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8 Tipps für bessere Hochzeitsfotos

Wer kennt das nicht, die Kamera blitzt nur einige Zentimeter vor dem Gesicht auf und das einzige an das man denken kann, ist, ob der Abdeckstift noch hält und man den Pickel nicht sogar aus dem Weltall leuchten sieht. Es gibt ein paar bestimmte Verlegenheitsposen, die gerne eingenommen werden mit dem Optimismus dadurch besser auszusehen – doch das Gegenteil geschieht.

Dass Partyfotos nicht immer das Gelbe vom Ei sind, besonders zur späteren Stunde, ist bereits bekannt, doch was ist mit den Hochzeitsfotos, die man gerne noch den Enkelkindern zeigen möchte? Wir zeigen wies geht. Zu vermeiden sind folgende Posen.

Die-Reh-im-Autoscheinwerfer-Pose

Diese Pose zeichnet sich durch weit aufgerissene Augen auf, vermutlich, weil unerwartet und mit grellem Blitz fotografiert wurde. Am besten, gerade zur Hochzeit, sich nur ablichten lassen, wenn alles sitzt. Zumindest die offiziellen Fotos sollten vorher abgesprochen werden. Lustige Schnappschüsse sind selbstverständlich trotzdem erlaubt.

Die-Peace-Pose

Immer wieder scheint dies eine beliebte Pose zu sein bis der Film entwickelt ist – dann kommt das große Erwachen. Selbst zur Zeit der Hippiekultur war diese Pose nicht unbedingt die beste. Wer auch nur das leiseste Zucken in den Fingerspitzen verspürt- standhaft bleiben, denn das Peace Zeichen hat auf den Hochzeitsfotos nun wirklich nichts zu suchen.

Die-wo-sind-Füße-Kopf-und-Hals-geblieben Pose

Bei dieser Pose ist ganz klar der Fotograf Schuld. Wie viele Fotos hat man zu Hause auf dem Mal der Arm fehlt, mal der Fuß. Ganz klar, bei Hochzeitsfotos unverzeihlich. Auch wenn das vielleicht in manchen Kreisen als Kunst gilt, so wäre es doch Schade, das Kleid, die Schuhe oder die Braut nur halb auf dem Foto zu sehen. Wo der Hals geblieben ist, hängt allerdings ausschließlich von dem  Motiv ab. Wichtig immer, sofern man nicht mit einem Schwanenhals gesegnet ist, immer schön strecken. Das macht auf den Bildern deutlich schlanker und sieht graziler aus.

Die-ich-blinzel-immer-wenn-es-blitzt Pose

Nichts ist ärgerlicher als die Augen auf den Bildern geschlossen zu haben. Viele Menschen neigen dazu, obwohl sie wissen, dass der Blitz auslöst. Was hilft? Der Fotograf sollte von drei herunter zählen, so weiß jeder, wann  das Vögelchen kommt. Für einen besonders schönen Augenaufschlag sollten die Augen erst auf die Zahl Eins geöffnet werden. Diese Pose erfordert allerdings ein wenig Übung.

Die-ich-möchte-auch-ins-Foto Pose

Es wird ein Bild gemacht und man wurde nicht gefragt darin zu sein? Das hat wohl seinen Grund. Sich ins Bild hineinzuwerfen ist eine Sache, dabei auch noch gut auszusehen – eine ganz andere. Die Haare sind meist vom Winde verweht, Augen und Mund weit aufgerissen, weil man rufen möchte „Wartet, ich will auch mit ins Bild“. Was hilft: Warten bis man dran ist.

Die-ich-bin-ein-Honigkuchenpferd Pose

Auch besser bekannt, als das Blendadent Lächeln. Dies geschieht meist dadurch, dass der Fotograf schon vor fünf Minuten abdrücken wollte und es noch immer nicht getan hat. Das Lächeln ist eingefroren, die Backen schmerzen schon und das Endergebnis – ein gequältes Grinsen, das niemand so recht erfreut. Ein Tipp für solche Fälle: Die Zunge an den Gaumen legen, das macht angeblich Cindy Crawford auch.

Die-ich-hatte-gerade-Petersilie-im-Salat Pose

Nichts ist unangenehmer als in den Zahnlücken noch Essen zu haben und bis über beide Ohren zu strahlen, weil man es nicht weiß. Daher immer einen kleinen Schminkspiegel bei sich tragen und sichergehen bevor man das Million-Dollar Lachen aufsetzt.

Kleine Hilfsmittel:

Puder – Ganz wichtig, damit der Speckschwarten Teint erst gar keine Chance hat.

Make-Up, das zum Hautton passt

Abstand halten – Eine gewisse Entfernung schmeichelt dem Aussehen und alles wirkt proportionaler.

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