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Chrissy: „Die ganze Hochzeit war einfach WUNDERBAR!“

Chrissy hat am 11. Juni in Spittal an der Drau eine wunderschöne Hochzeit gefeiert. Und das obwohl kurz vor der Hochzeit einige nicht erfreuliche Überraschungen eintraten: Die Brautschuhe wurden gestohlen, der Konditor hat beinahe auf die Hochzeitstorte vergessen und der Blumenschmuck wurde falsch geliefert. Aber das alles tat der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch.

Im Folgenden erzählt uns Chrissy über den Ablauf ihrer Hochzeit, verrät wie die Hochzeitsband durch die Gäste finanziert werden kann und wie der Pfarrer den Hochzeitskuss in der Kirche verhinderte. Wir bedanken uns noch mal für das spannende Interview, die schönen Fotos – unter anderem mit dem hübschen Brautpaar – und wünschen für die Zukunft alles Gute 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Chrissy, du hast am 11. Juni 2011 geheiratet. Wie ist die Hochzeit abgelaufen?

Chrissy: Abgelaufen ist es wie folgt: Mein Ehemann und ich haben die Nacht vor der Hochzeit getrennt voneinander verbracht. Um 7:00 Uhr bin ich dann zum Make Up gefahren und um 7:45 Uhr war der Friseur dran. Um 8:30 Uhr kam meine Schwiegermama und half mir beim Anziehen meines Kleides. Um 9:00 Uhr trafen die Hochzeitsgäste vor unserem Haus ein. Um 9:30 war dann der offizielle Empfang der Gäste. Wir haben die Gästeanstecker und Automaschen verteilt und eine Kleinigkeit  zu essen und zu trinken angeboten. Um 11:00 Uhr war dann Standesamt dran (die Standesbeamtin hat wirklich kurz, präzise aber total nett gesprochen – die Trauung war nach exakt 22 Minuten vorüber. Nach dem Standesamt sind wir dann im Autocorso zur kirchlichen Trauung zur „St. Thomas Kirche zu Edling“ in Spittal/Drau gefahren. Die kirchliche Trauung fand um 12:30 Uhr statt. Nach der kirchlichen Hochzeit haben wir vor der Kirche noch einige Fotos gemacht und zu einer Agape geladen. Um 14:30 sind wir dann hupend im Autocorso rund um und durch Spittal/Drau zur Hochzeitstafel gefahren. Somit hat dann der lockere Teil unserer Feier begonnen :-).

HOCHZEIT FEIERN: Der für dich schönste Moment auf deiner Hochzeit?

Chrissy: Ach, das ist sooooooo schwierig zu beschreiben, welcher dieser vielen, absolut traumhaften Momente, wohl der schönste gewesen ist. Um es am gezieltesten zu beschreiben – die ganze Hochzeit war einfach „WUNDERBAR“!
Doch der wohl schönste Moment war, als mein Mann, sein Gelöbnis vortrug (wir haben unsere eigenen Gelöbnisse verfasst!). Ich war zu tiefst gerührt und musste aufpassen, dass mir nicht die Tränen kamen…

HOCHZEIT FEIERN:
Wann habt ihr mit der Hochzeitsplanung begonnen? War ein Punkt dabei, den du unterschätzt hast?

Chrissy:
Mein Mann hat mir den Heiratsantrag knapp ein Jahr vor der Hochzeit gemacht (eher außergewöhnlich aber total lieb, zwischen Umzugskartons und Farbtöpfen 😉 ) Mit der Planung unserer Hochzeit haben wir eigentlich erst so cicra vier Monate vor der Hochzeit richtig begonnen. Im Juni bekam ich den Heiratsantrag und im Dezember haben wir dann das Aufgebot am Standesamt bestellt und den Termin in der Location reserviert. In der Zwischenzeit (die Zeit bis zum Aufgebot) haben wir die Gästeliste im Groben erstellt, uns nach der geeigneten Location umgesehen und das Design für die Save the Date Karten und die Einladungen im Wesentlichen erstellt. Fünf Monate vor unserem großen Tag gingen die Voreinladungen und zehn Wochen vor der Hochzeit dann die richtigen Einladungen, wo alles detailgenau drinstand, raus an die Gäste. Drei Monate zuvor, hab ich mein Kleid für die Hochzeit ausgewählt. Zwei Monate vor der Hochzeit sind wir Ringe kaufen gegangen, haben die Hochzeitstorte bestellt und beim Floristen den Blumenschmuck festgelegt.
Das waren eigentlich die wesentlichen Punkte, der Rest war nur noch Feinarbeit.
Unterschätzt hab ich ganz schön den Konditor und den Floristen, aber dazu komme ich noch etwas später 😉

HOCHZEIT FEIERN:
Wer war die größte Unterstützung für dich während der Hochzeitsvorbereitungen?

Chrissy:
Die größte Unterstützung waren zum Ersten einmal meine Großeltern! Sie haben sich um die Agape, den Gästeempfang und den reibungslosen Ablauf der Feier gekümmert. Und zum Zweiten all die „guten Feen“ aus meiner Nachbarschaft, die sich um die gesamte Dekoration der Kirche, des Festsaales und des Empfangs gekümmert haben. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön!!!

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HOCHZEIT FEIERN: Ihr habt die Hochzeitsband mehr oder weniger von euren Gästen finanziert bekommen. Jetzt interessiert sicher viele, wie das funktioniert? 🙂

Chrissy:
Das ging ganz einfach: Die Musiker der Band haben bevor sie zu spielen begannen dazu aufgefordert, dass jeder der mit Braut oder Bräutigam tanzen möchte, doch bitte etwas „spendet“. Und unsere Hochzeitsgäste waren äußerst spendabel und vor allem ausdauernd! 🙂

HOCHZEIT FEIERN:
Gab es eine besondere Überraschung auf eurer Hochzeit?

Chrissy:
Oh ja, die gab es und leider nicht nur positive, sondern leider auch negative, welche die Stimmung aber nicht ein bisschen getrübt haben!

Zum Ersten hat mir irgendjemand fünf Tage vor der Trauung meine Hochzeitsschuhe gestohlen – sie wurden einfach vor meiner Wohnungstür entwendet.

Hätten wir nicht einen Tag vor der Hochzeit nochmal beim Konditor nachgefragt, ob mit der Hochzeitstorte am nächsten Tag auch alles klar geht, hätte der Konditor total darauf vergessen – er hat sich die Bestellung im April nämlich nicht notiert  (naja gab dafür einen Preisnachlass 🙂 )

Dann gab es direkt, knapp zwei Stunden vor der Trauung Probleme mit dem Floristen: Trotz Vereinbarung hat er sich zuerst geweigert unsere Blumengirlande auf die Motorhaube unseres Brautautos zu befestigen… Schließlich haben wir dafür extra bezahlt, dass der Florist sich darum kümmert. Dann hat der Florist zu wenig Autoschleifen hergerichtet, des weiteren hat der Florist,  einen falschen Brautstrauß gerichtet (was ich ja als höchste Frechheit empfinde) – bei der Übergabe am Standesamt, hab ich mal überrascht geschaut – es war nicht der, den ich bestellt und auch bezahlt habe. Der Kirchenschmuck war auch nicht korrekt – der Florist hat die Farben total vertauscht beim Bankschmuck … Auch hier haben wir auf Preisnachlass bestanden, den wir auch bekamen! Das mit den Blumen hat leider nicht so geklappt, wie wir es uns vorgestellt haben. Dies alles tat aber der ausgelassenen, tollen Stimmung, Gott sei Dank keinen Abbruch 🙂

Aber nun genug der negativen Dinge!

Eine positive Überraschung war unter anderem, dass zum Empfang Leute kamen, die mir sehr wichtig sind – aber leider abgesagt haben! Darüber hab ich mich sehr gefreut, da ich diese Personen mindestens zehn Jahre nicht mehr gesehen habe… Der Tag war gespickt von lauter netten Überraschungen, aber wenn ich alle anführe, würde, schreibe ich morgen noch daran 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Gibt es etwas, das du im Nachhinein betrachtet anders machen würdest?

Chrissy: Ja, ich würde mich bei gewissen Dingen (z. B.  Konditor, Florist) doppelt und dreifach informieren, ob ja alles in Ordnung geht, damit solch negative Überraschungen, wie sie uns leider wiederfahren sind, ausbleiben. Sonst würd ich nichts verändern wollen, weil alles einfach perfekt war, wie es für uns nicht perfekter sein hätte können.

Im Nachhinein würde ich auch dem Pfarrer mal auf seinen Schlips treten… Er hat uns nicht gestattet uns zu küssen, wie es eigentlich so weit war, hat er zügig weitergemacht – uns blieb nicht mal Zeit dazu 🙁

HOCHZEIT FEIERN:
Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Chrissy:
Liebe Bräute! Genießt euren Tag, er ist einzigartig und wunderschön. Lasst euch von niemandem irgendwie in irgendetwas reinreden – es ist euere Hochzeit und nicht die der anderen.

Nur noch ein kleine Tipp am Rande: Vergewissert euch mehrfach bei den Betrieben, ob alles ok und in Ordnung ist, damit böse Überraschungen aus bleiben!

glg eure chrissy

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