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Wie Hochzeitsstress vermeiden?

Die Planung der Hochzeit ist für jedes Paar eine Herausforderung. Im Gegensatz zu Geburtstagsfeiern ist das Hochzeitsfest ein einmaliges Erlebnis und soll dementsprechend perfekt ablaufen. Da kann schon mal Stress aufkommen. Das muss aber nicht sein. Denn mit guter Organisation lässt sich auch der schönste Tag möglichst ohne Hektik vorbereiten.

Mögliche Stressfaktoren: Zeit und Eltern

Neben der täglichen Arbeit eine Hochzeit zu organisieren, kann schnell mal zu einer Herausforderung werden. Vom Erstellen der Hochzeitskarten über die Auswahl der Dienstleister bis zum Kauf des Brautkleids muss alles erledigt werden. Aber auch die eigenen Eltern können möglicherweise für Stress sorgen. Dann nämlich, wenn sie sich sehr in die Planung einmischen. Damit die Faktoren Zeit und Eltern nicht für Turbulenzen sorgen, sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Zeitplan einhalten

Der Faktor Zeit spiel für die Hochzeitsplanung natürlich eine wichtige Rolle. Viele Paare beginnen ein Jahr vor dem Fest mit den Vorbereitungen. In diesem Fall hat man ausreichend Zeit, alles sorgfältig zu planen. Aber selbst wer sich dazu entschließt kurzfristig zu heiraten, muss nicht in Panik verfallen. Eine wunderschöne Hochzeit kann auch in wenigen Wochen umgesetzt werden. Das Wichtigste ist die Zeiteinteilung. Am besten wird eine Checkliste erstellt, auf der die einzelnen Aufgaben aufgelistet sind und die Zeiträume, in welchen die To Dos erledigt werden sollten. Hält man sich an diese Vorgaben, sollte einer reibungslosen Hochzeitsplanung nichts im Wege stehen. Schwieriger wird es natürlich, wenn Aufgaben aufgeschoben werden. In diesem Fall kann es passieren, dass man kurz vor der Hochzeit eine Menge an To Dos erledigen muss. Da ist Stress dann natürlich vorprogrammiert. Deshalb: Wer sich an den Zeitplan hält, hat die besten Voraussetzungen, stressfrei durch die Organisation der Hochzeit zu kommen. Eine Checkliste mit To Dos für die Hochzeit gibt es hier.

  • Wünsche offen aussprechen

Das Verhalten der Eltern während der Hochzeitsplanung kann sehr unterschiedlich sein. Während sich die einen völlig aus den Vorbereitungen raushalten, möchten die anderen das Kommando am besten ganz übernehmen. Im letzten Fall kann das natürlich zu Konflikten führen. Am besten setzen sich das Brautpaar und die Eltern zum Beginn der Hochzeitsplanung zusammen. So können alle Parteien gleich mal ihre Vorstellungen offen legen. Das Brautpaar spricht dabei ganz offen seine Wünsche für seinen großen Tag aus und legt offen, wie es die Elternteile in die Vorbereitungen einbinden möchte. Außerdem kann auch gleich über die Finanzierung der Hochzeit gesprochen werden. Übernehmen die Eltern die kompletten Kosten der Feier, muss natürlich davon ausgegangen werden, dass sie ein Mitspracherecht bei der Planung erwarten. Dessen sollte sich jedes Paar bewusst sein. Mehr dazu in „Wer bezahlt die Hochzeit?“.

Tipps gegen den Hochzeitsstress

Im Folgenden sind einige Tipps zu finden, die dabei helfen, Stress im Rahmen der Hochzeitsorganisation zu vermeiden.

  • Checkliste(n) anlegen

Wie bereits erwähnt, stellt eine allgemeine Checkliste zur Planung der Hochzeit eine wesentliche Erleichterung dar. Sie hilft dabei, den Überblick zu bewahren und auch den Zeitplan einzuhalten. Neben einer allgemeinen Checkliste gibt es auch für viele weitere Punkte, wie zum Beispiel die Vorbereitungen am Tag vor der Hochzeit oder den Kauf des Brautkleids, Checklisten, die sehr hilfreich sind. Eine Übersicht an Checklisten gibt es hier.

  • Aufgaben delegieren

Viele Paare und besonders Bräute möchten am liebsten alles selbst machen. Das ist verständlich, kann aber zu großem Stress führen. Schließlich ist die Planung der Hochzeit ein großes Projekt, das nicht alltäglich ist. Deshalb werden im Idealfall einzelne Aufgaben delegiert. So kann sich die Mutter der Braut zum Beispiel um den Blumenschmuck kümmern, während die Schwester der Braut die Organisation der Hochzeitsagape übernimmt. Aufgaben abgeben heißt nicht, sie aus der Hand zu geben. Diese To Dos werden natürlich mit der Braut genau abgeklärt und nach den Wünschen des Paares umgesetzt.

  • Entscheidungen mit anderen treffen

Im Rahmen der Hochzeitsorganisation müssen auch viele Entscheidungen getroffen werden. Welche Hochzeitsfarben sollen gewählt werden? In welcher Location soll gefeiert werden? Wie soll die Deko umgesetzt werden? Das sind nur einige Fragen, die sich stellen. Um von dieser Lawine an Entscheidungen nicht überfordert zu sein, empfiehlt es sich, Familienmitglieder und Freunde in die Entscheidungen miteinzubeziehen. Die Mütter helfen bestimmt gern bei der Auswahl der Blumen und die beste Freundin ist eine gute Ratgeberin, wenn es um die Auswahl des perfekten Brautkleids geht.

  • Budgetplan erstellen

Das liebe Geld kann schon mal für schlaflose Nächte sorgen. Bei der Organisation des schönsten Tages sollte dem natürlich nicht so sein. Aus diesem Grund sollte auch zu Beginn der Planung ein Budgetplan erstellt werden. Zunächst sollte mal geklärt werden, wie viel Geld überhaupt für die Ausrichtung der Hochzeit zur Verfügung steht. Dementsprechend sollte das Geld dann eingeteilt werden. Ein Budgetplan erleichtert die Sache wesentlich. Ohne auf das Geld zu schauen, hat den Nachteil, dass die ersten Ausgaben viel zu groß ausfallen und dann auf einmal das Geld knapp wird.

  • Kleine Auszeiten nehmen

Ein Jahr lang die Hochzeit zu planen ist eine lange Zeit. Damit sich nicht immer alles um die Hochzeit dreht, sollte man ganz bewusst „Urlaub“ von der Planung nehmen. Indem man sich zum Beispiel ein Wellness-Wochenende gönnt oder auch nur Wochenenden und Abende einplant, die nicht für die Organisation der Hochzeit vorgesehen sind. So kann Kraft für das weitere Vorgehen geplant werden und der Kopf wird frei für neue Ideen.

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