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Hochzeitstattoos – Classy oder Trashy?

Wenn es um permanente Tattoos geht, gehen die Geschmäcker auseinander. Viele argumentieren, dass keiner von sich behaupten kann an einem bestimmten Motiv für den Rest seines Lebens Gefallen zu finden. Andere sagen, dass es Körperschmuck ist, der auch im hohen Alter noch salonfähig ist. Doch was ist mit Tattoos, die aus nur einem Anlass gestochen wurden? Der Liebe.


Source: flickr.com via Laura on Pinterest

 

Schmerzen aus Liebe?

Meine Freundin meinte vor kurzem, dass sie sich nie vorstellen könne sich aus Liebe tätowieren zu lassen. Und da sind wir auch schon beim Thema: Für immer mehr Brautpaare sind die herkömmlichen Eheringe zu traditionell, stattdessen wird der Name des Liebsten unter die Haut z.B.  um den Finger herum, gestochen. Manche lassen sich eine Zeile aus einem Lied, das verbindet, stechen. Auch Motive, die nicht gleich darauf schließen lassen, dass es ein Partner Tattoo ist, werden immer beliebter – meist aus Bedenken, man könnte sich trennen und müsste weiterhin den Namen des/r Verflossenen auf der Haut tragen. Ein Beispiel dafür sind die Sängerin Katy Perry und ihr Ex-Ehemann Russell Brand. Sie ließen sich in Sanskrit die Worte „go with the flow“ stechen. Hier kommt zumindest niemand auf die Idee, dass es ein Partnertattoo ist.

 

In erster Linie kommt es ganz auf das Brautpaar selbst an. Wer schon immer an Tattoos Gefallen gefunden hat, der wird mit Sicherheit auch sein nächstes nicht bereuen. Anders sieht es allerdings mit Menschen aus, die diesem Körperschmuck völlig fremd sind und dies aus reiner Gefälligkeit für ihren Partner tun. Wer auch nur die geringsten Zweifel hegt, sollte die Finger davon lassen. Es ist immerhin für die Ewigkeit, auch wenn laut neuester Lasermethoden die meiste Farbe entfernt werden kann – Narben bleiben auf jeden Fall.

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