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„Kalte Füße vor der Hochzeit“ und wie man sie wieder wärmt

Das Pre-Matrimonial-Syndrom ist in unseren Breitenkreisen auch bekannt  unter dem Namen „kalte Füße vor der Hochzeit“, bei denen warme Socken leider nicht helfen. Ein Phänomen, das meist schon nach dem Heiratsantrag auftritt. Es artet manchmal in Panikattacken und schlimmer noch – Fluchtversuchen aus. Wie man feststellt unter dem Pre-Matrimonial-Syndrom zu leiden? Wir klären über die ersten Anzeichen auf.

Die zwei magischen Fragen

„Oh Gott, ist er vielleicht doch nicht der Richtige?“, Anzeichen Nummer eins. Jetzt sollte genau überlegt werden, ob man diesen Mann nur heiraten würde, wenn er der letzte auf Erden wäre, um nicht auszusterben. Wer jetzt mit dem Gedanken spielt mit „Ja“ zu antworten, der sollte lieber nicht den Bund der Ehe eingehen. „Vielleicht kommt noch jemand, der besser zu mir passt“, auch das ist ein eindeutiges Zeichen für kalte Füße. Am besten besinnt man sich daraufhin auf die Eigenschaften, die man zu Beginn der Partnerschaft am Partner zu schätzen wusste und versucht sich erneut in den Liebsten zu verlieben. Es fallen keine positiven Eigenschaften ein? Dann passt vielleicht doch jemand anderes besser.

Torschlusspanik

Auffällig ist auch, wenn auf einmal sogar der sonst so ungepflegte Nachbar zum Augenschmaus wird. Wer bei jeder sich bietenden Gelegenheit in Tagträumen mit anderen Männern versinkt, der ist auf keinen Fall bereit für die Ehe. Wer in jedem Mann plötzlich einen potenziellen neuen Kandidaten sieht, der bangt im Unterbewusstsein um seine Freiheit. Ein Schutzmechanismus, der so lange funktioniert, bis die Tagträume zur Realität werden. Um seine Freiheit zu fürchten ist nichts außergewöhnliches, schließlich ist der Gedanke den Rest seines Lebens mit demselben Menschen zu verbringen, egal ob Bierbauch oder lichtes Haar, nicht unbedingt beruhigend.

Auszeit nehmen

Oftmals hilft es in alten Erinnerungen zu schwelgen und Fotos aus früheren Zeiten, als alles noch rosarot war, anzusehen. Wenn auch das kein Herzklopfen beschert, dann sollte man sich eine Auszeit nehmen. Eine Woche reicht meist aus, um festzustellen, ob der Partner mehr als nur ein Anhängsel ist. Wer jetzt seinen Partner vermisst, der kann sicher sein, dass ein Leben ohne diesen Menschen nicht in Frage kommt. Wer aber vor Erleichterung aufatmet und froh ist wieder frei zu sein, der hat offensichtlich noch nicht den Mann fürs Leben gefunden.

Weitere Anzeichen

„Kalte Füße“ vor der Hochzeit sind oft leichter für Außenstehende zu erkennen. Die Freundinnen kennen noch immer nicht den Verlobten? Mutter und Vater auch nicht? Und das soll auch so bleiben? Alles Anzeichen, dass eine Ehe mit dem Partner wohl eher nicht in Frage kommt. Wie er sich kleidet und benimmt ist peinlich? Hawaiihemden und Blondinenwitze waren anfangs noch charmant, jetzt aber nur noch anstrengend? Auch dann lieber Floristen und Hochzeitsband abbestellen.

Was hilft wirklich?

Das ernsthafte Gespräch mit dem Partner, denn der fühlt meist genauso. Auch gemeinsam etwas zu unternehmen kann Klarheit verschaffen. In erster Linie sollten die Hochzeitsvorbereitungen zurückgestellt werden und die Zweisamkeit wieder in den Vordergrund  rücken. Wichtig ist nur wieder zusammenzufinden.

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