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Morgengabe

Ursprünglich war die Morgengabe als finanzielle Absicherung für die Braut gedacht. Der Bräutigam überreicht sie seiner Braut am Morgen nach der Hochzeit – daher auch der Name.

Im österreichischen Gesetz war die Morgengabe seit 1811 gesetzlich verankert. Erst Ende Juli 2009 wurde sie vom Nationalrat aus dem Gesetzbuch gestrichen.

Die Tradition der Morgengabe wird trotzdem noch von vielen Brautpaaren aufrecht erhalten. Meistens erhält die Braut ein edles Schmückstück, wie zum Beispiel ein Armband oder eine Halskette. Laut einer alten Weisheit soll die Morgengabe Glück bringen, wenn sie unter dem Kopfkissen gefunden wird.

Im Gegensatz zu früher wird die Morgengabe heute schon oft „vorgezogen“. Das heißt: Der Bräutigam überreicht seiner Braut die Morgengabe bereits am Tag vor der Hochzeit oder am Hochzeitstag selbst. Hintergrund dafür ist, dass die Braut das Geschenk dann bereits bei der Hochzeit tragen kann.

Die Tradition hat sich noch etwas weiterentwickelt: Heute schenkt auch die Braut ihrem Bräutigam oft eine Morgengabe. Beliebt ist zum Beispiel eine Erinnerung an die Hochzeit.

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