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Wer bezahlt die Hochzeit?

Die Hochzeit ist bekanntlich oft ein sehr kostspieliges Ereignis. Die Kosten für Brautkleid, Location-Miete, Dienstleister und mehr summieren sich natürlich. Viele Paare stellen sich die Frage: Wer soll das alles zahlen? Dazu gibt es folgende Möglichkeiten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben:

Die Eltern der Braut zahlen

Traditionell zahlen die Eltern der Braut die Hochzeit. Auch wenn im Gegensatz zu früher von dieser Tradition immer mehr abgegangen wird, halten sich auch heute noch Familien daran. Das Positive für das Brautpaar ist: Es fallen keine Kosten für die Hochzeit an. Und da Mutter und Vater der Braut für ihre Tochter oft nur das Beste möchten, fällt möglicherweise alles ein bisschen größer aus. Genau in dieser Tatsache kann aber auch der Nachteil liegen. Denn wer zahlt, schafft an. Kann heißen: Selbst wenn das Brautpaar im kleinen Rahmen heiraten möchte, die Eltern der Braut aber die ganze Verwandtschaft einladen möchten, kann die Hochzeit schnell mal viel größer werden als gewünscht. Wenn die Eltern der Braut die Hochzeit zahlen, sollte man sich dessen bewusst sein, dass man oft nicht das alleinige Recht auf die Planung des schönsten Tages hat. Keinesfalls sollten sich die Eltern aber wegen dem Budget für die Hochzeit in Schulden stürzen.

Beide Eltern und Brautpaar zahlen

Sehr häufig teilen sich heutzutage die Eltern von Braut und Bräutigam sowie das Brautpaar selbst die Kosten auf. Das hat den Vorteil, dass das Paar nicht alles bezahlen muss. Bei der Planung der Hochzeit können sich alle mehr oder weniger gleichberechtigt fühlen. Bei dieser Variante werden die gesamten Kosten am besten durch alle drei Paare gedrittelt. Denn wenn einzelne Kostenfaktoren je einem Paar zugeschoben werden, können möglicherweise Schwierigkeiten auftreten. Zahlen zum Beispiel die Eltern der Braut die Hochzeitseinladungen, möchten sie möglicherweise festlegen, wer aller eingeladen wird. Deshalb empfiehlt es sich, dass jedes Paar am Ende die Kosten anteilig begleicht. Wobei dabei Transparenz herrschen sollte, sodass sich niemand falsch behandelt fühlt. Der Nachteil dieser Variante ist, dass beide Elternpaare mehr oder weniger ein Mitspracherecht bei der Hochzeitsplanung erhalten. Am besten setzen sich alle Beteiligten zum Beginn der Planung mal zusammen und klären ihre Vorstellung ab. Das kann so manchen Ärger später ersparen.

Braut und Bräutigam zahlen

Wenn Braut und Bräutigam ihre Hochzeit selbst bezahlen, werden die Ersparnisse schrumpfen. Das ist der größte Nachteil an dieser Variante. Ältere Paare sind meistens im Vorteil gegenüber ganz jungen Brautpaaren, da sie bereits mehr Geld sparen konnten. Zuerst sollten sich Braut und Bräutigam mal darüber einig sein, wie viel Geld sie für die Hochzeit ausgeben möchten bzw. können. Ein guter Finanzplan für die Hochzeit hilft enorm. Denn so kann sicher gestellt werden, dass das ganze Budget nicht bereits am Anfang der Planung aufgebraucht ist. Nur die wenigsten Eltern lassen es sich gänzlich nehmen, etwas für die Hochzeit der eigenen Kinder beizusteuern. Die Eltern können zum Beispiel die Musik oder Deko für die Hochzeitslocation bezahlen. Wenn sich Braut und Bräutigam die Hochzeit selbst bezahlen, haben sie natürlich einen großen Vorteil: Sie können alles selbst entscheiden.

Außerdem gibt’s hier einige Spartipps für die Hochzeit.

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