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Hochzeitsbräuche am Morgen

Hochzeitsbräuche läuten vor allem in ländlichen Gebieten den Tag des Brautpaars ein. Aber auch am Tag nach der Hochzeit wird oft noch an einer ganz bestimmten Traditon festgehalten. Im Folgenden werden bekannte morgendliche Hochzeitsbräuche vorgestellt.

Braut aufwecken

Wenn um fünf Uhr in der Früh plötzlich Böller geschossen werden, ist klar: Eine Hochzeit steht bevor. Bei diesem Hochzeitsbrauch wurde traditionellerweise der Bräutigam von Geschwistern, Freunden, … mit viel Lärm geweckt. Aber auch die Braut wird zwischenzeitlich nicht mehr verschont. Die Böllerschießer werden anschließend zum Frühstück ins Haus gebeten.

Falsche Braut

Holt der Bräutigam seine Braut von zu Hause ab, erwartet ihn in manchen Gebieten zuerst mal eine falsche Braut. Mit diesem Hochzeitsbrauch sollen böse Geister überlistet werden. Während die echte Braut und der Bräutigam dann kirchlich heiraten, bleibt die falsche Braut zu Hause.

[InpsydeCustomShortcodes type=“query“ cat=“18″ number_posts=“3″]Noch mehr Hochzeitsbräuche[/InpsydeCustomShortcodes]

Absperren

Beim „Absperren“ handelt es sich um einen österreichischen Hochzeitsbrauch. Am Weg zur Kirche wird dem Brautpaar der Weg versperrt. Die beiden müssen gemeinsam eine Aufgabe absolvieren, die mit ihren Berufen oder auch mit dem Zuhause zu tun hat. Mit dem Lösen der Aufgabe zeigt das Paar, dass es auch die Zukunft gemeinsam meistern wird.

Morgengabe

Der Hochzeitsbrauch der Morgengabe blickt auf eine lange Geschichte zurück. Traditionellerweise hat die Braut am Morgen nach der Hochzeit ein Geschenk von ihrem Ehemann erhalten. Heute erhält sie dieses bereits immer öfter direkt am Morgen der Hochzeit. Mehr Infos zur Morgengabe.

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