Hilfe, Hochzeit und Fußball-EM gleichzeitig!

Bald startet die Fußball-EM in Frankreich. Für die meisten Fußball-Fans heißt das: Viele oder alle Matches im TV verfolgen. Bei Paaren, die in diesem Zeitraum heiraten, können da schon mal die Schweißperlen aufsteigen. Denn natürlich stellt sich die Frage: Spielt König Fußball eine sehr große Rolle auf meiner Hochzeit? Wir haben ein paar Tipps.

Die EM-Spiele beginnen meistens erst abends, manche allerdings am Samstag um 15 Uhr. Somit ist schon mal relativ wahrscheinlich, dass die kirchliche und auch standesamtliche Trauung ohne Konzentrationsprobleme bei den Fußball-Fans abläuft. Damit das anschließende Festessen bzw. die Feier dann nicht völlig dem runden Leder untergeordnet werden muss, sollten folgende Überlegungen angestellt werden:

  • Fußball-Fans unter den Hochzeitsgästen?

Hat man festgestellt, dass die Hochzeit genau in den Zeitraum der EM fällt, sollte vorab mal die Frage gestellt werden: Sind überhaupt Fußball-Fans unter den Hochzeitsgästen. Möglicherweise interessieren sich nur einige wenige für die EM, möglicherweise sind aber sehr viele Fans eingeladen.

  • „Es ist unser großer Tag“

Findet ein wichtiges Spiel genau am Hochzeitstag statt, sollte den Gästen folgende Botschaft vermittelt werden: „Unsere Hochzeit ist für uns und euch ein einzigartiges Fest. Daher ersuchen wir um Respekt gegenüber diesem großen Ereignis. Fußball sollte heute nicht das allerwichtigste Thema sein. Uns wäre es eine große Freude, wenn nicht dauernd auf die Smartphones geschaut wird ;-)“. Im Idealfall kann diese Bitte nach der Trauung noch in der Kirche oder auch beim Sektempfang ausgesprochen werden. Dabei kann auch erwähnt werden, dass es laufend Updates zu den Spielständen geben wird.

  • Leinwand: Ja oder nein?

Es besteht natürlich die Möglichkeit, ein Public Viewing im Rahmen der Hochzeitsfeier mit einer Leinwand anzubieten. Wer aber die Hochzeit nicht völlig „zerrissen“ haben möchte, sieht von dieser Idee ab. Denn im schlimmsten Fall kleben alle vor der Mattscheibe und die Tanzfläche bleibt leer.

  • Informieren über Spielstände

Am besten wird eine Person bestimmt, die die anderen in einem bestimmten zeitlichen Abstand über die aktuellen Spielstände informiert.

Darf man wegen eines Fußballspiels eine Einladung zur Hochzeit absagen?

Der englische Nationaltrainer Fabio Capello hat 2011 die Hochzeit seines Sohnes in Mailand verpasst. Der Grund: Die Nationalmannschaft trat zu einem Testspiel gegen den Weltmeister Spanien an und dieses Spiel wollte Capello keinesfalls verpassen.

Während Pierfilippo Capello seiner Tiziana das Ja-Wort gegeben hat, hat sein Vater tausende Kilometer weit entfernt seinen Emotionen freien Lauf gelassen – bei einem für ihn wichtigen Fußballspiel. Der Sohn nahm die Absage des Herrn Papa gelassen. England hat damals übrigens gewonnen.

Für normale Gäste empfehlen wir diese Vorgangsweise eher nicht. 😉

 

Heiraten am Freitag, den 13.

Hochzeit am Freitag, den 13., geplant? Auch wenn der Tag im Volksglauben oft als ein Tag, an dem sehr viele Unglücke passieren, gefürchtet wird, besteht kein Grund zur Panik. Denn Auswertungen von Unfalldaten haben ergeben, dass am Freitag, den 13., nicht mehr Unfälle mit schwerem Sachschaden passieren als an einem anderen Freitag. Deshalb: Den besonderen Tag mit dem speziellen Datum in vollen Zügen genießen.

Warum der Freitag, der 13., so voller Aberglauben steckt, ist bis heute nicht klar. Vermutet wird, dass die Kombination aus Freitag und der Zahl 13 dazu geführt haben. Denn der Wochentag und die Zahl gelten jeder für sich seit langem als Symbole des Unglücks. Wobei Freitag, der 13., vor allem in unseren Breitengraden als Unglückstag zählt. In Italien zum Beispiel ist der Freitag, der 17., gefürchtet, während in Griechenland, der Dienstag, der 13., für Aberglauben sorgt.

Zukünftige Freitage am 13.

Wem trotz aller Statistiken Freitag, der 13., trotzdem nicht ganz geheuer ist, sollte folgende Termine für eine Hochzeit ausschließen:

Freitag, 13. Jänner 2017
Freitag, 13. Oktober 2017
Freitag, 13. April 2018
Freitag, 13. Juli 2018

Wer bezahlt die Hochzeit?

Die Hochzeit ist bekanntlich oft ein sehr kostspieliges Ereignis. Die Kosten für Brautkleid, Location-Miete, Dienstleister und mehr summieren sich natürlich. Viele Paare stellen sich die Frage: Wer soll das alles zahlen? Dazu gibt es folgende Möglichkeiten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben:

Die Eltern der Braut zahlen

Traditionell zahlen die Eltern der Braut die Hochzeit. Auch wenn im Gegensatz zu früher von dieser Tradition immer mehr abgegangen wird, halten sich auch heute noch Familien daran. Das Positive für das Brautpaar ist: Es fallen keine Kosten für die Hochzeit an. Und da Mutter und Vater der Braut für ihre Tochter oft nur das Beste möchten, fällt möglicherweise alles ein bisschen größer aus. Genau in dieser Tatsache kann aber auch der Nachteil liegen. Denn wer zahlt, schafft an. Kann heißen: Selbst wenn das Brautpaar im kleinen Rahmen heiraten möchte, die Eltern der Braut aber die ganze Verwandtschaft einladen möchten, kann die Hochzeit schnell mal viel größer werden als gewünscht. Wenn die Eltern der Braut die Hochzeit zahlen, sollte man sich dessen bewusst sein, dass man oft nicht das alleinige Recht auf die Planung des schönsten Tages hat. Keinesfalls sollten sich die Eltern aber wegen dem Budget für die Hochzeit in Schulden stürzen.

Beide Eltern und Brautpaar zahlen

Sehr häufig teilen sich heutzutage die Eltern von Braut und Bräutigam sowie das Brautpaar selbst die Kosten auf. Das hat den Vorteil, dass das Paar nicht alles bezahlen muss. Bei der Planung der Hochzeit können sich alle mehr oder weniger gleichberechtigt fühlen. Bei dieser Variante werden die gesamten Kosten am besten durch alle drei Paare gedrittelt. Denn wenn einzelne Kostenfaktoren je einem Paar zugeschoben werden, können möglicherweise Schwierigkeiten auftreten. Zahlen zum Beispiel die Eltern der Braut die Hochzeitseinladungen, möchten sie möglicherweise festlegen, wer aller eingeladen wird. Deshalb empfiehlt es sich, dass jedes Paar am Ende die Kosten anteilig begleicht. Wobei dabei Transparenz herrschen sollte, sodass sich niemand falsch behandelt fühlt. Der Nachteil dieser Variante ist, dass beide Elternpaare mehr oder weniger ein Mitspracherecht bei der Hochzeitsplanung erhalten. Am besten setzen sich alle Beteiligten zum Beginn der Planung mal zusammen und klären ihre Vorstellung ab. Das kann so manchen Ärger später ersparen.

Braut und Bräutigam zahlen

Wenn Braut und Bräutigam ihre Hochzeit selbst bezahlen, werden die Ersparnisse schrumpfen. Das ist der größte Nachteil an dieser Variante. Ältere Paare sind meistens im Vorteil gegenüber ganz jungen Brautpaaren, da sie bereits mehr Geld sparen konnten. Zuerst sollten sich Braut und Bräutigam mal darüber einig sein, wie viel Geld sie für die Hochzeit ausgeben möchten bzw. können. Ein guter Finanzplan für die Hochzeit hilft enorm. Denn so kann sicher gestellt werden, dass das ganze Budget nicht bereits am Anfang der Planung aufgebraucht ist. Nur die wenigsten Eltern lassen es sich gänzlich nehmen, etwas für die Hochzeit der eigenen Kinder beizusteuern. Die Eltern können zum Beispiel die Musik oder Deko für die Hochzeitslocation bezahlen. Wenn sich Braut und Bräutigam die Hochzeit selbst bezahlen, haben sie natürlich einen großen Vorteil: Sie können alles selbst entscheiden.

Außerdem gibt’s hier einige Spartipps für die Hochzeit.

Gibt es Sonderurlaub für die Hochzeit?

Wie viele Tage Sonderurlaub für die Hochzeit gibt es vom Arbeitgeber? Diese Frage stellen sich natürlich viele Brautpaare in Österreich. Eindeutig beantwortet kann sie aber leider nicht werden.

Eine ArbeitnehmerIn hat bei Vorliegen wichtiger persönlicher Gründer Anspruch auf Entgeltfortzahlung – also bezahlten Urlaub. Zu den wichtigen Gründen zählt unter anderem auch die Hochzeit.

In der Regel ist im Kollektivvertrag festgehalten, wie viel Sonderurlaub für die Heirat (oder Verpartnerung) zusteht. Die Dauer ist vom jeweiligen Kollektivvertrag abhängig, beträgt aber max. drei freie Tage.

Übrigens: Auch für die Hochzeit oder Verpartnerung von nahen Angehörigen (z.B. Kinder, Enkel, Eltern, Geschwister, Stiefgeschwister) kann Sonderurlaub für einen Tag beantragt werden.

 

Rechtzeitig informieren

Am besten informiert man sich rechtzeitig über die Regelungen im eigenen Kollektivvertrag. Da natürlich in den Sommermonaten viele ArbeitnehmerInnen auf Urlaub gehen möchte, sollte der Sonderurlaub für die Hochzeit rechtzeitig eingereicht werden.

Quellen:

help.gv.at (für Angestellte)
bmbf.gv.at (für Beamte)

Kirchliche Hochzeit: Vom Ablauf bis zu Vorschlägen für Fürbitten

Die kirchliche Trauung zählt zum großen Höhepunkt des schönsten Tages. Sie gehört natürlich dementsprechend vorbereitet: Von der Auswahl der Art der Hochzeitsmesse über den Kirchenschmuck bis hin zur Lesung. Im Folgenden werden relevante Punkte für die kirchliche Hochzeit mit weiterführenden Links geboten.

Vorbereitung auf die kirchliche Trauung

Folgendes muss vor der kirchlichen Trauung erledigt werden:

Anmeldung zur kirchlichen Hochzeit

Die Anmeldung für die kirchliche Trauung ist in der Pfarrkanzlei möglich. Sie sollte mindestens zehn Wochen vor dem gewünschten Termin erfolgen.

Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung

  • Taufscheine
  • Geburtsurkunden
  • Meldezettel
  • Amtliche Lichtbildausweise

Wenn man bereits einmal verheiratet war zusätzlich:

  • Trauscheine
  • Heiratsurkunde
  • Gegebenenfalls Sterbeurkunde oder Scheidungspapiere

Besuch des Eheseminars

Der Besuch eines Eheseminars ist Pflicht. Genauere Infos und Termine dazu gibt das zuständige Pfarramt.

Ehegespräch

Der Termin für das Ehegespräch wird bei der Anmeldung zur kirchlichen Hochzeit festgelegt. Es findet mit dem Pfarrer statt. Während des Gesprächs wird der Ablauf der Trauung sowie deren Inhalte besprochen. Dabei kann auch gleich geklärt werden, ob Blumenschmuck in der Kirche angebracht werden kann und Reiswerfen erlaubt ist.

Wortgottesdienst oder Messe?

Soll die kirchliche Hochzeit im Rahmen eines Wortgottesdiensts oder einer Messe stattfinden? Dabei kommt es nicht nur darauf an, wie die Präferenzen des Brautpaars sind, sondern auch auf die Gäste. Wenn sie selten in die Kirche gehen, ist der Wortgottesdienst die bessere – weil kürzere – Alternative.

→ Infos zur evangelischen Trauung.

Ablauf der kirchlichen Trauung in einem Wortgottesdienst

  • Eröffnung
    • Empfang des Brautpaares
    • Einzug in die Kirche
    • Begrüßung
    • Eröffnungsgebet
  • Wortgottesdienst
    • Lesung aus der Bibel
    • Gesang
    • Evangelium
    • Predigt
  • Trauung
    • Befragung der Brautleute
    • Segnung der Ringe
    • Vermählung
    • Bestätigung der Vermählung
    • Trauungssegen
    • Fürbitten
    • Vater unser
    • Schlussgebet
  • Abschluss
    • Schlusssegen
    • Entlassung der Festgäste
    • Auszug aus der Kirche

Ablauf der kirchlichen Trauung in einer heiligen Messe:

  • Eröffnung
    • Empfang des Brautpaars
    • (Taufgedächtnis)
    • Einzug
    • Begrüßung
    • Kyrie
    • Gloria
    • Tagesgebet
  • Wortgottesdienst
    • Lesung
    • Gesang
    • Evangelium
    • Predigt
  • Trauung
    • Befragung der Brautleute
    • Segnung der Ringe
    • Vermählung (Vermählungsspruch)
    • Bestätigung der Vermählung
    • Feierlicher Trauungssegen
    • Fürbitten
  • Eucharistiefeier
    • Gabenbereitung
    • Hochgebet mit „Heilig“
    • Vater unser
    • Friedensgruß
    • Brotbrechung mit „Lamm Gottes“
    • Kommunion
    • Schlussgebet
  • Abschluss
    • Dankworte und Verlautbarungen
    • Schlusssegen
    • Auszug

Welchen Trauspruch?

Der Trauspruch sollte nicht nur für den Tag der Hochzeit gelten, sondern generell ein Leitspruch für das Leben des Brautpaars sein. Neben einem Trauspruch aus der Bibel ist auch ein moderner Trauspruch möglich. Beispiele gibt’s hier:

Auf welcher Seite ist die Braut beim Einzug in die Kirche?

Die Braut geht links vom Vater in die Kirche zum Altar. Weitere Infos zum Einzug in die Kirche gibt’s hier.

Wo sitzt wer in der Kirche?

Das erklärt der Artikel Sitzordnung in der Kirche.

Welche Fürbitten, Lesung, Lieder, … ?

Fürbitten, die Lesung und Lieder sind fixer Bestandteil der kirchlichen Hochzeit. Im Folgenden gibt es Vorschläge dazu:

Die Hochzeitskerze

Auch die Hochzeitskerze ist Bestandteil der kirchlichen Trauung. Auch dazu gibt es Ideen:

Ideen für den Kirchenschmuck

Der Blumenschmuck darf für die kirchliche Hochzeit natürlich auch nicht fehlen. Ideen dazu liefern die beiden folgenden Links:

Feuerwerke zur Hochzeit

 

Wenn sich zwei Menschen das Ja-Wort geben, ist das ein ganz besonderer Moment im Leben eines Paares. Momente voller Gefühle und Emotionen. Schon lange vor diesem Tag werden Pläne geschmiedet, Überlegungen angestellt und Vorbereitungen getroffen. Es soll ein Tag des Glücks und der Freude sein. Gerade deshalb möchte man diesen wundervollen Tag so lange wie möglich in freudiger Erinnerung behalten. Und auch die Verwandten und Hochzeitsgäste sollen sich gern an diesen Tag erinnern. Ein Feuerwerk als krönender Abschluss ist etwas, das die Herzen und Gefühle aller stark berührt.

Art des Hochzeits-Feuerwerks

Wenn Sie sich für ein Feuerwerk entscheiden, müssen Sie überlegen, welche Art von Feuerwerk Sie abbrennen wollen und was es kosten darf. Sollen es nur Lichtbilder sein, zum Beispiel ein „Brennendes Herz“, ist eine behördliche Genehmigung nicht erforderlich.

Lichtbilder

Bleiben wir zunächst bei den Lichtbildern. Sie können zwischen verschiedenen Motiven wählen. Z. B. brennendes Herz oder Doppelherz, brennende Ringe, brennende Zahl. Auch eine Verwandlung von Herz in Ringe ist möglich. Die Brenndauer der Lichtbilder beträgt meistens 50 bis 60 Sekunden. Die Preise bewegen sich hier zwischen 80 und 180 Euro, je nach gewähltem Lichtbild. Lichtbilder können auch ein sehr reizvolles Hochzeitsgeschenk sein. Ein günstiges Tischfeuerwerk gibt es schon unter 10 Euro. Sie sollten aber bedenken, dass ein Tischfeuerwerk eine Höhe bis 1,5m erreicht und Raumschmuck oder Lampen beschädigen kann.

Hochzeits-Feuerwerk

Ein Hochzeitsfeuerwerk können Sie sich selbst zusammenstellen oder als komplette Pakete bestellen. Je nach Dauer des Feuerwerks, kostet das schöne Spektakel zwischen 120 und 600 Euro, bei einer Brenndauer von 5 – 15 Minuten. Nach oben sind dem Hochzeitsfeuerwerk wahrscheinlich nur durch den Geldbeutel Grenzen gesetzt. In der Regel wird ein Aufbau- und Abbrennplan mitgeliefert. Sie können es durchaus auch selbst zünden, aber Sie müssen 18 Jahre alt und im Besitz einer behördlichen Genehmigung sein. Wenn Sie ein preiswertes Hochzeitsfeuerwerk möchten, ist ein Preisvergleich im Internet sehr zu empfehlen. Feuerwerke werden einzeln oder als Programme angeboten, mit oder ohne Service. Der Service umfasst meistens den Auf- und Abbau, das Zünden, das Einholen der Genehmigung, das Absperren und das Beräumen des Platzes.

Ein gut geplantes Feuerwerk wird jedem in angenehmer Erinnerung bleiben.

Ratgeber Eheringe – Eine Materialübersicht

Die Auswahl der Eheringe spielt bei den Hochzeitsvorbereitungen eine maßgebliche Rolle. Da der Trauschmuck nach der Trauung täglich getragen wird, sollte er sowohl optisch als auch qualitativ überzeugen. Neben der Verarbeitung muss dem Material die höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn egal ob Gold, Platin oder Silber, jedes Material bringt individuelle Eigenschaften mit sich. Der nachfolgende Ratgeber enthält die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Materialien, um die Entscheidung zu beschleunigen.

Empfehlung Anprobe

Auch wenn das Angebot online mittlerweile sehr groß ist, raten wir dazu Eheringe vor Ort bei einem Juwelier persönlich anzuprobieren. Erst bei der Anprobe lässt sich klären, ob ein Ehering den Ansprüchen in Sachen Tragekomfort, Gewicht, Formgebung und Design gerecht wird. Viele Juweliere bieten die Möglichkeit sich vorab online über das individuelle Angebot zu informieren, um bei einem anschließenden Termin im stationären Handel schneller und leichter das perfekte Modell zu finden. Als Beispiel dient der Juwelier Wempe in Wien, wo Paare im Juweliergeschäft in der Kärntner Straße ausgewählte Trauringe anprobieren können, nachdem sie sich auf der Wempe Internetpräsenz einen Überblick zum Produktarrangement verschafft haben. Die persönliche Beratung durch kompetente Schmuck-Fachverkäufer ist bei der Investition in hochwertige Eheringe und insbesondere hinsichtlich Größe, Breite sowie Textur von Vorteil. Geeignete Fachgeschäfte gibt es in Österreich in jeder Region mit unterschiedlichstem Sortiment. Wer sich rechtzeitig mit den Eigenschaften der Materialien auseinandersetzt, kann sich die Anprobe massiv erleichtern.

Gold – edel und klassisch

Der Klassiker unter den Materialien für Eheringe ist Gold. Es steht für Zeitlosigkeit, Unvergänglichkeit und Qualität. Farbliche Akzente lassen sich mit Rotgold, Weißgold oder Gelbgold setzen. Wer auf die Wertigkeit von Gold nicht verzichten möchte, aber dennoch auf den silberartigen Look besteht, greift zu Weißgold. Hierbei wird der Goldlegierung mit metallischen Legierungspartnern die typische goldene Farbe entzogen. Das Ergebnis ist ein platinähnlicher Glanz. Brautpaare mit hellerer Haut und blonden Haaren sind mit Weißgold gut beraten. Über den tatsächlichen Goldgehalt und die genaue Zusammensetzung des Material sagt die Bezeichnung Weißgold nichts aus.

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Ein qualitatives Merkmal ist die Rhodium-Schicht. Ist diese Schutzschicht des Schmucks minderwertig, trägt sich das Material ab und der schicke Glanz lässt schnell nach. Goldlegierungen von 950, 750 und 585 sind empfehlenswert. 585 Weiß hat beispielsweise einen Goldanteil von 58,5 Prozent, was 14 Karat entspricht. Grundsätzlich gibt es Weißgold bis maximal 21 Karat und damit einem Feingehalt von 875. Gelbgold passt hervorragend zu Menschen mit dunklerem Hauttyp oder rotblonden Haaren. Je mehr Karat Gelbgold aufweist, desto teurer der Schmuck. Die Karat-Angaben verraten die Reinheit des Materials. Die folgende Tabelle mit Angaben zu Goldanteil und Karat dient der Orientierung:

Bezeichnung Goldanteil Karat
Gold 333 33,33 Prozent 8
Gold 375 37,5 Prozent 9
Gold 585 58,5 Prozent 14
Gold 750 75 Prozent 18

 

Soll der Ehering besonders auffallen, wäre Rotgold die ideale Wahl. Eine Legierung mit Kupfer verleiht dem Goldring die charakteristische Färbung.

Platin – langlebig und teuer

Bei Platin handelt es sich um ein besonders edles und seltenes Edelmetall. Hierbei müssen Eheleute keinerlei Kompromisse in Sachen Qualität und Optik eingehen, denn die Oberfläche bleibt lange makellos. Platin hat den weiteren Vorteil, dass es für Allergiker sehr gut geeignet ist. Der Reinheitsgehalt liegt bei 950 und damit höher als bei Gold. Dank hypoallergenen Eigenschaften ideal für empfindliche Haut. Hinzu kommt, dass Platinringe weder dunkler werden noch anlaufen. Optisch sind kaum negative Veränderungen zu erwarten. Nachteilig an Platin ist der hohe Preis.

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Palladium – leicht, günstig, schick

Palladium ist die günstige und leichtere Alternative zu Platin. Es gehört zur Gruppe der Platinmetalle. Der Preis für Palladium entwickelt sich positiv für Verbraucher. Farblich kann Palladium mit Platin 600 verglichen werden. Hinsichtlich Härte und Abriebeigenschaften hält Palladium durchaus mit Platin mit.

Titan – körperfreundlich, leicht und stabil

Das aus der Raumfahrttechnik und Medizin stammende Edelmetall Titan gewinnt im Bereich Eheringe an Popularität und wiegt nur halb soviel wie Edelstahl. Das Material ist beständig, ästhetisch, leicht und körperfreundlich. Dank der guten Bioverträglichkeit optimal für Allergiker und empfindliche Haut.

Silber – modern und elegant

Silber spricht viele Paare aufgrund der zeitlosen und geschmackvollen Optik an. Das Edelmetall ist günstiger als Gelbgold, Platin sowie Weißgold. Dank verschiedenster Faktoren wie Oberflächenverarbeitung, Gravuren und Edelsteinen lassen sich Silberringe markant aufwerten.

Edelstahl – robust und preiswert

Das robuste und strapazierfähige Edelstahl verbindet Qualität mit einem attraktiven Preis. Im Vergleich zu kostenintensiven Ringen aus Platin oder Gold sind Edelstahl-Alternativen wesentlich günstiger zu haben. Ist die Verarbeitung hochwertig, kann Edelstahl-Schmuck optisch an Weißgold oder Silber erinnern. Allergiker sollten bei Edelstahl-Schmuck klären, ob Nickel verarbeitet wurde. „Einige Stunden bis Tage nach Hautkontakt zu nickelfreisetzenden Gegenständen kommt es an der entsprechenden Hautstelle zu Juckreiz und Hautveränderungen“, so der Warnhinweis in einem Artikel der Onlineausgabe der Apotheken-Umschau. Die Bezeichnung Edelstahl 316L deutet auf hautverträgliches Material hin.

Oberflächen

Die Oberflächen von Trauringen können bei sämtlichen Materialien mit diversen Verarbeitungstechniken versehen sein. Ein Überblick:

  • glatt poliert
  • mattiert
  • sandgestrahlt
  • gehämmert

Doch egal für welche Oberflächenstruktur sich Eheleute entscheiden, Tragespuren sind nach einer gewissen Zeit nicht auszuschließen. Fachkundige Juweliere sind in der Lage den hochwertigen Schmuck mit speziellen Verfahren zur Oberflächenbearbeitung in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.

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Weitere Auswahlkriterien

Neben dem Material gibt es weitere Kriterien, die bei der Ringauswahl zu beachten sind. Der Tragekomfort wird unter anderem vom Profil und der Ringform beeinflusst. Ausschlaggebend ist die Innen-Bombierung. Damit ist die innere Wölbung des Rings gemeint, die je nach Formgebung ein angenehmes Aufsetzen und Tragen des Schmuckstücks erlauben. Scharfe Kanten sind zu meiden, da sie beim Händeschütteln schmerzhaft und unangenehm sind.

Weitere Hilfestellungen zum Thema Eheringe haben wir hier arrangiert.

Quelle Bilder von oben nach unten: erge, Raphigrafie, FrankWinkler und gp

Ein Traum in Weiß – Wie finanziert man seine Hochzeit?

Für die meisten ist es der schönste Tag im Leben: Die eigene Hochzeit. Schon bei der Planung kommt besondere Vorfreude auf. Diese wird jedoch gefährdet, wenn Geld eingespart werden muss und die Traumhochzeit nicht so realisiert werden kann, wie man gerne möchte.

Das ultimative Brautkleid anprobieren, verspielte Tischdeko und leckere Menüs auswählen, die Gästeliste schreiben und und und. Die Liste der Dinge, die vor dem großen Tag erledigt werden müssen, kann lang werden. Neben dem Zeitaufwand für die Planung spielt das liebe Geld eine zentrale Rolle bei den Hochzeitsvorbereitungen. Wer an dem besonderen Tag nicht sparen will, kann einfach rechtzeitig einen Banktermin vereinbaren oder einen Kredit bei einem Finanzdienstleister aufnehmen, um die Traumhochzeit zu finanzieren. Generell bietet es sich vorab an, einen Plan aufzustellen um auch alle Hochzeitsposten und deren Kosten im Blick zu haben. Hiernach kann dann auch die entsprechende Höhe des Kredites festgestellt werden.

Budgetplaner:

  • Kirchliche Hochzeit: Gebühren, Hochzeitskerze, Musik, Spenden
  • Standesamtliche Hochzeit: Gebühren, Musik
  • Dokumente: Gebühren bei Namensänderung, Schließung eines Ehevertrags
  • Mode: Braut: Kleid, Schleier, Schuhe, Tasche, Dessous; Bräutigam: Anzug, Hemd, Krawatte, Schuhe
  • Styling: Brautfrisur, Make-Up, Pediküre/Maniküre
  • Schmuck: Eheringe, Diadem, Kette, Armband
  • Blumen: Brautstrauß; Blumen für Auto, Kirche, Tischdeko und Blumenkinder
  • Papier: Hochzeitseinladungen, Kirchenheft, Tisch- und Menükarten, Dankeskarten
  • Verpflegung: Getränke, Canapés, Hochzeitsessen (Catering), Hochzeitstorte
  • Hochzeitsraum: Miete, Mobiliar
  • Musik, Entertainment: DJ, Live-Band, sonstiges Entertainment, Fotograf
  • Geschenke: Gästebuch, Gastgeschenke
  • Übernachtung: Hotelzimmer für Gäste von außerhalb
  • Hochzeitsreise

Generell gilt: Rechtzeitiges Planen hilft im Vorfeld der Hochzeit um Panik zu vermeiden und voreilig teure Hochzeitsutensilien zu bestellen, die es eventuell woanders noch günstiger zu kaufen gibt. Klappern Sie ruhig einige Hochzeitsmessen ab, hier gibt es gerade auf Brautmode teilweise große Rabatte. Darüber hinaus ist es hilfreich, das Internet nach passenden Angeboten zu durchforsten. Sie werden sehen, wie groß die Unterschiede für einzelne Hochzeitsprodukte sind. Verlassen Sie sich im Bereich Service, Catering und DJ am besten auf die Empfehlung von Freunden, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Hierzu empfehlen wir auch die Infografik über die Kosten der Traumhochzeit.

Kleine Spartipps:

  • Hochzeitsgeschenke sind toll, gar keine Frage. Aber bevor Sie sich sinnlose Dinge wünschen, nur um die Geschenkeliste zu füllen, können Sie ruhig durchblicken lassen, dass Sie mit finanziellen Gaben einen Teil der Feier abdecken möchten.
  • Einladungskarten lassen sich bequem von zu Hause aus am eigenen PC erstellen. Grafikprogramme hat heutzutage jeder auf seinem Rechner. Wer nicht mit Bildbearbeitungsfähigkeiten gesegnet ist, kann das Internet nach Vorlagen durchforsten.
  • Location: Besitzen Sie oder ihre eigenen oder die Eltern des Partners einen Garten? So kann man je nach Wetterlage auch dort feiern und vorher einfach ein Pavillon, Tische und Bänke aufstellen. Darüber hinaus kann man alternativ auch im Wohnort nach günstigen Gemeinderäumen fragen.
  • Buffet: Einen Teil des Buffets, wie Salate und Suppen, sowie das Brot können Sie auch selbst stellen und dem Caterer nur die warmen Speisen überlassen.
  • „Stoppelgeld“: Wenn Sie eine günstige Quelle für ihren Lieblingswein haben, können Sie eventuell mit der Location vereinbaren, dass Sie Korkengeld bezahlen und dafür ihren Wein mitbringen – aber nachrechnen sollten Sie hier auf jeden Fall.
  • Musik: Haben Sie keinen Bekannten, der den DJ spielen kann oder mag, so können Sie noch immer selbst eine Mix-CD zusammenstellen und diese abspielen lassen. Tipp: Vorher Freunde nach Wünschen fragen.
  • Wer auch beim Brautkleid sparen will, der kann nach Leihkleidern suchen, die trotzdem einwandfrei aussehen. Außerdem gibt es oft Abverkäufe von Ware aus der Vorjahreskollektion.

Bild: © Stockbyte/Thinkstock

Hochzeitsgag: Der Fotoautomat

Jeder kennt vermutlich die berühmten steifen, gestellten Bilder mit dem eingefrorenen Zahnpastalächeln, die kaum etwas von der Atmosphäre und ihren Gästen widerspiegeln. Jedes dieser Bilder sieht außerdem ähnlich aus und ist im Nachhinein im Fotoalbum auch langweilig anzusehen.

Eine Zeit lang gab es insbesondere auf Hochzeiten den Trend mit Requisiten wie Bilderrahmen  oder lustigen Accessoires die Gäste aufzulockern um natürlichere Bilder zu erzielen. Doch der neueste Trend, der Fotoautomat auch „Photo Booth“ genannt, fängt emotionale Momentaufnahmen besser ein als jede herkömmliche Kamera.

Die Idee

Fotoautomaten sind keine Neuheit, doch auf Hochzeiten seit kurzem schon. Das Schöne an den Automaten sind die Bildstreifen, die nach 1 Minute fertig gedruckt sind und von den Gästen mit nach Hause genommen werden können. Die Aufnahmen sind in der Regel viel natürlicher und auch im Nachhinein eine Freude anzusehen. Damit am Ende der Hochzeit aber nicht alle Bildstreifen entwendet werden, sollte es eine Pinnwand geben an der alle Bildstreifen befestigt werden können als schöne Erinnerung für das Brautpaar.

Die Automaten

Schon Monate im Voraus sollte der Fotoautomat bereits bestellt werden, da diese schnell vergriffen sind. Es gibt die Filme in verschiedenen Varianten: Schwarz-Weiß, Sepia, Farbig mit Rahmen zum Auswählen oder extra mit Hochzeitsmotiven. Allerdings sind Fotoautomaten nicht  ganz günstig, abhängig von Modell und Größe.

Der Test

Erst kürzlich durften wir einige Bildstreifen einer Hochzeit begutachten und waren erstaunt wie natürlich und charmant die Bilder geworden waren. Auch die Qualität war überraschend gut. Fakt ist, dass in jedem Fall auch Bilder mit einer Kamera gemacht werden sollten. Doch gegen einen kleinen Hochzeitsgag an dem auch die Gäste ihre Freude haben ist nichts einzuwenden. Unser Fazit: So macht Bilder machen endlich wieder Spaß.

Eigene Hochzeitshomepage kostenlos erstellen

Mit einer kostenlosen Hochzeitshomepage und einem neuartigen Online Hochzeitstisch bietet Zankyou Brautpaaren einen ganz besonderen Service. Wie so eine Hochzeitshomepage erstellt werden kann und wie der Hochzeitstisch genau funktioniert, hat uns Isabel Tesch von Zankyou erzählt.

HOCHZEIT FEIERN: Frau Tesch, auf Zank You können sich Brautpaare völlig kostenlos ihre eigene Hochzeitswebsite erstellen. Wie läuft das genau ab?

Isabel Tesch: Die Anmeldung bei Zankyou ist ganz einfach und eine eigene Hochzeitshomepage ist in nur wenigen Schritten erstellt. Für die Anmeldung müssen die Brautpaare lediglich ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse eingeben. Zankyou bietet den Brautpaaren eine Auswahl von mehr als 300 exklusiven Motiven, aber auch eigene Motivbilder können hochgeladen werden. Die Benutzung der Hochzeitshomepage ist vollkommen kostenlos.

HOCHZEIT FEIERN: Welche Inhalte können die Brautpaare auf der Hochzeitswebsite integrieren?

Isabel Tesch: Die Hochzeitshomepage von Zankyou ist sehr flexibel, d.h. im Grunde können alle Inhalte, die die Brautpaare wünschen, integriert werden, da es die Option gibt, eigene Kategorien zu erstellen. Als Standard gibt Zankyou folgende Inhalte vor: Startseite (auf der z. B. Ablaufprogramm der Hochzeit dargestellt werden kann), Wunschliste, Gästebuch, Fotoalbum und Teilnahme. Möchte das Brautpaar nicht alle voreingestellten Kategorien benutzen, kann es diese deaktivieren (und jederzeit wieder aktivieren).

HOCHZEIT FEIERN: Für die Erstellung der Hochzeitswebsite sind keine besonderen Kenntnisse  erforderlich?

Isabel Tesch: Nein, im Grunde nicht, denn das Brautpaar kann sich mit wenigen Klicken eine eigene Hochzeitshomepage erstellen, in dem es aus den vorgegebenen Mustern und Möglichkeiten aussucht. Computer-Grundkenntnisse sind dennoch von Vorteil 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Ein mögliches Webtool für die Hochzeitshomepage ist die „Tischordnung“. Wie funktioniert dieses Tool und was kann es?

Isabel Tesch: Das Webtool „Tischordnung“ ist sehr praktisch! Die Brautpaare können mit diesem Tool Tische erstellen, wie sie im Festsaal sein werden, d.h. Anzahl der Tische und Anzahl der Hochzeitsgäste pro Tisch. Hochzeitsgäste aus der Gästeliste können dann einzelnen Tischen zugeordnet werden und solange wieder umgesetzt werden, bis es passt 🙂 Die Tischordnung kann außerdem ausgedruckt werden und ist somit jederzeit griffbereit.

HOCHZEIT FEIERN: Sie bieten auch einen sehr modernen Hochzeitstisch an, der in die Hochzeitshomepage integriert werden kann. Können Sie uns kurz beschreiben, wie der Hochzeitstisch funktioniert?

Isabel Tesch: Ja, selbstverständlich. Im Internet gibt es ja so einige Anbieter von Hochzeitstischen, der Online Hochzeitstisch von Zankyou unterscheidet sich jedoch wesentlich in seiner Funktion. Unser Online Hochzeitstisch ist absolut innovativ, denn er erlaubt Brautpaaren, sich auf elegante Art Geld zur Hochzeit zu wünschen. Die Brautpaare legen sich Geschenke auf die Hochzeitswunschliste, die sie sich aus unserem Geschenke-Ideenkatalog aussuchen oder aber selbst erstellen. Die Hochzeitsgäste suchen sich ein Geschenk aus und bezahlen es. Da Zankyou jedoch an keine Handelspartner gebunden ist, werden keine physischen Geschenke verschenkt, sondern das Brautpaar erhält den Betrag auf sein Konto, um sich das Geschenk im Laden seiner Wahl zu kaufen, zu einem gewünschten Zeitpunkt. Das Konzept von Zankyou erlaubt es Brautpaaren daher auch, die einzelnen Geldgeschenke zu sammeln, um größere Anschaffungen, wie z. B. die Flitterwochen zu finanzieren, um Hypothekenzahlungen zu leisten oder sogar die Kosten der Hochzeitsfeier an sich zu finanzieren.

Der Hochzeitstisch ist in sechs, bald in acht Sprachen, verfügbar und die Geschenke können per Kreditkarte oder Überweisung bezahlt werden. Ein telefonischer Kundenservice steht den Brautpaaren und Hochzeitsgästen zur Verfügung.

HOCHZEIT FEIERN: Auf Zankyou, heißt es, dass die Geschenke vom eigenen Kontrollzentrum aus verfolgt werden können. Was bedeutet das genau?

Isabel Tesch: Die Brautpaare können von ihrem Kontrollzentrum aus jederzeit einsehen, welcher Hochzeitsgast, welches Geschenk und in welcher Höhe gewählt und bezahlt hat. So verliert das Brautpaar in keinem Moment den Überblick. Sehr praktisch vor allem für die Danksagung!

HOCHZEIT FEIERN: Das Thema Privatsphäre im Internet wird ja im Moment viel diskutiert. Wie ist das mit einer Hochzeitshomepage von Zankyou? Sind die Inhalte, wie Fotos, für alle sichtbar oder kann der Nutzerkreis eingeschränkt werden?

Isabel Tesch: Das Thema Privatsphäre im Internet wird auch bei Zankyou ganz groß geschrieben. Daher bieten wir allen Brautpaaren die Möglichkeit an, die eigene Hochzeitshomepage nur für einen bestimmten Nutzerkreis sichtbar zu machen. Das heißt, die Brautpaare können zum einen die Hochzeitshomepage mit einem Passwort schützen (und dieses nur an ausgewählte Personen weitergeben) und zum anderen haben sie die Möglichkeit, die Option auszuwählen, dass die Hochzeitshomepage nicht von Suchmaschinen wie Google & Co. auffindbar ist.

HOCHZEIT FEIERN:
Letzte Frage: Was ist Ihr persönliches Lieblingstool der Hochzeitshompage?

Isabel Tesch: Ganz eindeutig der Online Hochzeitstisch. Einfach die ideale Lösung für junge, moderne Pärchen, die schon zusammen wohnen und keinen dritten Toaster zur Hochzeit gebrauchen können 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für das Gespräch 🙂

Notfall-Tasche für die Braut

Damit am Tag der Hochzeit alles perfekt läuft und bei einem ungeplanten Vorfall (z. B. Kopfschmerzen oder Laufmasche) nicht Chaos ausbricht, sollte die Braut eine Notfall-Tasche mit den wichtigsten Dingen bei sich haben. Damit die Braut nicht eine Riesentasche mit sich schleppen muss, kann sie zum Beispiel die Brautjungfer bitten, das Notfall-Paket bei sich zu haben.

Was sollte alles im Notfall-Täschchen sein?

Make Up

Bei Tränen der Freude kann es schon mal passieren, dass das Make Up nicht mehr so ist, wie es sein sollte. Aber auch im Laufe des Tages verliert das Make Up meistens etwas an Glanz. Deshalb sollten Rouge, Lippenstift, Wimperntusche und Co. immer in Griffweite sein. Auch an Haarspray sollte gedacht werden.

Strumpfhose

Eine Ersatzstrumpfhose ist nie ein Fehler. Denn eine unerwünschte Laufmaschine ist leider nicht auszuschließen. Mit einer zweiten Strumpfhose im Gepäck ist das Problem schnell gelöst.

Taschentücher

Auf einer Hochzeit gibt es immer wieder Tränen der Freude und Rührung. Sei es beim Ja-Wort oder der Rede des Brautvaters. Aus diesem Grund sollten Taschentücher immer in der Nähe sein.

Blasenpflaster

Auch wenn die Brautschuhe vor der Hochzeit eingelaufen wurden, besteht die Gefahr von Blasen an den Füßen. Damit die Hochzeit aber auch trotz Blasen schmerzfrei bleibt, sollte ein Blasenpflaster mit von der Partie sein.

Schmerztabletten

Kopfschmerzen kommen leider zu den Zeiten, wo sie kein Mensch braucht. Damit sie den Hochzeitstag nicht vermasseln können, sollte auf Schmerztabletten nicht vergessen werden.

Deo & Parfum

Damit das Frischgefühl bis zum Ende der Hochzeit anhält, ist Deo immer ein guter Tipp. Natürlich sollte auch das Lieblings-Parfum nicht fehlen.

Nähzeug

Das Tragen des Brautkleids ist meistens nicht so einfach. Rumlaufen wie in Jeans ist nicht wirklich möglich. Da kann schon mal passieren, dass bereits beim Fototermin ein falscher Tritt eine Naht reißt. Sind Nadel und Zwirn griffbereit, ist auch dieses Dilemma schnell gelöst.

Kaugummi

Für einen frischen Atem empfiehlt sich eine Packung Kaugummi im Notfall-Täschchen.

Geld

Etwas Geld sollte die Braut sicherheitshalber dabei haben. Im Idealfall auch Kleingeld für Trinkgeld.

Hochzeitsplaner – eine große Hilfe?

Zugegeben, Hochzeitsplaner sind in unseren Breitengraden immer noch Luxus und längst nicht so alltäglich wie in den USA. Aber was macht den Hochzeitsplaner, die Hochzeitsplanerin so attraktiv für Brautpaare? Wir haben uns Gedanken über Vor- und Nachteile gemacht.

Wer sich für einen Hochzeitsplaner interessiert, der hat zwei Möglichkeiten: Die Hochzeit kann ganz dem Hochzeitsplaner übertragen werden während  das  Brautpaar sich entspannt zurücklegt. Wem das zu viel ist, da man liebend gern auch Teile der Hochzeit selbst planen möchte, der überträgt nur teilweise die Aufgaben seinem Hochzeitsplaner und bespricht wöchentlich Details und Abläufe um sicherzugehen, dass am Tag der Hochzeit nichts schief geht.

Begehrte Feierlocations – der Hochzeitsplaner macht es möglich

Zu Beginn setzen sich Brautpaar und Hochzeitsplaner zusammen um einen ersten Eindruck von der anstehenden Hochzeit zu bekommen. Dekoration, Blumen, Location und vieles mehr werden vorab besprochen. Ein eindeutiger Vorteil, der für den Hochzeitsplaner spricht, sind seine Kontakte zu den begehrtesten Feierlocations und Caterings. Orte, die sonst Monate lang im Voraus ausgebucht sind,  kann der Hochzeitsplaner mit dem nötigen Kleingeld möglich machen.

„Bigger is Better“

Ein Hochzeitsplaner kommt natürlich bereits für eine exklusive kleine Hochzeit in Frage. Hochzeiten im Stil der Amerikaner, frei nach dem Motto „Bigger is Better“ verlangen wahrlich nach einem organisierten Wedding Planner. Schnick-Schnack wie Schwäne und die dafür erforderlichen Genehmigungen, sowie begehrte Bands fallen in den Aufgabenbereich des Planers. Swarovski Tischdekoration und feuerspuckende Artisten sind nur ein paar Highlights des unermüdlichen Repertoires eines guten Hochzeitplaners.

Nach welchen Kriterien den Hochzeitsplaner auswählen?

Hochzeitsplaner sind für die meisten Paare auf den ersten Blick nicht günstig, aber für das was sie bieten, ist der Preis durchaus gerechtfertigt. Immer wichtig – die Referenzen abzuklären. Welche namenhaften Hochzeiten hat der Planer bereits organisiert? Auch Fotos von vorherigen Hochzeiten sollten betrachtet werden, ob der Stil des Weddingplanners auch dem eigenen entspricht.

Der Preis

Ein guter Hochzeitsplaner hat seinen Preis, welcher jedoch durch genauste, wochenlange Planung bis ins kleinste liebevolle Detail und etliche Arbeitsstunden auch gerechtfertigt ist. Wer sicher gehen will, dass der gesamte Hochzeitstag von morgens früh bis abends spät durchorganisiert ist, der kann sich auf seinen Planer verlassen. Auch am Tag selbst, ist er mit von der Partie und kümmert sich um anfallende Aufgaben. Im Durschnitt kostet das Ganze 2.500 Euro aufwärts, je nach Planungsdauer und Extravaganz.

Wer weder Kosten noch Mühen scheuen will, damit der Hochzeitstag perfekt wird, der ist mit einem Hochzeitsplaner gut beraten.

Und er hat „Ja“ gesagt – Wenn Frauen den Heiratsantrag machen

Eine Hochzeit ohne Traditionen ist kaum vorstellbar – aber was ist mit dem Heiratsantrag? Sind es immer noch die Männer, die die alles entscheidende Frage stellen sollten? Manche Frau hat in dieser Hinsicht ihre Prinzipien – wenn nicht ihr Mann um die Hand anhält, dann eben ein anderer. Vielen dürfte jedoch unklar sein, dass Männer sich genauso über einen Antrag freuen, wie Frauen. Es ist die moderne Variante des Heiratsantrages, wenn die Frau ihren Liebsten fragt, ob er sie heiraten möchte.

Geschmäcker sind verschieden

Geschmäcker sind verschieden und für manche Frauen ist die moderne Variante des Heiratsantrages die einzige Möglichkeit ihren Partner zu heiraten, weil dieser einfach nicht auf die Idee kommt. Auch Andeutungen, wie „Eva und Paul heiraten bald, ist das nicht schön?“ helfen oftmals dem Partner nicht auf die Sprünge. Also wieso sollte Frau nicht die Initiative ergreifen und den Mann fragen. Tatsächlich gibt es Männer, die einfach nicht den Mut haben zu fragen, weil sie meist im Dunkeln tappen und nicht sicher sind, dass der Partner auch den Antrag annimmt.

Was zum Antrag tragen?

Besonders überrascht dürfte Mann sein, wenn Frau in einem Anzug den Antrag macht, oder vielleicht sogar in einer Variante, die aus einer Hälfte Kleid und  einer Hälfte Anzug besteht.  Wer es lieber klassisch mag, kann ganz romantisch in einer Traumrobe den Ring zücken, dass der Partner ganz sicher sprachlos sein wird. Eine Fahrt ins Grüne in seinem Lieblingsauto und ein Picknick im Freien können für die richtige Atmosphäre sorgen.

Vorteile

Als Frau die alles entscheidende Frage zu stellen, kann durchaus von Vorteil sein. Der Verlobungsring fällt entsprechend groß und genauso aus, wie man es sich schon immer gewünscht hat.  Außerdem bietet der moderne Heiratsantrag viel Potenzial für eine spannende, ungewöhnliche Geschichte, die sicher in der Hochzeitsrede aufgegriffen wird.

70 Songs für den Hochzeitstanz

Der Hochzeitstanz – für manche ein Albtraum, für andere eine Möglichkeit eine lustige Choreographie zum Besten zu geben. Was den Hochzeitstanz aber letztendlich so besonders macht ist die Musik dazu. Viele Paare wählen einen Song, mit dem sie schöne Erinnerungen verbinden oder ein Lied, das beiden sehr gut gefällt. Wir haben eine Liste zusammengestellt mit verstaubten bis modernen Hits, die das Herz berühren. Noch keinen eigenen Song gefunden? Dann könnte „die Hochzeitsmusik Liste“ hilfreich werden:

Romantischer, alter Schinken:

Beautiful girl – INXS
You’ve got a friend – Carole King
The power of love – Jennifer Rush
One year of love – Queen
You’re my best friend- Queen
I will always love you – Whitney Houston
I got you Babe – Sonny & Cher
Always on my mind – Willie Nelson
I can’t stand the rain – Cassandra Wilson
Let’s just kiss and say goodbye – The Manhattan

Flotter, alter Schinken:

Pretty woman – Roy Orbison
Kiss – Prince
Love is a stranger – Eurythmics
You make me feel like dancing – Leo Sayer
Isn’t she lovely – Stevie Wonder
Hungry Heart – Bruce Springsteen
I walk the line – Johnny Cash
You’re the devil in disguise – Elvis
La Bamba – Buddy Holly
I want to break free – Queen
I don’t want a lover – Texas
Let’s get it on – Marvin Gaye
Can’t buy me love – Paul Mccartney
Love me tonight – Tom Jones
Iko Iko – The Dixie Cups
Feels like I’m in love – Kelly Marie
Boogie Shoes – KC & The Sunshine Band

Langsam & modern:

She’s 22 – Norah Jones
You are the best thing – Ray Lamontagne
My heart was a lonely hunter – Grayson Capps
Trani – Kings of Leon
The Beautiful Ones – Beyoncé
alle Songs von – Vitamin String Quartet
Fever – Maps and Atlases
Was right, been wrong – Fritz Kalkbrenner
She’s a lady – Patricia Barber
Fire – The Pointer Sisters

Flott & modern:

Where are you baby – Betty Boo
Sexy thing – Stereophonics
Madness – Muse
Dance, Dance, Dance – Lykke Li
You and I – Lady Gaga
Facing the sun – Fritz Kalkbrenner
Sonnentanz – Klangkarussell
Skip to the bip – Club des Belugas
Like u do – Zascha Moktan
This Head I hold – Electric Guest
Just the way you are – Bruno Mars
Love – Parov Stelar
Digital Love – Daft Punk
Als gäbs keinen Morgen mehr – Cris Avedon & Coon
Free – Graffiti6

Songs, um die Party in Schwung zu bringen:

Das rote Pferd –Marcus Becker
Back in Time – Pitbull
I like 2 move it – Real to Reel
Walking on sunshine – Katrina and the Waves
I love it – Icona Pop
Ai se eu te pego –Michel Teló
Release me – Kele
Tightrope – Janelle Monae
In the air – TV Rock feat. Rudy
Higher and higher – Jackie Wilson
Stare into the sun – Graffiti6
Just a little more love – David Guetta
YMCA – The Village People
Schatzi, schenk mir ein Foto – Mickie Krause
Sex on fire – Kings of Leon
I want you to want me – Cheap Trick
Rumour has it – Adele
The truth about love – Pink
Burning down the house – Talking heads
Angst in my pants – Sparks
Funky Vodka – TJR

„Kalte Füße vor der Hochzeit“ und wie man sie wieder wärmt

Das Pre-Matrimonial-Syndrom ist in unseren Breitenkreisen auch bekannt  unter dem Namen „kalte Füße vor der Hochzeit“, bei denen warme Socken leider nicht helfen. Ein Phänomen, das meist schon nach dem Heiratsantrag auftritt. Es artet manchmal in Panikattacken und schlimmer noch – Fluchtversuchen aus. Wie man feststellt unter dem Pre-Matrimonial-Syndrom zu leiden? Wir klären über die ersten Anzeichen auf.

Die zwei magischen Fragen

„Oh Gott, ist er vielleicht doch nicht der Richtige?“, Anzeichen Nummer eins. Jetzt sollte genau überlegt werden, ob man diesen Mann nur heiraten würde, wenn er der letzte auf Erden wäre, um nicht auszusterben. Wer jetzt mit dem Gedanken spielt mit „Ja“ zu antworten, der sollte lieber nicht den Bund der Ehe eingehen. „Vielleicht kommt noch jemand, der besser zu mir passt“, auch das ist ein eindeutiges Zeichen für kalte Füße. Am besten besinnt man sich daraufhin auf die Eigenschaften, die man zu Beginn der Partnerschaft am Partner zu schätzen wusste und versucht sich erneut in den Liebsten zu verlieben. Es fallen keine positiven Eigenschaften ein? Dann passt vielleicht doch jemand anderes besser.

Torschlusspanik

Auffällig ist auch, wenn auf einmal sogar der sonst so ungepflegte Nachbar zum Augenschmaus wird. Wer bei jeder sich bietenden Gelegenheit in Tagträumen mit anderen Männern versinkt, der ist auf keinen Fall bereit für die Ehe. Wer in jedem Mann plötzlich einen potenziellen neuen Kandidaten sieht, der bangt im Unterbewusstsein um seine Freiheit. Ein Schutzmechanismus, der so lange funktioniert, bis die Tagträume zur Realität werden. Um seine Freiheit zu fürchten ist nichts außergewöhnliches, schließlich ist der Gedanke den Rest seines Lebens mit demselben Menschen zu verbringen, egal ob Bierbauch oder lichtes Haar, nicht unbedingt beruhigend.

Auszeit nehmen

Oftmals hilft es in alten Erinnerungen zu schwelgen und Fotos aus früheren Zeiten, als alles noch rosarot war, anzusehen. Wenn auch das kein Herzklopfen beschert, dann sollte man sich eine Auszeit nehmen. Eine Woche reicht meist aus, um festzustellen, ob der Partner mehr als nur ein Anhängsel ist. Wer jetzt seinen Partner vermisst, der kann sicher sein, dass ein Leben ohne diesen Menschen nicht in Frage kommt. Wer aber vor Erleichterung aufatmet und froh ist wieder frei zu sein, der hat offensichtlich noch nicht den Mann fürs Leben gefunden.

Weitere Anzeichen

„Kalte Füße“ vor der Hochzeit sind oft leichter für Außenstehende zu erkennen. Die Freundinnen kennen noch immer nicht den Verlobten? Mutter und Vater auch nicht? Und das soll auch so bleiben? Alles Anzeichen, dass eine Ehe mit dem Partner wohl eher nicht in Frage kommt. Wie er sich kleidet und benimmt ist peinlich? Hawaiihemden und Blondinenwitze waren anfangs noch charmant, jetzt aber nur noch anstrengend? Auch dann lieber Floristen und Hochzeitsband abbestellen.

Was hilft wirklich?

Das ernsthafte Gespräch mit dem Partner, denn der fühlt meist genauso. Auch gemeinsam etwas zu unternehmen kann Klarheit verschaffen. In erster Linie sollten die Hochzeitsvorbereitungen zurückgestellt werden und die Zweisamkeit wieder in den Vordergrund  rücken. Wichtig ist nur wieder zusammenzufinden.

Voll im Trend: Eine eigene Hochzeitswebsite

Der letzte Schrei in Sachen Planung und Organisation für die Hochzeit sind sogenannte Hochzeitswebsites, die man als Brautpaar selbst gestalten kann. Auf der Seite können wichtige Informationen bezüglich des Hochzeitablaufs zu finden sein, dass Gäste und Co sich bei letzten Ungereimtheiten nochmal absichern können. Das erspart auch dem Brautpaar zahlreiche Telefonate und eventuelle Missverständnisse.

  • Das Hochzeits- ABC

Das ABC ist unser persönlicher Favorit. Unter A kann zum Beispiel das Wort „Anreise“ zu finden sein inklusive aller wichtigen Details für die Gäste.

  • Geschenkwünsche

Eine Liste mit Geschenkwünschen, die für alle Gäste online zugänglich ist, freut sicher so manchen unsicheren Gast. Außerdem müssen so die Geschenkwünsche nicht schon auf der Hochzeitseinladung stehen.

  • Dresscode

Sollte ein Dresscode auf der Hochzeit erwünscht sein, dann kann jeder Gast dies auf der Homepage einsehen und in Ruhe durchlesen.

  • Über das Paar selbst

Wer Freude am Schreiben hat, der kann z.B. gerne die Geschichte wie man sich kennengelernt hat, niederschreiben. Das ist nicht nur interessant, sondern auch unheimlich sympathisch.

  • Hochzeitsfotos

Nach der Hochzeit können in einem Ordner die Hochzeitfotos hochgeladen werden und jeder Gast kann die Bilder auswählen, die er auf CD gebrannt haben möchte.

  • Hochzeitsreise

Da die meisten Brautpaare sich Geld zur Hochzeitsreise wünschen, wäre es doch nett auch einen kleinen Bericht darüber zu verfassen. Schöne Fotos von der Trauminsel können in den Text eingefügt werden, der von den schönsten Erlebnissen berichtet.

  • Gästebuch

Hier können sich die Gäste verewigen und die Gastgeber bedanken, obwohl es zu empfehlen ist auch noch separate Dankeskarten zu verschicken.

Nicht vergessen – Auf der Hochzeiteinladung sollte auf den Homepage Link verwiesen werde, dass auch alle Gäste informiert sind.

Vorsicht: Wem nicht ganz Wohl bei dem Gedanken ist, dass auch der Chef Einsicht auf die Homepage hat, der sollte die Website mit einem Passwort versehen, und dieses nur an ausgewählte Personen weitergeben.

Aufgaben für Kinder bei der Hochzeit

Die Hochzeit der besten Freunde steht an und die Kinder quengeln schon vor der anstehenden Feier? Leider ist das Brautpaar auch nicht besonders kinderfreundlich und es gibt weder Clown noch Hüpfburg. Jetzt heißt es improvisieren. Kinder freuen sich immer über Aufgaben, wieso nicht auch an der Hochzeit?

Kinder haben viele Talente, ob klein oder groß, und meist zeichnen sich diese durch das Bemalen von Tischen mit Filzstiften aus, muss aber nicht sein. Wir haben Ideen wie auch die Kleinsten auf der Hochzeit auf ihre Kosten kommen.

Kirchliche Trauung:

  • Blumenkinder

Ein beliebter Brauch, der Groß und Klein erfreut. Aber bitte Rosenblätter, statt Reis werfen. Denn Reis hat den unangenehmen Nebeneffekt auch noch Stunden danach, im schlimmsten Fall, in der Unterwäsche der Braut zu kleben. Mehr zum Thema Blumenkinder finden sie hier.

  • Bringen des Ringkissen

Manche lassen ihren Hund das Ringkissen bringen, doch da besteht die Gefahr, dass Pfiffi mal eben eine Runde um die Kirche dreht und ganz seine Aufgabe vergisst. Besonders dem Brautpaar nahestehende Kinder könnten stattdessen diese Aufgabe übernehmen.

  • Kinderchor

Musikalische Kinder, die Freude am Singen haben und auch nicht schüchtern sind, finden ganz sicher Gefallen an der Aufgabe. Besonders schön: ein Lied auszuwählen mit dem das Brautpaar schöne Erinnerungen verbindet.

„After-Wedding Party“

  • Kindertisch

Der Kindertisch bietet viel mehr als nur die Option daran zu essen. Kleine „Himmel-Hölle Origami“ können auf dem Tisch verteilt werden und als Unterhaltung dienen. Buntstifte und Ausmalbücher erfreuen jedes Kinderherz und vertreiben herrlich die Zeit zwischen den Aufgaben. Besonders Mädchen freuen sich über „essbaren Schmuck“ und werden sich, neben der Braut, wie kleine Prinzessinnen fühlen.

  • Schnitzeljagd

Die oben genannten Geschenke sollten allerdings nicht alle auf dem Tisch verteilt werden. Es macht mehr Spaß, wenn die Geschenke in Form einer Schnitzeljagd gesucht werden. So kommt ganz sicher keine Langeweile bei den kleinen Gästen auf.

  • Gedicht aufsagen

Ein Gedicht, das gerne auch lustig sein kann und eventuell die Kennenlernphase des Brautpaares erzählt, ist genau das Richtige für Kinder. Sie haben die gewissen Leichtigkeit und Unbekümmertheit, die das Gedicht erst interessant machen.

  • Tanz aufführen

Gerade kleine Mädchenherzen schlagen bei dieser Aufgabe höher. Vielleicht sind sogar einige Kinder in Tanz- und Karnevalsvereinen und kennen bereits Tanzschritte, die aufgeführt werden können.

  • Gastgeschenke verteilen

Wenn die Kinder die Geschenke an die Gäste verteilen, kann das Brautpaar endlich durchatmen und anderen Pflichten nachkommen. Eine nette Idee, die dem Brautpaar zu Gute kommt.

Tipp

Damit am Tag der Hochzeit auch alles klappt, ist es ganz wichtig, dass sich die Kinder ihrer Aufgabe sicher sind und keine Zweifel kommen. Außerdem sollten die Aufgaben nur von Kindern übernommen werden, die auch wirklich Spaß daran haben. Am besten wird schon ein paar Tage zuvor geprobt.

Die Schwiegermutter – Segen oder Fluch

Die liebe Mutter, jeder hat eine und bekommt oftmals mit der Verlobung eine weitere dazu. Doppeltes Glück oder doppeltes Desaster? Die Schwiegermutter kann viele Gestalten annehmen – den Wolf im Schafspelz oder das allwissende Orakel, welches immer zu wissen scheint, dass die Schwiegertochter falsch liegt. Aber was ist, wenn die Schwiegermama gar kein Drache ist, sondern liebenswert und sich über den Familienzuwachs freut? Dann kann man sich glücklich schätzen.

Was auf den ersten Blick nach schlechter Hollywoodkomödie klingt, ist für so manche zukünftige Braut Alltag. Der Rosenkrieg zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter geht meist aber erst so richtig los, wenn es um die Hochzeitsplanung geht. Darum ist es wichtig, ihr das Gefühl zu geben die Oberhand zu haben, auch wenn das gar nicht der Fall ist.

Die schlimmsten Szenarien und wie man sie meistert:

Das Hochzeitskleid

Es ist keine Seltenheit, dass die Schwiegermutter, bewegt von ihren alten Erinnerungen, den Entschluss fasst, dass die Schwiegertochter ihr Brautkleid tragen soll. Das Kleid jedoch, scheint noch aus der Steinzeit zu sein und die Hosenbeine unter dem Rock verschrecken selbst den Bräutigam. Also was tun? Du heiratest und nicht die Schwiegermutter. Dies muss man ihr vorsichtig beibringen, zur Not muss auch der geliebte Sohn einschreiten. Wenn alle Stricke reißen, dann hilft nur noch der Schneider, der das Übel  ausbessern kann.

Die Location

Die Schwiegermutter mag es pompös im Schloss und zu Pferd, doch Du hast eine Tierhaarallergie und wolltest die Hochzeit lieber im kleineren Kreise feiern? Dann hilft nur eines – der Kompromiss. Ein Schloss ist doch gar nicht so schlecht, denn sie zahlt und im kleinen Kreise kann man auch dort feiern. Und was wird aus dem Pferd? Das reitet natürlich die Schwiegermutter selbst und wenn man Glück hat, trabt das Pferd mit ihr davon. Wichtig ist immer, nie ganz nachzugeben.

Die Sitzordnung

Im besten Fall sitzen am Tisch des Brautpaares die Eltern, Schwiegereltern und Taufpaten. Wenn die Schwiegermutter aber diese Gelegenheit lediglich nutzt, um alles in ihrem Sinne zu regeln und zu steuern, dann ist es durchaus erlaubt ihr ein wenig mehr von dem guten Roten einzuschenken. Sie wird lockerer und so Gott will, schwingt sie wenig später das Tanzbein. Jetzt heißt es endlich durchatmen.

Der Babyname

Es muss noch gar kein Kind unterwegs sein, damit die Schwiegermutter die Entscheidung fällt, dass das Kind einmal den Namen des Opas tragen wird. Der bewegt sich meistens zwischen mittelschlimm und Katastrophe. Adalbert oder Gustav sind als Vornamen wahrlich keine Auszeichnung mit denen man sich gerne schmücken möchte. Das sollte man seinem Kind nicht antun. Als Zweitname hingegen, lacht auch das Herz der Schwiegermutter und dem Kind werden Hänseleien im späteren Leben erspart.

Und was ist mit dem Schwiegervater?

Doch nicht immer ist die Schwiegermama auch ein Fluch. Sie kann eventuell hilfreiche Ratschläge geben und steht tapfer zur Seite. Am besten immer unvoreingenommen zum ersten Treffen mit den Schwiegereltern gehen. Und wer sagt überhaupt, dass die Schwiegermutter das Unheil bringt, vielleicht ist es ja auch der Schwiegervater 😉

Die Braut, die sich in 10 Tagen traut

Sophie* wird am 1. September kirchlich heiraten. Wir haben mit der Braut bereits vier Wochen vor der Hochzeit einmal gesprochen. Damals hat sie uns erzählt, wie sie über den 100jährigen Bauernkalender versucht, Wetterprognosen abzuleiten und was noch alles zu tun ist. Wir haben noch mal nachgefragt, wie es ihr jetzt zehn Tage vor der Hochzeit geht. Und erfahren was sie gegen Nervosität macht und warum sie einen Probetermin bei der Stylistin nur empfehlen kann.

Wie ist die Gefühlslage zehn Tage vor der Hochzeit?

Sophie: Ich bin schon ziemlich aufgeregt. Manchmal bin ich so zappelig, dass ich mich frage wie ich eine Woche noch überstehen soll. Aber diese ganz schlimmen Phasen habe ich nicht ganz so oft.

Noch ein ruhiger Schlaf möglich?

Sophie: Ja, das klappt noch ganz gut. Heute haben wir sogar verschlafen :-).

Was tun gegen die steigende Nervosität?

Sophie: Ich versuche mich abzulenken so gut es geht. Abends noch mit netten Freunden treffen oder ein bisschen Sport zur Ablenkung.

Wie sieht es mit der „Wetterfrage“ aus?

Sophie: Also das macht mich fast am Meisten zu schaffen, die Vorhersage ändert sich nämlich jeden Tag. Von Regen bis Sonne war in der Zwischenzeit schon alles dabei und ich schau‘ mehrmals am Tag, ob sich wieder etwas geändert hat. Nicht, dass ich irgendwas daran ändern könnte. Im Moment ist wieder Sonne angesagt.

Haben endlich alle zu- bzw. abgesagt?

Sophie: Ja, das ist erledigt und die Gästeanzahl hoffentlich final.

Was muss noch alles erledigt werden?

Sophie: Ich möchte noch ein E-Mail an alle Gäste schreiben mit ein paar organisatorischen Details. Mit dem Caterer müssen noch ein paar Kleinigkeiten abgestimmt werden. Am Tag vor der Hochzeit dekorieren wir noch selber den Saal – das wird noch am Aufwendigsten. Wir treffen uns auch noch mit unsrer DJane um den Ablauf ein bisschen zu besprechen und das Lied für den Hochzeitstanz auszusuchen. Ansonsten ist alles erledigt.

Eine Sache, die du heute anders machen würdest?

Sophie: Eigentlich nicht, ich bin ganz zufrieden mit unseren Entscheidungen. Ob alles passt, wird man dann im Nachhinein sehen. Ich mache mir ein bisschen Sorgen, dass der Saal vielleicht zu groß ist da wir doch auch einige Absagen hatten. Aber das weiß man ja vorher nicht.

Finaler Plan für Sitzordnung schon fertig?

Sophie: Bis auf ein paar kleinere Überlegungen ist er fertig.

Wie war der Probetermin für Hochzeitsfrisur?

Sophie: Der war sehr schön. Ich war ja die ganze Zeit noch unschlüssig wegen dem Haarschmuck. Aber meine Friseurin, die mich auch schon lange kennt, hatte schon eine Vorstellung und wir haben dann eigentlich nur mehr Kleinigkeiten ausprobiert wie es am besten aussieht. Danach war ich sehr zufrieden und glücklich. Probe Make-up und Probefrisur sind zur Beruhigung der eigenen Nerven unbedingt zu empfehlen.

Schon Pläne für den Abend vor der Hochzeit?

Sophie: Ich hoffe es gelingt mir früh schlafen zu gehen. Am späteren Nachmittag habe ich noch einen Termin zur Maniküre und nachher will ich meine Ruhe :-).

Wann wird der Wecker am Tag der Hochzeit läuten?

Sophie: Geplant ist um 8:00 Uhr. Aber wahrscheinlich bin ich schon früher wach. Ich hoffe jedenfalls, dass ich trotz aller Aufregung gut schlafen kann um auch gut erholt auszusehen.

Vielen Dank für die Zeit so kurz vor der Hochzeit. Wir wünschen heute bereits ein wunderschönes Fest.

* Name auf Wunsch der Braut geändert.

Survival-Kit für den Bräutigam

Wer den Bräutigam am Morgen der Hochzeit mit einer witzigen Kleinigkeit überraschen möchte, sollte an einen Survival Kit für den Bräutigam denken. In einem Sack (zum Beispiel aus Stoff) werden ihm „lebenswichtige“ Dinge für den Tag der Hochzeit überreicht. Das Geschenk kann einfach selbst erstellt werden und zaubert bestimmt ein Lächeln ins Gesicht des Bräutigams.

Was in den Survival-Kit packen?

  • 1 Paar Socken
    … damit der Bräutigam keine kalten Füße bekommt.
  • Mint Bonbons
    … für einen frischen Atem beim Küssen.
  • 1 Fläschchen Schnaps
    … gegen steigende Nervostität.
  • Taschentücher
    … sollte doch eine Träne kullern.
  • Billige Moderinge
    … für den Fall, dass die echten Trauringe vergessen werden.

Die Braut, sie sich in einem Monat traut

Am 1. September wird Sophie* kirchlich heiraten. Uns hat die Braut erzählt, auf was sie sich am meisten freut und was ihr noch Kopfzerbrechen bereitet. Von Überlegungen zum Haarschmuck bis hin zum Nachtelefonieren der Gäste reichen die Punkte auf der To-Do-Liste. Besonders süß finden wir den Versuch von eigenen Langzeitprognosen fürs Wetter 🙂

Schon nervös?

Sophie: Ja, schon. Wir hatten ja die standesamtliche Trauung schon vor zwei Wochen und danach war ich sehr entspannt. Das war schon so ein schöner Tag, dass ich mir dachte die kirchliche Trauung  wird ohnehin nur mehr eine Draufgabe. Allerdings hat seit drei Tagen die Nervosität wieder ziemlich zugenommen. Man denkt schon sehr viel bis fast dauernd an das große Ereignis: Was man noch alles zu erledigen hat, wie man aussehen wird, ob für die Gäste alles klar ist und natürlich ans Wetter. Ich versuche schon Langzeitprognosen für den 1. September zu finden. Laut 100jährigem Bauernkalender wird es sonnig!! Jedenfalls muss ich mich wieder etwas beruhigen, sonst bin ich bis Ende August ein Nervenbündel 🙂

Werden die Tage bis zur Hochzeit schon gezählt?

Sophie: Nein, eigentlich nicht. Nur heute Morgen als im Radio gesagt wurde, dass heute der letzte Tag im Monat Juli ist, habe ich zu meinem Mann gesagt, in 30 Tagen ist es soweit. Ein Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht. Schließlich fiebern wir den Tag jetzt schon seit acht Monaten entgegen und irgendwie kann ich es doch noch nicht glauben, dass es bald soweit ist.

Haben bereits alle Gäste auf die Einladung reagiert?

Sophie: Leider sind noch ein paar Rückmeldungen offen.  Allerdings haben die Letzten die Einladung erst vor einem Monat erhalten. Es gibt immer noch ein paar Gäste, die noch nicht fix zugesagt haben. Eine Freundin von mir erwartet ein Baby und weiß noch nicht 100% wie es ihr geht und ob sie es schafft, andere sind gerade Eltern von Zwillingen geworden und wissen noch nicht wie die Situation in vier Wochen aussieht, etc. Ich hoffe allerdings, dass ich bald alle Rückmeldungen zusammen habe. Ich war ja als „Geladene“ auch immer ein bisschen nachlässig mit der eigenen Zusage. Wenn man allerdings selber ein großes Fest organisiert merkt man erst wie mühsam das ist, wenn man dann selber beginnen muss hinterher zu telefonieren.

Sitzordnung fertig?

Sophie: Ein erster grober Plan steht – dieser wird aber wahrscheinlich noch ein paar Mal verworfen und neu erstellt.  Morgen gibt es noch einmal ein Treffen mit dem Caterer im Veranstaltungsraum damit wir die Raumeinteilung und Tischgröße besprechen können. Wir bekommen runde Tische und daher können wir auch immer nur maximal acht bis zehn Leute an einen Tisch setzen. Ich denke den finalen Plan wird es erst im letzten Moment geben. Die Sitzordnung ist wirklich ein ziemlich schwieriges Thema – man möchte schließlich, dass sich alle Gäste rundherum wohl fühlen. Aber bei uns wird es ja auch einen „Lounge-Bereich“ und eine große Tanzfläche geben. Daher  hoffe ich, dass sich nach dem Essen die Leute sowieso „vermischen“.

Brautkleid schon abgeholt?

Sophie: Mein Kleid habe ich Anfang März bestellt und Mitte Juli kam es dann auch erst. Ich war jetzt noch einmal zur Anprobe für die Änderungen. Es passt sehr schön, daher muss es eigentlich mehr oder weniger nur gekürzt werden. Eine Woche vor der Hochzeit geht es noch einmal ins Brautmodengeschäft zur finalen Anprobe und dann wird es hoffentlich gleich mitgenommen. Im Moment beschäftigt mich das Thema Schuhe (Wie lange halte ich durch bis ich auf Ballerina wechsle?), Haarschmuck und passender Schmuck zum Kleid. Bei der letzten Anprobe möchte ich dann vor allem noch den Schmuck mit dem Kleid probieren um zu sehen, ob auch wirklich alles so zusammen passt wie ich mir das vorstelle.

Probetermin für Hochzeitsfrisur schon gehabt?

Sophie: Nein, der ist zwei Wochen vor der Hochzeit. Da bekomme ich auch gleich noch einmal Farbe und Schnitt verpasst. Bin schon gespannt, was es wird. Wie schon erwähnt, bin ich mir ja noch total unschlüssig bezüglich Haarschmuck. Drei Varianten (Haarreif, Fascinator, Spange) habe ich schon zu Hause und am liebsten würde ich mindestens noch einmal drei bestellen – nur um sicher zu sein. Allerdings ist meine Friseurin total nett. Sie hat mich total beruhigt und meinte beim Probefrisieren wird sehr schnell klar was einem dann gefällt und was nicht. Aber ich bewundere die Bräute, die von Anfang an genaue Vorstellungen über Kleid und alle Accessoires haben. Bei mir ist das bis jetzt nicht der Fall. Wahrscheinlich bin ich am Hochzeitstag selber überrascht wofür ich mich entschieden habe.

Dinge, die noch Kopfzerbrechen bereiten?

Sophie: So ziemlich alles :-): Kleid, Haare, Schmuck, Schuhe, Gästeliste, Deko, … Nein, im Großen und Ganzen ist ja alles erledigt, aber es gibt eben noch viele Kleinigkeiten an die man denken muss.

Irgendwas dabei, das nervt?

Sophie: Im Moment eigentlich nicht mehr. Die Phase wo mich mal alles genervt hat und ich keine Hochzeitssachen mehr sehen konnte ist schon ein paar Wochen her. Im Moment überwiegt doch die Vorfreude.

Am meisten freue ich mich auf:

Sophie: Auf ganz Vieles: Zu allererst auf meinen Mann, wenn er mich zum ersten Mal im Kleid sieht und den Spaß den wir gemeinsam an diesem Tag haben werden.  Und ganz einfach auf die vielen lieben Gäste, die mit uns feiern.  Ich kann es kaum noch erwarten.

* Name auf Wunsch der Braut geändert.

Hochzeitslocation suchen – Tipps für die Auswahl

Die Suche nach einer Location für die Hochzeit ist eine der ersten Aufgaben im Rahmen der Hochzeitsplanung. Bevor die Entscheidung auf eine Lokalität fällt, sollten einige Fragen geklärt sein. Wir haben einige Punkte zusammen gestellt, die beim Location Suchen behilflich sein sollen.

Die Location spielt für jede Art von Feier – sei es die Hochzeit oder der Geburtstag – eine große Rolle. In ihr sollen sich die Gäste wohl fühlen und ein einzigartiges Fest erleben. Deshalb sollten bei der Auswahl der Location bestimmte Punkte beachtet werden. Wer eine perfekt für die Feier passenden Location suchen und finden möchte, sollte folgende Kriterien beachten:

  • Stil der Location

Passt der Stil der Location zur Feier? So passt zum Beispiel zu einer Trachtenhochzeit ein Landgasthaus perfekt, während eine stylische Hochzeitsfeier besser in einem trendigen Lokal gefeiert wird.

  • Größe der Location

Bevor mit dem Suchen der Location gestartet wird, sollte die ungefähre Anzahl der Gäste festgelegt sein. Das erleichtert die Suche, denn bestimmte Locations fallen dann eventuell bereits wegen Platzmangels weg.

  • Menü, Buffet oder Catering?

Bietet die Location ein Festessen aus der eigenen Küche an und gibt es die Auswahl zwischen Buffet und Menü? Oder muss selbst ein Catering organisiert werden?

  • Lage der Location

Wird eine Location für die Hochzeit gesucht, empfiehlt es sich, dass zwischen Kirche bzw. Standesamt nicht 100 Kilometer liegen. Eine Location in der Nähe des Trauungsorts ist für Brautpaar und Gäste angenehmer.

  • Barrierefrei erreichbar?

Gerade wenn ältere Menschen unter den Gästen sind oder auch junge Eltern mit Kinderwägen, sollte die Location ohne Hürden (z. B. ewig lange Stiegen zum Eingang) gut erreichbar sein.

  • Parkplätze

Ein Punkt, der beim Suchen einer Location oft nicht bedacht wird, ist die Parkplatzsituation. Da im Falle einer Hochzeit die meisten Gäste mit dem Auto anreisen, sollten die Parkmöglichkeiten davor abgesprochen werden.

  • Sperrstunde

Ein Kriterium, das ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist, sind die Öffnungszeiten. Schließt das Lokal um Mitternacht oder kann die Hochzeit beliebig lang gefeiert werden? Sollte ein Lokal bei der Sperrstunde keine Ausnahme machen, heißt es besser: Weiter Location suchen.

Traumlocations suchen und finden

Ob stilvolles Restaurant, märchenhaftes Schloss, romantisches Schiff oder modernes Landgasthaus: In Österreich gibt es unzählig viele traumhafte Locations für Hochzeiten. Auf HOCHZEIT FEIERN können wunderschöne Locations online gefunden werden.

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Vorteile einer kleinen Hochzeit

Viele Paare assoziieren mit einer Hochzeit ein großes Fest. Doch eine Hochzeitsfeier muss nicht immer riesig sein. Wer lieber ein Fest in privater Atmosphäre feiern möchte oder auf Grund der Kosten nicht ganz so viele Gäste einladen kann, dem sei gesagt: Eine Hochzeit im kleinen Rahmen hat durchaus auch seine Reize. Eine kleine Hochzeit bietet jedenfalls folgende Vorteile:

  • Geringere Kosten

Eine kleine Hochzeit hat den großen Vorteil, dass sich die Kosten im Rahmen halten. Ob Einladungen, Getränke oder Gastgeschenke: Es wird von allen natürlich viel weniger gebraucht. Ganz klar ist aber auch: Man kann auch für eine kleine Hochzeit viel Geld ausgeben 😉

  • Weniger Stress

Werden weniger Gäste zur Hochzeit eingeladen, macht sich das auch in der Planung bemerkbar. Es müssen zwar auch alle Dienstleister wie bei einer großen Hochzeit gebucht werden, allerdings gibt es auch Zeitersparnis, wie zum Beispiel beim Erstellen der Hochzeitskarten. Außerdem kann man über eine kleine Gästeschar leichter den Überblick bewahren, beispielsweise bei den Zu- und Absagen.

  • Nur enge Familie und Freunde

Wer im kleinen Rahmen heiratet, hat eine sehr gute Erklärung, warum dieser und jene nicht eingeladen sind: Es reicht zu sagen, dass man wirklich nur mit dem engsten Familien- und Freundeskreis feiert. Bei großen Hochzeiten besteht oft das Problem, wo man einen Schlussstrich zieht beim Einladen der Gäste. Dieser Punkt kann bei einer kleinen Hochzeit wegfallen.

  • Weniger Trubel

Ein weiterer Vorteil einer kleinen Hochzeit ist: Es herrscht weniger Trubel. Bereits beim Eintreffen der Gäste kann das Brautpaar den Überblick behalten und alle schnell mal begrüßen. Das ist bei Hochzeiten in großem Rahmen nicht so einfach möglich. Die Gästeschar kann einfach „zusammen gehalten“ werden auf dem Weg zur Location, etc.

  • Zeit für jeden Gast

Paare, die mit wenigen Gästen feiern, können sich wirklich jedem Gast widmen. Es bleibt Zeit für Gespräche mit allen Gästen. Das Brautpaar kann seinen großen Tag stressfrei genießen, ohne immer ein schlechtes Gewissen zu haben, weil mit manchen Personen noch gar nicht gesprochen wurde.

Noch 4 Wochen bis zur Hochzeit

Die Nervosität steigt, weil in vier Wochen die Hochzeit statt findet? Kein Grund zur Panik. So lange der Zeitplan eingehalten wird, kann Stress vorgebeugt werden. Am besten werden in aller Vorfreude die letzten Vorbereitungen für den großen Tag getroffen. Wir haben zusammen gefasst, welche Erledigungen in den vier Wochen vor der Hochzeit noch zu machen sind.

  • Gästeliste aktualisieren

Vier Wochen vor der Hochzeit sollen dann auch die letzten Zusagen bzw. Absagen eingetroffen sein. Die Gästeliste sollte laufend aktualisiert werden. Jetzt wird aber schon ersichtlich wie viele Gäste kommen werden. Details zur Gästeliste gibt es hier.

  • Sitzordnung festlegen

Da sich bereits vorhersehen lässt, wer jetzt aller wirklich zur Hochzeit kommen wird, sollte schön langsam die Sitzordnung festgelegt werden. Kleine Änderungen können natürlich (z. B. auf Grund der Erkrankung eines Gastes) immer noch erforderlich werden.

  • Friseur- und Styling-Termin vereinbaren

Damit am Tag der Hochzeit die Frisur und das Make Up perfekt sind, sollte der Friseur- und Styling-Termin vereinbart werden. Dabei keinesfalls auf den Probetermin vergessen.

  • Anprobe Brautkleid

Damit das Brautkleid bei der Hochzeit perfekt sitzt, sollte wenige Tage davor noch mal ein letzter Anprobe-Termin stattfinden.

  • Anprobe Hochzeitsanzug

Natürlich sollte auch der Anzug des Bräutigams perfekt sitzen. Deshalb sollte auch dieser eine letzte Anprobe vor der Hochzeit vereinbaren.

  • Brautschuhe Probe tragen

Damit die neuen Brautschuhe am Tag der Hochzeit nicht gleich für Blasen sorgen, sollten die Schuhe vor der Hochzeit bereits zu Hause getragen werden.

  • Blumenschmuck bestellen

Vom Brautstrauß über den Blumenschmuck für die Kirche und Location bis zu den Blütenblättern für die Blumenkinder sollte der gesamte Blumenschmuck bestellt werden.

  • Buchungen bestätigen lassen

Bei allen Dienstleistern noch mal nachfragen, ob die Buchungen ok gehen. So kann man auf Nummer sicher gehen, dass auf die Hochzeitstorte, die Musik, etc. nicht vergessen wird.

  • Liste mit Ansprechpartnern erstellen

Damit im Fall des Falles am Hochzeitstag die Kontaktdaten aller wichtigen Personen schnell zur Hand sind, sollte eine Liste mit den Telefonnummern von Trauzeugen, Pfarrer, Caterer, Location, etc. angelegt werden. Mehr dazu in „Ansprechpartner für die Hochzeit„. Diese Liste erhalten dann zum Beispiel Trauzeugen, Brautjungfer und Eltern des Brautpaars.

  • Transfer der Gäste organisieren

Wie kommen die Gäste von der Kirche zur Location? Diese Frage sollte geklärt werden. Außerdem sollte gecheckt werden, ob ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Nicht dass zum Beispiel wegen einer Baustelle Parkplätze nicht verfügbar sind.

  • Gästebuch auswählen

Wenn nicht schon ein Gästebuch besorgt wurde, sollte dies jetzt erledigt werden.

  • Rücksprache mit Trauzeugen & Co.

Ist den Trauzeugen alles klar? Benötigt die für das Hochzeitsprogramm (z. B. Spiele) verantwortliche Person noch Hilfe? Kümmern sich die Brauteltern um den Kirchenschmuck? Damit all diese wichtigen Fragen restlos geklärt sind, sollte das Brautpaar in ständigen Kontakt mit den jeweiligen Personen sein.

Wie Hochzeitsstress vermeiden?

Die Planung der Hochzeit ist für jedes Paar eine Herausforderung. Im Gegensatz zu Geburtstagsfeiern ist das Hochzeitsfest ein einmaliges Erlebnis und soll dementsprechend perfekt ablaufen. Da kann schon mal Stress aufkommen. Das muss aber nicht sein. Denn mit guter Organisation lässt sich auch der schönste Tag möglichst ohne Hektik vorbereiten.

Mögliche Stressfaktoren: Zeit und Eltern

Neben der täglichen Arbeit eine Hochzeit zu organisieren, kann schnell mal zu einer Herausforderung werden. Vom Erstellen der Hochzeitskarten über die Auswahl der Dienstleister bis zum Kauf des Brautkleids muss alles erledigt werden. Aber auch die eigenen Eltern können möglicherweise für Stress sorgen. Dann nämlich, wenn sie sich sehr in die Planung einmischen. Damit die Faktoren Zeit und Eltern nicht für Turbulenzen sorgen, sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Zeitplan einhalten

Der Faktor Zeit spiel für die Hochzeitsplanung natürlich eine wichtige Rolle. Viele Paare beginnen ein Jahr vor dem Fest mit den Vorbereitungen. In diesem Fall hat man ausreichend Zeit, alles sorgfältig zu planen. Aber selbst wer sich dazu entschließt kurzfristig zu heiraten, muss nicht in Panik verfallen. Eine wunderschöne Hochzeit kann auch in wenigen Wochen umgesetzt werden. Das Wichtigste ist die Zeiteinteilung. Am besten wird eine Checkliste erstellt, auf der die einzelnen Aufgaben aufgelistet sind und die Zeiträume, in welchen die To Dos erledigt werden sollten. Hält man sich an diese Vorgaben, sollte einer reibungslosen Hochzeitsplanung nichts im Wege stehen. Schwieriger wird es natürlich, wenn Aufgaben aufgeschoben werden. In diesem Fall kann es passieren, dass man kurz vor der Hochzeit eine Menge an To Dos erledigen muss. Da ist Stress dann natürlich vorprogrammiert. Deshalb: Wer sich an den Zeitplan hält, hat die besten Voraussetzungen, stressfrei durch die Organisation der Hochzeit zu kommen. Eine Checkliste mit To Dos für die Hochzeit gibt es hier.

  • Wünsche offen aussprechen

Das Verhalten der Eltern während der Hochzeitsplanung kann sehr unterschiedlich sein. Während sich die einen völlig aus den Vorbereitungen raushalten, möchten die anderen das Kommando am besten ganz übernehmen. Im letzten Fall kann das natürlich zu Konflikten führen. Am besten setzen sich das Brautpaar und die Eltern zum Beginn der Hochzeitsplanung zusammen. So können alle Parteien gleich mal ihre Vorstellungen offen legen. Das Brautpaar spricht dabei ganz offen seine Wünsche für seinen großen Tag aus und legt offen, wie es die Elternteile in die Vorbereitungen einbinden möchte. Außerdem kann auch gleich über die Finanzierung der Hochzeit gesprochen werden. Übernehmen die Eltern die kompletten Kosten der Feier, muss natürlich davon ausgegangen werden, dass sie ein Mitspracherecht bei der Planung erwarten. Dessen sollte sich jedes Paar bewusst sein. Mehr dazu in „Wer bezahlt die Hochzeit?“.

Tipps gegen den Hochzeitsstress

Im Folgenden sind einige Tipps zu finden, die dabei helfen, Stress im Rahmen der Hochzeitsorganisation zu vermeiden.

  • Checkliste(n) anlegen

Wie bereits erwähnt, stellt eine allgemeine Checkliste zur Planung der Hochzeit eine wesentliche Erleichterung dar. Sie hilft dabei, den Überblick zu bewahren und auch den Zeitplan einzuhalten. Neben einer allgemeinen Checkliste gibt es auch für viele weitere Punkte, wie zum Beispiel die Vorbereitungen am Tag vor der Hochzeit oder den Kauf des Brautkleids, Checklisten, die sehr hilfreich sind. Eine Übersicht an Checklisten gibt es hier.

  • Aufgaben delegieren

Viele Paare und besonders Bräute möchten am liebsten alles selbst machen. Das ist verständlich, kann aber zu großem Stress führen. Schließlich ist die Planung der Hochzeit ein großes Projekt, das nicht alltäglich ist. Deshalb werden im Idealfall einzelne Aufgaben delegiert. So kann sich die Mutter der Braut zum Beispiel um den Blumenschmuck kümmern, während die Schwester der Braut die Organisation der Hochzeitsagape übernimmt. Aufgaben abgeben heißt nicht, sie aus der Hand zu geben. Diese To Dos werden natürlich mit der Braut genau abgeklärt und nach den Wünschen des Paares umgesetzt.

  • Entscheidungen mit anderen treffen

Im Rahmen der Hochzeitsorganisation müssen auch viele Entscheidungen getroffen werden. Welche Hochzeitsfarben sollen gewählt werden? In welcher Location soll gefeiert werden? Wie soll die Deko umgesetzt werden? Das sind nur einige Fragen, die sich stellen. Um von dieser Lawine an Entscheidungen nicht überfordert zu sein, empfiehlt es sich, Familienmitglieder und Freunde in die Entscheidungen miteinzubeziehen. Die Mütter helfen bestimmt gern bei der Auswahl der Blumen und die beste Freundin ist eine gute Ratgeberin, wenn es um die Auswahl des perfekten Brautkleids geht.

  • Budgetplan erstellen

Das liebe Geld kann schon mal für schlaflose Nächte sorgen. Bei der Organisation des schönsten Tages sollte dem natürlich nicht so sein. Aus diesem Grund sollte auch zu Beginn der Planung ein Budgetplan erstellt werden. Zunächst sollte mal geklärt werden, wie viel Geld überhaupt für die Ausrichtung der Hochzeit zur Verfügung steht. Dementsprechend sollte das Geld dann eingeteilt werden. Ein Budgetplan erleichtert die Sache wesentlich. Ohne auf das Geld zu schauen, hat den Nachteil, dass die ersten Ausgaben viel zu groß ausfallen und dann auf einmal das Geld knapp wird.

  • Kleine Auszeiten nehmen

Ein Jahr lang die Hochzeit zu planen ist eine lange Zeit. Damit sich nicht immer alles um die Hochzeit dreht, sollte man ganz bewusst „Urlaub“ von der Planung nehmen. Indem man sich zum Beispiel ein Wellness-Wochenende gönnt oder auch nur Wochenenden und Abende einplant, die nicht für die Organisation der Hochzeit vorgesehen sind. So kann Kraft für das weitere Vorgehen geplant werden und der Kopf wird frei für neue Ideen.

Zweite Hochzeit feiern

Die erste Ehe ist leider in die Brüche gegangen. Passiert heute leider sehr oft. Viele Menschen haben aber das Glück wieder jemanden für ein gemeinsames Leben zu finden. Eine zweite Hochzeit ist nicht ausgeschlossen. Warum auch nicht ein zweites Mal heiraten? Aus den Fehlern der ersten Ehe hat man gelernt, für den Neuanfang und eine zweite Hochzeit steht nichts mehr im Wege.

War einer der beiden Partner bereits mal kirchlich verheiratet, ist eine kirchliche Trauung leider nicht mehr möglich. Wobei man beim Thema Hochzeit zuerst natürlich an eine Braut denkt, die in die Kirche einzieht. Viele Standesämter haben bereits auf den Trend reagiert und bieten Traumhochzeiten an besonderen Orten an.

Standesamtlich an Traumlocations heiraten

Da viele Paare bereits ihre zweite Hochzeit feiern oder auch aus der Kirche ausgetreten sind, bieten zahlreiche Standesämter im deutschsprachigem Raum einen besonderen Service an: Sich das Ja-Wort nicht direkt im Standesamt, sondern an einem besonderen Ort zu geben. Ob eine Trauung im Schloss, in einem Wahrzeichen (z. B. Berliner Fernsehturm) oder auch in einer Location unter freiem Himmel: Die Möglichkeiten auch die zweite Hochzeit traumhaft zu feiern sind vorhanden. Am besten erkundigt man sich über die Optionen beim eigenen Standesamt.

Freie Zeremonie

Eine weitere Möglichkeit für die zweite Hochzeit stellt eine freie Zeremonie dar. Sie wird von einem Hochzeitsredner oder freien Theologen durchgeführt und kann weltlich oder spirituell gestaltet werden. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Heiraten im Ausland

Waren beide Partner bereits einmal verheiratet, ist der Wunsch nach einer großen Hochzeit oft nicht mehr vorhanden. In diesem Fall bietet sich eine romantische Hochzeit im Ausland wunderschön an. Vor allem wenn es sich um die zweite Ehe handelt, werden die Verwandten und Freunde eher mit der Tatsache umgehen können, dass sie nicht zur Hochzeit eingeladen sind.

Brautkleid in Farbe nach Wahl

Viele Frauen möchten bei ihrer zweiten Hochzeit nicht mehr ein typisches Brautkleid in Weiß tragen. Muss auch nicht sein. Für die standesamtliche Hochzeit tragen viele Bräute auch bereits bei der ersten Hochzeit ein schickes, modernes Kleid. Vom eleganten Etuikleid bis hin zum langen Cocktailkleid ist für die standesamtliche zweite Hochzeit alles möglich. Die Braut sollte sich wohl fühlen, das ist die Hauptsache.

Feiern nach eigenen Wünschen

War man bei der ersten Hochzeit noch sehr viel damit beschäftigt, es allen recht zu machen, geht man an die Planung der zweiten Hochzeit um einiges relaxter. Die eigenen Wünsche stehen im Vordergrund und nicht mehr jene der Eltern und Verwandten. Das hat vielfach auch mit dem Alter zu tun. Aber egal ob erste, zweit oder dritte Hochzeit: Sie sollte immer in vollen Zügen genossen werden 🙂

Gästeheft für Hochzeit

Wer kennt das nicht von einer Hochzeit: Viele neue Gesichter, die man nicht kennt. Besonders wenn es sich um eine große Hochzeit handelt, kommt es zu einem wahren „Who ist who“? Ein Gästeheft ist in diesem Fall die perfekte Lösung. Es ist einfach zu gestalten, liegt auf jedem Tisch auf und stellt die Gäste kurz vor.

Die beste Freundin der Braut, die Eltern des Bräutigams, die Brauteltern, die Nachbarn des Brautpaars, die Arbeitskollegen der Braut, … Alle sind auf der Hochzeit. Nur kennen werden sich natürlich nicht alle. Daher kann es dauern, bis die Stimmung lockerer wird, die Hochzeitsgäste aufeinander zugehen und sich gegenseitig vorstellen. Kennenlernspiele können diese Situation lösen oder noch einfacher: ein Gästeheft.

Was ist ein Gästeheft?

Beim Gästeheft handelt es sich um ein kleines Heft, das vom Brautpaar selbst befüllt wird. Es wird in der Hochzeitslocation auf jedem Tisch aufgelegt oder möglicherweise bereits bei der Hochzeitsagape auf den Stehtischen. Am besten wird das Gästeheft dem Stil der restlichen Hochzeitsdeko angepasst. Am Cover steht zum Beispiel „Wer ist wer? Das Gästeheft stellt alle Hochzeitsgäste kurz vor“. Im Heft selbst befindet sich dann zunächst ein Inhaltsverzeichnis mit allen Tischen und den zugeordneten Personen sowie der jeweiligen Seite im Heft.

Foto und kurze Beschreibung

Im Idealfall wird dann jede Person mit Foto kurz vorgestellt. Mögliche Infos sind zum Beispiel:

Name: Anna Müller
Funktion: Schwester der Braut
Kommt aus: Berlin
Arbeitet als: Flugbegleiterin
Mag: Reisen, Erdbeeren und Radausflüge mit ihrem Freund

Lockere Stimmung in kurzer Zeit

Der große Vorteil eines Gästeheftes: Die Hochzeitsgäste kommen schneller ins Gespräch miteinander. Allein wenn die Gäste das Heft durchblättern entstehen meistens bereits die ersten Gespräche.

Workshop "Die perfekte Hochzeitsplanung"

Für Paare, die ihre Hochzeit in Eigenregie planen möchten, bietet COLUMBA-Weddingplaner4you Workshops in der Steiermark an. Die Wedding Planner Silvia Konrath und David Kreiner geben Tipps für die Hochzeitsplanung und zeigen gute Ideen für die Umsetzung des schönsten Tages.

Workshop-Termine im Frühjahr 2012

  • 16. und 22. Februar 2012
    Jeweils von 16 Uhr bis ca. 17:30 Uhr
    Mode Dorin in Wolfsburg (Kärnten)
  • 17. und 30. März 2012
    Jeweils von 16 Uhr bis ca. 17:30 Uhr
    Brautsalon Hufnagl in Bad Gleichenberg

Kosten: 19 Euro pro Person

Voranmeldung unter office@weddingplaner4you.com.

Geldgeschenke zur Hochzeit wünschen

Viele Brautpaare wünschen sich am liebsten Geld zur Hochzeit. Doch nur wie sagt man das am besten den Gästen? Es gibt zahlreiche Reime, die den Geldwunsch ausdrücken. Jedoch sind Reime nicht jedermanns Sache. Deshalb haben wir einige Vorschläge zusammen gestellt, die den Wunsch nach Geldgeschenken zur Hochzeit vermitteln.

Der Haushalt ist komplett und daher würde sich die Freude über Porzellangeschirr, Kochtöpfe, Handtücher, etc. in Grenzen halten. In diesem Fall bieten die meisten Brautpaare ihre Gäste einfach um Geldgeschenke. Am besten wird dabei immer ein konkretes Sparziel genannt, denn dann wissen die Gäste auch wofür sie das Geld geben.

Mögliche Formulierungen für Geldwunsch zur Hochzeit

  • Wir möchten mit euch ein wunderschönes Fest verbringen. Wenn ihr uns aber trotzdem etwas schenken möchtet, freuen wir uns am meisten über einen Zuschuss für die Hochzeitsreise/das Eigenheim/etc.
  • Was wir uns wünschen? Wir möchten uns mit unserem neuen Haus/unserer Hochzeitsreise/unserer neuen Dachwohnung/etc. einen Traum erfüllen. Daher freuen wir uns über Geld, um diesen Traum wahr werden zu lassen.
  • Da unser Haushalt bereits komplett ist, freuen wir uns sehr über einen finanziellen Beitrag für unsere Flitterwochen auf die Malediven.
  • Wir freuen uns über Geschenke in jeglicher Währung.
  • Wir freuen uns am meisten, wenn ihr unseren großen Tag gemeinsam mit uns feiert. Wenn ihr uns trotzdem etwas schenken möchtet, freuen wir uns besonders über Flittergeld.
  • Wir träumen von einem eigenen Haus und würden uns freuen, wenn ihr uns finanziell bei der Umsetzung etwas unterstützt.

Die Eltern der Braut: Ihre Aufgaben

Für die Eltern der Braut ist die Hochzeit der eigenen Tochter im Normalfall ein wunderschönes Ereignis. Sie freuen sich mit ihr mit und unterstützen bei der Hochzeitsplanung. Nur was sind die Aufgaben der Eltern? Im Folgenden wird eine Zusammenfassung präsentiert.

Aufgaben der Brautmutter

Die Mutter ist für die meisten Bräute eine ganz wichtige Stütze. Sie ist die Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen und auch seelische Unterstützung. Ganz wichtig ist, dass sich die Mutter nicht zu sehr in die Planung einmischt. Es ist das Fest der Tochter und dieses sollte nach den Vorstellungen des Brautpaares ablaufen. Am besten setzen sich Mutter und Tochter gleich am Beginn der Hochzeitsplanung mal nett bei einem Kaffee zusammen und führen eine Art „klärendes“ Gespräch. Die Tochter erzählt von ihren Wünschen und die Mutter gibt Auskunft darüber, was sie zur Hochzeit beitragen kann. Die wesentlichen Aufgaben der Brautmutter sind:

  • Steht der Tochter jederzeit zur Verfügung, wenn es um Fragen geht oder einfach mal nur so zum Reden
  • Ist auf Wunsch beim Kauf des Brautkleids dabei
  • Hilft bei der Erstellung der Gästeliste („Wer ist Onkel Josef noch mal?“)
  • Unterstützt bei Fragen rund um die Sitzordnung (Tante Anny sollte lieber nicht neben … sitzen)
  • Hilft bei der Auswahl des Blumenschmucks für die Hochzeit
  • Steht grundsätzlich bei der Organisation der Feier unterstützend zur Seite
  • Nimmt nach der Trauung neben dem Brautpaar stehend Gratulationen entgegen

Aufgaben des Brautvaters

Während die Mutter der Braut tatkräftig bei der Organisation der Hochzeit unterstützt, kommen die großen Aufgaben für den Vater der Braut erst am Tag der Hochzeit selbst. Für die meisten Väter ist es ein sehr bewegendes Ereignis ihr „kleines Mädchen“ an den Bräutigam zu „übergeben“. Die wesentlichen Aufgaben des Brautvaters sind:

Für die Brauteltern ist die Hochzeit der eigenen Tochter nicht nur mit jeder Menge Freude, sondern oft auch Erledigungen und finanziellen Ausgaben verbunden. Es ist daher eine sehr nette Geste, den Brauteltern nach der Hochzeit mit einem persönlichen Geschenk Danke zu sagen. Zum Beispiel, indem beide vom jungen Ehepaar zum Abendessen eingeladen werden.

Versteckte Kosten bei der Hochzeit

Die Planung des Hochzeitsbudgets ist in den meisten Fällen eine Herausforderung. Am Ende übersteigen die Kosten trotz aller Sorgfalt das geplante Budget. Grund dafür sind nicht selten versteckte Kosten. Das Tellergeld für die Hochzeitstorte gehört zum Beispiel dazu. Im Folgenden sind einige versteckte Kosten aufgelistet auf die bei den Hochzeitsvorbereitungen geachtet werden sollten.

  • Porto für die Hochzeitseinladungen

Bei den Hochzeitseinladungen sollte auch ans Porto gedacht werden. Die Kosten für die Briefmarken werden  vom Gewicht bestimmt. Sind die Einladungen „schwer“, steigt auch das Porto. Bei vielen Einladungskarten kommt schnell eine doch nicht zu unterschätzende Summe zusammen.

  • Hochzeitsmusik

Bei der Buchung der Hochzeitsband bzw. des Hochzeits DJs sollten im Vorfeld die Kosten klar hinterfragt werden. Sind An- und Abreise im Preis dabei? Fallen Extra-Kosten für das Equipment an? Wie viel kosten Zusatzstunden, wenn die Musik über die geplante Zeit hinaus geht?

  • Hochzeitsfotograf und -videograf

Der Hochzeitsfotograf ist für eine bestimmte Zeit gebucht. Beim Fotoshooting sieht das Brautpaar aber, dass sich die gewünschten Fotos zeitlich nicht ausgehen. Daher unbedingt im Vorfeld abklären, ob zusätzliche Kosten für die Verlängerung des Termins anfallen bzw. wie hoch diese sind. Das Gleiche gilt für den Videografen. Er ist zum Beispiel nur für fünf Stunden gebucht, das Brautpaar entscheidet sich auf der Hochzeit aber spontan für ein längeres Video. Für diesen Fall sollte bereits im Vorfeld nach dem Preis für Zusatzstunden gefragt werden.

  • Hochzeitsauto

Bei der Buchung eines Hochzeitsautos sollte auf alle Fälle gefragt werden, ob die Kosten für eine bestimmte Kilometeranzahl anfallen und wie viel zusätzliche Kilometer kosten. Damit es am Ende keine böse Überraschung beim Benzingeld gibt, sollte gefragt werden, wie viel Benzin der Oldtimer, die Limousine, etc.  verbraucht. Es sollte auch an Parkgebühren oder eventuelle Gebühren für Autobahnen gedacht werden.

  • Brautkleid

Muss das Brautkleid noch geändert werden, sollte frau sich davor erkundigen, ob Kosten dafür anfallen. Und wenn ja, wie hoch diese sind.

  • Getränke und Essen für Dienstleister

Die Hochzeitsmusiker, der Fotograf oder die Wedding Nanny sind oft viele, viele Stunden auf der Hochzeit tätig. Für diese Dienstleiser sollten Getränke und Essen eingeplant werden.

  • Hochzeitstorte

Wird eine eigene Hochzeitstorte in die Hochzeitslocation mitgebracht, werden dem Brautpaar manchmal Kosten dafür verrechnet. Das sogenannte „Tellergeld“ wird in der Regel pro Person berechnet.

  • Trinkgeld

Nicht zu unterschätzen ist auch die Summe des Trinkgelds. Am besten sollte im Hochzeitsbudget bereits daran gedacht werden, für welche Dienstleister Trinkgelder eingeplant werden.

Immer auf das Kleingedruckte achten

Wie bei allen Verträgen gilt auch bei der Hochzeit: Immer auf das Kleingedruckte achten! Nur so kann man relativ sicher gehen, dass versteckte Kosten rechtzeitig entdeckt werden.

Was braucht der Bräutigam?

Nachdem wir vor kurzem die Fragen „Was braucht die Braut?“ für eine perfekte Hochzeit behandelt haben, widmen wir uns heute dem Bräutigam. Abgesehen von einer Frau fürs Leben, gibt’s noch einige Dinge, die der Bräutigam für die Hochzeit benötigt. Im Folgenden haben wir eine Checkliste erstellt.

  • Anzug

Auch der Bräutigam hat wie die Braut die Qual der Wahl, wenn es um die Auswahl des Hochzeitsoutfits geht. Die Auswahl reicht von einem traditionellen Anzug über einen Cut und Smoking bis hin zum Frack oder Stresemann. Vom Stil und auch farblich sollte der Anzug zum Brautkleid passen. Daher begleitet die Braut ihren Liebsten am besten beim Einkaufen. In der Regel weiß ja der Bräutigam vor der Hochzeit nicht, wie das Brautkleid aussehen wird.

  • Hemd

Das Hemd des Bräutigams hat oft die Farbe weiß. Möglich ist aber auch ein Hemd in Beige oder in zartem Rosa. Farblich sollte das Hemd mit dem Brautkleid abgestimmt sein.

  • Weste

Die Frage, ob der Bräutigam einen Zwei- oder Dreiteiler trägt, ist vom Typ abhängig. Traditionell trägt der Bräutigam eine Weste, also eine Dreiteiler.

  • Krawatte, Fliege, Plastron

Die klassische Krawatte wird zum Cut getragen, während die Fliege ein fixes Accessoire für Frack und Smoking ist. Das Plastron ist breiter als eine Krawatte und wird am Tag der Hochzeit ausschließlich vom Bräutigam getragen.

[InpsydeCustomShortcodes type=“query“ cat=“8″ number_posts=“6″]Weitere Checklisten im Hochzeitsmagazin[/InpsydeCustomShortcodes]

  • Gürtel

Der Gürtel sollte vom Stil und farblich natürlich genau auf den Hochzeitsanzug abgestimmt sein. Daher wird er am besten gemeinsam mit dem Anzug gekauft.

  • Schuhe

Die Schuhe des Bräutigams sind im Normalfall schwarz. In Frage kommen alle Schuhe, die edel wirken.

  • Strümpfe

Am Tag der Hochzeit sollte der Bräutigam lange Strümpfe und keine Socken tragen. Damit zeigt der Bräutigam kein nacktes Bein. Farblich kommt nur Schwarz in Frage.

  • Manschettenknöpfe

Die Manschettenknöpfe sollten farblich zum restlichen Schmuck des Bräutigams passen.

  • Ansteckblume, Einstecktuch

Einstecktuch und Ansteckblume werden auf der linken Seite auf Höhe der Brust angebracht. Die Ansteckblume sollte auf den Brautstrauß abgestimmt sein.

Hier gehts zur Checkliste für die Braut.

Was braucht die Braut?

Zuerst mal einen Mann zum Heiraten, so viel ist klar 😉 Und neben dem Brautkleid auch noch ein paar wichtige weitere Utensilien für den perfekten Auftritt. Wir haben eine Checkliste für die Braut erstellt.

  • Brautkleid

Auf das Brautkleid wird mit Sicherheit keine Frau vergessen 🙂 Die Frage, die bleibt: Ein Brautkleid für die Kirche und ein Brautkleid für das Standesamt oder das gleiche Kleid für beide Trauungen?

  • Brautschuhe

In den Brautschuhen zieht die Braut bei der kirchlichen Hochzeit in die Kirche ein. Die Braut soll sich in den Schuhen wohl fühlen und gut damit gehen können. Haben die Schuhe Absatz, ist es eine Überlegung, ein zweites Paar flache Schuhe (z. B. weiße Ballerinas) zu kaufen. Für den Fall, dass die Stöckelschuhe zu späterer Stunde schmerzen. Oder auch für den Notfall, sollte ein überraschender Regenschauer einsetzen und die Schuhe nass werden.

  • Schleier

Ob kurz, mittellang oder lang: Ein Schleier wirkt immer zauberhaft.

  • Bolero bzw. Stola

Selbst bei einer Sommerhochzeit sollte ein zum Brautkleid passendes Jäckchen gekauft werden. Möglicherweise ist es in der Kirche kühl oder das Wetter spielt nicht so mit. Dann geben ein Bolero oder eine Stola etwas Wärme.

  • Tasche

In einer kleinen Tasche können Lippenstift, Taschentücher, etc. verstaut werden.

[InpsydeCustomShortcodes type=“query“ cat=“8″ number_posts=“6″]Weitere Checklisten im Hochzeitsmagazin[/InpsydeCustomShortcodes]

  • Handschuhe

Handschuhe wirken sehr edel und passen zu vielen Brautkleidern sehr gut.

  • Hochzeitsdessous

Die passende Unterwäsche für die Hochzeit ist natürlich ein ganz wesentlicher Bestandteil des Braut-Outfits.

  • Unterrock

Damit das Brautkleid schön fällt, ist ein passender Unterrock empfehlenswert.

  • Strumpfhose und ev. Strumpfhalter

Eine Strumpfhose sollte zum Anziehen und eine zweite für den Notfall gekauft werden. Im Falle einer Laufmasche ist für Ersatz gesorgt. Werden halterlose Strümpfe getragen, sorgen Strumpfhalter für den perfekten Halt.

  • Schmuck

Je nach Geschmack können Ohrringe, ein Armband oder eine Kette getragen werden. Der Schmuck sollte aber auf das Brautkleid abgestimmt sein.

  • Brautstrauß

Ein ganz wichtiges Accessoire der Braut ist natürlich der Brautstrauß.

  • Something old, something new, something borrowed, something blue

Geht es nach einem alten Brauch, soll die Braut „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues“ tragen.

Hier gehts zur Checkliste für den Bräutigam.

Hochzeitsmappe

Die Hochzeitsplanung ist mit jeder Menge Arbeit und Zeit verbunden. Es gibt Angebote einzuholen, Gästelisten zu erstellen, Buchungen vorzunehmen, … Damit der Überblick nicht verloren geht, werden alle Unterlagen für die Hochzeit am besten an einem Ort aufbewahrt. In der so genannten „Hochzeitsmappe“.

Folgende Unterlagen können zum Beispiel in der Hochzeitsmappe abgelegt werden:

  • Adressen von Hochzeitslocations, Dienstleistern, Geschäften, …
  • Infos vom Standesamt
  • Termine für Eheseminare, …
  • Menüvorschläge
  • Auftrags- und Buchungsbestätigungen
  • Rechnungen
  • Ideen für Hochzeitseinladungen, Gastgeschenke, …
  • Trausprüche, …
  • Bilder von möglichen Frisuren, Styling-Vorschlägen, …
  • Gästeliste mit Adressen und Infos über Zu- und Absagen
  • Mögliche Ideen für Motive auf den Hochzeitsfotos
  • uvm.

In der Hochzeitsmappe können alle Unterlagen schön geordnet aufbewahrt werden. So gibt’s keine „fliegenden Zettel“ in der ganzen Wohnung und es ist immer alles auf einen Griff zu finden.

Gravur für Trauringe

Die meisten Paare lassen ihre Trauringe mit einer Gravur versehen. Es handelt sich dabei um eine sehr persönliche Sache. In der Regel ist die Gravur auch für niemanden sichtbar, da sie auf der Innenseite der Ringe angebracht wird. Zur Auswahl steht die klassische Gravur mit Namen und Hochzeitsdatum oder ein selbst gewählter Spruch.

Die traditionelle Gravur für Trauringe setzt sich wie folgt zusammen:

  • Im Ring der Frau steht der Vorname des Mannes, ihr eigener Vorname und das Datum der (kirchlichen) Trauung.
  • Im Ring des Mannes steht der Vorname der Frau, sein eigener Vorname und das Datum der (kirchlichen) Trauung.

Sprüche für Gravur

An Stelle der traditionellen Gravur kann auch ein selbst gewählter Spruch stehen. Da dieser Spruch für die Ewigkeit sein soll und die Ehepartner täglich begleitet, sollte er so gewählt werden, dass er wirklich bei jedem Partner absolute Zustimmung findet.

Mögliche Sprüche für die Gravur auf den Trauringen sind:

  • Ewig dein, ewig mein, ewig uns.
  • Zwei Seelen, ein Gedanke – zwei Herzen, ein Schlag.
  • Liebe ist das einzige was wächst indem wir es verschwenden.
  • Unsere Liebe hört niemals auf.
  • Jede Sekunde bei dir.
  • Ein Leben lang.
  • Dieser Ring verbindet.
  • Mein herz, meine Liebe, meine Seele.
  • Für immer und ewig.
  • Bin immer bei dir
  • Die Liebe hört niemals auf.
  • Du und Ich auf dem Weg zum WIR.
  • Unendliche Liebe.
  • Aus ganzem Herzen.
  • Tausendmal Du.
  • Mea fortuna (lateinisch für: Mein Glück.)
  • Omnia vincit amor (lateinisch für: Liebe besiegt alles.)
  • In perpetuum (lateinisch für: Für immer.)
  • Semper Fideles (lateinisch für: Für immer treu.)
  • Tempus fugit – amor manet (lateinisch für: Die Zeit vergeht, die Liebe bleibt.)

Folgende Sprüche können „aufgeteilt“ werden. Während zum Beispiel der erste Teil des Spruchs auf dem Ring der Frau eingraviert wird, ist auf dem Ring des Mannes der zweite Teil zu finden.

  • An deiner Hand … ein Leben lang.
  • Ein Leben lang … an deiner Hand.
  • Gesucht und gefunden … in Liebe verbunden.

Kühlende Tipps für eine Sommerhochzeit

Zu einer Sommerhochzeit gehört natürlich auch schönes Wetter. Möglicherweise sind die Temperaturen sogar so hoch, dass die Hitze für die Gäste beschwerlich wird. Wir haben ein paar Tipps zusammen gestellt, die bei tropischen Temperaturen etwas Abhilfe schaffen.

Sagt der Wetterbericht für den Tag der Hochzeit hohe Temperaturen voraus, empfiehlt es sich, für die Feier noch einige Vorkehrungen zu treffen. Einfache Maßnahmen können gegen die Hitze sehr hilfreich sein. Folgende Möglichkeiten sind auch noch am Tag vor der Hochzeit schnell zu organisieren:

  • Wasser

Auf Grund der Hitze sollte man viel Wasser zu sich nehmen. Damit sich alle Gäste wohl fühlen, empfiehlt es sich bereits bei der Kirche oder dem Standesamt ausreichend Wasser vor Ort zu haben. Möglicherweise können Stehtische aufgestellt werden und darauf Wasser in Flaschen oder auch Krügen. Auf Gläser nicht vergessen 😉

  • Erfrischungstücher

Erfrischungstücher kommen bei Hitze auch gut an. Diese können auf den Tischen aufgelegt werden.

  • Sonnenmilch

Kaum ein Gast wird daran denken, Sonnenmilch zur Hochzeit mitzunehmen. Wird die Hochzeit im Freien gefeiert, sollte die Sonne aber nicht unterschätzt werden. Ein netter Service ist es, wenn Sonnenmilch vom Brautpaar zur Verfügung gestellt wird. Zum Beispiel können an einem Tisch neben dem Ausgang zur Terrasse oder auch in den Waschräumen Tuben mit Sonnencreme platziert werden.

  • Fächer

Auf einer Sommerhochzeit, die im Freien gefeiert wird, können Fächer schön in die Tischdeko integriert werden. Sie haben auch für die Gäste einen Nutzen. Bei großer Hitze schafft ein Fächer etwas Abhilfe.

  • Schattenplätze

Findet nach der Trauung eine Hochzeitsagape im Freien statt, sollten Schattenplätze vorhanden sein. Am besten sollten ein paar Sonnenschirme zur Verfügung stehen. Vor allem ältere Gäste und auch Kinder sollten nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein.

Hochzeitstermin auswählen

Wann soll die Hochzeit statt finden? Der Mai ist der beliebteste Ferienmonat, gefolgt von den Sommermonaten. Grundsätzlich sollten bei der Wahl des Termins einige Punkte, wie zum Beispiel Wochentag und Ferienzeit, beachtet werden.

Der Heiratsantrag ist angenommen, jetzt muss noch ein Termin für die Hochzeit gefunden werden. Vielfach einigt man sich auf einen Monat und in Folge auf einen Samstag für die Hochzeit. Kirchliche Hochzeiten finden meistens an Samstagen statt, da dieser Tag für viele Gäste frei ist und auch der nächste Tag noch für die Erholung zur Verfügung steht. Standesamtliche Hochzeiten hingegen finden oft von Montag bis Freitag statt, da sehr viele Standesämter an Wochenenden nicht geöffnet haben.

Ganz spezielles Hochzeitsdatum

Oder es soll ein ganz bestimmtes Datum sein, das man(n) nicht vergessen kann? Zum Beispiel kann die Hochzeit am „Kennenlern-Datum“ oder auch an einem Geburtstag der beiden Partner statt finden. Sehr beliebt sind auch zahlenmäßig schöne Termine wie der 11.11.11. Da diese Art von Terminen mittlerweile sehr beliebt für Hochzeiten ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung. Fällt ein solcher Termin auf ein Wochenende, machen auch die Standesämter oft Ausnahmen und nehmen Trauungen vor.

Bei der Wahl des Hochzeitstermins sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Heiraten am Wochenende

Bei einer geplanten Hochzeit am Wochenende ist vor allem in Hinsicht auf das Standesamt Vorsicht geboten. Denn viele Standesämter haben an Samstagen nicht geöffnet. Sonntags sind standesamtliche Hochzeiten überhaupt nicht möglich.

  • Heiraten in der Ferienzeit

Die Sommermonate sind für Hochzeitsfeiern sehr beliebt. Wobei Sommerzeit natürlich auch Urlaubszeit ist. Eltern nutzen die Möglichkeit mit ihren Kindern in den Ferien zu verreisen. Ist die Hochzeit in einem Ferienmonat geplant, sollte man die Hochzeitseinladung bereits sehr frühzeitig aussenden. Andernfalls kann es leider dazu kommen, dass viele Gäste auf Grund bereits gebuchter Reisen für die Hochzeit absagen.

  • Hochzeit an Feier- bzw. Brückentagen

Bei Feiertage, die auf einem Donnerstag fallen, wird der Freitag gern frei genommen und ein langes Wochenende genossen. Vor allem im Mai und Juni fallen in vielen Regionen Feiertage auf einem Donnerstag. Hier gilt das Gleiche wie bei Hochzeiten in der Ferienzeit: Frühzeitig ankündigen.

Organisation der Gästeliste

Das Erstellen der Gästeliste ist mit Sicherheit eine der größten Herausforderungen bei der Hochzeitsplanung. Wer ist eingeladen? Wer bringt Kinder mit? Wer kann nicht kommen? Damit der Überblick nicht verloren geht, ist eine Liste sehr hilfreich.

Bevor es ans Erstellen der Gästeliste geht, sollte das Budget für die Hochzeit feststehen. Denn letztlich ist die Anzahl der Gäste vom Budget abhängig. Steht das Budget fest, beginnt die schwierige Aufgabe: Es heißt zu klären, wer eingeladen wird.

Mögliche Gäste für die Hochzeit

  • Verwandte von Braut und Bräutigam

– Eltern
– Großeltern
– Geschwister
– Onkel
– Tanten
– Cousinen, Cousins
– Nichten, Neffen
– Entfernte Verwandte

  • Freunde und Bekannte von Braut und Bräutigam

– Engste Freundinnen und Freunde
– Freunde aus der Kindheit, Schul- und Studienzeit
– (Ehemalige) ArbeitskollegInnen und ArbeitgeberInnen
– NachbarInnen
– Urlaubsbekanntschaften
– Bekannte

  • Gästeliste mit Details

Steht fest, wer zur Hochzeit eingeladen wird, wird am besten eine Liste angelegt in der die Namen der Gäste untereinander notiert werden. In den Spalten rechts vom jeweiligen Namen werden folgende Infos vermerkt:

– Adresse
– Telefonnummer
– E-Mail-Adresse
– Eingeladen zu Polterabend/Junggessellenabschied
– Eingeladen zu Standesamt
– Eingeladen zu Kirche
– Eingeladen zur Hochzeitsagape
– Eingeladen zur Hochzeitsfeier
– Anzahl unter Alter der Kinder
– Übernachtung
– Datum Versand der Einladung
– Zusage
– Absage
– Datum Versand der Danksagungskarten

Mit Hilfe der Liste gelingt es dann einfacher den Überblick über Einladungsversand, Zu- und Absagen, etc. zu behalten.

Überlegungen vor der Hochzeit

Der Heiratsantrag ist angenommen, jetzt geht’s ans Planen der Hochzeit. Schnell wird sich herausstellen, dass viele Fragen zu klären sind. Deshalb ist es hilfreich, sich zuerst mal einen ersten Überblick über die Vorstellungen zu machen. Folgende Checkliste kann dabei unterstützen.

Fragen zur geplanten Hochzeit

Trauung

  • Nur standesamtliche Trauung
  • Standesamtliche und kirchliche Trauung
  • Beide Trauungen mit zeitlichem Abstand
  • Freie Trauung

Hochzeitstermin

  • Im Mai
  • In den Sommermonaten
  • Im Winter
  • So schnell wie möglich
  • Zu einem besonderen Termin (z. B. 12.12.12)

Anzahl der Gäste

  • Hochzeit ohne Gäste
  • Hochzeit im kleinen Rahmen
  • Hochzeit im großen Rahmen

Wer zahlt die Hochzeit

  • Das Brautpaar
  • Die Brauteltern
  • Brautpaar und Eltern gemeinsam

Wo wird gefeiert

  • Im Wohnort
  • In der näheren Umgebung
  • Im Inland, aber weiter weg von zu Hause
  • Im Ausland

Hochzeitslocation

  • Im Restaurant
  • Im Hotel
  • Im Schloss
  • Sonstiges

Bewirtung

Gestaltungselemente

  • Hochzeitspapeterie
  • Trauringe
  • Hochzeitsmode
  • Blumenschmuck
  • Hochzeitsdeko
  • Hochzeitsfotograf
  • Sonstiges

Rahmenprogramm

  • Musik für die Kirche
  • Hochzeits DJ
  • Hochzeitsband
  • Hochzeits DJ und Band
  • Sonstiges

Transport

  • Hochzeitskutsche
  • Hochzeitslimousine
  • Oldtimer
  • Eigenes Auto
  • Transfer für Gäste
  • Taxis
  • Sonstiges

Hochzeitsnacht

  • Zu Hause
  • Im Hotel
  • Sonstiges

Der Hochzeitsblues

Die Hochzeit, der schönste Tag im Leben, ist vorbei und auf einmal kommt ein Stimmungstief: der Hochzeitsblues. Monatelang hat man sich ganz dem Thema Hochzeit gewidmet, Vorbereitungen bis ins kleinste Detail getroffen und sich auf das große Ereignis gefreut. Doch auf einmal ist alles vorbei. Innerhalb weniger Stunden ist die Hochzeit, das Projekt, für das man monatelang all seine Energie geopfert hat, vorbei.

Es ist völlig normal, dass nach der Hochzeit Ernüchterung einkehrt. Schließlich hat man sich ewig drauf gefreut und viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt. In der Regel kommt der Hochzeitsblues wenige Tage nach dem Fest. Symptome sind Weinerlichkeit und Frustration. Es gibt mehrere Ursachen für das Stimmungstief, das hauptsächlich bei Frauen auftritt.

Ursachen für den Hochzeitsblues

  • Auf einmal ist alles vorbei

Wie bereits erwähnt, hat sich in den Monaten vor der Hochzeit alles um deren Planung gedreht. Jede freie Minute wurde dafür investiert. Kein Wunder, dass nach der Hochzeit eine gewisse Leere eintreten kann. Das ist völlig normal nach Abschluss eines so großen Projekts.

  • Abweichen von den Erwartungen

Viele träumen schon als kleines Mädchen von der Märchenhochzeit. Es gibt ganz konkrete Vorstellungen, wie die Hochzeit ablaufen soll. Alles soll perfekt sein. Dadurch setzt man sich natürlich auch selbst unter Druck. Und die Gefahr ist groß, dass die Hochzeit dann nicht ganz nach den Traumvorstellungen abläuft. Das trägt wiederum nicht zur Stimmung bei.

  • Nicht mehr im Mittelpunkt stehen

Als Braut steht man nicht nur am Tag der Hochzeit im Mittelpunkt, sondern auch die Monate davor. Alles dreht sich um die Hochzeitsplanung, das Brautkleid, etc. Auf einmal dreht sich nicht mehr alles um sich selbst. Das ist möglicherweise nicht so einfach zu verkraften.

  • Verheiraten sein ist Realität

Die Hochzeit wurde aus tiefster Überzeugung und Liebe gefeiert. Doch danach wird einem auf einmal ganz klar bewusst: Jetzt bin ich verheiratet. Und auf einmal tauchen Fragen auf: War es das wirklich? Wird es keinen anderen Mann bzw. keine andere Frau im Leben mehr geben?

Der Hochzeitsblues kann auch erst mehrere Monate nach der Hochzeit auftreten. In dem Fall ist es schwieriger, den Grund für das Stimmungstief der Hochzeit zuzuordnen. Auf alle Fälle sollte ein Therapeut aufgesucht werden. Denn es besteht die Gefahr, dass schlimmstenfalls eine richtige Depression daraus wird.

Verlobung

Die Verlobung ist das Versprechen eine Person zu heiraten. Mit ihr beginnt der Weg zur Hochzeit. Im Rahmen eines Heiratsantrags hält der Mann oder auch die Frau seine/n Liebsten um die Hand an. Voller Freude wird von dem Ereignis dann Familie und Freunden berichtet. Und die Planung der Hochzeit kann beginnen.

„Willst du mich heiraten?“ So oder so ähnlich lautet die Frage, die beim Heiratsantrag gestellt wird. Wird die Frage mit „Ja“ beantwortet, ist das Paar verlobt. Mit der Verlobung erklären sich die Partner bereit, eine Ehe einzugehen. Eine Aufhebung dieser hat weniger schwere Voraussetzungen als das Ende einer Ehe. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kann in Folge einer Verlobung nicht auf die Eingehung einer Ehe geklagt werden.

Der Verlobungsring

Die Verlobung wird mit einem Verlobungsring besiegelt. In der Regel wird der Ring von der Person ausgewählt, die den Antrag stellt – in den meisten Fällen vom Mann. Der Verlobungsring wird in Deutschland und Österreich am linken Ringfinger getragen. In der Schweiz hingegen am rechten Ringfinger. In den USA ist es üblich, dass nur die Frau einen Ring mit einem hellen Schmuckstein trägt.

Was ist nach der Verlobung zu tun?

  • Bekanntgabe der Verlobung

Nach der Verlobung ist es den meisten Paaren natürlich ein großes Anliegen diese bekannt zu geben. Im Normalfall werden zuerst die Menschen informiert, die einem am nächsten stehen. Das sind meistens die Eltern, Geschwister und im Falle einer zweiten Ehe auch die Kinder. Es sollte genau geklärt werden, wer wie informiert wird, damit auch wirklich niemand vergessen wird und sich dadurch gekränkt fühlt. Die Verlobung kann auch im Rahmen einer Feier bekannt gegeben werden oder mit Verlobungskarten. Möglicherweise wird auch eine Hochzeitshomepage erstellt, auf der Details zur Verlobung zu finden sind.

  • Hochzeit planen

Nach der Verlobung kann es ans Planen der Hochzeit gehen. Wobei natürlich zuerst ein Hochzeitstermin festgelegt werden sollte. Es kann auch sein, dass die Hochzeit zum Beispiel auf Grund von Budgetfragen noch etwas warten muss. In diesem Fall kann der Zeitraum für die Hochzeit in etwa festgelegt werden. Zum Beispiel: Geplant ist es, im Sommer in einem Jahr zu heiraten. Soll die Hochzeit möglichst bald nach der Verlobung statt finden, sollte gleich mal ein Termin festgelegt und eine Checkliste für die Hochzeit erstellt werden.

Zeitplan für den Hochzeitstag

Am Tag der Hochzeit steht ein volles Programm an. Der Wunsch des Brautpaares ist natürlich, dass alles nach Plan läuft. Damit dem auch wirklich so ist, sollte unbedingt ein zeitlicher Rahmen für die einzelnen Programmpunkte festgelegt werden.

Es geht beim Zeitplan nicht darum, dass dieser auf die Minute eingehalten wird. Aber er unterstützt beim Ablauf. Denn es macht niemanden Freude, wenn sich bereits nach der Trauung alles so sehr verzögert, dass das Hochzeitsessen erst Stunden später als geplant startet.

Checkliste für den zeitlichen Rahmen der Hochzeit

  • Ankunft beim Standesamt bzw. bei der Kirche

Wann trifft Braut und Bräutigam beim Standesamt bzw. bei der Kirche ein? Wann sollen die Gäste vor Ort sein. Am besten wird bereits in der Hochzeitseinladung erwähnt, wann die Gäste da sein sollen.

  • Beginn der Trauung

Wann startet die standesamtliche bzw. kirchliche Trauung?

  • Glückwünsche und Hochzeitsagape

Nach der Trauung nimmt das Brautpaar in der Regel Glückwünsche entgegen. Passiert das im Rahmen einer Hochzeitsagape? Wie viel Zeit wird für diesen Programmpunkt maximal einkalkuliert?

  • Hochzeitsfotos

Wann werden die Hochzeitsfotos gemacht und wie viel Zeit wird dazu eingerechnet?

  • Abfahrt zur Hochzeitslocation

Wann erfolgt die Abfahrt vom Standesamt bzw. von der Kirche zur Hochzeitslocation? Wann wird damit gerechnet, dass alle Gäste eingetroffen sind?

  • Sektempfang

Gibt es in der Hochzeitslocation einen Sektempfang? Wenn ja, wie lange soll dieser maximal dauern?

[InpsydeCustomShortcodes type=“query“ cat=“8″ number_posts=“6″]Weitere Checklisten im Hochzeitsmagazin[/InpsydeCustomShortcodes]

  • Hochzeitsmenü bzw. -buffet

Wann wird mit dem Hochzeitsmenü bzw. -buffet gestartet?

  • Musikbeginn

Wann soll der Hochzeits DJ bzw. die Band zum Spielen beginnen? Bereits mit Hintergrundmusik während des Essens oder erst nach dem Essen?

  • Brauttanz

Wann eröffnet das Brautpaar mit dem Hochzeitstanz die Tanzfläche?

  • Unterhaltungsprogramm

Ab wann ist Zeit für Hochzeitsspiele, Reden, Brautentführung, etc. vorgesehen? Bei diesen Punkten ist es wichtig, dass sie nicht ausufern. Zu lange Hochzeitsreden, zu viele Hochzeitsspiele oder eine zu lange Brautentführung tragen nicht immer unbedingt zur guten Stimmung bei.

  • Anschneiden der Hochzeitstorte

Wann wird die Hochzeitstorte durch das Brautpaar angeschnitten?

  • Geplantes Ende

Gibt es ein geplantes Ende für die Hochzeitsfeier,? Zumindest den Wunsch des Brautpaars, dass die Feier bis zu einem bestimmten Zeitpunkt dauern soll? Oft kommt mit dem Musikende auch große Aufbruchsstimmung auf. Daran sollte bei der Hochzeitsplanung bereits gedacht werden.

  • Zeitplan großzügig erstellen

Wie bereits erwähnt, muss der Zeitplan am Tag der Hochzeit nicht auf die Minute eingehalten werden. Es sollte beim Erstellen großzügig kalkuliert werden, denn Verzögerungen treten immer auf. Und ist der Zeitplan zu knapp kalkuliert, setzt man sich am Ende möglicherweise unnötig unter Druck. Folgende Termine sollten einigermaßen pünktlich eingehalten werden:

  • Beginn der Trauung
  • Hochzeitsfotos
  • Eintreffen in der Hochzeitslocation
  • Beginn des Hochzeitsessens

Interview mit Wedding Planner Silvia Konrath

Silvia Konrath hat sich mit ihrer Berufswahl einen Traum erfüllt. Als Wedding Planner unterstützt sie Brautpaare bei der Organisation ihres schönsten Tages. Im Interview erzählt sie, welche Vorteile die Buchung einer Hochzeitsplanerin bringen, von derzeit sehr gefragten Hochzeitslocations und einem Heiratsantrag in New York.

HOCHZEIT FEIERN: Silvia, du bist seit zwei Jahren Wedding Planner. War das schon immer dein Traumberuf bzw. wie bist du dazu gekommen?

Silvia Konrath: Ich habe mir mit dieser Berufswahl meinen Lebenstraum erfüllt. Auf Grund der jahrelangen Tätigkeit in der Gastronomie im Managementbereich konnte ich einiges an Erfahrung sammeln – ich bekam die Möglichkeit Hochzeiten auf höchstem Niveau zu organisieren. Im Zuge dessen habe ich mir einen großen Pool an Kontakten aufgebaut  – kompetente, ausgezeichnete Betriebe, welche ich jetzt zu meinen Kooperationspartnern zählen kann.

HOCHZEIT FEIERN: Viele unserer LeserInnen kennen den Film „Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant“ mit Jennifer Lopez. Wie viel hat der Film deiner Meinung nach mit der Realität zu tun?

Silvia Konrath: Ich werde sehr oft auf diesen Film angesprochen 🙂 Dieser gibt nur einen kleinen Einblick in die Tätigkeit als Wedding Planner. Hinter jeder Hochzeit steht monatelange Planung bis auf´s kleinste Detail. Das Tolle daran ist, dass jede Traumhochzeit individuell und für sich unbeschreiblich schön ist. Routine gibt es bei mir nicht.
Obwohl: Am Tag der Hochzeit sind wir, wie Jennifer Lopez, mit Head-Set im Ohr von in der Früh bis am Abend im Team vor Ort um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.

HOCHZEIT FEIERN: Du organisiert unter dem Motto „Hochzeitsplaner mit Heimvorteil“ vor allem Hochzeiten in der Steiermark und in Kärnten. Was meinst du mit „Heimvorteil“ genau?

Silvia Konrath: Ich war schon immer ein Team-Player, und das hat sich bis jetzt nicht geändert. Mein Ziel ist, vorerst österreichweit, Traumhochzeiten zu organisieren. Ich bin jedoch nicht in ganz Österreich unterwegs, sondern ich suche mir meine Kooperationspartner direkt vor Ort – somit kann ich den Brautpaaren garantieren, dass sie immer mit jemandem sprechen, der die Gegebenheiten, die atemberaubensten Locations sowie die Top-Betriebe in der jeweiligen Region kennt. Weiters ersparen sich die Paare Zeit und Geld, denn grundsätzlich wird der Wedding Planner nach Zeit- und Kilometeraufwand bezahlt – hier fallen Kosten weg, da unsere Wedding Planner direkt vor Ort leben.
Im Moment sind wir in der Steiermark (Süd- und SüdOststeiermark Weinland) sowie in Kärnten (Wörthersee) top besetzt – das Burgenland (Südburgenland) sowie Niederösterreich (Mostviertel) sind aktuell im Aufbau.

HOCHZEIT FEIERN: Viele Paare fragen sich: Warum eine Wedding Planner buchen? Eine Frage, die du sicher am besten beantworten kannst 🙂

Silvia Konrath: Unser Motto lautet: „Sie haben vor zu heiraten? Und das vor allem stressfrei und kostensparend? Columba-Events macht´s möglich!“
„Stressfrei“ liegt auf der Hand: Wir kümmern uns um die gesamte Akquisition – jegliche Locations, Fotografen, Bastelstuben, udgl. werden von uns kontaktiert und koordiniert. Das Brautpaar nimmt sich 3 bis 4 Tage Zeit, an denen wir gemeinsam zu den verschiedensten Betrieben fahren um Näheres zu besprechen – ich hole das Brautpaar in der Früh ab, und bringe es wieder nach Hause – absolut stressfrei.
„Kostensparend“ ist möglich: Wir empfehlen nicht nur die führenden Betriebe der jeweiligen Region, sondern kümmern uns auch um die Preisverhandlungen! Wir buchen, zum Beispiel bei einer Location mehrere Hochzeiten im Jahr – natürlich bekommen wir Top-Konditionen inkl. Betreuung. Diese geben wir eins zu eins an unsere Brautpaare weiter – wir garantieren ein optimales Preis-Leistungsverhältnis! Wenn gewünscht, sind wir auch am Tag der Hochzeit vor Ort um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren! Das Brautpaar soll sich auf das „Ja-Wort“ konzentrieren und nicht, ob beispielsweise die Hochzeitstafel gedeckt und dekoriert ist!

HOCHZEIT FEIERN: Ein Brautpaar entscheidet sich, einen Wedding Planner zu buchen und kommt zu dir. Wie geht’s weiter?

Silvia Konrath: Vorerst treffen wir uns auf ein kostenloses Erst-Beratungsgespräch. Hier geben wir dem Brautpaar schon vorab Tipps und Tricks für den perfekten Ablauf einer Trauung. Nach ca. 3 Tagen erhalten sie ein individuell gestaltetes Konzept inkl. Budgetliste – somit hat das Brautpaar schon vorweg eine Übersicht des Ablaufes und der Kosten. Danach wird über die weitere Vorgehensweise gesprochen – grundsätzlich entscheidet sich das Brautpaar für uns als Wedding Planner, da es einer Vielzahl an organisatorischen Abläufen bedarf.

HOCHZEIT FEIERN: Viele Paare heiraten nur standesamtlich und nicht kirchlich. Eine Trauung im Gemeindeamt ist vom Ambiente natürlich ganz was anderes als eine Kirche. Hast du da besondere Ideen, damit auch eine standesamtliche Trauung zur Traumhochzeit wird?

Silvia Konrath: Zur Zeit ist es absolut trendy mitten auf einem Weinberg zu heiraten, mit beispielsweise traumhaften Blick über das steirische Weinland – Traumhochzeit im Freien mit einem Hauch amerikanischem Stil!
Oder wie wäre es auf der Terrasse eines Sterne-Hotels? Blick auf den Sonnenuntergang am Ufer des Wörthersees inklusive…
Wer es romantisch historisch mag, kann auch in einem Schlosshof heiraten – die östliche Schlösserstraße (Steiermark/Burgenland) bietet traumschaft schöne Burgen und Schlösser.
Es gibt eine Vielzahl an atemberaubenden Ambienten – und wir kennen diese!

HOCHZEIT FEIERN: Was sind die häufigsten Fragen, die dir als Wedding Planner von Brautpaaren gestellt werden?

Silvia Konrath: „Woran muss ich denken?“ Meine Antwort ist immer: „An sooo vieles!!!“ Durch die jahrelange Erfahrung als Wedding Planner und unzählig organisierte Hochzeiten, weiß ich, was für den perfekten Ablauf einer Hochzeit unentbehrlich ist. Es gibt eine Vielzahl an Tipps und Tricks welche die Organisation erleichtern sowie Nerven und Kosten sparen. Diese Erfahrungen geben wir natürlich gerne an unsere Brautpaare weiter.

HOCHZEIT FEIERN: Du unterstützt ja nicht nur bei der Planung von Hochzeiten, sondern auch bei beim Ausarbeiten eines unvergesslichen Heiratsantrags. Was war der romantischste Heiratsantrag, an dem du „mitgearbeitet“ hast?

Silvia Konrath: Der erlebnisreichste Heiratsantrag begann mit einem kurzen Email einer sehr netten Dame: „Ich möchte meinem Freund auf dem Empire State Building in New York einen Antrag machen. Kann man das Plateau für einen solchen Anlass exklusiv buchen?“ Da wir die „Hochzeitsplaner mit Heimvorteil“ sind, hab ich meine Kollegen in New York kontaktiert – diese organisierten den Antrag zusammen mit der besagten Dame – genau so, wie sie es sich gewünscht hatte. Es war ein unvergesslich romantischer Heiratsantrag.
Man kann aus einem Besuch in einem Top-Restaurant als auch einem Spaziergang im Park einen unvergesslichen Heiratsantrag machen – auch hier gilt die Devise: Den Visionen sind keine Grenzen gesetzt! Es muss nicht immer das Empire State Building sein!

HOCHZEIT FEIERN: Dein Tipp für eine perfekte Hochzeit?

Silvia Konrath: Da jede Hochzeit individuell ist gibt es keinen allgemeinen Tipp. Was ich auf jeden Fall empfehlen kann ist einen Wedding Planner – am besten natürlich Columba-Events – zu engagieren, der mit Rat und Tat zur Seite steht um den Hochzeitstag wirklich zum „Schönsten Tag im Leben“ zu machen.

HOCHZEIT FEIERN: Herzlichen Dank für die Antworten und viel Erfolg weiterhin 🙂

Mehr Infos: Wedding Planner Silvia Konrath

ZeremonienmeisterIn

Der Zeremonienmeister ist für den reibungslosen Ablauf der Hochzeit verantwortlich. Damit sich das Brautpaar während der Feierlichkeiten um nichts kümmern muss, ist es ratsam, rechtzeitig einen geeigneten Zeremonienmeister auszuwählen.

Den Tag der Hochzeit soll das Brautpaar in vollen Zügen genießen können. Und sich nicht um die Fragen des Service-Personals oder zu Mitfahrgelegenheiten zur Hochzeitslocation kümmern müssen. Daher ist der Einsatz eines Zeremonienmeisters sehr empfehlenswert.

Wer kann Zeremonienmeister sein?

Am besten ist ein Zeremonienmeister, der ein enges Verhältnis zur Braut bzw. zum Bräutigam hat. Eltern und Geschwister sowie TrauzeugInnen kommen hier natürlich in Frage. Bei einer großen Hochzeit besteht für den oder die Auserwählte allerdings die Gefahr, wegen organisatorischer Gegebenheiten wichtige Momente der Hochzeit zu verpassen. Daher sollten es nicht die Menschen sein, denen die Hochzeit am wichtigsten ist.

Je nach Budget können professionelle Zeremonienmeister auch gebucht, oder vielleicht die Wedding Planerin engagiert werden. Ein erfahrener DJ kann auch viel der Moderation übernehmen und so für Entlastung sorgen. Das sollte also unbedingt in einem Vorgespräch geklärt werden. Oder man fragt einen guten Freund oder Freundin und bespricht ausführlich, was dem Brautpaar am großen Tag wichtig ist und was alles zu tun ist. Eventuell können sich auch mehrere Menschen diese Aufgabe aufteilen, solange allen die genauen Zuständigkeiten klar sind.

Bei der Auswahl des Zeremonienmeisters sollte man sich ganz sicher sein, dass man der Person die Aufgabe anvertrauen kann. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der oder die gewählte Person keine Scheu hat, vor der Gästeschar zu sprechen. Sie sollte auch die Ruhe bewahren, falls etwas schiefläuft. Und sie sollte durch ihr bestimmtes Auftreten auch in der Lage sein, die bereits 20 Minuten dauernde Rede von Onkel Peter oder Tante Rosi höflich abzukürzen.

Was sind die Aufgaben des Zeremonienmeisters?

  • Der Zeremonienmeister kennt die Programmpunkte der Hochzeit genau. Er garantiert einen reibungslosen Ablauf.
  • Der Zeremonienmeister erinnert das Brautpaar am Tag der Hochzeit an alle erforderlichen Dinge, damit nichts vergessen wird.
  • Der Zeremonienmeister ist für alle organisatorischen Punkte zuständig. Von der Parkplatzsuche bis zur Abwicklung der Hochzeitsreden.
  • Er oder sie sorgt dafür, dass ältere Gäste zu ihren Plätzen geführt werden, die Blumen eingefrischt und die Geldgeschenke sicher aufbewahrt werden.
  • Der Zeremonienmeister tritt vermittelnd ein, sollten unvorhersehbare Schwierigkeiten auftreten.
  • Er oder sie ist Ansprechpartner für alle Fragen von Gästen und auch den Hochzeits-Dienstleistern (z. B. Catering oder DJ).
  • Er erinnert die Gäste daran, sich ins Gästebuch einzutragen, zum Gruppenfoto anzutreten oder an sonstigen Erinnerungsstücken mitzuwirken.

Wie ist der Zeremonienmeister gekleidet?

Der Zeremonienmeister ist die einzige Person, die festlicher als der Bräutigam gekleidet sein darf. Er kann in Frack und mit Zylinder auftreten. Zu erkennen ist der Zeremonienmeister traditionell auch am Zeremonienstab. Er muss aber nicht zwingend mit einem Frack gekleidet sein. Es reicht auch ein Anzug. Das Wichtigste ist, dass er einen reibungslosen Ablauf der Hochzeit garantieren kann. Wenn es eine Frau ist, sollte sie mit ihrem Outfit trotzdem nicht die Braut ausstechen.

Standesamtliche Hochzeit

Was ist bei einer Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit in Österreich zu beachten? Wir haben alle Infos auf einen Blick.

Wann für die standesamtliche Hochzeit anmelden?

Die Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit ist frühestens sechs Monate vor dem Wunschtermin möglich. Es gibt keine Mindestfrist für die Anmeldung, allerdings liegt die Wartezeit für eine standesamtliche Hochzeit in größeren Städten bei zwei bis sechs Wochen.

Was sind die Voraussetzungen für eine standesamtliche Hochzeit?

  • Vollendete 18. Lebensjahr (Bei minderjährigen Personen muss eine Einwilligung der/des Obsorgeberechtigten vorliegen.)
  • Es dürfen keine Eheverbote vorliegen:
    • Adoptivverhältnis
      Eine Ehe in einem bestehenden Adoptivverhältnis (Adoptivvater bzw. -mutter und Adpotivkind) ist nicht möglich.
    • Blutsverwandtschaft
      Eine Ehe zwischen Blutsverwandten gerader Linie (z.B. Mutter und Sohn) oder zwischen Geschwistern bzw. Halbgeschwistern ist nicht erlaubt.
    • Doppelehe
      Eine Ehe zusätzlich zu einer bereits bestehenden Ehe ist verboten.

Wer ist für die standesamtliche Hochzeit zuständig?

Die Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit erfolgt

  • beim Standesamt oder der Standesamtsverband der Gemeinde.
  • in Statutarstädten beim Standesamt des Magistrats.
  • in Wien bei den Standesämtern.

Was ist bei der Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit zu tun?

Bei der Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit wird das „Aufgebot“ erstellt. Damit ist die die Niederschrift zur Ermittlung der Ehefähigkeit gemeint. Weiters kann auch bereits die gewünschte Namensführung in der Ehe angegeben werden. Deshalb macht es Sinn, sich darüber bereits vor der Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit Gedanken zu machen.

Was sind die erforderlichen Unterlagen für die Anmeldung für die standesamtliche Hochzeit?

  • Amtlicher Lichtbildausweis
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Abschrift aus dem Geburtenbuch (nicht älter als sechs Monate) oder eine der Abschrift entsprechenden Urkunde
  • Bestätigung der Meldung
    Für in Österreich gemeldete Personen ist keine Meldbestätigung erforderlich.
  • Ev. Urkunde(n) akademischer Grade

Wenn bereits einmal eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft geschlossen wurde:

  • Heiratsurkunde/n aus der/den Ehen davor
  • Nachweis der Scheidung, Aufhebung oder Nichtigerklärung der früheren Ehe
  • Sterbeurkunde der Ehepartnerin/des Ehepartners bzw. der eingetragenen Partnerin/des eingetragenen Partners

Wenn es gemeinsame/s uneheliche/s Kind/er gibt:

  • Geburtsurkunde/n
  • Wenn der Vater nicht in der Geburtsturkunde steht: Vaterschaftsanerkenntnis
  • Staatsbürgerschaftsnachweis wenn vorhanden
  • Nachweis Wohnsitz des Kinds/der Kinder

Hochzeitsliste

Die Hochzeitsliste erleichtert Hochzeitsgästen die Auswahl der richtigen Geschenke. Und sie bietet vor allem dem Brautpaar die Möglichkeit, seine Wünsche zu kommunizieren. Der Vorteil: Es gibt keine Geschenke doppelt und es werden Sachen geschenkt, die das Brautpaar auch wirklich will.

Klassische Hochzeitsliste

Das Brautpaar entscheidet sich im Normalfall für ein Geschäft, in dem die Hochzeitsliste aufliegt. Sehr beliebt sind Möbelhäuser, da sie vom Geschirr bis zu den Handtüchern viele brauchbare Artikel im Sortiment haben. Das Brautpaar legt fest, welche Produkte auf die Hochzeitsliste kommen. Viele Brautpaare wünschen sich ein schönes Geschirr-Set bestehend aus vielen Einzelteilen. Da können zum Beispiel die Großeltern die Speiseteller und die Freundinnen die Cafetassen beisteuern.

Geschenke in allen Preisklassen wünschen

Es sollten keinesfalls nur hochpreisige Wünsche auf der Hochzeitsliste stehen. Das schreckt die Gäste ab und kann kontraproduktiv sein. Dann nämlich, wenn Gäste nichts von der Hochzeitsliste schenken, sondern sich selbst etwas überlegen.

Hochzeitsliste in der Einladung ankündigen

Die Hochzeitsgäste können in der Einladung über die Hochzeitsliste informiert werden. Die meisten Firmen bieten auch vorgedruckte Kärtchen an, die der Hochzeitseinladung beigelegt werden können. Weiters kann die Hochzeitsliste bei vielen Firmen bereits online erstellt werden. Das Brautpaar und die Gäste können sich so von zu Hause einen Überblick über die Geschenke verschaffen und oft auch Artikel reservieren lassen.

Flittermeilen wünschen

Ein Geschenk, das immer beliebter wird, sind Flittermeilen. Kein Wunder, haben doch viele Paare bereits alles was im Haushalt benötigt wird. Die Flittermeilen sind eine gute Alternative zu Besteck und Geschirr. Das Brautpaar legt in einem Reisebüro eine „Hochzeitsliste“ an. Die Hochzeitsgäste werden darüber informiert, dass Flittermeilen gewünscht werden. Diese können die Gäste dann im Reisebüro in Form von Gutscheinen erstehen. Mit den Flitterweilen kann ein Teil bzw. vielleicht auch die ganze Hochzeitsreise finanziert werden.

Geldgeschenke

Wer anstatt von Geschirr und Flittermeilen lieber Geld möchte, sollte das in der Hochzeitseinladung erwähnen. Dazu eignet sich ein Spruch für Geldgeschenke.

Möbel und Leuchten.

Geld in der Hochzeitseinladung wünschen

Das beliebteste Geschenk ist bei vielen Brautpaaren Geld. Weil z. B. der Haushalt vollständig ist, aber die Hochzeitsreise noch nicht bezahlt. Am besten sollte bereits in der Hochzeitseinladung der Geschenkwunsch „Geld“ ausgesprochen werden. Möglicherweise mit einem der folgenden Reime 🙂

Hochzeitseinladung mit Geldwunsch

  • Wer meint, er müsse uns was schenken, braucht nicht lange nachzudenken. Ihr könnt uns eine Freude machen, lasst einfach unser Sparbuch lachen.
  •  

  • Unser Haushalt ist komplett, vom Glas bis hin zum Ehebett. Drum schenkt uns keine solchen Sachen, lasst lieber unser Sparschwein lachen.
  •  

  • Geschenke tragen ist oft schwer, für uns reicht daher ein Kuvert.
  •  

  • Wer uns etwas schenken möchte, darf dies gerne tun. Am meisten würden wir uns über einen Beitrag zu (einer neuen Küche) freuen.
  •  

  • Du bist zu unserer Hochzeit eingeladen
    und weißt, was wir schon alles haben?
    Überleg‘ nicht lang, sondern denke dran,
    dass man von Geld nie genug haben kann.
  •  

  • Wer sich fragt: Was soll ich kaufen?
    muss sich nicht die Haare raufen.
    Lasst Teller, Tassen, Töpfe sein
    und steckt uns was ins Kuvert rein!
  •  

  • Gute Laune bringt Ihr selbst mit, dann wird die Feier ein großer Hit.
    An eine Frage werdet Ihr denken: „Was sollen wir den beiden schenken?“
    Wisst Ihr was, macht’s Euch nicht schwer, steckt uns ’nen Euro ins Kuvert.

Hochzeitseinladung mit Geldwunsch für Flitterwochen

  • Liebe Gäste, unser Plan: Wir möchten in die Ferne fahr’n.
    Drum: Falls Euch kein Geschenk einfällt, schenkt uns einfach Flittergeld!
  •  

  • Für den Fall Ihr wollt dran denken uns ’ne Kleinigkeit zu schenken. So macht es Euch doch nicht so schwer legt einen Taler ins Kuvert und finanziert auf diese Weise uns eine schöne Hochzeitsreise.
  •  

  • Ein Beitrag zur Hochzeitsreise im Kuvert –
    das wäre nett, wir danken sehr.

Das Hochzeits-ABC

In der Hochzeitseinladung möchte man den Gästen im Vorfeld der Feier bereits einige Punkte mitteilen. Zum Beispiel den Dresscode oder Geschenkwünsche. Dazu bietet das Hochzeits-ABC die optimale Möglichkeit. Es wird meistens der Hochzeitseinladung beigelegt.

Es wird für jeden Buchstaben im ABC ein Begriff gesucht, der mit der Hochzeit in Verbindung steht. Wichtig ist, das Hochzeits-ABC nicht zu streng zu formulieren. Es sollte mit etwas Witz verfasst sein, damit die Gäste nicht das Gefühl haben, einen Verhaltenskodex zu erhalten 😉

A … Anreise
Ein genauer Plan für die Anreise zur Hochzeit liegt der Hochzeitseinladung bei.

B … Blumen
Wir fliegen am Tag nach der Hochzeit in die Flitterwochen. Bitte daher von Schnittblumen absehen, weil sich die im Gepäck nicht so gut machen 😉

C … California Dreaming
Unsere Hochzeitsreise geht nach Kalifornien. Wir freuen uns schon riesig darauf.

D … Dresscode
Festliche Kleidung ist erwünscht 🙂

E … Essen
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bereits nach der Kirche wird es eine Hochzeitsagape mit Brötchen geben.

F … Familienname
Die Braut wird den Namen des Bräutigams annehmen.

G … Geschenke
Unser Haushalt ist bestens ausgestattet 🙂 Wir würden uns daher über Geldgeschenke am meisten freuen. Damit ist uns in der Zeit des Hausbauens am meisten geholfen 🙂

I … Internet
Wir haben eine eigene Hochzeitswebsite eingerichtet: www.xyz.com

J … Ja, wir wollen
Wir wollen unser Leben gemeinsam verbringen.

K … Kinder
Kinder sind auf unserer Hochzeit gern gesehen.

L … Liebe
Einzeln sind wir Worte, zusammen ein Gedicht.

M … Musik
Die Hochzeitsmusik wird von einem DJ kommen. Also Schuhe anziehen, die das Tanzen durch die ganze Nacht erlauben 😉

N … Nachkommen
Sind in den nächsten zwei Jahren noch nicht geplant 🙂

O … Oldtimer
Ein Traum der Braut: Im Oldtimer zur Kirche zu fahren. Wird erfüllt 🙂

P … Polterabend
Der Polterabend findet am TT. Monat JJJJ statt.

Q … Qualm
Unsere Hochzeitslocation ist ein Nichtraucherlokal. Für Raucher gibt es einen schönen Raucher-Platz vor dem Lokal.

R … Reden
Können gehalten werden. Aber bitte nicht zu lange!

S … Schönwetter
Darauf hoffen wir 🙂

T … Torte
Die Hochzeitstorte wird vierstöckig sein. Es ist genug Süßes für alle vorhanden 🙂

U … Uebernachen
Es gibt in unserer Hochzeitslocation die Möglichkeit zu übernachten: Wer ein Zimmer benötigt, melde sich bitte bei uns.

V … Vegetarier
Bei unserem Hochzeitsmenü haben wir auch an Vegetarier gedacht.

W … Wein
Wein wird es direkt aus der schönen Wachau geben 🙂

X … X-beliebig
Ist keinesfalls unsere Gästeauswahl. Wir möchten nur mit ganz besonderen Menschen feiern 🙂

Y … Yes, we can
Hochzeit feiern bis zum Umfallen 😉

Z … Zusage
Wir bitten um Zusage bis TT. Monat Jahr.

Kinder als Gäste bei der Hochzeit

Kinder sollten bei der Vorbereitung der Hochzeitsfeier unbedingt berücksichtigt werden. Denn für die Kleinen ist eine lange Hochzeitsfeier nicht unbedingt kurzweilig 😉 Mit dem entsprechenden Programm fühlen sich aber auch Kinder auf der Feier wohl.

Tipps für kleine Hochzeitsgäste

  • Bereits bei der Vorbereitung abklären, welches Alter die geladenen Kinder haben. Dementsprechend sollte das Unterhaltungsprogramm gestaltet werden.
  • Einen Kindertisch einplanen.
  • Den Kindertisch mit Malsachen oder Spielen (z. B. Uno) ausstatten.
  • Besondere Tischkärtchen mit zum Beispiel Haarspangen oder Crocs-Sticks kommen gut an.
  • Beim Essen auch ein Kindermenü anbieten. Zum Beispiel Schnitzerl mit Pommes und Ketchup.
  • Kinder bei der Trauung mitwirken lassen. Zum Beispiel als Blumenkinder oder beim Ministrieren in der Kirche.
  • Überraschungstüten mit kleinen Geschenken (zum Beispiel mit Seifenblasen oder Sticker) vorbereiten.
  • Abklären, ob bei der Location ein Spielplatz oder eine Fläche im Freien zum Austoben vorhanden ist.
  • Bei ganz kleinen Gästen wegen Hochstühlen und Wickelmöglichkeit in der Location fragen.
  • Möglicherweise eine Wedding Nanny organisieren, die sich um die Betreuung der Kinder annimmt.

Falls jemand weitere Tipps hat oder von Erfahrungen berichten kann, bitte einfach kommentieren 🙂

Tischordnung

Ein oft nicht einfaches Thema: Die Tischordnung bei der Hochzeit. Wie werden Familie und Freunde am besten „platziert“, damit sich alle wohl fühlen? Die Herausforderung sind viele Gäste, die sich zumeist nicht kennen. Und schlimmstenfalls noch Familienmitglieder, die sich am liebsten aus dem Weg gehen.

Zuerst sollte die Frage geklärt werden: Fixe oder lockere Sitzordnung.

Lockere Tischordnung

Bei dieser Variante wird den Gästen die Auswahl der Plätze überlassen. Bewährt hat sich dieses System mit kleineren Tischen. Trotz aller Lockerheit empfiehlt es sich aber, bestimmte Tische für bestimmte Gäste festzulegen. Zum Beispiel mehrere Tische mit Kärtchen „FreundInnen“ oder „Verwandte“ versehen.

Fixe Tischordnung

Bei der fixen Tischordnung wird jedem Gast ein Sitzplatz zugewiesen. Diese Variante hat den Vorteil, dass es auf der Feier selbst kein großes Gewirr um die Platzauswahl gibt. Allerdings bedeutet sie für das Brautpaar im Vorfeld eine Menge an Überlegungen.

Ist die Entscheidung auf eine fixe Tischordnung gefallen? Dann hier noch einige

Tipps für die fixe Tischordnung

  • Es ist immer schwer, es allen Recht zu machen 😉 Dieser Tatsache sollte man sich am besten bereits bei der Planung bewusst werden.
  • Das Brautpaar hat in der Regel einen zentralen Platz. In unmittelbarer Nähe sitzen Eltern und Trauzeugen.
    • Ganz klassisch:
      • Braut rechts vom Bräutigam
      • Rechts von der Braut: der Vater des Bräutigams, dessen Mutter und die Trauzeugin/der Trauzeuge der Braut
      • Links vom Bräutigam: die Mutter der Braut, deren Vater und der Trauzeuge/die Trauzeugin des Bräutigams
      • Es folgen die Verwandten in absteigender Reihenfolge
  • Sind Gäste dabei, die besonderen Wert auf einen Ehrenplatz legen, ist es am einfachsten, diesem Wunsch zu entsprechen. So wird Ärger auf allen Seiten erspart.
  • Den Pfarrer in der Nähe des Brautpaares einplanen.
  • Singles fühlen sich unter vielen Paaren oft nicht so wohl in ihrer Haut. Daher ist es nett, Singles zusammen zu setzen und nicht einzeln unter Paare zu platzieren.
  • Für ältere Gäste Plätze nicht zu nah an der Musik vergeben.
  • Nach dem Essen die Gäste etwas zum „Vermischen“ aktivieren. Das heißt, einfach die Plätze zu wechseln, um mit möglichst vielen Gästen ins Gespräch zu kommen.
  • Eventuell einen Kindertisch machen. Sind ganz kleine Kinder dabei, sich bereits im Vorfeld wegen Hochstühlen erkundigen. Den Kindertisch mit Malsachen oder Spielzeug ausstatten.
  • Möglicherweise bereits beim Eingang des Saals einen Sitzplan auf Papier auflegen. Hat den Vorteil, dass die Gäste dann nicht alle Plätze nach ihren Tischkärtchen durchsuchen brauchen.

Weitere Tipps oder Erfahrungen können gern gepostet werden 🙂

Hochzeit und Regen angesagt?

Auch wenn die Hochzeit noch so gut geplant ist, eines lässt sich leider nicht planen: das Wetter. Wenn für den Hochzeitstag Regen angesagt ist, lohnt es sich, einige Tipps zu beachten.

Ist bereits einige Tage vor der Hochzeit absehbar, dass es am großen Tag regnen wird, sollte an folgendes gedacht werden:

  • ein zum Brautkleid passender Schirm
  • ein zum Hochzeitsanzug passender Schirm
  • ev. Kleidung zum Wechseln (z. B. Strumpfhose, 2. Paar Schuhe)
  • Location zum Fotografieren überlegen
  • wenn die Feier im Freien geplant ist, Verlegung nach innen

Aber selbst wenn das Wetter schlecht ist, bleibt es der schönste Tag 🙂

In Italien sagt man:

matrimonio bagnato
matrimonio fortunato

Soll heißen, dass Regen bei der Hochzeit Glück bringt 🙂

Gästeliste für die Hochzeitsfeier

Die Erstellung der Gästeliste ist zumeist zeitaufwändig. Wer soll eingeladen werden, wer nicht? Es ist schließlich eine Frage des Budgets. Gerade bei einer kleineren Hochzeitsgesellschaft fällt die Auswahl nicht leicht.

Es wäre natürlich schön, alle Familienmitglieder, Freunde und Bekannte auf die Hochzeit einzuladen. Nur leider reichen dazu nur in den seltensten Fällen die finanziellen Mittel. Daher heißt es, eine Auswahl an Gästen zu treffen.

Wie am besten vorgehen?

  • Zuerst mal eine Liste erstellen mit Personen, die unbedingt mitfeiern sollten – unabhängig vom vorhandenen Budget.
  • Die Personen festlegen, die sicherlich dabei sein werden. Zum Beispiel: die Eltern, die Geschwister und die Trauzeugen
  • Die Gäste bestimmen, die unbedingt dabei sein sollen. Zum Beispiel: Freunde und Lieblingskollegen
  • Daraus ergibt sich bereits eine Anzahl an Gästen. Vermutlich wird damit bereits die geplante Gästeanzahl gesprengt. Dann kommt die schwierige Aufgabe: das Streichen.

Dazu können folgende Überlegungen herangezogen werden:

  • Verwandte

Bei den Verwandten sollte eine klare Grenze gezogen werden. So können zum Beispiel nur Tanten und Onkeln sowie Cousins und Cousinen eingeladen werden, während Großtanten und -onkeln nicht eingeladen werden. Wichtig ist, bei dieser Regelung konsequent zu bleiben, damit niemand beleidigt ist.

  • Freunde

Bei Freunden fällt die Entscheidung besonders schwer. Wenn wirklich eine Auswahl getroffen werden muss, hilft folgende Frage weiter: Welche Freunde sind für mich da, wenn ich sie brauche?

  • Kinder

Wenn die geplante Hochzeitsgesellschaft eine große Kinderschar bedeutet, können Altersgrenzen gesetzt werden. In der Einladung wird dann sehr nett darauf hingewiesen, dass Kinder zum Beispiel ab 12 Jahren herzlich mit eingeladen sind. Bei dieser Variante sollte aber bedacht werden, dass Sie sich bei Eltern möglicherweise nicht beliebt machen.

  • Arbeitskollegen

Arbeitskollegen sind beim Erstellen der Gästeliste nicht vorderrangig. In der Regel werden nur solche eingeladen, mit denen man auch in der Freizeit ab und zu etwas unternimmt. Ehemaligen Kollegen sind wahrscheinlich nur Thema, wenn sie zu Freunden geworden sind.

Grundsätzlich gilt: Die Hochzeit ist ein ganz spezieller Tag. Und so sollten auch die Gäste sein. Also die Menschen einladen, die einem am Herzen liegen 🙂

Notfall-Körbchen

Immer öfter gesehen auf Hochzeiten: Das Notfall-Körbchen. Meist beim Waschbecken in den Toiletten platziert, findet man bzw. frau Rettung. Weil die neue Strumpfhose darin zum Beispiel das Laufmaschen-Desaster löst oder Aspirin die lästigen Kopfschmerzen verschwinden lässt.

Wie sieht das Notfall-Körbchen aus?
Am besten einfach zwei größere Brotkörbchen oder zwei (Schuh-)Schachteln, die schön verziert werden, verwenden. Hinein kommt dann alles, was man bzw. frau im Notfall brauchen kann 😉 Die Körbchen werden auf die Waschbecken auf den Toiletten gestellt. Es empfiehlt sich, eine kleine Notiz dazu zu geben, damit sich die Gäste auch zugreifen trauen. Zum Beispiel folgendes auf einen Zettel schreiben und über dem Körbchen fixieren: Blasen auf den Füßen oder raue Hände? Das Notfall-Körbchen hilft weiter 🙂

Was soll in das Notfall-Körbchen rein?

Folgendes kann sowohl ins Notfall-Körbchen für Frauen als auch Männer rein:

  • Handcreme
  • Kaugummi
  • Blasenpflaster
  • Pflaster
  • Taschentücher
  • Deo
  • Nähzeug
  • Erfrischungstücher
  • Kamm
  • Sicherheitsnadeln
  • Zahnseide
  • Fleckenseife
  • Haargel
  • Aspirin
  • Farblose Schuhcreme

In das Körbchen für Frauen kann noch Folgendes ergänzt werden:

  • Tampons
  • Strumpfhosen in verschiedenen Größen
  • Nagelfeile
  • Haarspray

Unser Tipp:
In größeren Drogerie-Märkten gibt es Deos, Haarspray, Cremen, … in kleinen Testpackungen zu kaufen. Diese eignen sich optimal für das Notfall-Körbchen.

Fehlt etwas?
Gibt es noch weitere Ideen für das Notfallkörbchen? Was kann noch rein? Gibt es originelle Sprüche, die zum Zugreifen auffordern? Freuen uns über Ergänzungen 🙂

Hochzeitsmesse

Eine Hochzeitsmesse bietet die optimale Möglichkeit sich zum Thema Hochzeit zu informieren. Verlobte können Anbieter aus der ganzen Hochzeitsbranche persönlich treffen. In der Regel gibt es auf einer Hochzeitsmesse auch Brautmodeschauen und Unterhaltungsprogramm.

Der Besuch einer Hochzeitsmesse ist immer ein Erlebnis. Verlobte können von Messestand zu Messestand gehen und sich über die neuesten Trends informieren. Außerdem stehen die Aussteller gern für Fragen persönlich zur Verfügung. Handelt es sich um eine große Hochzeitsmesse sollten mehrere Stunden für den Besuch eingeplant werden.

Aussteller auf einer Hochzeitsmesse:

  • Brautmodenanbieter
  • Hochzeitsdekoration
  • Hochzeitsmusik
  • Hochzeitsfotografen
  • Konditoren
  • Wedding Planner
  • Reisebüros für Flitterwochen
  • und viele, viele mehr …

Mögliche Programmpunkte einer Hochzeitsmesse:

  • Brautmodenschau
  • Verkosten von Hochzeitstorte
  • Gewinnspiel
  • Live-Musik
  • etc.

Größte Hochzeitsmesse in Österreich

Die „Trau Dich“ ist die größte Hochzeitsmesse in Österreich. Sie findet in der Regel im Januar im Messe Congress Center Wien statt. Neben Brautmodeschauen werden auf der Hochzeitsmesse auch Vorträge zum Thema Hochzeit angeboten.

Zusätzlich zur größten Hochzeitsmesse gibt es zahlreiche weitere Hochzeitsmessen in ganz Österreich.

Größte Hochzeitsmesse in Deutschland

Die „Hochzeitsmesse unterm Funkturm“ in Berlin ist die größte Hochzeitsmesse Deutschlands. Im Messegelände mitten in Berlin haben Verlobte die Möglichkeit, sich direkt bei Ausstellern zu informieren. Die Hochzeitsmesse findet üblicherweise im November statt.

Neben der Hochzeitsmesse unterm Funkturm finden noch viele weitere Hochzeitsmessen in Berlin und ganz Deutschland statt.

Größte Hochzeitsmesse in der Schweiz

Die „Fest- und Hochzeitsmesse St.Gallen“ ist in der Schweiz die größte Veranstaltung ihrer Art. Die Hochzeitsmesse findet im Januar in den Hallen der Olma Messen St.Gallen statt.

Natürlich findet auch eine große Hochzeitsmesse in Zürich statt. Und zusätzlich noch mehrere Hochzeitsmessen in der Schweiz.

Wedding Planner

Ein Wedding Planner übernimmt die Organisation der Hochzeit. Er kümmert sich im Vorfeld um passende Dienstleister für die Hochzeit und sorgt bei der Hochzeitsfeier, dass alles nach Plan läuft und sich alle wohl fühlen.

Was macht ein Hochzeitsplaner?

Ein Wedding Planner übernimmt im Vorfeld der Hochzeit zeitaufwändige Aufgaben. Er recherchiert die passende Hochzeitslocation. Das bedeutet, der Hochzeitsplaner besichtigt die Locations und holt Angebote ein. Weiters holt er Preise von den übrigen Dienstleistern, wie Hochzeitsfotografen, Hochzeitsmusikern und Catering-Anbietern ein. Nach Absprache mit dem Brautpaar erteilt der Wedding Planner die Aufträge. Ein spezieller Vorteil eines Hochzeitsplaners ist, dass er auf Grund seiner Erfahrung qualitative Dienstleister vermittelt. Ein Hochzeitsplaner arbeitet in der Regel mit Partner zusammen auf die Verlass ist.

Warum einen Wedding Planner buchen?

Ein Hochzeitsplaner nimmt dem Brautpaar sehr viele Aufgaben ab und spart diesem damit auch viel Zeit. Das Brautpaar kann die Zeit bis zur Hochzeit genießen, während sich der Wedding Planner um die Vorbereitungen kümmert. Auch am Tag der Hochzeit sorgt sich der Hochzeitsplaner um den gesamten Ablauf, sodass das Brautpaar sich voll und ganz den Gästen widmen kann.

Wie einen Hochzeitsplaner buchen?

Mit einem Wedding Planner sollte die Wellenlänge passen. Die Vorstellungen des Brautpaars sollten vom Hochzeitsplaner akzeptiert werden. Und sehr wichtig ist natürlich auch gegenseitige Sympathie sowie Vertrauen. Schließlich kommt es zwischen den Brautpaar und dem Hochzeitsplaner zu einer längeren Zusammenarbeit. Bevor ein Wedding Planner gebucht wird, sollte davor unbedingt ein Beratungsgespräch statt finden. Das dient dem ersten Kennenlernen und natürlich dem Abklären der Vorstellungen. Genau geklärt werden sollte das vorhandene Budget für die Hochzeit. Das Brautpaar soll dem Hochzeitsplaner ganz konkret das zur Verfügung stehende Budget für die Hochzeit nennen, um später keine böse Überraschung zu erleben.

Was macht ein Wedding Planner am Hochzeitstag?

Am Hochzeitstag kümmert sich der Hochzeitsplaner um alles Organisatorische. Das Brautpaar kann sich voll und ganz seinen Gästen widmen. Der Wedding Planner koordiniert die Lieferanten, sorgt sich um den Programmablauf und fungiert als Ansprechpartner für alle. Im Normalfall agiert der Hochzeitsplaner dezent im Hintergrund.

Hochzeitsplaner

… noch 24 Wochen

  • Hochzeitstermin mit den Familien besprechen
  • Termin mit dem Pfarrer abstimmen (kirchliche Hochzeit anmelden)
  • Termin mit dem Standesamt klären
  • Umfang der Hochzeit festlegen (Kostenkalkulation)
  • Restaurant oder Gaststätte aussuchen und reservieren (Testessen !), je nach Beliebtheit des Lokals auch bereits früher nötig!
  • Musik für die Hochzeit buchen (Band / Organisten / Disk-Jockey / Solisten / Chor)
  • Fotografen, Videoprofi oder guten Videoamateur bestellen
  • Hochzeitsauto oder Kutsche bestellen
  • Vorläufige Gästeliste zusammenstellen

… noch 16 Wochen

  • Brautkleid aussuchen (dazu passende Accessoires wie Schuhe, Schleier, Handschuhe, Tasche)
  • Anzug für den Bräutigam suchen
  • Die Babykleidung aussuchen, falls schon Nachwuchs da ist.
  • Trauringe aussuchen und gravieren lassen
  • Wunschliste / Hochzeitstisch zusammenstellen
  • Showmaster / Zeremonienmeister für den Hochzeitsabend und die Organisation der Feier bestimmen
  • (Sonder-)Urlaub beim Arbeitgeber beantragen
  • Hochzeitsreise buchen
  • Anmeldung zum Tanzkurs

… noch 12 Wochen

  • Trauzeugen (nicht mehr zwingend notwendig!), Brautführer und Blumenkinder bestimmen
  • Programm für den Hochzeitstag arrangieren
  • Einladungskarten selbst gestalten oder anfertigen lassen
  • Termin für den Polterabend festlegen

… noch 10 Wochen

  • Kirchliche Trauung mit dem Pfarrer besprechen

… noch 8 Wochen

  • Gästeliste überprüfen
  • Einladungen verschicken und Rückantwortkarten + Anfahrplan beilegen (je nach Hochzeitsort auch früher !)
  • Mit dem Fotografen alle Details besprechen (u.a. Aufnahmeorte, Anzahl der Fotos, Fotoalbum, auch an schlechtes Wetter denken !)
  • An Impfungen denken, falls die Hochzeit in Übersee stattfinden soll
  • Versicherungen überprüfen und evtl. neu abschließen

… noch 6 Wochen

  • Wunschliste überprüfen
  • Polterabend vorbereiten
  • Übernachtungsquartiere für auswärtige Gäste buchen
  • Termin bei Friseur und Kosmetikerin vormerken lassen
  • Blumen für die Hochzeitsfeier bestellen (Brautstrauß, Kirchenschmuck, Restaurant, Blumenkinder)
  • Menüfolge und Tischdekoration festlegen

… noch 4 Wochen

  • Zum Polterabend einladen
  • Gästebuch kaufen
  • Hochzeitstorte ordern
  • Transportmöglichkeiten für die Gäste schaffen
  • Helfer für Polterabend und Hochzeitsfeier organisieren
  • Kleines Geschenk für die Blumenkinder besorgen

… noch 2 Wochen

  • Brautkleid und Hochzeitsanzug nochmals anprobieren
  • Tischordnung festlegen
  • Gästeliste anhand der Rückantworten nochmals überprüfen
  • Reisevorbereitungen starten
  • Utensilien für Babys nicht vergessen (Kinderwagen, Stillkissen, …)
  • Alle Routen nochmals abfahren (Zeiten messen !)

… noch 1 Woche

  • Hochzeitsanzeige in der Zeitung aufgeben
  • Trauringe abholen
  • Ablauf der Hochzeit noch einmal komplett durchgehen
  • Hochzeitsschuhe einlaufen
  • Schlechte Wetterverhältnisse berücksichtigen (für Polterabend, Autofahrt, Fotos etc.)

… noch 1 Tag

  • Koffer für die Hochzeitsreise packen
  • Kleingeld für die Geschenkboten besorgen
  • Handtasche für die Braut packen (Ersatzstrumpfhose nicht vergessen)
  • Ringe und Papiere gut sichtbar plazieren
  • Letzte Kontrollen durchführen

… nach der Hochzeitsreise

  • Fotos abholen und Nachbestellungen arrangieren
  • Danksagungskarten verschicken
  • Hochzeitsvideo kopieren und weiterreichen

Wie die Planungen letztendlich gestaltet werden, kann jedes Paar für sich selbst entscheiden. Der Planer sollte nur einen groben Anhaltspunkt geben, wie in etwa Ihre Terminplanung aussehen könnte.

Kinderbetreuung auf der Hochzeit

Es kennt jeder aus der eigenen Kindheit: Eine Hochzeit konnte schnell zu einem langweiligen Ereignis werden. Während die Eltern ihren Spaß haben und sich bestens unterhalten, fehlt es den Kindern an Unterhaltung. Damit sich auch die kleinen Gäste wohl fühlen auf der Feier, sollte unbedingt an eine Kinderbetreuung gedacht werden.

Zu Beginn ist ja jede Hochzeit auch für die Kleinsten noch spannend. Die wunderschöne Braut wirkt faszinierend, die Umgebung ist neu und der kleine Snack nach der Trauung schmeckt gut. Umso länger die Feier aber dauert, umso anstrengender wird es für die ganz jungen Gäste. Sie möchten unterhalten werden und nicht wie ihre Eltern einfach nur an einem Tisch sitzen und sich mit anderen unterhalten.

Kinderbetreuung auf Hochzeiten schätzen besonders die Eltern

Sobald Kinder auf einer Hochzeit unruhig und quengelig werden wird es auch für deren Eltern ziemlich mühsam. Das Fest wird auch für sie anstrengend. Damit dem nicht so ist, sollte bereits bei der Hochzeitsplanung an die Kinderbetreuung gepasst werden. Im Normalfall bedarf es keiner großen Aufwände, um die ganz kleinen Gäste glücklich zu machen. Ein Kindertisch mit Mal- und Spielsachen kann bereits Wunder wirken. Wer die Kinderbetreuung auf der Hochzeit ganz professionell haben möchte, kann auch eine Wedding Nanny buchen. Sie kümmert sich um die Kinder, während die Eltern in aller Ruhe schön feiern.

Wie man die kleinen Gäste bei Laune hält

Um die Kinder bei Laune zu halten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist vor allem, dass sie dauerhaft beschäftigt werden. Gesellschaftsspiele, Aktivitätsspiele und kreative Aufgaben wie malen, basteln, kleben, schneiden und bauen sind sehr beliebt. Sind die Kinder erstmal miteinander beschäftigt, vergessen sie schnell den ganzen Rummel, der sich um sie befindet und haben ihren Spaß.

Wie organisiert man das Ganze?

Am besten wird für die jungen Gäste ein Kindertisch eingeplant. Da können sie zu Beginn mal das Hochzeitsessen abseits der Erwachsenen genießen. Dabei sollte auch an ein Kindermenü gedacht werden. Würstel mit Pommes kommen sicher besser an als ein Beef Tartare. Der Kindertisch kann mit Papier „abgedeckt“ sein und Buntstiften ausgestattet. Dann kann gleich mal direkt auf den Tisch gemalt werden. Malbücher, Spiele und eventuell auch ein paar Süßigkeiten sollten auf dem Kindertisch auch nicht fehlen. Optimal ist es natürlich, wenn die Hochzeitslocation einen eigenen Kinderspielplatz im Freien hat. Dann können sich die kleinen Gäste so richtig austoben, während die Eltern das Hochzeitsfest genießen.