Blick in den Spiegel wird. Alles andere soll Unglück bringen.

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Strumpfband werfen

Was für die Frauen das Brautstraußwerfen ist, ist für die Männer das Strumpfbandwerfen. Dieser Hochzeitsbrauch stammt aus England. Bevor es überhaupt zum Strumpfbandwerfen kommt, muss der Bräutigam das Strumpfband von seiner Braut abnehmen.

Beim Strumpfbandwerfen handelt es sich um das Gegenstück zum Braustraußwerfen. Das Strumpfband wird vom Bräutigam geworfen. Zum Teilnehmen sind alle unverheirateten männlichen Gäste aufgerufen. Derjenige, der es fängt, gilt als nächster Bräutigam.

Wie läuft das Strumpfbandwerfen ab?

Zuerst muss der Bräutigam das Strumpfband von seiner Braut abnehmen. Zentimeter für Zentimeter schiebt er das Brautkleid vor den Gästen nach oben, bevor er das Strumpfband abnimmt. Anschließend stellt sich der Bräutigam mit den Rücken zu den unverheirateten männlichen Gästen. Er wirft das Strumpfband rücklings in die Menge. Demjenigen, der das Strumpfband fängt, wird eine Hochzeit in naher Zukunft vorausgesagt.

Wo und wann das Strumpfband werfen?

Das Werfen des Strumpfbands findet am besten direkt bei der Hochzeitsfeier statt. Zum Beispiel direkt im Anschluss an das Werfen des Brautstraußes. Vom Strumpfbandwerfen am Kirchenplatz – so wie das mit dem Brautstrauß manchmal gemacht wird – ist abzuraten. Warum? Da der Bräutigam davor das Strumpfband von seiner Frau abnehmen muss. Und das kommt am Kirchenplatz vermutlich nicht bei allen so gut an.

Weiße Tauben frei lassen

Die weiße Taube gilt seit Jahrhunderten als Friedenssymbol. Sie verkörpert Frieden, Glück, Liebe und nicht zuletzt ewige Treue. Genau aus diesem Grund passen weiße Tauben sehr gut zur Hochzeit. Nach einem alten Hochzeitsbrauch werden sie oft nach der Trauung freigelassen.

Das Besondere an einem Traubenpärchen, welches zueinander gefunden hat, ist: Es bleibt ein Leben lang zusammen. Eine Tatsache, die genau zu einer Hochzeit passt. Denn welches Brautpaar wünscht sich nicht, ein Leben lang gemeinsam zu verbringen?

Weiße Tauben für eine glückliche Zukunft

Nach alter Tradition werden die weißen Tauben nach der Trauung vom Brautpaar freigelassen. Das schöne Spektakel kann zum Beispiel am Kirchenplatz stattfinden. Das Brautpaar hat jeweils eine weiße Taube in den Händen, die dann freigelassen wird. Die weißen Tauben kreisen anschließend über der Hochzeitsgesellschaft, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machen. Laut einer alten Weisheit bringt es Glück, wenn am Hochzeitstag weißte Tauben gesehen werden.

Weiße Tauben mieten

Weiße Hochzeitstauben können bei Züchtern gemietet werden. Ob nur ein Pärchen oder mehr als hundert weiße Tauben kann selbst entschieden werden. In der Regel können Hochzeitstauben von April bis Oktober freigelassen werden. Grund dafür: Tauben brauchen für die eigene Orientierung gute Witterungsverhältnisse, damit sie wieder nach Hause finden.

Geschenkidee Hochzeitstauben

Weiße Tauben sind auch eine originelle Geschenkidee für die Hochzeit. Es ist sicherlich für jedes Brautpaar eine große Überraschung, nach der Trauung weiße Tauben freilassen zu dürfen. Auf alle Fälle sollte das Brautpaar auch über die Symbolik von weißen Tauben – sie bringen Glück – informiert werden 🙂

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues

Laut dem aus England stammenden Brauch soll die Braut am Tag ihrer Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen, damit die Ehe glücklich wird. Im Original heißt das so: something old, something new, something borrowed, something blue.

  • etwas Altes

Zum Beispiel ein altes Schmuckstück aus der Familie.
Steht für den Lebensabschnitt der Braut vor der Hochzeit.

  • etwas Neues

Trifft auf den Ehering und meist auch auf das Brautkleid zu.
Steht für den neuen Lebensabschnitt als Ehefrau.

  • etwas Geliehenes

Zum Beispiel ein Schmuckstück einer Freundin.
Gilt als Symbol für die Freundschaft.

  • etwas Blaues

Meistens ein blaues Strumpfband.
Blau steht für die Treue.

Morgengabe

Ursprünglich war die Morgengabe als finanzielle Absicherung für die Braut gedacht. Der Bräutigam überreicht sie seiner Braut am Morgen nach der Hochzeit – daher auch der Name.

Im österreichischen Gesetz war die Morgengabe seit 1811 gesetzlich verankert. Erst Ende Juli 2009 wurde sie vom Nationalrat aus dem Gesetzbuch gestrichen.

Die Tradition der Morgengabe wird trotzdem noch von vielen Brautpaaren aufrecht erhalten. Meistens erhält die Braut ein edles Schmückstück, wie zum Beispiel ein Armband oder eine Halskette. Laut einer alten Weisheit soll die Morgengabe Glück bringen, wenn sie unter dem Kopfkissen gefunden wird.

Im Gegensatz zu früher wird die Morgengabe heute schon oft „vorgezogen“. Das heißt: Der Bräutigam überreicht seiner Braut die Morgengabe bereits am Tag vor der Hochzeit oder am Hochzeitstag selbst. Hintergrund dafür ist, dass die Braut das Geschenk dann bereits bei der Hochzeit tragen kann.

Die Tradition hat sich noch etwas weiterentwickelt: Heute schenkt auch die Braut ihrem Bräutigam oft eine Morgengabe. Beliebt ist zum Beispiel eine Erinnerung an die Hochzeit.

Hochzeitsbräuche für den schönsten Tag

Hochzeitsbräuche haben eine lange Tradition. Sie sind zumeist fixer Bestandteil einer Hochzeitsfeier und sollen dem Brautpaar unter anderem Glück bringen. Folgende Bräuche werden direkt am Tag der Hochzeit zelebriert.

  • Geheimnis Hochzeitskleid

Ein Brauch, der wohl immer seltener vorkommt: Der Bräutigam sieht seine zukünftige Frau erst am Hochzeitstag zum ersten Mal im Hochzeitskleid.

  • Reis werfen

Nach der kirchlichen oder standesamtlichen Trauung werfen die Hochzeitsgäste Reis über das Brautpaar. Mit dem aus dem asiatischen Raum stammenden Brauch wird dem Paar eine fruchtbare Ehe gewünscht.

Bevor dieser Brauch umgesetzt wird, sollte unbedingt Rücksprache mit dem Pfarrer bzw. Standesbeamten gehalten werden. Die durch den Reis verursachte Verunreinigung wird oft nicht gern gesehen. Aus diesem, aber auch aus moralischen Gründen, kommen an Stelle von Reis immer häufiger Seifenblasen zum Einsatz.

  • Blumen streuen

Ebenfalls wie beim Reis werfen wird dem Ehepaar mit diesem Brauch eine kinderreiche Ehe gewünscht. Beim Auszug aus der Kirche gehen Blumenkinder vor dem Paar und streuen Blüten aus ihren Körbchen.

Am besten sollte das Verstreuen der Blüten mit den Kleinen davor geübt werden. Damit dann nicht alle Blüten auf einmal ausgeleert werden 😉 Empfehlenswert ist es auch den Pfarrer vorab zu fragen, ob das Streuen von Blumen kein Problem darstellt.

  • Hochzeitsspalier

Das Brautpaar muss nach Verlassen der Kirche durch ein von Gästen gebildetes Spalier gehen. Die Gäste versuchen dabei, das Brautpaar am Durchlaufen zu hindern. Der Gedanke hinter diesem Brauch ist das gemeinsame Überwinden von Hindernissen wie später in der Ehe.

  • Gemeinsames Baumsägen

Nach der kirchlichen Trauung oder auch dem Standesamt muss das Brautpaar einen dicken Baumstamm durchsägen. Der Brauch demonstriert gemeinsames Handeln voller Glück.

  • Autokorso

Oft wird der Weg von der Kirche zur Location mit Autos zurück gelegt. In einem Autokorso macht das natürlich noch viel mehr Spaß. Die beteiligten Autos hupen während der Fahrt und machen so auf das Brautpaar aufmerksam.

  • Anschneiden der Hochzeitstorte

Das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte durch Braut und Bräutigam steht für den Zusammenhalt in der zukünftigen Ehe. Es heißt, dass derjenige, der beim Anschneiden die Hand obenauf hat, auch in der Ehe das Sagen hat.

  • Brautstrauß werfen

Das Brautstrauß Werfen gehört zu den Höhepunkten der Hochzeitsfeier. Die unverheirateten weiblichen Gäste stellen sich in einer Reihe auf. Mit dem Rücken zu ihnen steht die Braut. Sie wirft den Brautstrauß rücklings in die Höhe. Wer den Brautstrauß fängt, soll die nächste Braut werden.

  • Brauttanz

Die männlichen Gäste tanzen mit der Braut. Nach dem Tanz werfen die Gäste Münzen in ein Körbchen. Ursprünglich sollte mit diesem Betrag ein Anteil für die Hochzeitsmusik geleistet werden.

  • Braut über die Schwelle tragen

Der Bräutigam trägt seine Braut über die Türschwelle des gemeinsamen Heims bzw. auch des Hotelzimmers. Der Grund: Man vermutete früher, dass sich die bösen Geister unter der Tür aufhielten. Durch das Tragen über die Schwelle wird die Braut von den Geistern beschützt.

Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche haben eine lange Tradition. Bereits vor der Hochzeit gibt es Bräuche wie zum Beispiel den Junggesellenabschied. Aber auch direkt nach der Trauung und während der Hochzeitsfeier sind Hochzeitsbräuche sehr beliebt. Im Folgenden sind bekannte Bräuche zu finden.

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Ein neuer Hochzeitbrauch ist das Hochzeitsherz. Ein mit Herzen bedrucktes Spannbett-Tuch wird vor dem Kirchentor, dem Hochzeitslocation-Eingang oder dem Standesamt aufgespannt. Mit den beiden Scheren, die dem “Hochzeitsherz-Package” beilegen, schneiden Braut und Bräutigam das Herz aus. Der Bräutigam trägt die Braut dann durch das Herz. So durchschreiten die beiden Glücklichen das Herz in die gemeinsame Zukunft.

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Zum Lieferumfang dieses Hochzeitsbrauchs gehören:
1 Geschenkkarton, 2 Nagelscheren, 1 mit Herzen bedrucktes Bettlaken

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Hochzeitsbräuche vor der Hochzeit

  • Junggesellenabschied

Einer der beliebten Hochzeitsbräuche bei Männern ist das Feiern des Junggesellenabschieds. Früher trafen sich aus diesem Anlass nur die Freunde mit dem Brä
utigam, um noch einmal kräftig zu feiern. Meistens geht es auf Tour durch diverse Kneipen, wobei der Bräutigam die eine oder andere Überraschung erlebt und beispielsweise plötzlich mit wildfremden Damen eine Tanzeinlage aufs Parkett legen soll. Karnevals- bzw. Faschingskostüme dienen ebenfalls häufig der Belustigung. Fast immer wird dieser Abend mit erheblichem Alkoholgenuss verbunden.
Heutzutage gibt es auch reine Frauenrunden, so dass auch die Braut nicht mehr ganz ungeschoren davonkommt.

  • Brautschuhpfennige

Einer der Hochzeitsbräuche für Frauen ist das Sammeln von Brautpfennigen. Die Sparsamkeit der Braut wird durch das Ansparen und Bezahlen der Brautschuhe mit Brautpfennigen symbolisiert.

  • Brautkleid

Einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche ist der Kauf des Brautkleides ohne den Bräutigam, der das Hochzeitskleid erst zur Hochzeit zum ersten Mal zu sehen bekommt. In der Regel mit Beginn des Gottesdienstes. Die Kleider werden von der Braut normal zusammen mit der Mutter, der Schwester oder einer guten Freunden, die beratend zur Seite stehen, ausgesucht. Ein guter Rat: Rechtzeitig um das Brautkleid kümmern. Es gibt fast kein Kleid, das von vorneherein wie angegossen passt. Zumeist mussß das Kleid noch ein oder zweimal den Körpermaßen angepasst werden. Das dauert durchaus bis zu mehrere Wochen.

Bei der Auswahl soll an zwei wesentliche Argumente gedacht werden:

1.) Das Brautkleid sollte dem Typ entsprechen. Keinesfalls in ein viel zu enges Brautkleid drängen. Denn das kann jeder Braut den schönsten Tag des Lebens verderben.

2) Das Brautkleid sollte auch dem Bräutigam gefallen. Dies ist nicht so einfach, da der Bräutigam beim Brautkleidkauf nicht beratend zur Seite steht. Kleine Anspielungen schon vor dem Kauf entlocken dem Bräutigam aber zumeist gute Anhaltspunkte.

Hochzeitsbräuche nach der standesamtlichen Trauung oder dem Gottesdienst

  • Blumen bzw. Reis streuen

Beim feierlichen Auszug aus der Kirche oder aus dem Standesamt werden häufig Blumen gestreut. Vor dem Hochzeitspaar schreitende Blumenkinder werfen Blumenblätter als Zeichen der Fruchtbarkeit. Als gleiches Symbol gilt das Werfen von Reis. Man sollte aber zuvor den Pastor bzw. den Standesbeamten kontaktieren, ob diese nicht immer gerne gesehenen Bräuche erlaubt sind.

  • Spalier stehen

Ein Spalier der Freunde vor dem Kirchportal oder Standesamt, wobei jede Person auch eine Rose oder Sonnenblume in der Hand halten kann, stellt ebenfalls einen schönen Brauch dar. Dabei werden auch oftmals besondere Hobbys oder Berufsfelder des Hochzeitspaares symbolisch portraitiert.
Herz

Das Hochzeitspaar muss ein Herz aus Stoff durchschreiten. Häufig trägt der Bräutigam seine Braut über die “Schwelle”. Das Herz kann sowohl ausgeschnitten als auch nur angedeutet sein, damit das Hochzeitspaar dieses selbst herausschneiden kann.

  • Holzsägen

Dem Hochzeitspaar wird nach dem Verlassen des Standesamtes oder der Kirche ein Holzpfahl in den Weg gelegt, den es gemeinsam durchsägen muss. Dieses Ritual symbolisiert eine Art Eheprobe. Das Hochzeitspaar soll zeigen, dass es von nun an alle Probleme gemeinsam meistert.

  • Luftballons

Mit Gas gefüllte Luftballons werden auf die Reise geschickt. Alle Ballons sind mit einem Kärtchen versehen, das mit einer Schnur an der Unterseite des Ballons befestigt wird. Auf dem Kärtchen könnte zum Beispiel folgendes stehen: “Datum: ??? – Heute feiern Braut und Bräutigam in Ort Hochzeit! Liebe Finderin, lieber Finder des Ballons: Es wäre schön, wenn Sie Zeit und Porto für einen Hochzeitsgruß und -wunsch an das künftige Paar hätten. Bitte eigene Adresse, Fundort und Datum angeben. Vielen Dank im Voraus. Adresse Hochzeitspaar”

  • Autofahrt

Um auf der Autofahrt zum Hochzeitslokal die Aufmerksamkeit der Passanten zu erhalten, werden neben üblichem Blumenschmuck auch scheppernde Gegenstände wie zum Beispiel Blechdosen am Hochzeitswagen befestigt. Die Hochzeitsgesellschaft macht zudem durch wiederholtes Hupen im gesamten Autokonvoi auf das Hochzeitspaar aufmerksam.
Bräuche zur Hochzeit für die Hochzeitsfeier

  • Hochzeitstanz

Einer der beliebten Hochzeitsbräuche ist der Hochzeitstanz. Gewöhnlich eröffnet das Hochzeitspaar mit einem Wiener Walzer den Tanzabend. Deshalb unbedingt beachten: Grundschritt und ein oder zwei Figuren zum Wiener Walzer sind Pflicht. Wer hier keine Kenntnisse hat, sollte unbedingt vorher mit Freunden üben oder eine Tanzschule aufsuchen.

  • Hochzeitsbild malen

Mit Beginn der Hochzeitsfeier wird eine weiße Leinwand aufgestellt und verschiedene Farben und Pinsel angeboten. Jeder Gast kann nun einen Ausschnitt dieses Bildes mitgestalten. Am Ende der Feier wird das Bild dem Hochzeitspaar überreicht.

  • Brautentführung

Die Braut wird gerne in einem unachtsamen Moment des Bräutigams von Freunden oder Bekannten der Braut entführt. Nun muss der Bräutigam die umliegenden Gaststätten besuchen, um die Braut ausfindig zu machen. Dabei wechseln die Entführer gerne ein- oder zweimal ihren Standort. Der Bräutigam hat in der Regel alle offenen Rechnungen in den Lokalen zu begleichen. Ein ganz wichtiger Tipp an dieser Stelle: Hochzeit feiern soll Spaß machen, was auch für das Hochzeitspaar gilt. Deshalb unbedingt darauf achten, dass der Abend nicht in einer endlosen Suche endet und das Hochzeitsprogramm (Hochzeitsessen, Spiele etc.) stundenlang unterbrochen wird. Schon so manche Hochzeit wurde durch diesen Brauch wirklich zu einem “unvergesslichen Tag”, aber im negativen Sinne.

  • Brautstrauß werfen

Einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche ist das Werfen des Brautstraußes. Nach der Kirche oder auch zum Ende der Hochzeitsfeier wirft die Braut mit verbundenen Augen den Brautstrauß in die Menge der Hochzeitsgäste. Fangen dürfen den Strauß aber nur unverheiratete weibliche Personen. Man sagt, dass die Person, die den Brautstrauß fängt, als nächstes in den Stand der Ehe treten wird.

  • Feuerwerk

Ein kleines Bodenfeuerwerk zu nächtlicher Stunde stellt ein besonderes Ereignis dar. Wer bekommt heutzutage schon ein eigenes Feuerwerk geboten? Bei der Standortwahl sollte man aber unbedingt an die nötigen Sicherheitsvorkehrungen denken, um nicht als Brandstifter den Abend ausklingen lassen zu müssen.