Dosen am Hochzeitsauto: Anleitung

Es ist bereits aus der Weite zu hören: Ein Hochzeitsauto, an das Blechdosen gehängt sind. Die scheppernden Dosen garantieren dem Brautpaar vollste Aufmerksamkeit von Passanten und sollen zudem böse Geister vertreiben. Der beliebte Hochzeitsbrauch kann sehr einfach selbst umgesetzt werden.

Bastelanleitung für den „Autoschmuck“ mit Dosen

Material für den Dosenschmuck

  • Leere Blechdosen (z. B. Suppen- oder Katzenfutterdosen gut auswaschen)
  • Milchdosenöffner oder z.B. Nagel und Hammer zum Durchstoßen
  • Schnur
  • Schere

Optional:

  • Papier
  • Stift
  • Klebstoff
  • Schleifchen

Dosen am Hochzeitsauto – Anleitung:

Für den Fall, dass der geöffnete Deckel noch an der Dose ist, wird dieser zunächst entfernt. Dann wird durch den Dosenboden mit dem Milchdosenöffner oder anderem Werkzeug ein Loch gestochen. Jetzt können die einzelnen Dosen mit der Schnur miteinander verbunden werden. Mit dicken Mehrfachknoten in der Schnur oder Querstäbchen (z.B. von Eislutschern) werden die Dosen fixiert. Wenn an jeder Schnur nur eine Dose hängt, kann man auch einfach einen Knoten um die Dosenwand herum machen – die andere Variante ist aber hübscher:

Dosen Deko Hochzeitsauto

Das Gesamtkonstrukt an Dosen sollte am Ende über eine längeres Stück Schnur verfügen, mit dem es an das Hochzeitsauto gebunden werden kann. Ebenfalls möglich: Anbinden an der Anhängerkupplung oder einfach Einklemmen in der Heckklappe.

Sehr schön ist es, die einzelnen Dosen noch mit Papier zu verzieren. Papier in der/den Hochzeitsfarbe/n bietet sich dazu perfekt an. Außerdem kann auf das Papier zum Beispiel noch „Just Married“ geschrieben werden. Das Papier wird dazu einfach in passender Größe zugeschnitten und mit Klebstoff auf die Dosen geklebt.

Ratgeber Eheringe – Eine Materialübersicht

Die Auswahl der Eheringe spielt bei den Hochzeitsvorbereitungen eine maßgebliche Rolle. Da der Trauschmuck nach der Trauung täglich getragen wird, sollte er sowohl optisch als auch qualitativ überzeugen. Neben der Verarbeitung muss dem Material die höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn egal ob Gold, Platin oder Silber, jedes Material bringt individuelle Eigenschaften mit sich. Der nachfolgende Ratgeber enthält die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Materialien, um die Entscheidung zu beschleunigen.

Empfehlung Anprobe

Auch wenn das Angebot online mittlerweile sehr groß ist, raten wir dazu Eheringe vor Ort bei einem Juwelier persönlich anzuprobieren. Erst bei der Anprobe lässt sich klären, ob ein Ehering den Ansprüchen in Sachen Tragekomfort, Gewicht, Formgebung und Design gerecht wird. Viele Juweliere bieten die Möglichkeit sich vorab online über das individuelle Angebot zu informieren, um bei einem anschließenden Termin im stationären Handel schneller und leichter das perfekte Modell zu finden. Als Beispiel dient der Juwelier Wempe in Wien, wo Paare im Juweliergeschäft in der Kärntner Straße ausgewählte Trauringe anprobieren können, nachdem sie sich auf der Wempe Internetpräsenz einen Überblick zum Produktarrangement verschafft haben. Die persönliche Beratung durch kompetente Schmuck-Fachverkäufer ist bei der Investition in hochwertige Eheringe und insbesondere hinsichtlich Größe, Breite sowie Textur von Vorteil. Geeignete Fachgeschäfte gibt es in Österreich in jeder Region mit unterschiedlichstem Sortiment. Wer sich rechtzeitig mit den Eigenschaften der Materialien auseinandersetzt, kann sich die Anprobe massiv erleichtern.

Gold – edel und klassisch

Der Klassiker unter den Materialien für Eheringe ist Gold. Es steht für Zeitlosigkeit, Unvergänglichkeit und Qualität. Farbliche Akzente lassen sich mit Rotgold, Weißgold oder Gelbgold setzen. Wer auf die Wertigkeit von Gold nicht verzichten möchte, aber dennoch auf den silberartigen Look besteht, greift zu Weißgold. Hierbei wird der Goldlegierung mit metallischen Legierungspartnern die typische goldene Farbe entzogen. Das Ergebnis ist ein platinähnlicher Glanz. Brautpaare mit hellerer Haut und blonden Haaren sind mit Weißgold gut beraten. Über den tatsächlichen Goldgehalt und die genaue Zusammensetzung des Material sagt die Bezeichnung Weißgold nichts aus.

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Ein qualitatives Merkmal ist die Rhodium-Schicht. Ist diese Schutzschicht des Schmucks minderwertig, trägt sich das Material ab und der schicke Glanz lässt schnell nach. Goldlegierungen von 950, 750 und 585 sind empfehlenswert. 585 Weiß hat beispielsweise einen Goldanteil von 58,5 Prozent, was 14 Karat entspricht. Grundsätzlich gibt es Weißgold bis maximal 21 Karat und damit einem Feingehalt von 875. Gelbgold passt hervorragend zu Menschen mit dunklerem Hauttyp oder rotblonden Haaren. Je mehr Karat Gelbgold aufweist, desto teurer der Schmuck. Die Karat-Angaben verraten die Reinheit des Materials. Die folgende Tabelle mit Angaben zu Goldanteil und Karat dient der Orientierung:

Bezeichnung Goldanteil Karat
Gold 333 33,33 Prozent 8
Gold 375 37,5 Prozent 9
Gold 585 58,5 Prozent 14
Gold 750 75 Prozent 18

 

Soll der Ehering besonders auffallen, wäre Rotgold die ideale Wahl. Eine Legierung mit Kupfer verleiht dem Goldring die charakteristische Färbung.

Platin – langlebig und teuer

Bei Platin handelt es sich um ein besonders edles und seltenes Edelmetall. Hierbei müssen Eheleute keinerlei Kompromisse in Sachen Qualität und Optik eingehen, denn die Oberfläche bleibt lange makellos. Platin hat den weiteren Vorteil, dass es für Allergiker sehr gut geeignet ist. Der Reinheitsgehalt liegt bei 950 und damit höher als bei Gold. Dank hypoallergenen Eigenschaften ideal für empfindliche Haut. Hinzu kommt, dass Platinringe weder dunkler werden noch anlaufen. Optisch sind kaum negative Veränderungen zu erwarten. Nachteilig an Platin ist der hohe Preis.

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Palladium – leicht, günstig, schick

Palladium ist die günstige und leichtere Alternative zu Platin. Es gehört zur Gruppe der Platinmetalle. Der Preis für Palladium entwickelt sich positiv für Verbraucher. Farblich kann Palladium mit Platin 600 verglichen werden. Hinsichtlich Härte und Abriebeigenschaften hält Palladium durchaus mit Platin mit.

Titan – körperfreundlich, leicht und stabil

Das aus der Raumfahrttechnik und Medizin stammende Edelmetall Titan gewinnt im Bereich Eheringe an Popularität und wiegt nur halb soviel wie Edelstahl. Das Material ist beständig, ästhetisch, leicht und körperfreundlich. Dank der guten Bioverträglichkeit optimal für Allergiker und empfindliche Haut.

Silber – modern und elegant

Silber spricht viele Paare aufgrund der zeitlosen und geschmackvollen Optik an. Das Edelmetall ist günstiger als Gelbgold, Platin sowie Weißgold. Dank verschiedenster Faktoren wie Oberflächenverarbeitung, Gravuren und Edelsteinen lassen sich Silberringe markant aufwerten.

Edelstahl – robust und preiswert

Das robuste und strapazierfähige Edelstahl verbindet Qualität mit einem attraktiven Preis. Im Vergleich zu kostenintensiven Ringen aus Platin oder Gold sind Edelstahl-Alternativen wesentlich günstiger zu haben. Ist die Verarbeitung hochwertig, kann Edelstahl-Schmuck optisch an Weißgold oder Silber erinnern. Allergiker sollten bei Edelstahl-Schmuck klären, ob Nickel verarbeitet wurde. „Einige Stunden bis Tage nach Hautkontakt zu nickelfreisetzenden Gegenständen kommt es an der entsprechenden Hautstelle zu Juckreiz und Hautveränderungen“, so der Warnhinweis in einem Artikel der Onlineausgabe der Apotheken-Umschau. Die Bezeichnung Edelstahl 316L deutet auf hautverträgliches Material hin.

Oberflächen

Die Oberflächen von Trauringen können bei sämtlichen Materialien mit diversen Verarbeitungstechniken versehen sein. Ein Überblick:

  • glatt poliert
  • mattiert
  • sandgestrahlt
  • gehämmert

Doch egal für welche Oberflächenstruktur sich Eheleute entscheiden, Tragespuren sind nach einer gewissen Zeit nicht auszuschließen. Fachkundige Juweliere sind in der Lage den hochwertigen Schmuck mit speziellen Verfahren zur Oberflächenbearbeitung in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.

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Weitere Auswahlkriterien

Neben dem Material gibt es weitere Kriterien, die bei der Ringauswahl zu beachten sind. Der Tragekomfort wird unter anderem vom Profil und der Ringform beeinflusst. Ausschlaggebend ist die Innen-Bombierung. Damit ist die innere Wölbung des Rings gemeint, die je nach Formgebung ein angenehmes Aufsetzen und Tragen des Schmuckstücks erlauben. Scharfe Kanten sind zu meiden, da sie beim Händeschütteln schmerzhaft und unangenehm sind.

Weitere Hilfestellungen zum Thema Eheringe haben wir hier arrangiert.

Quelle Bilder von oben nach unten: erge, Raphigrafie, FrankWinkler und gp

Luftballons mit Wünschen steigen lassen

Ein sehr beliebter Hochzeitsbrauch ist es, Luftballons mit Wünschen an das Brautpaar steigen zu lassen. Die Finder der Luftballons sollen die Kärtchen mit den Wünschen dann an das Brautpaar schicken.

Romantik pur: Das Brautpaar und die Gäste stehen zusammen und es gehen dutzende Luftballone auf einmal in die Luft – am besten noch in Herzform. Damit die Ballone aufsteigen benötigt es Helium. Die Vorbereitung bedarf somit etwas Zeit und sollte gut geplant sein.

Wünsche an das Brautpaar

Sehr oft werden an die Luftballons Wünsche an das Brautpaar gehängt. Das funktioniert so: Jeder Gast schreibt auf ein kleines Kärtchen seine Wünsche an Braut und Bräutigam. Aber Achtung: Damit der Ballon dann auch wirklich in die Lüfte steigt, muss das Kärtchen sehr leicht sein. Am besten wird einfaches Papier dazu verwendet. Jedes Kärtchen sollte vorab bereits mit der Adresse des Brautpaars versehen worden sein und der Bitte, dass der Finder die Karte an die angegeben Adresse sendet. Im Idealfall freut sich das Brautpaar nach der Hochzeit über „Ballon-Glückwünsche“.

Genehmigung einholen

Ganz wichtig: Das Steigenlassen einer größeren Anzahl von Luftballonen ist nicht automatisch erlaubt. Es wird in der Regel eine Genehmigung dazu benötigt, um welche man sich rechtzeitig kümmern sollte.

Alternativen zum Reiswerfen

Das Brautpaar kommt überglücklich aus dem Standesamt oder der Kirche und es regnet piksende Reiskörner, die zum Elend der Braut in ihrem Ausschnitt landen und auch wenig spektakulär auf den Hochzeitsfotos aussehen. Eine verstaubte Tradition, die seit einigen Jahren aber neu interpretiert wird. In erster Linie, weil immer öfter Reiswerfen verboten ist. Wir haben ein paar Alternativen zusammengetragen, die sich bereits großer Beliebtheit erfreuen.

Reiswerfen verboten?

In vielen Städten ist Reiswerfen generell verboten, aufgrund der Verschmutzung und der Tatsache, dass der ungekochte Reis für Tiere schädlich sein kann. Deshalb unbedingt vorher informieren wie die Richtlinien diesbezüglich sind.

Die Alternativen:

Rosenblätter

Nicht ganz unbekannt ist diese Alternative und auf jeden Fall ein Hingucker auf den Hochzeitsfotos. Ein Tipp: Getrocknete Rosenblätter lassen sich besser werfen als frische. Es können durchaus auch andere Blumenblätter gewählt werden, aber da Rosen immer ein Zeichen für die Liebe sind, gefallen uns diese am besten. Besonders schön: Rosenblätter in Organzasäckchen abfüllen und an alle Gäste verteilen.

Seifenblasen

Der Vorteil: Es gibt nichts zum Wegkehren und auch keine unangenehmen Überbleibsel unterhalb der Hochzeitsgarnitur. Wichtig: Unbedingt vorher testen, ob die Seifenblasen keine lästigen Flecken auf der Kleidung hinterlassen. Sonst sind Seifenblasen eine Freude für Groß und Klein.

Konfetti

Schön bunt und auch schön viel Arbeit, wenn anschließend aufgeräumt werden muss. Nichtsdestotrotz ist Konfetti eine farbenfrohe Alternative zum Reiswerfen. Besonders engagierte Freunde des Brautpaares können Konfetti in Herzform oder in einer besonderen Farbe ausstechen.

Ein „Family MC“, ein Zeremonienmeister aus der Familie

Jeder war wahrscheinlich schon einmal auf einer Hochzeit, die unorganisiert und chaotisch war. Besondere Momente gehen unter, weil niemand so recht weiß, was als nächstes Highlight auf dem Programm steht. Daher der neue Trend aus den USA, der sogenannte „Family MC“ – ein Zeremonienmeister aus dem Familien- oder Freundeskreis, der am Tag der Hochzeit durch das Programm führt.

Wer eignet sich als Zeremonienmeister?

Es sollte jemand sein, der durchaus in der Lage ist einen Raum voller Gäste zu unterhalten ohne sich dabei unwohl zu fühlen. Schön ist es außerdem, wenn es eine Person aus dem engeren Kreise ist, wie vielleicht der Onkel oder ein guter Freund. Die Aufgabe des Zeremonienmeisters ist es das Hochzeitsprogramm Schritt für Schritt abzuarbeiten, damit das Brautpaar ganz entspannt seinen Tag genießen kann.

Die Vorteile

Wenn sich die richtige Person für die Aufgabe gefunden hat, sollte schon vorab mit dem Brautpaar gemeinsam ein Unterhaltungsprogramm aufgestellt werden, wie zum Beispiel die Ansage des Hochzeitstanzes und das Ankündigen des Feuerwerkes. Durch einen strukturierten Tagesablauf weiß jeder Gast was zu welcher Zeit geschieht und was man nicht verpassen sollte. So wissen beispielsweise alle Gäste rechtzeitig was sie nach dem Essen erwartet oder vielleicht auch von der einen oder anderen Überraschung für das Brautpaar, in die der Zeremonienmeister sie eingeweiht hat. Auch, wenn das Gruppenfoto gemacht werden soll, werden dank dem Zeremonienmeister alle pünktlich sein und niemand wird auf dem Bild fehlen.

Dankeschön

Da die Aufgabe des Zeremonienmeisters nicht ganz einfach und auch anstrengend ist, sollte sich das Brautpaar mit einem Geschenk bedanken, am besten noch auf der Feier selbst.

Unser Fazit:

Ein sehr sinnvoller Trend, der das Brautpaar vor so manchen Pannen am Tag der Hochzeit rettet und für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Aber keine Sorge, reibungslos heißt nicht unbedingt langweilig, denn der Zeremonienmeister ist gleichzeitig auch Entertainer und bemüht, dass die Stimmung stets heiter und lustig ist.

Eheversprechen erneuern: Ganz Hollywood macht es, wer noch?

Ganz Hollywood macht es und spricht erstaunlicherweise ganz offen darüber: über das Erneuern des Eheversprechens. Heidi Klum und ihr Ex-Ehemann Seal machten einen regelrechten Sport daraus und erneuerten ihres jedes Jahr mindestens einmal. Dass, das aber keine Garantie für eine glückliche Ehe ist, haben sie uns auch bewiesen. In der Regel ist die Feier der Erneuerung des Eheversprechens noch spektakulärer und ausgeflippter als die Hochzeit selbst. Schöne Idee oder übertrieben?

Mit 70 fängt das Leben an…

Wer sich mit frischen siebzig noch einmal vor allen schwerhörigen Gästen traut, ist irgendwie süß und auf diese Feier kommen wir auch gerne. Nur traurig finden wir es, ein Ehesprechen zu erneuern, wenn die Ehe am seidenen Faden hängt und der Schein vor Familie und Freunden gewahrt werden muss. Ganz romantisch hingegen ist es ohne großes Tam-Tam und nur zu zweit sich das eigens ausgedachte Eheversprechen erneut zu geben.

Beliebte Tradition oder peinliche Nullnummer?

Was nach einer Hollywood Kampagne für Z-Promis aussieht, um wieder in den Medien für Furore zu sorgen, ist in Deutschland und auch Österreich bereits eine immer beliebtere Tradition. Noch einmal „Ja“ zu sagen, noch einmal ein besonderes Kleid tragen und noch einmal vor versammelter Mannschaft mit dem Tafelsilber um die Wette strahlen – das ist für viele ein Traum. Klassisch in kleinem Kreise kann eine Erneuerung des Eheversprechens  etwas wunderbares sein und die Ehe neu beleben. Wer allerdings meint wie ein Pfau sein Eheversprechen zur Schau stellen zu müssen, hat den Sinn des Ganzen verfehlt. Auch peinliche Anzeigen im Lokalblättchen wie „Susi und Peter heiraten wieder“ finden wir unpassend.

Eheversprechen am Strand

In trauter Zweisamkeit trauen sich immer mehr Urlaubspärchen z.B. ganz romantisch auf den Seychellen noch einmal das Eheversprechen zu erneuern. Mit anschließendem Candlelight Dinner und Blick aufs rauschende Meer hat das Paar Zeit für sich ohne Stress und ohne Hektik. Eine nette Alternative zur traditionellen Feier mit Verwandten und Freunden.

Stil hat oberste Priorität

Fakt ist, damit das Ganze nicht nach einem schlechten Scherz klingt, ist Stil oberste Priorität. Kein albernes Brautkleid und auch kein Strumpfband, das der Ehemann auf allen Vieren mit den Zähnen ausziehen muss. Schön finden wir hingegen Tanzeinlagen und gutes Essen mit den Liebsten. Daumen hoch für alle, die den Mut haben noch einmal „Ja“ zu sagen.

Aberglaube rund um die Hochzeit

Als Braut würde man schon gerne vor der Ehe regeln wer das Sagen im zukünftigen Heim hat oder vielleicht auch gerne erfahren was Unheil oder Glück bringt? Wir wissen mehr. Mit Hexerei und dunklen Mächten hat das, was wir jetzt verraten, nichts zu tun. Mit Aberglauben allerdings schon.

Wer hat das Zepter in der Hand?

  • Wer die Hand beim Anschneiden der Torte oben hat, hat auch später in der Ehe das Sagen.
  • Dill im Schuh und er gibt Ruh. Angeblich sollen Dill und Salz im Schuh während der Trauung den Mann für die nächsten Jahre zähmen. Während der Trauung hält die Braut ihren Fuß unbemerkt über den ihres Bräutigams und spricht „Salz und Dill, wenn ich rede bist du still“.
  • Wer betritt zuerst das Heim? Längst will Braut nicht mehr über die Schwelle getragen werden, im Gegenteil liebe Männer, wenn die Braut geradezu unglaublich schnell in das Eigenheim laufen sollte, sind Sie bereits zu spät. Dann werden Sie vermutlich mit den Worten „Ich bin der Wolf, du das Schaf“ gestraft. Es ist besiegelt. Das Schaf ordnet  sich dem Wolf unter, zumindest sollte es das lieber tun.

Bäumchen wechsel dich

  • Niemals während der Trauung umdrehen. Das bedeutet man ist bereits wieder auf der Suche nach Ehegatte-/in Nr. 2.
  • Auch ist es nicht dienlich vor der Hochzeit das  Spiel „Er liebt mich, er liebt mich nicht“ zu spielen. Im schlimmsten Falle, sucht sich der zukünftige Ehepartner jemand Neues.
  • Wer die Kirche nicht händchenhaltend verlässt, der wird in den Monaten darauf verlassen.
  • Sollte der Trauzeuge des Bräutigams, wenn auch nur aus Spaß, den Brautstrauß fangen, ist das Unheil vorprogrammiert. Der Bräutigam sollte in diesem Fall wachsame Augen haben, sonst darf er bald der Trauzeuge seines Trauzeugen und seiner Exfrau sein.

Zur Abwechslung: Was bringt Glück?

  • Ein Schmuckstück in der Form einer Taube – sie steht für eine glückliche Ehe und Treue
  • Die Braut soll ihre Unterwäsche verkehrt herum tragen um böse Geister zu verwirren, allerdings dürfte das nicht nur die Geister, sondern auch den Bräutigam verwirren.
  • Tatsächlich bringt Regen am Tag der Hochzeit Glück. Was so manche Braut aus der Fassung bringt, ist eigentlich ein Zeichen für eine Ehe ohne Tränen, da die Tränen bereits bei der Hochzeit vergossen wurden.

Dinge, die man über seine Eheringe wissen sollte

Das Eheringe nicht immer Gutes verheißen, dürfte vielen unbekannt sein. Den Legenden zu Folge führt „falsches Verhalten“ zu Unglück und Tod. Wer nicht an schwarze Katzen und Freitag den 13. glaubt, der wird wahrscheinlich bei folgendem Aberglauben schmunzeln müssen.

Die vergessenen Ringe

Die bedeutende Stelle während der Trauzeremonie, in der es heißt „Sie mögen jetzt als Zeichen ihrer Liebe die Ringe tauschen“, kann zum Desaster werden, wenn Mann die Ringe vergessen hat. Was das für die Ehe bedeutet?  Nichts Gutes, wenn man den Riten Glauben schenken möchte.

Wurstfinger-Alarm

Auch unangenehm ist die sogenannte Pommesfinger-Krankheit bei der der Ring nicht gleich über den Finger rutschen will. Nicht selten, denn die Hände schwellen über den Tag an. Erzählungen zu Folge, nimmt die Ehe dann ebenfalls kein gutes Ende.

Wer stirbt zuerst?

Wer vom Brautpaar zuerst stirbt, ist auch schon vorherbestimmt. Wenn der Mann fremdgeht, dann er zuerst und zwar durch die Frau. Das wäre eine Variante. Die andere besagt, falls einer der Eheringe während der Trauung fallen sollte, dass, derjenige, der den Ring hat fallen lassen, zuerst sterben muss.

Selbst ist die Braut

Wer Freiheit und Unabhängigkeit ausdrücken will, nimmt den vom Partner angesteckten Ring ab und steckt ihn sich selbst noch einmal an.

Wer hat die Hosen an?

Die Braut legt liebevoll ihre Hand auf die ihres Partners – liebe Männer, aufgepasst! Das ist keine nette Geste, das hat einen ganz anderen Grund.
Die Hosen in der Ehe hat immer derjenige an, der bei Ringtausch und Anschneiden der Torte die Hand oben hat. Das wissen meist aber nur die Frauen, die mit einem Grinsen in aller Seelenruhe die Hand auf die ihres Partners legen.

Vorsicht Blitzgefahr

Abnehmen sollte man den Ring schon gar nicht, nicht mal mit der Ausrede, dass man den Klunker zum Putzen abnehmen möchte. Es heißt, der Blitz trifft einen nur wenig später.

Das Liebesbäumchen

Das Liebesbäumchen wird sinnbildlich für die wachsende und gedeihende Liebe zweier Partner gepflanzt. Ein schöner Brauch, der immer mehr in Mode kommt. Viele Paare machen daraus meist ein kleines Zusammentreffen von Familie und Freunden, die das Ereignis auf Kamera festhalten.

Der Brauch

Einige Wochen vor der Hochzeit wird das kleine Bäumchen gekauft. Gepflanzt werden kann es generell überall. Am schönsten an einem Ort, den man jederzeit wieder besuchen kann, um zu sehen wie das Bäumchen gewachsen ist. Die eingeritzten Initialen beider Partner und das Datum, machen den Baum zu etwas ganz besonderem. Manche Paare vergraben unter dem Baum auch kleine Erinnerungsstücke – sie sollen Glück bringen, z. B. ein Foto, einen Ring, oder einen Liebesbrief. Zusammen mit Familie und Freunden kann der Baum nach Belieben geschmückt werden. Farbige Satinbänder eignen sich hervorragend, da sie relativ witterungsbeständig sind.

 

 

Tipp: Romantik unter Lichterketten

Ein schöner Anlass den Baum zu besuchen, ist der Hochzeitstag. Man kann ein herrliches Picknick darunter veranstalten. Wer von Romantik nicht genug bekommen kann, der schmückt den Baum an dem Tag mit Lichterketten. Am Abend kann dann ein Tänzchen unter Lichterketten und Sternenhimmel gewagt werden.

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues: Ausgefallene Ideen

Der Hochzeitsbrauch „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ erfreut sich großer Beliebtheit. In der klassischen Variante wird dazu zum Beispiel ein blaues Strumpfband verwendet. Wir haben einige ausgefallene Ideen für „something blue“ und auch für „something old, something new, something borrowed“.

Etwas Blaues

  • Blauer Nagellack
  • Blaue Blume im Haar
  • Kette mit blauem Stein
  • Blaue Brautschuhe
  • Blauer Knopf am Brautkleid

Etwas Altes

  • Second Hand Brautkleid
  • Foto-Medaillons von der Großmutter
  • Brautschleier der Mutter
  • Geerbter Trauring
  • Second Hand Brauttasche

Etwas Neues

  • Pinke Brautschuhe
  • Brautstrauß aus Wiesenblumen
  • Stofftaschentuch mit Spitze für Freudentränen
  • Clutch in knalliger Farbe
  • Armband aus echten Blumen

Etwas Geliehenes

  • Lieblingsnagellack der besten Freundin
  • Brautschleier von der Schwester
  • Bibel der Großeltern für die kirchliche Trauung
  • Füllfeder des Vaters für die Unterschrift
  • Cabrio des Onkels als Brautauto

Hochzeitseinladungen persönlich übergeben?

Es ist ein traditioneller Hochzeitsbrauch, die Hochzeitseinladungen persönlich zu übergeben. Braut und Bräutigam besuchen die Hochzeitsgäste, informieren sie persönlich über ihr großes Vorhaben und überreichen die Hochzeitseinladungen. In Zeiten der Mobilität ist diese Sitte heute natürlich nicht mehr so einfach möglich. Es gibt aber trotzdem Möglichkeiten, sodass sich kein Gast benachteiligt fühlen muss.

Mit den Hochzeitseinladungen wird das große Ereignis der Verlobten ganz offiziell. Früher war es ganz selbstverständlich, dass den Gästen die Hochzeitseinladungen persönlich überreicht wurden. Heute leben diese jedoch oft sehr viele Kilometer entfernt, wenn nicht sogar in anderen Ländern oder auf anderen Kontinenten. So schön es auch wäre, es kann niemand die halbe Welt bereisen, um alle Gäste persönlich einzuladen.

Welche Gäste persönlich einladen?

Die nahe Verwandten sollten persönlich eingeladen werden. Dazu zählen die Eltern, Geschwister, Großeltern und möglicherweise auch noch die Tanten und Onkeln. Gerade ältere Semester sind es gewohnt, persönlich eingeladen zu werden. Zusätzlich zu den Verwandten sollten auch sehr nahestehende Personen, die im eigenen Leben eine wichtige Rolle spielen, die Einladung persönlich erhalten. Voraussetzung ist natürlich, dass diese Personen nicht allzu weit weg wohnen. Es wird jeder verstehen, dass sich das Brautpaar nicht stundenlang ins Auto setzen kann, um alle Personen persönlich zu erreichen.

Was tun bei Gästen, die Hochzeitseinladung nicht persönlich erhalten?

Auch wenn die beste Freundin, die in Spanien lebt, bereits lange über die Hochzeitspläne eingeweiht ist, bekommt sie natürlich eine Hochzeitseinladung per Post. Am besten wird sie einige Tage später angerufen und gefragt, ob sie die Einladung erhalten hat. Diese Vorgehensweise kommt immer gut an. Am besten werden alle Gäste wenige Tage nach dem Versenden der Hochzeitskarten telefonisch kontaktiert. Es wird kurz nachgefragt, ob die Einladung ankam und natürlich gleich ein bisschen über die Hochzeit gesprochen. Möglicherweise kann auch bereits eine Zu- oder Absage gegeben werden.

Moderner Brauch: Liebesschlösser

Früher haben Verliebte ein Herz und ihre Vornamen in Baumrinden geschnitzt. Heute zeigen Verliebte ihre Verbundenheit mit Schlössern. Genauer gesagt mit Vorhangschlössern, die auf einer Brücke angebracht werden. Am Valentinstag wird europaweit mit einem starken Anstieg an so genannten Lovelocks gerechnet.

Liebesschlösser erfreuen sich in ganz Europa großer Beliebtheit. Ob auf der Weidendammer Brücke in Berlin, auf der Hohenzollernbrücke in Köln, auf der Hauptbrücke in Graz oder auf der Seinebrücke Pont des Arts in Paris: Treueschwüre in Form von Vorhangschlössern sind modern. In vielen europäischen Städten verewigen sich Paare auf Brücken. Während die Brücken mit den vielen bunten Liebesschlössern ein beliebtes Fotomotiv sind, stoßen sie bei Behörden nicht immer auf größte Freude.

Vorhangschloss mit Beschriftung

Meistens sind auf dem Vorhangschloss die beiden Vornamen oder auch Kosenamen sowie ein Datum vermerkt. Woher der Brauch kommt, weiß niemand so genau. Vermutet wird, dass die Liebesschlösser ihren Ursprung in Italien haben. Klar ist aber: Vor allem am Valentinstag werden viele Paare Vorhangschlössern an Brücken anbringen, um sich ewige Liebe zu schwören.

Liebesschwur bei nächster Reise

Also: Bei der nächsten Reise nach Rom, Paris, Berlin, Wien … ein Vorhangschloss mitnehmen und gemeinsam mit der/dem Liebsten auf einer „Liebesschlösser-Brücke“ anbringen.

Der HOCHZEIT FEIERN Trendsetter Tipp

Wer an der Idee der Liebesschlösser Gefallen findet: Unter dem Motto „Weil Liebe der Schlüssel zum Herzen ist“ bietet hochzeitseinladungen.cc  rustikale, aber zugleich moderne Hochzeitskarten mit einem „Liebesschloss“ an.

>> Zu den Liebesschlösser Hochzeitskarten

Was für „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues“ nehmen?

„Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues“ zählt zu den beliebtesten Hochzeitsbräuchen. Die sehr alte Tradition wird von vielen Bräuten nach wie vor eingehalten. Doch was dazu verwenden? Wir haben Ideen für „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“.

„Etwas Altes“

Zu den Klassikern zählen dazu sicherlich folgende Dinge:

  • ein (geerbtes) Schmuckstück aus der Familie
  • ein Stofftaschentuch
  • Schleier von der Mutter

In Zeiten von Vintage-Trends kommt aber möglicherweise auch ein altes Brautkleid von Mama in Frage.

„Etwas Neues“

Ein neues Besitzstück lässt sich wahrscheinlich sehr einfach bereits im Braut-Outfit finden, wie zum Beispiel

  • das Brautkleid
  • das Hochzeitsdessous
  • die Brautschuhe
  • Diadem

„Etwas Geborgtes“

Dazu wird oft etwas von der Freundin geborgt. Möglich sind zum Beispiel

  • ein Schmuckstück
  • Haarschmuck
  • Brautkleid
  • Stola

„Etwas Blaues“

Der Klassiker dazu ist sicherlich das blaue Strumpfband. Aber auch folgende Möglichkeiten sind schön:

  • ein blauer Knopf (versteckt im Brautkleid angenäht)
  • ein blauer Glücksstein
  • blauer Haarschmuck
  • blaue Blume(n) im Brautstrauß
  • für Mutige: blaue Brautschuhe

Hochzeitsbräuche am Morgen

Hochzeitsbräuche läuten vor allem in ländlichen Gebieten den Tag des Brautpaars ein. Aber auch am Tag nach der Hochzeit wird oft noch an einer ganz bestimmten Traditon festgehalten. Im Folgenden werden bekannte morgendliche Hochzeitsbräuche vorgestellt.

Braut aufwecken

Wenn um fünf Uhr in der Früh plötzlich Böller geschossen werden, ist klar: Eine Hochzeit steht bevor. Bei diesem Hochzeitsbrauch wurde traditionellerweise der Bräutigam von Geschwistern, Freunden, … mit viel Lärm geweckt. Aber auch die Braut wird zwischenzeitlich nicht mehr verschont. Die Böllerschießer werden anschließend zum Frühstück ins Haus gebeten.

Falsche Braut

Holt der Bräutigam seine Braut von zu Hause ab, erwartet ihn in manchen Gebieten zuerst mal eine falsche Braut. Mit diesem Hochzeitsbrauch sollen böse Geister überlistet werden. Während die echte Braut und der Bräutigam dann kirchlich heiraten, bleibt die falsche Braut zu Hause.

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Absperren

Beim „Absperren“ handelt es sich um einen österreichischen Hochzeitsbrauch. Am Weg zur Kirche wird dem Brautpaar der Weg versperrt. Die beiden müssen gemeinsam eine Aufgabe absolvieren, die mit ihren Berufen oder auch mit dem Zuhause zu tun hat. Mit dem Lösen der Aufgabe zeigt das Paar, dass es auch die Zukunft gemeinsam meistern wird.

Morgengabe

Der Hochzeitsbrauch der Morgengabe blickt auf eine lange Geschichte zurück. Traditionellerweise hat die Braut am Morgen nach der Hochzeit ein Geschenk von ihrem Ehemann erhalten. Heute erhält sie dieses bereits immer öfter direkt am Morgen der Hochzeit. Mehr Infos zur Morgengabe.

Hochzeitsbräuche rund um die Brautschuhe

Hochzeitsbräuche gehören zum schönsten Tag dazu. Vor allem für die Braut gibt es jede Menge an sehr alten Traditionen, die bis heute gepflegt werden. Im Folgenden werden Hochzeitsbräuche die Brautschuhe betreffend präsentiert.

Brautschuhe mit Pfennigstücken bezahlen

Ein sehr alter Hochzeitsbrauch ist es, die Brautschuhe mit Pfennigen zu bezahlen. Er stammt aus einer Zeit, in der sich die Bräute die Schuhe für die Hochzeit von ihrem eigenen Lohn kaufen mussten. Teilweise haben die Bräute bereits als kleines Mädchen begonnen, Pfennig zu sammeln. Je sparsamer die Braut war, desto wertvoller waren die Schuhe. An Hand dem Wert der Schuhe konnten der Bräutigam und die Gäste sehen, wie es um die Sparsamkeit der Braut stand.
Der Hochzeitsbrauch ist heute mit Cent Stücken natürlich auch umsetzbar.

Münze im Brautschuh

Ein Cent im Schuh der Braut am Tag der Hochzeit soll Geldsorgen in der Ehe vorbeugen. Ein Hochzeitsbrauch, der mit Wunden am Fuß der Braut verbunden ist.

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Brautschuh stehlen

Bei diesem Hochzeitsbrauch, versuchen Kinder im Laufe des Abends an den linken Brautschuh der Braut zu gelangen. Mit diesem sammeln sie dann unter den Gästen Geld für das Brautpaar ein.

Brautschuhe versteigern

Ein sehr beliebter Hochzeitsbrauch ist die Brautschuhversteigerung. Diese funktioniert folgendermaßen: Ein Gast bietet zum Beispiel 1 Euro. Der nächste bietet 3 Euro. Letzterer hat jetzt 2 Euro zu zahlen. Denn es wird nur immer die Differenz zum vorigen Betrag eingehoben. Mit dieser Variante zahlt nicht ein Gast einen hohen Betrag, sondern zahlreiche Gäste geben einen kleinen Betrag. In Summe kommt aber für das Brautpaar ein schöner Betrag zusammen. Den Brautschuh darf die Braut am Ende aber behalten.

>> Hochzeitsbräuche rund um das Auto

Hochzeitsautos

Romantisch in der Hochzeitskutsche, edel in einem Oltimer oder cool im Cabrio? Wie soll’s zur Hochzeit gehen? Für den schönsten Tag mieten sich viele Brautpaare ein ganz besonderes Fahrzeug. Geschmückt mit Blumen wirkt jedes Gefährt noch viel schöner. Damit steht dem perfekten Auftritt nichts mehr im Weg.

Hochzeitskutsche

Märchenhaft schön und romantisch kann sich das Brautpaar in einer Hochzeitskutsche chauffieren lassen. Zum Beispiel von der Kirche zur Hochzeitslocation. In diesem Fall sollte unbedingt daran gedacht werden, dass die Anreise länger dauert als mit einem Auto. Bei der Zeitplanung beachten! Außerdem sollte vorher geklärt werden, ob die Fahrt mit der Hochzeitskutsche bei Schlechtwetter auch möglich ist.

Oldtimer

Ein Oldtimer ist ein sehr beliebtes Hochzeitsauto. Ob ein Rolls Royce, ein Mercedes mit Baujahr 1972 oder ein Jaguar mit dem Baujahr 1974: Mit einem Oldtimer ist der Auftritt des Brautpaars perfekt. Wer einen Oldtimer für die Hochzeit mieten möchte, bekommt oft auch einen Chauffeur dazu.

Limousine

Mit einer Stretchlimousine zur Hochzeit ist mit Sicherheit ein ganz besonderes Erlebnis. Die Bar in der Limousine sollte aber nicht vor der Trauung geplündert werden. Es sollte auch abgeklärt werden, ob die Limousine den geplanten Weg zur Kirche bzw. Standesamt nehmen kann oder ob die Anreise eventuell etwas länger dauert.

Cabrio

Ein Cabrio als Hochzeitsauto eignet sich für die Sommermonate. „Oben ohne“ geht’s zum Standesamt, zur Hochzeitslocation, etc. In einem Cabrio hat nicht nur das Brautpaar einen schönen Ausblick, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer können sich über den Anblick von Braut und Bräutigam freuen.

Hochzeitsstreiche

Nach der Hochzeitsfeier erwartet das Brautpaar in der eigenen Wohnung oft eine Überraschung. Dann nämlich, wenn sich Freunde des Paares einen Hochzeitsstreich überlegt haben. Im Folgenden werden acht Hochzeitsstreiche vorgestellt.

Ein Hochzeitsstreich soll eine lustige Angelegenheit sein, die aber keinen großen Ärger beim Brautpaar hervorruft. Durch den Streich darf keinesfalls jemand in Gefahr gebracht werden oder ein finanzieller Schaden entstehen. Bei den folgenden acht Hochzeitsstreichen sollte in der Regel niemand und nichts zu Schaden kommen.

  • Wecker verstecken

In der gesamten Wohnung des Brautpaares werden Wecker versteckt, die ca. ab 5 Uhr morgens losgehen. Beim Einstellen der Weckzeit bedenken: Das Brautpaar sollte zu dem Zeitpunkt schon zu Hause sein. Außerdem sollten keine laut tickenden Wecker verwendet werden.

  • Glühbirnen ausschrauben

Alle Glühbirnen werden aus der Fassung geschraubt und gut in der Wohnung versteckt. Bei der netten Variante wird eine Kerze oder Taschenlampe hinterlassen.

  • Wasserbecher aufstellen

Die Treppen zum Wohnungseingang werden mit Wasserbechern voll gestellt. Das Brautpaar muss diese beseitigen, bevor es in die Wohnung gelangen kann.

  • Verkehrte Welt in der Wohnung

Bei diesem Hochzeitsstreich werden alle möglichen Gegenstände in der Wohnung an andere Plätze verbannt. Zum Beispiel liegt die Zahnbürste im Kühlschrank, der Cafe steht im Badeschrank, der Pyjama ist im Backofen zu finden, etc.

  • Luftballons in der Bettwäsche

Die Kissen- und Deckenbezüge werden mit Luftballons gefüllt. In einige Luftballons können auch Glückwünsche oder Liebessprüche gesteckt werden.

  • Wasserbett

Auf das Bett des Brautpaars wird ein Kinderplantschbecken – mit etwas Wasser befüllt – gestellt. Als weitere Überraschung kann eine Falsche Sekte oder ein lebender Karpfen darin zu finden sein.

  • Wohnung voller Luftballons

Luftballons werden in der ganzen Wohnung versteckt. Egal ob das Brautpaar die Spülmaschine öffnet, den Toilettendeckel anhebt oder den Kleiderschrank öffnet: Es kommen überall Luftballons raus.

  • Schlüsselsuche

Das Schlafzimmer des Brautpaars wird versperrt. Der Schlüssel wird in ein Gefäß mit Wasser gegeben und eingefroren. An die Schlafzimmertür wird ein Post-It geklebt, auf dem zum Beispiel steht, dass der Schlüssel am Fensterbrett im Wohnzimmer liegt. Da ist erneut ein Post-It zu finden, mit dem Hinweis, dass der Schlüssel am Schreibtisch neben dem Laptop liegt. Da ist ein weiteres Post-It zu finden. Nach etwa fünf falschen Tipps wird dann der richtige Hinweis auf den Gefrierschank gegeben.

Hochzeitsbräuche rund um das Auto

Auch für das Auto des Brautpaars gibt es traditionelle Hochzeitsbräuche wie den Autokorso oder scheppernde Blechdosen. Immer mehr Paare setzen auch auf spezielle Autos wie Limousinen und Oldtimer. Der Blumenschmuck fürs Hochzeitsauto ist nach wie vor gefragt.

Autokorso

Nach der Trauung geht es mit den Autos zur Hochzeitslocation. Das Auto mit Braut und Bräutigam fährt voran. Ihm folgen die Autos der ganzen Hochzeitsgesellschaft. Somit ist der Autokorso perfekt. Damit jetzt auch noch alle Passanten mitbekommen, dass es sich um eine Hochzeit handelt, wird auf dem ganzen Weg zur Location gehupt. Damit auch wirklich jeder auf das Brautpaar aufmerksam wird.

Blechdosen am Auto

Ein Hochzeitsbrauch, der immer seltener zu sehen ist: Blechdosen am Auto von Braut und Bräutigam. Sie werden von einem Hochzeitsgast angebracht, sodass der Weg vom Standesamt bzw. von der Kirche zur Hochzeitslocation vom scheppernden Geräusch der Blechdosen begleitet wird. Zu beachten ist dabei, dass das Auto nicht im normalen Tempo fahren kann.

Besonderes Auto für das Brautpaar

Ein Hochzeitsbrauch, der immer beliebter wird: Das Brautpaar lässt sich an seinem ganz besonderen Tag auch mit einem ganz besonderen Auto chauffieren. Besonders gefragt sind dabei Limousinen oder Oldtimer. Aber auch Hochzeitskutschen werden gern nach der Trauung gewählt. Sei es nur für eine kurze Kutschenfahrt oder die ganze Fahrt von der Kirche bzw. dem Standesamt zur Hochzeitslocation.

Blumenschmuck für das Auto

Viele Paare entscheiden sich für einen Blumenschmuck für das Auto, zum Beispiel in Herzform. So ist für jedermann ersichtlich, dass es sich um das Auto des Brautpaares handelt. Der Blumenschmuck wird auf der Motorhaube angebracht und orientiert sich im Normalfall am Brautstrauß. Die Autos der Hochzeitsgesellschaft werden oft auch mit jeweils einer Schleife versehen, die zum Beispiel an der Antenne angebracht wird.

Eheringe und der Aberglaube

Geht es nach dem Aberglauben können auf Grund der Eheringe Prognosen über die zukünftige Ehe gestellt werden … Daher am besten auf folgende Punkte unbedingt achten 😉

Ehering nicht abnehmen

Ein alter Brauch besagt: Der Ehering sollte nie abgelegt werden, sobald er mal am Finger steckt. Denn ein abgelegter Ehering kühlt ab und damit auch die Liebe.

Ehering zeigt, wer das Sagen hat

Laut Aberglauben zeigt sich schon beim Anstecken des Eherings, wer in der Ehe die Hosen an hat. Wenn der Bräutigam seiner Braut den Ehering ansteckt und dieser bleibt am Mittelteil des Fingers stecken, bedeutet das: Die Frau wird in der Ehe das Sagen haben. Geht der Ehering problemlos auf den Finger der Braut, hat der Mann das Sagen in der Ehe.

Ein Ehering aus Gold ist kein sicherer Liebesbeweis

Ein weiterer Aberglaube besagt, dass sich frau über einen Ehering aus Gold freuen darf. Aber: Dass die Flammen der Liebe brennen, zeigt nur das Feuer eines Diamanten.

Ehering links tragen

Die alten Römer haben den Ehering am linken Ringfinger getragen. Denn über die linke Hand fließt das Blut in den Adern zum Herzen, der Heimat der Liebe.

Die klassische Hochzeitsagape

Die Hochzeitsagape geht auf christliche Traditionen zurück. Sie findet genauso wie die moderne Hochzeitsagape nach der kirchlichen oder standesamtlichen Trauung statt. Während das Brautpaar Gratulationen entgegen nimmt oder auch Hochzeitsfotos machen lässt, stärken sich die Gäste mit einem kleinen Snack.

Was wird bei der klassischen Hochzeitsagape gereicht?

Da die Agape ihren Ursprung im christlichen Glauben hat, besteht sie auch aus sehr symbolträchtigen Bestandteilen. In der Regel werden bei der klassischen Hochzeitsagape Brot, Wein und Salz gereicht. Da aber nicht alle Gäste – vor allem die Kinder – Alkohol trinken, wird zumeist auch Traubensaft und Wasser angeboten. Beim Brot bietet sich auch die Möglichkeit an, mehrere Sorten zur Auswahl zu stellen. Zum Beispiel dunkles Brot, Nussbrot und Olivenbrot.

Lieber eine klassische oder moderne Hochzeitsagape?

Diese Frage kann das Brautpaar für sich entscheiden. Wer bei der Hochzeit sehr viel Wert auf christliche Traditionen legt, ist mit der klassischen Hochzeitsagape gut beraten. Die moderne Hochzeitsagape ist für Hochzeiten passend, bei welchen die Glaubensfrage nicht im Vordergrund steht. Möglich sind aber beide Varianten der Agape, egal wie die Hochzeit glaubenstechnisch ausgerichtet ist.

Wieso eine Hochzeitsagape veranstalten?

Die Hochzeitsagape bietet sich bestens an, wenn nicht alle Gäste nach der Trauung zur Feier eingeladen sind. So bekommen diese Gäste nach der kirchlichen bzw. standesamtlichen Hochzeit die Möglichkeit, dem Brautpaar zu gratulieren. Während das Brautpaar Gratulationen entgegen nimmt, stärken sich die anderen Gäste mit einem kleinen Snack. Manchmal nutzt das Brautpaar auch einen Teil der Hochzeitsagape, um Hochzeitsfotos machen zu lassen.

ZeremonienmeisterIn

Der Zeremonienmeister ist für den reibungslosen Ablauf der Hochzeit verantwortlich. Damit sich das Brautpaar während der Feierlichkeiten um nichts kümmern muss, ist es ratsam, rechtzeitig einen geeigneten Zeremonienmeister auszuwählen.

Den Tag der Hochzeit soll das Brautpaar in vollen Zügen genießen können. Und sich nicht um die Fragen des Service-Personals oder zu Mitfahrgelegenheiten zur Hochzeitslocation kümmern müssen. Daher ist der Einsatz eines Zeremonienmeisters sehr empfehlenswert.

Wer kann Zeremonienmeister sein?

Am besten ist ein Zeremonienmeister, der ein enges Verhältnis zur Braut bzw. zum Bräutigam hat. Eltern und Geschwister sowie TrauzeugInnen kommen hier natürlich in Frage. Bei einer großen Hochzeit besteht für den oder die Auserwählte allerdings die Gefahr, wegen organisatorischer Gegebenheiten wichtige Momente der Hochzeit zu verpassen. Daher sollten es nicht die Menschen sein, denen die Hochzeit am wichtigsten ist.

Je nach Budget können professionelle Zeremonienmeister auch gebucht, oder vielleicht die Wedding Planerin engagiert werden. Ein erfahrener DJ kann auch viel der Moderation übernehmen und so für Entlastung sorgen. Das sollte also unbedingt in einem Vorgespräch geklärt werden. Oder man fragt einen guten Freund oder Freundin und bespricht ausführlich, was dem Brautpaar am großen Tag wichtig ist und was alles zu tun ist. Eventuell können sich auch mehrere Menschen diese Aufgabe aufteilen, solange allen die genauen Zuständigkeiten klar sind.

Bei der Auswahl des Zeremonienmeisters sollte man sich ganz sicher sein, dass man der Person die Aufgabe anvertrauen kann. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der oder die gewählte Person keine Scheu hat, vor der Gästeschar zu sprechen. Sie sollte auch die Ruhe bewahren, falls etwas schiefläuft. Und sie sollte durch ihr bestimmtes Auftreten auch in der Lage sein, die bereits 20 Minuten dauernde Rede von Onkel Peter oder Tante Rosi höflich abzukürzen.

Was sind die Aufgaben des Zeremonienmeisters?

  • Der Zeremonienmeister kennt die Programmpunkte der Hochzeit genau. Er garantiert einen reibungslosen Ablauf.
  • Der Zeremonienmeister erinnert das Brautpaar am Tag der Hochzeit an alle erforderlichen Dinge, damit nichts vergessen wird.
  • Der Zeremonienmeister ist für alle organisatorischen Punkte zuständig. Von der Parkplatzsuche bis zur Abwicklung der Hochzeitsreden.
  • Er oder sie sorgt dafür, dass ältere Gäste zu ihren Plätzen geführt werden, die Blumen eingefrischt und die Geldgeschenke sicher aufbewahrt werden.
  • Der Zeremonienmeister tritt vermittelnd ein, sollten unvorhersehbare Schwierigkeiten auftreten.
  • Er oder sie ist Ansprechpartner für alle Fragen von Gästen und auch den Hochzeits-Dienstleistern (z. B. Catering oder DJ).
  • Er erinnert die Gäste daran, sich ins Gästebuch einzutragen, zum Gruppenfoto anzutreten oder an sonstigen Erinnerungsstücken mitzuwirken.

Wie ist der Zeremonienmeister gekleidet?

Der Zeremonienmeister ist die einzige Person, die festlicher als der Bräutigam gekleidet sein darf. Er kann in Frack und mit Zylinder auftreten. Zu erkennen ist der Zeremonienmeister traditionell auch am Zeremonienstab. Er muss aber nicht zwingend mit einem Frack gekleidet sein. Es reicht auch ein Anzug. Das Wichtigste ist, dass er einen reibungslosen Ablauf der Hochzeit garantieren kann. Wenn es eine Frau ist, sollte sie mit ihrem Outfit trotzdem nicht die Braut ausstechen.

Das Brautkleid und der Aberglaube

Rund um das Brautkleid gibt es jede Menge Bräuche und auch Aberglauben. Auf was beim Brautkleid alles geachtet werden soll, damit kein Unglück geschieht, ist aus den folgenden Punkten zu erfahren.

Brautkleid nicht selbst nähen

„So viele Stiche, so viele Tränen“, besagt ein altes Sprichwort. Es weist auf das Unglück hin, das der Braut mit einem selbst genähten Brautkleid widerfährt. Daher sollte die Braut ihr Brautkleid nicht selbst nähen.

Brautkleid in Ruhe schneidern lassen

Im Zimmer, in dem das Brautkleid genäht wird, sollte keinesfalls gepfiffen werden. Denn das soll Unglück bringen.

Bräutigam darf das Brautkleid nicht sehen

Der wohl bekannteste Brauch rund um das Brautkleid: Der Bräutigam darf seine Braut vor der Hochzeit nicht im Brautkleid sehen. Das soll nämlich Unglück bringen.

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Brautkleid soll nicht vor dem Hochzeitstag fertig sein

Angeblich soll es auch Unglück bringen, wenn das Brautkleid vor dem Hochzeitstag fertig ist. Wer daran glaubt, das Brautkleid aber gekauft hat: Einfach zum Beispiel eine kleine Schleife entfernen und am Hochzeitstag wieder am Brautkleid befestigen.

Viele Knöpfe am Brautkleid

Pro Knopf soll es ein glückliches Ehejahr geben. Daher sollte das Brautpaar möglichst viele Knöpfe haben.

Mit Brautkleid und Co. in Spiegel sehen

Laut Brauch sollte die Braut vollständig gekleidet – mit Brautkleid, Schuhen, etc. – sein, bevor sie einen Blick in den Spiegel wird. Alles andere soll Unglück bringen.

Anbieter für Brautmode:
Anbieter für Brautkleider in Deutschland und Österreich.

Strumpfband werfen

Was für die Frauen das Brautstraußwerfen ist, ist für die Männer das Strumpfbandwerfen. Dieser Hochzeitsbrauch stammt aus England. Bevor es überhaupt zum Strumpfbandwerfen kommt, muss der Bräutigam das Strumpfband von seiner Braut abnehmen.

Beim Strumpfbandwerfen handelt es sich um das Gegenstück zum Braustraußwerfen. Das Strumpfband wird vom Bräutigam geworfen. Zum Teilnehmen sind alle unverheirateten männlichen Gäste aufgerufen. Derjenige, der es fängt, gilt als nächster Bräutigam.

Wie läuft das Strumpfbandwerfen ab?

Zuerst muss der Bräutigam das Strumpfband von seiner Braut abnehmen. Zentimeter für Zentimeter schiebt er das Brautkleid vor den Gästen nach oben, bevor er das Strumpfband abnimmt. Anschließend stellt sich der Bräutigam mit den Rücken zu den unverheirateten männlichen Gästen. Er wirft das Strumpfband rücklings in die Menge. Demjenigen, der das Strumpfband fängt, wird eine Hochzeit in naher Zukunft vorausgesagt.

Wo und wann das Strumpfband werfen?

Das Werfen des Strumpfbands findet am besten direkt bei der Hochzeitsfeier statt. Zum Beispiel direkt im Anschluss an das Werfen des Brautstraußes. Vom Strumpfbandwerfen am Kirchenplatz – so wie das mit dem Brautstrauß manchmal gemacht wird – ist abzuraten. Warum? Da der Bräutigam davor das Strumpfband von seiner Frau abnehmen muss. Und das kommt am Kirchenplatz vermutlich nicht bei allen so gut an.

Hochzeitsagape

Die Hochzeitsagape ist ein beliebter Programmpunkt nach der Trauung. Sie findet direkt am Kirchenplatz oder auf dem Standesamt statt. Eine Hochzeitsagape wird vor allem für die Gäste veranstaltet, die zur späteren Feier nicht mehr eingeladen sind.

Warum eine Hochzeitsagape?

Zwischen der kirchlichen bzw. standesamtlichen Trauung und der Festtafel liegt in der Regel einige Zeit. Dem Brautpaar wird von den Gästen gratuliert und oft liegt auch noch der Fototermin des Brautpaars zwischen Trauung und Festessen. Die Hochzeitsagape bietet eine gute Möglichkeit die Zeit zu überbrücken. Außerdem können sich die Gäste zwischenzeitlich etwas kennen lernen.

Hochzeitsagape für alle Gäste

Die Hochzeitsagape bietet sich vor allem gut an, wenn nicht alle Gäste zur späteren Hochzeitsfeier eingeladen sind. Nicht zur Tafel geladene Gäste können dem Brautpaar im Rahmen der Hochzeitsagape gratulieren und bekommen dabei eine Kleinigkeit zu essen.

Was wird bei der Hochzeitsagape angeboten?

Mit der Hochzeitsagape wird der kleine Hunger gestillt. Angeboten wird oft

  • Sekt
  • Orangensaft
  • Wasser
  • Belegte Brötchen
  • Finger Food
  • Häppchen
  • Petits Fours

Die kleinen Snacks können selbst zubereitet werden. Soll die Hochzeitsagape für alle stressfrei ablaufen, empfiehlt es sich, ein Catering-Unternehmen damit zu beauftragen. Auf Hochzeiten spezialisierte Caterer bieten oft Gesamt-Pakete für die Hochzeitsagape an.

Weiße Tauben frei lassen

Die weiße Taube gilt seit Jahrhunderten als Friedenssymbol. Sie verkörpert Frieden, Glück, Liebe und nicht zuletzt ewige Treue. Genau aus diesem Grund passen weiße Tauben sehr gut zur Hochzeit. Nach einem alten Hochzeitsbrauch werden sie oft nach der Trauung freigelassen.

Das Besondere an einem Traubenpärchen, welches zueinander gefunden hat, ist: Es bleibt ein Leben lang zusammen. Eine Tatsache, die genau zu einer Hochzeit passt. Denn welches Brautpaar wünscht sich nicht, ein Leben lang gemeinsam zu verbringen?

Weiße Tauben für eine glückliche Zukunft

Nach alter Tradition werden die weißen Tauben nach der Trauung vom Brautpaar freigelassen. Das schöne Spektakel kann zum Beispiel am Kirchenplatz stattfinden. Das Brautpaar hat jeweils eine weiße Taube in den Händen, die dann freigelassen wird. Die weißen Tauben kreisen anschließend über der Hochzeitsgesellschaft, bevor sie sich auf den Weg nach Hause machen. Laut einer alten Weisheit bringt es Glück, wenn am Hochzeitstag weißte Tauben gesehen werden.

Weiße Tauben mieten

Weiße Hochzeitstauben können bei Züchtern gemietet werden. Ob nur ein Pärchen oder mehr als hundert weiße Tauben kann selbst entschieden werden. In der Regel können Hochzeitstauben von April bis Oktober freigelassen werden. Grund dafür: Tauben brauchen für die eigene Orientierung gute Witterungsverhältnisse, damit sie wieder nach Hause finden.

Geschenkidee Hochzeitstauben

Weiße Tauben sind auch eine originelle Geschenkidee für die Hochzeit. Es ist sicherlich für jedes Brautpaar eine große Überraschung, nach der Trauung weiße Tauben freilassen zu dürfen. Auf alle Fälle sollte das Brautpaar auch über die Symbolik von weißen Tauben – sie bringen Glück – informiert werden 🙂

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes, etwas Blaues

Laut dem aus England stammenden Brauch soll die Braut am Tag ihrer Hochzeit etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen, damit die Ehe glücklich wird. Im Original heißt das so: something old, something new, something borrowed, something blue.

  • etwas Altes

Zum Beispiel ein altes Schmuckstück aus der Familie.
Steht für den Lebensabschnitt der Braut vor der Hochzeit.

  • etwas Neues

Trifft auf den Ehering und meist auch auf das Brautkleid zu.
Steht für den neuen Lebensabschnitt als Ehefrau.

  • etwas Geliehenes

Zum Beispiel ein Schmuckstück einer Freundin.
Gilt als Symbol für die Freundschaft.

  • etwas Blaues

Meistens ein blaues Strumpfband.
Blau steht für die Treue.

Morgengabe

Ursprünglich war die Morgengabe als finanzielle Absicherung für die Braut gedacht. Der Bräutigam überreicht sie seiner Braut am Morgen nach der Hochzeit – daher auch der Name.

Im österreichischen Gesetz war die Morgengabe seit 1811 gesetzlich verankert. Erst Ende Juli 2009 wurde sie vom Nationalrat aus dem Gesetzbuch gestrichen.

Die Tradition der Morgengabe wird trotzdem noch von vielen Brautpaaren aufrecht erhalten. Meistens erhält die Braut ein edles Schmückstück, wie zum Beispiel ein Armband oder eine Halskette. Laut einer alten Weisheit soll die Morgengabe Glück bringen, wenn sie unter dem Kopfkissen gefunden wird.

Im Gegensatz zu früher wird die Morgengabe heute schon oft „vorgezogen“. Das heißt: Der Bräutigam überreicht seiner Braut die Morgengabe bereits am Tag vor der Hochzeit oder am Hochzeitstag selbst. Hintergrund dafür ist, dass die Braut das Geschenk dann bereits bei der Hochzeit tragen kann.

Die Tradition hat sich noch etwas weiterentwickelt: Heute schenkt auch die Braut ihrem Bräutigam oft eine Morgengabe. Beliebt ist zum Beispiel eine Erinnerung an die Hochzeit.

Hochzeitsbräuche für den schönsten Tag

Hochzeitsbräuche haben eine lange Tradition. Sie sind zumeist fixer Bestandteil einer Hochzeitsfeier und sollen dem Brautpaar unter anderem Glück bringen. Folgende Bräuche werden direkt am Tag der Hochzeit zelebriert.

  • Geheimnis Hochzeitskleid

Ein Brauch, der wohl immer seltener vorkommt: Der Bräutigam sieht seine zukünftige Frau erst am Hochzeitstag zum ersten Mal im Hochzeitskleid.

  • Reis werfen

Nach der kirchlichen oder standesamtlichen Trauung werfen die Hochzeitsgäste Reis über das Brautpaar. Mit dem aus dem asiatischen Raum stammenden Brauch wird dem Paar eine fruchtbare Ehe gewünscht.

Bevor dieser Brauch umgesetzt wird, sollte unbedingt Rücksprache mit dem Pfarrer bzw. Standesbeamten gehalten werden. Die durch den Reis verursachte Verunreinigung wird oft nicht gern gesehen. Aus diesem, aber auch aus moralischen Gründen, kommen an Stelle von Reis immer häufiger Seifenblasen zum Einsatz.

  • Blumen streuen

Ebenfalls wie beim Reis werfen wird dem Ehepaar mit diesem Brauch eine kinderreiche Ehe gewünscht. Beim Auszug aus der Kirche gehen Blumenkinder vor dem Paar und streuen Blüten aus ihren Körbchen.

Am besten sollte das Verstreuen der Blüten mit den Kleinen davor geübt werden. Damit dann nicht alle Blüten auf einmal ausgeleert werden 😉 Empfehlenswert ist es auch den Pfarrer vorab zu fragen, ob das Streuen von Blumen kein Problem darstellt.

  • Hochzeitsspalier

Das Brautpaar muss nach Verlassen der Kirche durch ein von Gästen gebildetes Spalier gehen. Die Gäste versuchen dabei, das Brautpaar am Durchlaufen zu hindern. Der Gedanke hinter diesem Brauch ist das gemeinsame Überwinden von Hindernissen wie später in der Ehe.

  • Gemeinsames Baumsägen

Nach der kirchlichen Trauung oder auch dem Standesamt muss das Brautpaar einen dicken Baumstamm durchsägen. Der Brauch demonstriert gemeinsames Handeln voller Glück.

  • Autokorso

Oft wird der Weg von der Kirche zur Location mit Autos zurück gelegt. In einem Autokorso macht das natürlich noch viel mehr Spaß. Die beteiligten Autos hupen während der Fahrt und machen so auf das Brautpaar aufmerksam.

  • Anschneiden der Hochzeitstorte

Das gemeinsame Anschneiden der Hochzeitstorte durch Braut und Bräutigam steht für den Zusammenhalt in der zukünftigen Ehe. Es heißt, dass derjenige, der beim Anschneiden die Hand obenauf hat, auch in der Ehe das Sagen hat.

  • Brautstrauß werfen

Das Brautstrauß Werfen gehört zu den Höhepunkten der Hochzeitsfeier. Die unverheirateten weiblichen Gäste stellen sich in einer Reihe auf. Mit dem Rücken zu ihnen steht die Braut. Sie wirft den Brautstrauß rücklings in die Höhe. Wer den Brautstrauß fängt, soll die nächste Braut werden.

  • Brauttanz

Die männlichen Gäste tanzen mit der Braut. Nach dem Tanz werfen die Gäste Münzen in ein Körbchen. Ursprünglich sollte mit diesem Betrag ein Anteil für die Hochzeitsmusik geleistet werden.

  • Braut über die Schwelle tragen

Der Bräutigam trägt seine Braut über die Türschwelle des gemeinsamen Heims bzw. auch des Hotelzimmers. Der Grund: Man vermutete früher, dass sich die bösen Geister unter der Tür aufhielten. Durch das Tragen über die Schwelle wird die Braut von den Geistern beschützt.

Hochzeitszeitung

Die Hochzeitszeitung ist ein sehr persönliches Geschenk von Familie und Freunden an das Brautpaar. Inhalt der Hochzeitszeitung ist in der Regel das bisherige gemeinsame Leben der frisch Verheirateten. Familie und Freunde engagieren sich als Autoren und erstellen die Hochzeitszeitung meist in einem heiteren Stil.

Vorlagen für die Hochzeitszeitung

Am einfachsten ist es, sich beim Erstellen der Hochzeitszeitung an eine Vorlage zu halten. So fällt die Gestaltung des Layouts um einiges leichter. Im Internet gibt es viele Muster für eine Hochzeitszeitung. Sollte keines der vorgeschlagenen Layouts Gefallen finden, sind die Beispiele sicherlich auch eine Hilfe. Denn meistens liefert der inhaltliche Aufbau der Vorlage für die Hochzeitszeitung Ideen.

Ideen für die Hochzeitszeitung

Inhaltlich dreht sich die Hochzeitszeitung wie bereits erwähnt, hauptsächlich um das (gemeinsame) Leben des Brautpaars. Wie haben sich die beiden kennen gelernt? Lustig ist auch immer ein unterhaltsamer Steckbrief von Braut und Bräutigam. Zusätzlich zu den privaten Inhalten kommen in der Hochzeitszeitung Elemente wie zehn selbst erfundene Ehegebote oder Weisheiten für die Ehe gut an. Eine weitere Idee für die Hochzeitszeitung ist ein selbst erstelltes Horoskop für das Brautpaar.

Hochzeitszeitung selbst gestalten

Eine Hochzeitszeitung lebt großteils von Fotos. Daher sollte mit dem Sammeln der Fotos rechtzeitig begonnen werden. Sehr beliebt sind immer Kinderfotos von Braut und Bräutigam. Am besten einfach bei den Eltern des Brautpaares nach Fotos fragen. Aber auch gemeinsame Fotos von Feiern und Urlauben sind eine gute Idee für die Hochzeitszeitung.

Hochzeitszeitung drucken

Ist die redaktionelle Arbeit abgeschlossen, stellt sich die Frage: Wo die Hochzeitszeitung drucken lassen? Werden nicht zu viele Exemplare benötigt, kann der Druck der Hochzeitszeitung eventuell privat erfolgen. Andernfalls empfiehlt es sich, die Zeitung für die Hochzeit drucken oder auch kopieren zu lassen. Am einfachsten wird es sein, dazu einen Copy-Shop aufzusuchen. Eine Überlegung dazu noch: Sollen alle Exemplare in Farbe gedruckt werden? Aus Kostengründen können die Exemplare der Hochzeitszeitung für das Brautpaar und dessen Eltern zum Beispiel in Farbe gedruckt werden und die anderen Gäste erhalten eine Ausgabe in schwarz-weiß.

Hochzeitszeitung verkaufen

Die Hochzeitszeitung wird auf der Feier den Gästen zum Verkauf angeboten. Den Verkaufserlös bekommt traditionell das Brautpaar. Zum Beispiel als kleinen Zuschuss für die Flitterwochen.

Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche haben eine lange Tradition. Bereits vor der Hochzeit gibt es Bräuche wie zum Beispiel den Junggesellenabschied. Aber auch direkt nach der Trauung und während der Hochzeitsfeier sind Hochzeitsbräuche sehr beliebt. Im Folgenden sind bekannte Bräuche zu finden.

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Moderne Hochzeitsbräuche:
„Zusammen ein Herz in die gemeinsame Zukunft durchschreiten“

Ein neuer Hochzeitbrauch ist das Hochzeitsherz. Ein mit Herzen bedrucktes Spannbett-Tuch wird vor dem Kirchentor, dem Hochzeitslocation-Eingang oder dem Standesamt aufgespannt. Mit den beiden Scheren, die dem „Hochzeitsherz-Package“ beilegen, schneiden Braut und Bräutigam das Herz aus. Der Bräutigam trägt die Braut dann durch das Herz. So durchschreiten die beiden Glücklichen das Herz in die gemeinsame Zukunft.

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Moderne Hochzeitsbräuche: Das Hochzeitsherz

Preis: 34,90 € je Hochzeitsherz (Der Versand ist in Deutschland kostenlos).
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Zum Lieferumfang dieses Hochzeitsbrauchs gehören:
1 Geschenkkarton, 2 Nagelscheren, 1 mit Herzen bedrucktes Bettlaken

Moderne Hochzeitsbräuche

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Hochzeitsbräuche vor der Hochzeit

  • Junggesellenabschied

Einer der beliebten Hochzeitsbräuche bei Männern ist das Feiern des Junggesellenabschieds. Früher trafen sich aus diesem Anlass nur die Freunde mit dem Brä
utigam, um noch einmal kräftig zu feiern. Meistens geht es auf Tour durch diverse Kneipen, wobei der Bräutigam die eine oder andere Überraschung erlebt und beispielsweise plötzlich mit wildfremden Damen eine Tanzeinlage aufs Parkett legen soll. Karnevals- bzw. Faschingskostüme dienen ebenfalls häufig der Belustigung. Fast immer wird dieser Abend mit erheblichem Alkoholgenuss verbunden.
Heutzutage gibt es auch reine Frauenrunden, so dass auch die Braut nicht mehr ganz ungeschoren davonkommt.

  • Brautschuhpfennige

Einer der Hochzeitsbräuche für Frauen ist das Sammeln von Brautpfennigen. Die Sparsamkeit der Braut wird durch das Ansparen und Bezahlen der Brautschuhe mit Brautpfennigen symbolisiert.

  • Brautkleid

Einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche ist der Kauf des Brautkleides ohne den Bräutigam, der das Hochzeitskleid erst zur Hochzeit zum ersten Mal zu sehen bekommt. In der Regel mit Beginn des Gottesdienstes. Die Kleider werden von der Braut normal zusammen mit der Mutter, der Schwester oder einer guten Freunden, die beratend zur Seite stehen, ausgesucht. Ein guter Rat: Rechtzeitig um das Brautkleid kümmern. Es gibt fast kein Kleid, das von vorneherein wie angegossen passt. Zumeist mussß das Kleid noch ein oder zweimal den Körpermaßen angepasst werden. Das dauert durchaus bis zu mehrere Wochen.

Bei der Auswahl soll an zwei wesentliche Argumente gedacht werden:

1.) Das Brautkleid sollte dem Typ entsprechen. Keinesfalls in ein viel zu enges Brautkleid drängen. Denn das kann jeder Braut den schönsten Tag des Lebens verderben.

2) Das Brautkleid sollte auch dem Bräutigam gefallen. Dies ist nicht so einfach, da der Bräutigam beim Brautkleidkauf nicht beratend zur Seite steht. Kleine Anspielungen schon vor dem Kauf entlocken dem Bräutigam aber zumeist gute Anhaltspunkte.

Hochzeitsbräuche nach der standesamtlichen Trauung oder dem Gottesdienst

  • Blumen bzw. Reis streuen

Beim feierlichen Auszug aus der Kirche oder aus dem Standesamt werden häufig Blumen gestreut. Vor dem Hochzeitspaar schreitende Blumenkinder werfen Blumenblätter als Zeichen der Fruchtbarkeit. Als gleiches Symbol gilt das Werfen von Reis. Man sollte aber zuvor den Pastor bzw. den Standesbeamten kontaktieren, ob diese nicht immer gerne gesehenen Bräuche erlaubt sind.

  • Spalier stehen

Ein Spalier der Freunde vor dem Kirchportal oder Standesamt, wobei jede Person auch eine Rose oder Sonnenblume in der Hand halten kann, stellt ebenfalls einen schönen Brauch dar. Dabei werden auch oftmals besondere Hobbys oder Berufsfelder des Hochzeitspaares symbolisch portraitiert.
Herz

Das Hochzeitspaar muss ein Herz aus Stoff durchschreiten. Häufig trägt der Bräutigam seine Braut über die „Schwelle“. Das Herz kann sowohl ausgeschnitten als auch nur angedeutet sein, damit das Hochzeitspaar dieses selbst herausschneiden kann.

  • Holzsägen

Dem Hochzeitspaar wird nach dem Verlassen des Standesamtes oder der Kirche ein Holzpfahl in den Weg gelegt, den es gemeinsam durchsägen muss. Dieses Ritual symbolisiert eine Art Eheprobe. Das Hochzeitspaar soll zeigen, dass es von nun an alle Probleme gemeinsam meistert.

  • Luftballons

Mit Gas gefüllte Luftballons werden auf die Reise geschickt. Alle Ballons sind mit einem Kärtchen versehen, das mit einer Schnur an der Unterseite des Ballons befestigt wird. Auf dem Kärtchen könnte zum Beispiel folgendes stehen: „Datum: ??? – Heute feiern Braut und Bräutigam in Ort Hochzeit! Liebe Finderin, lieber Finder des Ballons: Es wäre schön, wenn Sie Zeit und Porto für einen Hochzeitsgruß und -wunsch an das künftige Paar hätten. Bitte eigene Adresse, Fundort und Datum angeben. Vielen Dank im Voraus. Adresse Hochzeitspaar“

  • Autofahrt

Um auf der Autofahrt zum Hochzeitslokal die Aufmerksamkeit der Passanten zu erhalten, werden neben üblichem Blumenschmuck auch scheppernde Gegenstände wie zum Beispiel Blechdosen am Hochzeitswagen befestigt. Die Hochzeitsgesellschaft macht zudem durch wiederholtes Hupen im gesamten Autokonvoi auf das Hochzeitspaar aufmerksam.
Bräuche zur Hochzeit für die Hochzeitsfeier

  • Hochzeitstanz

Einer der beliebten Hochzeitsbräuche ist der Hochzeitstanz. Gewöhnlich eröffnet das Hochzeitspaar mit einem Wiener Walzer den Tanzabend. Deshalb unbedingt beachten: Grundschritt und ein oder zwei Figuren zum Wiener Walzer sind Pflicht. Wer hier keine Kenntnisse hat, sollte unbedingt vorher mit Freunden üben oder eine Tanzschule aufsuchen.

  • Hochzeitsbild malen

Mit Beginn der Hochzeitsfeier wird eine weiße Leinwand aufgestellt und verschiedene Farben und Pinsel angeboten. Jeder Gast kann nun einen Ausschnitt dieses Bildes mitgestalten. Am Ende der Feier wird das Bild dem Hochzeitspaar überreicht.

  • Brautentführung

Die Braut wird gerne in einem unachtsamen Moment des Bräutigams von Freunden oder Bekannten der Braut entführt. Nun muss der Bräutigam die umliegenden Gaststätten besuchen, um die Braut ausfindig zu machen. Dabei wechseln die Entführer gerne ein- oder zweimal ihren Standort. Der Bräutigam hat in der Regel alle offenen Rechnungen in den Lokalen zu begleichen. Ein ganz wichtiger Tipp an dieser Stelle: Hochzeit feiern soll Spaß machen, was auch für das Hochzeitspaar gilt. Deshalb unbedingt darauf achten, dass der Abend nicht in einer endlosen Suche endet und das Hochzeitsprogramm (Hochzeitsessen, Spiele etc.) stundenlang unterbrochen wird. Schon so manche Hochzeit wurde durch diesen Brauch wirklich zu einem „unvergesslichen Tag“, aber im negativen Sinne.

  • Brautstrauß werfen

Einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche ist das Werfen des Brautstraußes. Nach der Kirche oder auch zum Ende der Hochzeitsfeier wirft die Braut mit verbundenen Augen den Brautstrauß in die Menge der Hochzeitsgäste. Fangen dürfen den Strauß aber nur unverheiratete weibliche Personen. Man sagt, dass die Person, die den Brautstrauß fängt, als nächstes in den Stand der Ehe treten wird.

  • Feuerwerk

Ein kleines Bodenfeuerwerk zu nächtlicher Stunde stellt ein besonderes Ereignis dar. Wer bekommt heutzutage schon ein eigenes Feuerwerk geboten? Bei der Standortwahl sollte man aber unbedingt an die nötigen Sicherheitsvorkehrungen denken, um nicht als Brandstifter den Abend ausklingen lassen zu müssen.

Gästebuch zur Hochzeit

Jedes Brautpaar sammelt gerne die Erinnerungen an den schönsten Tag seines Lebens. Gästebücher sind dafür sehr beliebt. Traumhaft schöne Gästebücher kann man mit etwas Kreativität selbst gestalten. Es eignet sich auch als optimales Geschenk für das Brautpaar, das man am besten unverpackt überreicht, damit es auf der Feier sofort eingesetzt werden kann.

In das Gästebuch für die Hochzeit können sich die anwesenden Gäste eintragen, am besten mit einem schönen Spruch, Text oder Vers. Die Auswahl an passenden Sprüchen ist unglaublich groß. Wer sich in der Online-Welt zu Hause fühlt, kann auch auf ein Online-Gästebuch oder eine Hochzeitswebsite zurückgreifen.

Anders, als bei Glückwunschkarten, kann man das Buch auch nach vielen Jahren einfach in die Hand nehmen und sich über die Erinnerung erfreuen. Nur selten wird ein Gästebuch bei der Hochzeit auch voll. Einige leere Seiten bleiben meist übrig, doch heißt es nicht, dass diese auch leer bleiben müssen. Wer in den Genuss kommt, die Goldene Hochzeit zu feiern, kann das Gästebuch erneut auf den Tisch legen, damit sich die anwesenden Gäste darin neu oder erneut eintragen können. Wir haben hier bewusst die Goldene Hochzeit erwähnt, denn an diesem Tag ist es vielerorts üblich, dass das Ehepaar seine kirchliche Trauung noch mal erleben möchte. In diesem Fall könnte man die leeren Seiten des Gästebuches von der Hochzeit vor 50 Jahren mit weiteren schönen Versen und mit guten Wünschen füllen.

Im Folgenden finden sich einige Sprüche, die für den Eintrag ins Gästebuch des Brautpaares geeignet sind.

Im Ehestand muss man sich manchmal streiten, denn dadurch erfährt man etwas voneinander.
Johann Wolfgang von Goethe

~~~~~

Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand – und wie wäre der möglich ohne Liebe.
Johann Wolfgang von Goethe

~~~~~

In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit.
Honoré de Balzac

~~~~~

Ihr seid nun eins, ihr beide, und wir sind mit euch eins. Trinkt auf der Freude Dauer ein Glas des guten Weins. Und bleibt zu allen Zeiten einander zugekehrt, durch Streit und Zwietracht werde nie euer Bund gestört.
Johann Wolfgang von Goethe