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Ein Traum in Weiß – Wie finanziert man seine Hochzeit?

Für die meisten ist es der schönste Tag im Leben: Die eigene Hochzeit. Schon bei der Planung kommt besondere Vorfreude auf. Diese wird jedoch gefährdet, wenn Geld eingespart werden muss und die Traumhochzeit nicht so realisiert werden kann, wie man gerne möchte.

Das ultimative Brautkleid anprobieren, verspielte Tischdeko und leckere Menüs auswählen, die Gästeliste schreiben und und und. Die Liste der Dinge, die vor dem großen Tag erledigt werden müssen, kann lang werden. Neben dem Zeitaufwand für die Planung spielt das liebe Geld eine zentrale Rolle bei den Hochzeitsvorbereitungen. Wer an dem besonderen Tag nicht sparen will, kann einfach rechtzeitig einen Banktermin vereinbaren oder einen Kredit bei einem Finanzdienstleister aufnehmen, um die Traumhochzeit zu finanzieren. Generell bietet es sich vorab an, einen Plan aufzustellen um auch alle Hochzeitsposten und deren Kosten im Blick zu haben. Hiernach kann dann auch die entsprechende Höhe des Kredites festgestellt werden.

Budgetplaner:

  • Kirchliche Hochzeit: Gebühren, Hochzeitskerze, Musik, Spenden
  • Standesamtliche Hochzeit: Gebühren, Musik
  • Dokumente: Gebühren bei Namensänderung, Schließung eines Ehevertrags
  • Mode: Braut: Kleid, Schleier, Schuhe, Tasche, Dessous; Bräutigam: Anzug, Hemd, Krawatte, Schuhe
  • Styling: Brautfrisur, Make-Up, Pediküre/Maniküre
  • Schmuck: Eheringe, Diadem, Kette, Armband
  • Blumen: Brautstrauß; Blumen für Auto, Kirche, Tischdeko und Blumenkinder
  • Papier: Hochzeitseinladungen, Kirchenheft, Tisch- und Menükarten, Dankeskarten
  • Verpflegung: Getränke, Canapés, Hochzeitsessen (Catering), Hochzeitstorte
  • Hochzeitsraum: Miete, Mobiliar
  • Musik, Entertainment: DJ, Live-Band, sonstiges Entertainment, Fotograf
  • Geschenke: Gästebuch, Gastgeschenke
  • Übernachtung: Hotelzimmer für Gäste von außerhalb
  • Hochzeitsreise

Generell gilt: Rechtzeitiges Planen hilft im Vorfeld der Hochzeit um Panik zu vermeiden und voreilig teure Hochzeitsutensilien zu bestellen, die es eventuell woanders noch günstiger zu kaufen gibt. Klappern Sie ruhig einige Hochzeitsmessen ab, hier gibt es gerade auf Brautmode teilweise große Rabatte. Darüber hinaus ist es hilfreich, das Internet nach passenden Angeboten zu durchforsten. Sie werden sehen, wie groß die Unterschiede für einzelne Hochzeitsprodukte sind. Verlassen Sie sich im Bereich Service, Catering und DJ am besten auf die Empfehlung von Freunden, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Hierzu empfehlen wir auch die Infografik über die Kosten der Traumhochzeit.

Kleine Spartipps:

  • Hochzeitsgeschenke sind toll, gar keine Frage. Aber bevor Sie sich sinnlose Dinge wünschen, nur um die Geschenkeliste zu füllen, können Sie ruhig durchblicken lassen, dass Sie mit finanziellen Gaben einen Teil der Feier abdecken möchten.
  • Einladungskarten lassen sich bequem von zu Hause aus am eigenen PC erstellen. Grafikprogramme hat heutzutage jeder auf seinem Rechner. Wer nicht mit Bildbearbeitungsfähigkeiten gesegnet ist, kann das Internet nach Vorlagen durchforsten.
  • Location: Besitzen Sie oder ihre eigenen oder die Eltern des Partners einen Garten? So kann man je nach Wetterlage auch dort feiern und vorher einfach ein Pavillon, Tische und Bänke aufstellen. Darüber hinaus kann man alternativ auch im Wohnort nach günstigen Gemeinderäumen fragen.
  • Buffet: Einen Teil des Buffets, wie Salate und Suppen, sowie das Brot können Sie auch selbst stellen und dem Caterer nur die warmen Speisen überlassen.
  • „Stoppelgeld“: Wenn Sie eine günstige Quelle für ihren Lieblingswein haben, können Sie eventuell mit der Location vereinbaren, dass Sie Korkengeld bezahlen und dafür ihren Wein mitbringen – aber nachrechnen sollten Sie hier auf jeden Fall.
  • Musik: Haben Sie keinen Bekannten, der den DJ spielen kann oder mag, so können Sie noch immer selbst eine Mix-CD zusammenstellen und diese abspielen lassen. Tipp: Vorher Freunde nach Wünschen fragen.
  • Wer auch beim Brautkleid sparen will, der kann nach Leihkleidern suchen, die trotzdem einwandfrei aussehen. Außerdem gibt es oft Abverkäufe von Ware aus der Vorjahreskollektion.

Bild: © Stockbyte/Thinkstock

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