Flitterwochen: Wenn die Karibik nicht genug ist

Wenn es um die erste Reise als verheiratetes Paar geht, unterscheiden sich die Meinungen häufig. Zwei Wochen auf einer einsamen Insel oder doch lieber ein Abenteuerurlaub? 

Nach dem schönsten Tag im Leben soll der schönste Urlaub im Leben folgen: Paare, die ihre Flitterwochen genauso unvergesslich machen wollen, wie ihren Hochzeitstag, schwören nicht mehr auf Pauschalurlaub. Immer häufiger wollen Frischvermählte etwas erleben und mit einem Abenteuer in das gemeinsame Leben starten.

Zu den wohl außergewöhnlichsten und kältesten Flitterwochen zählt der Honeymoon im Ice Hotel in Lappland. Bei fünf Grad unter dem Gefrierpunkt müssen sich die Ehepartner warme Gedanken machen, denn: Das Hotel ist einzig allein aus Eis und Schnee erbaut. Wände, Möbel, Inventar – alles besteht aus Eis. Deshalb können Urlauber auch nur von Dezember bis April im Eishotel übernachten, das 200 Kilometer nördlich vom Polarkreis entfernt liegt. Urlauber verbringen dort Stunden beim Wandern in den Bergen oder beobachten die Polarlichter. Ähnlich viel Wasser, nur in einem anderen Aggregatzustand bieten Flitterwochen in einem Unterwasserhotel. Ein solcher Aufenthalt ist das Richtige für alle, die auf Strandurlaub und Wärme nicht verzichten, aber ausgefallene Flitterwochen erleben wollen. So wohnen Honeymooner etwa im Poseidon Undersea Ressort Hotel auf den Fidschi-Inseln in Suiten, die sich unterhalb der Wasseroberfläche befinden. Zudem warten die typischen Strandaktivitäten, wie Tauchen, Schnorcheln und Surfen auf die Frischvermählten.

Wer sich dennoch nicht entscheiden kann, wo es hingehen soll, der macht gleich mehrere Reisen. Flitterwochenenden machen es möglich. Das sind kurze Trips, die die Flitterwochen des frisch verheirateten Paares zerteilen. Besonders für Arbeitnehmer oder Selbstständige, die sich keine längere Auszeit gönnen können, sind die Kurztrips eine echte Alternative. So kann an einem Wochenende zu einem Städtetrip nach London aufgebrochen werden, am nächsten zum Konzert des Lieblingsmusikers und am darauffolgenden geht es in eine einsame Hütte nach Norwegen.

„Heiraten mit Blick aufs Meer ist wunderschön“

Fotos: Oneshot – by Thomas Unterberger

Bianca und Adrian haben sich im Juni 2012 das Ja-Wort barfuß auf Ibiza gegeben. 47 der 60 eingeladenen Gäste haben die Reise auf sich genommen und ein wunderschönes Fest erlebt. Bianca hat uns erzählt, wie es ist eine Hochzeit im Ausland zu organisieren, das Brautkleid sicher zu transportieren und die Gäste zu koordinieren. Außerdem hat sie uns den Moment verraten, der sie heute noch zu Tränen rührt. Ein sehr schöner Bericht über ein Brautpaar, das auf den Hochzeitsfotos um die Wette strahlt 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Bianca, Adrian und du habt auf Ibiza geheiratet. Hört sich ja schon mal sehr cool an. Warum ausgerechnet auf Ibiza?

Bianca: Auf Ibiza haben wir unseren ersten gemeinsamen Urlaub verbracht! Für uns war beide klar, WENN dann IBIZA 🙂 Wir wollten nicht konventionell in einer Kirche oder am Standesamt heiraten. Es sollte schon etwas Besonderes für uns sein … und die Zeit auf Ibiza ist und war für uns schon immer etwas Besonderes. Außerdem gibt es dieser ernsten Sache „Heiraten“ einen lockeren Touch, wenn man es sich barfuß am Meer vorstellen kann 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Wo genau habt ihr in Ibiza geheiratet?

Bianca: Wir haben für die Zeremonie und das Essen danach eines unserer Lieblingslokale auf der Insel ausgewählt – und zwar den Nassau Beach Club. Die haben sich riesig gefreut, dass wir unsere Hochzeit bei ihnen feiern möchten. Wichtig war mir mit einem vertrauten Partner vor Ort planen zu können.

Man darf es sich richtig kitschig vorstellen … Das Lokal befindet sich direkt am Strand. Vom Lokal zum Meer nach vorne verlief am Strand ein roter Teppich zu unseren Sesseln mit Blick direkt zum Meer.

HOCHZEIT FEIERN: Und wie warm war es?

Bianca: Wir haben ja Anfang Juni geheiratet und die Temperaturen lagen ca. bei 25 Grad! Obwohl ich dazu sagen muss, dass ich so aufgeregt war an meinem Hochzeitstag, dass ich mich daran kaum mehr erinnern kann!

HOCHZEIT FEIERN:
Wie viele Personen habt ihr eingeladen und wie viele sind dann auch gekommen?

Bianca: Wir haben 60 Personen eingeladen und waren letztendlich 47 Personen!

HOCHZEIT FEIERN: Die Planung einer Hochzeit im Ausland ist ja noch mal um einiges mehr an Herausforderung. Hattet ihr dabei Unterstützung?

Bianca: Am Anfang konnte ich es mir ohne Unterstützung gar nicht vorstellen. Nachdem ich dann bei einigen Agenturen und Wedding Plannern vor Ort angefragt habe, wurde mir schnell klar, dass „eine Unterstützung“ einfach den Budget-Rahmen sprengt. So habe ich einfach alles selbst geplant und koordiniert. Die Planung einer Hochzeit im Ausland (ich denke vor allem in Süden) ist sehr zeitaufwändig und nervenaufreibend. Antworten bekommt man teilweise erst Wochen später und telefonisch ist kaum jemand erreichbar. Wie schon vorhin erwähnt, habe ich mich letztendlich für einen vertrauten Partner vor Ort entschieden. Hier konnte ich mir sicher sein, dass Qualität, Erreichbarkeit, Kundenfreundlichkeit und die professionelle Abwicklung am Hochzeitstag gegeben waren.

HOCHZEIT FEIERN: Wie lange vor der Hochzeit seid ihr angereist?

Bianca: Wir sind vier Tage vor unserem großen Tag angereist. Es war genug Zeit um der Hochzeit den letzten Feinschliff zu verpassen und sich zu akklimatisieren.

HOCHZEIT FEIERN: Wie hast du das Brautkleid den langen Weg transportiert?

Bianca: 🙂 Die Designerin meines Vertrauens hat es mir perfekt in den Handgepäckskoffer eingepackt. Danke für dieses Service!

HOCHZEIT FEIERN: Habt ihr die Anreise und Unterkünfte für die Gäste organsiert oder habt ihr nur mit Infos und Tipps unterstützt?

Bianca: Teils teils … Die Reiseorganisation für meine Familie hat mein Trauzeuge (aka mein Bruder) und meine Tante übernommen. Ein RIESEN DANKE an dieser Stelle! Der Rest wurde mit Infos und Tipps versorgt (was bei 47 Personen auch nicht zu unterschätzen ist).

HOCHZEIT FEIERN: Eine Hochzeit auf Ibiza ist ja schon ein sehr außergewöhnliches Erlebnis. Gab es für dich trotzdem einen Moment, den du immer wunderschön in Erinnerung behalten wirst?

Bianca: Ja. Und zwar ist das der Moment vor dem ich im Vorhinein am meisten Angst hatte. Der Einzug mit meinem Papa auf dem roten Teppich. Alle Blicke auf mich gerichtet … unser Song läuft grad und am Ende des Teppichs erblicke ich meinen nervösen Bräutigam 🙂 Es war so romantisch. Mir kommen grad noch mal die Tränen wenn ich daran zurückdenke.

HOCHZEIT FEIERN: Waren nach der Hochzeit dann noch Flitterwochen in Ibiza angesagt?

Bianca: Wir haben uns nur etwa vier Tage zum „flittern“ auf Ibiza gegönnt. Danach ging es berufsbedingt weiter nach Berlin.

HOCHZEIT FEIERN: Würdest du wieder im Ausland heiraten?

Bianca: Auf jeden Fall! Ich kann es nur weiterempfehlen. Es war die richtige Entscheidung für mich bzw. uns.

HOCHZEIT FEIERN: Wie immer unsere letzte Frage: Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Bianca: 1. Überleg dir im Vorhinein wirklich gut WAS du willst und WIE du dir das ganze vorstellst!
2. Planung ist die halbe Hochzeit!
3. DU heiratest und es ist DEINE Hochzeit und DEIN Tag … also lass dir nix einreden und zieh dein Ding durch, so wie du es dir vorstellst und wünscht!
4. Vergiss dabei nicht auch auf deinen Mann in spe Rücksicht zu nehmen 😉

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für den wunderschönen Bericht und alles Liebe fürs Eheleben 🙂

Brautkleider Ausstellung «White, white but different«

Traumhafte Designer Brautkleider gibt es ab 3. Mai in Wien im Rahmen einer Ausstellung zu sehen. Unter dem Motto „White, white but different | Ein Spiel zwischen Tradition und Moderne“ zeigen FREAKS & ICONS  – Designer showroom Vienna  einzigartige Brautkleider nationaler und internationaler Designer.

Einen Vorgeschmack auf die Ausstellung zeigen die folgenden traumhaften Aufnahmen. Die ATV-Aktuell Moderatorinnen und Elisabeth Auer waren von dem Projekt so begeistert, dass sie stundelang geduldig vor der Kamera des Fotografen Dimitri Burtsev Modell gestanden sind.

Fotograf: Dimitri Burtsev
Models: Jenny Laimer und Elisabeth Auer
Make Up & Haare: Dirk/Headpro
Kopfschmuck: das weddings by Niely Hoetsch
Projekt: FREAKS & ICONS
Presented by: WEDDING AFFAIRS

Details zur Ausstellung

Ort
REAKS & ICONS – Designer Showroom Vienna (ehemaliges THE HOT DOGS)
Zollergasse 12
1070 WIEN
Web: www.FREAKSandICONS.com
Facebook: www.facebook.com/FREAKSandICONS

Ausstellungsdauer
4. Mai 2012 bis 15. Juni 2012
Di bis Fr: 11 – 19:00 Uhr, Sa: 11 – 17 Uhr

Weingut Hillinger: „Einzigartige Kulisse für Hochzeiten“

Umgeben von reinster Natur ist eine unvergessliche Hochzeit auf dem Weingut Leo Hillinger möglich. Von der standesamtlichen Trauung im Freien bis hin zur Weinverkostung ist alles möglich. Marina Müllner, Eventmanagerin im Weingut, hat uns über Trauungen mit Blick auf den Neusiedlersee, Weinschokolade als Giveaway und rührende Momente erzählt.

HOCHZEIT FEIERN: Frau Müllner, eine Hochzeit auf dem Weingut Leo Hillinger muss ein Traum für Weinliebhaber sein. Umgeben von reinster Natur inmitten von Weinbergen zu heiraten, klingt sehr romantisch. Von wo überall reisen Brautpaare an, um bei Ihnen den schönsten Tag zu feiern?

Marina Müllner: Ja, es ist wirklich traumhaft, man könnte auch märchenhaft sagen … Aber nicht nur für Weinliebhaber! Es ist einfach eine einzigartige Kulisse inmitten der Natur. Hier trifft sich Wein, Design, Architektur und eine wunderschöne Landschaft.

Unsere Brautpärchen und deren Gäste sind wirklich absolut international. Wir hatten unter anderem schon Engländer, Amerikaner und auch eine sehr lebhafte türkische Hochzeitsgesellschaft im Haus 😉

HOCHZEIT FEIERN: Auf dem Weingut Leo Hillinger ist auch eine standesamtliche Hochzeit möglich. Im Sommer sogar unter freiem Himmel. Wo genau können Brautpaare standesamtlich heiraten?

Marina Müllner: Die standesamtliche Trauung kann direkt am Hillinger Hügel, hinter dem Gebäude mit Blick zum Neusiedlersee und im Rücken die sanften Weinberghügel des Leithagebirges, stattfinden. Sollte aber das Wetter einmal nicht mitspielen, so ist unsere Hill Lounge oder unser Barriquekeller eine wunderbare Ausweichmöglichkeit.

HOCHZEIT FEIERN: Der Wein spielt auf einem Weingut natürlich eine sehr wichtige Rolle. Aus wie vielen Weinsorten kann das Brautpaar wählen?

Marina Müllner: Das Brautpaar kann aus über 20 verschieden Weinsorten wählen. Weiters bieten wir auch tolle Produkte wie z.B. Weinschokolade als Giveaway für die Hochzeitsgäste an.

HOCHZEIT FEIERN: Sie bieten auch die Möglichkeit, für das Brautpaar persönliche Weinetiketten zu erstellen. Bieten Sie dazu mehrere Designs an bzw. wie kommt das Layout zustande?

Marina Müllner: Hier kann sich das Brautpaar komplett selbst entfalten, es ist beinahe alles möglich. Gerne unterstützen wir aber auch mit vorgegebenen Etiketten-Designs.

HOCHZEIT FEIERN: Zum Thema Festessen: Stellen Sie gemeinsam mit dem Brautpaar das Hochzeitsmenü zusammen? Wie läuft das genau ab?

Marina Müllner: Wir versuchen dem Brautpaar möglichst viel Arbeit abzunehmen. Somit stellen wir immer den Erstkontakt zu unserem Cateringpartner her. Das Brautpaar muss lediglich Wunschangaben zum Hochzeitsmenü geben. Alles Weitere wird Schritt für Schritt erarbeitet. Wir haben hier sehr viele Möglichkeiten, ob Buffet, Gesetzt, Showköche, spezielle Foodstyles uvm. Selbstverständlich kann das Brautpaar auch beim Catering Probeessen.

HOCHZEIT FEIERN: Ist eine Weinverkostung als Programmpunkt während der Hochzeit möglich?

Marina Müllner: Eine Weinverkostung ist immer während der Hochzeitsfeier möglich, gerne auch jederzeit unangemeldet und kurzfristig. Ebenfalls bieten wir den Hochzeitsgästen eine kostenfreie, unverbindliche Kellerbesichtigung an. Diese Tour empfehlen wir als Programmpunkt in der Zeit, wo sich das Brautpaar beim Fotoshooting befindet.

HOCHZEIT FEIERN: Bieten Sie auch einen besonderen Service für Kinder auf Hochzeiten an?

Marina Müllner: Ja, wir bieten geschultes Fachpersonal zur Kinderbetreuung an. Rund um das Weingut gibt es für die Kleinen viel zu erkunden …

HOCHZEIT FEIERN: Gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für das Brautpaar und deren Gäste nach einer Hochzeit auf dem Weingut Leo Hillinger?

Marina Müllner: Wir haben wenige Gehminuten entfernt viele gemütliche Pensionen. Speziell für das Brautpaar und auch für die Gäste empfehlen wir unser Partnerhotel Pannonia Tower**** (10 PKW Minuten vom Weingut). Hier genießen unsere Kunden Spezialpreise.

HOCHZEIT FEIERN: Welche Hochzeit auf dem Weingut werden Sie nie vergessen?

Marina Müllner: Ich bin mittlerweile seit sechs Jahren für den Eventbereich verantwortlich und kann mich an jede Hochzeitsfeier ziemlich genau erinnern. Am schönsten bleiben jedoch die Feiern mit standesamtlicher Trauung in Erinnerung. Wenn die Braut über den Hügel spaziert – einfach ein traumhaftes Ambiente, das mich immer noch zu Tränen rührt! 😉

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für Ihre Antworten.

„Ein Ehevertrag ist auch für wirtschaftlich gleichgelagerte Paare sinnvoll.“

Warum einen Ehevertrag abschließen? Was passiert mit dem Vermögen im Falle einer Scheidung, wenn kein Ehevertrag vorliegt? Wo kann ein Ehevertrag abgeschlossen werden? Diese und noch mehr Fragen hat uns Dr. Öhlböck, Rechtsanwalt aus Wien, beantwortet.

HOCHZEIT FEIERN: Herr Dr. Öhlböck, Sie sind Rechtsanwalt in Wien. Können Sie uns kurz erklären was unter einem Ehevertrag genau zu verstehen ist?

Dr. Johannes Öhlböck: Der Ehevertrag ist eine Vereinbarung zwischen Braut- bzw. Eheleuten. Ziel dieser Vereinbarung ist es, von gesetzlich nicht zwingenden Vorschriften abzuweichen und auf die individuellen Bedürfnisse des Brautpaares Rücksicht zu nehmen. Zwingende gesetzliche Regelungen können durch einen Ehevertrag jedoch nicht geändert werden.

HOCHZEIT FEIERN: Warum sollte ein Ehevertrag abgeschlossen werden?

Dr. Johannes Öhlböck: Der primäre Sinn des Ehevertrages ist es, einen künftigen Streit wegen der Aufteilung des ehelichen Vermögens im Scheidungsfall von vorn herein zu verhindern. Der Ehevertrag liefert eine eindeutige Entscheidungsgrundlage für die Aufteilung. Die somit in „friedlichen Zeiten“ getroffene Vorsorgeregelung hat auch im Fall eines Streites Bestand.

HOCHZEIT FEIERN: Ist ein Ehevertrag nur sinnvoll, wenn ein Partner über wesentlich mehr Vermögen verfügt als der andere?

Dr. Johannes Öhlböck: Meistens finden sich in einem Ehevertrag Regelungen dahingehend, dass die von einem Ehegatten in die Ehe eingebrachten Sachen im Scheidungsfall im Eigentum des jeweiligen Partners verbleiben und daher nicht in die Aufteilungsmasse fallen sollen. Ein Ehevertrag ist aber nicht nur bei einem Paar zu empfehlen, bei dem ein Partner über wesentlich mehr Geld verfügt, als der andere. Auch bei wirtschaftlich gleichgelagerten Paaren ist ein Ehevertrag sinnvoll, weil auch in diesen Ehen Vermögenswerte eingebracht werden.

HOCHZEIT FEIERN: Ein Ehepaar lässt sich scheiden, hat aber keinen Ehevertrag abgeschlossen. Wie wird das Vermögen aufgeteilt?

Dr. Johannes Öhlböck: Das gesamte Vermögen, welches während der Ehe erworbene wurde, unterliegt der gerichtlichen Aufteilung. Man unterscheidet dabei zwischen ehelichem Gebrauchsvermögen und ehelichen Ersparnissen. Das eheliche Gebrauchsvermögen bildet sich aus jenen körperliche Sachen, welche während aufrechter Lebensgemeinschaft dem Gebrauch der Eheleute gedient haben. Dazu zählt man auch den Hausrat und die eheliche Wohnung. Eheliche Ersparnisse hingegen sind Wertanlagen.

Bestimmte Sachen unterliegen nicht der Aufteilung. Dazu gehören in die Ehe eingebrachte, von dritten Personen geschenkte oder von Todes wegen erworbene Sachen, Sachen die dem persönlichen Gebrauch oder der Berufsausübung nur eines Ehegatten dienen, das Unternehmen eines Ehegatten und Sachen, die zu einem Unternehmen gehören sowie Unternehmensanteile. Auch Sachen welche während der vorehelichen Lebensgemeinschaft angeschafft wurden fallen nicht in die Aufteilungsmasse.

HOCHZEIT FEIERN: Das Argument vieler Verlobter gegen einen Ehevertrag lautet: „Ein Ehevertrag ist unromantisch, brauchen wir nicht.“ Aus Ihrer jahrelangen Erfahrung als Rechtsanwalt in Wien: Wird diese Entscheidung im Nachhinein oft bereut?

Dr. Johannes Öhlböck: Durch den Ehevertrag kann man allfälligen Streitigkeiten im Fall einer Scheidung weitestgehend aus dem Weg gehen. Ohne Ehevertrag entstehen oft Situationen, welche die Nerven der Betroffenen enorm strapazieren und sehr viel Streitpotenzial in sich bergen, was zu unschönen Situationen oder Äußerungen führen kann. Darüber hinaus kann ein monate- oder jahrelanger Rosenkrieg auch massive finanzielle Auswirkungen haben.

HOCHZEIT FEIERN: Kann der Ehevertrag nachträglich geändert werden?

Dr. Johannes Öhlböck: Eine nachträgliche Änderung ist in Form eines Notariatsaktes möglich.

HOCHZEIT FEIERN: Wo kann ein Ehevertrag abgeschlossen werden und welche Unterlagen sind dazu erforderlich?

Dr. Johannes Öhlböck: Ein Ehevertrag wird in Form eines Notariatsaktes abgeschlossen. Ein amtlicher Lichtbildausweis ist in das Notariat mitzubringen. Die Form des Notariatsaktes dient dem Schutz vor Übereilung und andererseits dem Gläubigerschutz.

HOCHZEIT FEIERN: Welche Kosten fallen für den Abschluss eines Ehevertrags an?

Dr. Johannes Öhlböck: Die Kosten hängen davon ab, ob der Notar auch die Formulierung des Vertrages übernimmt, oder ob die Ehegatten schon einen ausformulierten Vertrag mitbringen, der nur mehr des Notariatsaktes bedarf. Der Vertrag selbst kann auch von einem Rechtsanwalt aufgesetzt werden.

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für das Interview.

Infos zu Rechtsthemen unter www.rechtsfreund.at

Schöne Hochzeitskirchen in der Steiermark

In der Steiermark gibt es zahlreiche wunderschöne Kirchen und Kapellen für die kirchliche Hochzeit. Silvia Konrath hat sich als Wedding Planner auf Hochzeiten in der Steiermark und Kärnten spezialisiert. Sie hat uns sieben Kirchen in der Steiermark genannt, die für den schönsten Tag wunderbar passen. Das zeigen auch die wunderbaren 3D Panoramen.

Kirche Gams bei Hieflau

Die Pfarre Gams bei Hieflau liegt im Bezirk Liezen. Sie wurde 1788 erbaut und liegt ganz idyllisch im Grünen.

Kirche Haustein

Die Kirche Haustein liegt im Bezirk Weiz und wurde 1401 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war die Lieblingskirche von Peter Rosegger. Die Kirche mit dem spätbarocken Hochaltar bietet ein sehr schönes Ambiente für eine Hochzeit in der Steiermark.

Kirche Kleinmariazell Eichkögl

Auch ein sehr schönes Ambiente für eine Hochzeit in der Steiermark bietet die Kirche Kleinmariazell Eichkögl. Sie liegt im Bezirk Feldbach und ist auch als Wallfahrtskirche sehr beliebt.

Kirche Pöllauberg

Die Kirche Pöllauberg im Bezirk Hartberg bietet Platz für viele Hochzeitsgäste. 1163 erstmals urkundlich erwähnt, wurde sie im 17. Jahrhundert neu aufgebaut. Ein besonderes Merkmal ist die malerische Raumausstattung.

Kirche St. Veit am Vogau

Die Kirche von St. Veit am Vogau ist sowohl außen als auch innen traumhaft schön. Sie liegt im Bezirk Leibnitz. Besonders sehenswert ist der Hochaltar.

Kirche Loipersdorf

In der Thermenregion Loipersdorf liegt die Kirche von Loipersdorf. Sie wurde 1761 erbaut und dem Heiligen Florian geweiht.

Kirche Maria Sieben Freienstein

Die beliebte Wallfahrtskirche „Maria sieben Schmerzen“ befindet sich im Bezirk Leoben. Sie wurde auf den Resten einer alten Wehrburg erbaut. Leider kein Panorama verfübgar.

>> Weitere Kirchen mit Panoramen in der Steiermark

Thomas über seine Vera am Tag der Hochzeit: „Ich war überwältigt als ich sie gesehen habe.“

Vera und Thomas haben am 3. September eine traumhafte Hochzeit gefeiert. Ganz romantisch hat Thomas am Ende einer Allee auf seine Vera gewartet. Nach der standesamtlichen Trauung wurden die beiden mit einer Hochzeitskutsche überrascht. Es folgten noch viele schöne Momente. Vera und Thomas haben uns über die Zeit der – manchmal stressigen – Hochzeitsplanung und den großen Tag sehr persönlich erzählt.

HOCHZEIT FEIERN: Vera und Thomas, ihr habt am 3. September 2011 in Asten und Niederneukirchen geheiratet. Wann habt ihr euch an diesem Tag zum ersten Mal gesehen?

Vera: Wir haben uns vor Schloss Tillysburg (Nähe von St. Florian) zum ersten Mal gesehen. Thomas hat am Ende der langen Allee auf mich gewartet. Ich bin am Arm meines Vaters die Allee entlang zu Thomas gegangen und mein Vater hat mich traditionell an Thomas „übergeben“.

Thomas:
Ich war schon etwas früher dort, da ich noch den Brautstrauß vom Floristen geholt habe. Mit mir haben dann meine Eltern, die Brautjungfern, unsere Trauzeugen, Veras Mutter und ein paar Freunde auf Vera gewartet. Ich war überwältigt als ich sie gesehen habe.

HOCHZEIT FEIERN: Warum habt ihr euch in Tillysburg getroffen?

Vera:
Wir haben in Tillysburg unsere Paarfotos gemacht. Bei unserem „Paar Fotos“ fotografieren sollte die Familie anwesend sein und jeder, der beim ersten Aufeinandertreffen dabei sein wollte. Bei den richtigen Paar Fotos waren wir dann aber alleine mit drei Helfern.

HOCHZEIT FEIERN: Wie ist die Trauung dann genau abgelaufen?

Vera: Zunächst ging es nach dem Fotografieren ab aufs Standesamt nach Asten. Dort erfolgte die standesamtliche Trauung – kurz und bündig. Für uns war es ein rein formaler Akt, der dann doch sehr schön wurde aufgrund der Überraschung, die im Anschluss auf uns draußen wartete. Wir haben von meinen Eltern als Überraschung eine Kutschfahrt geschenkt bekommen. Das war einfach herrlich!
Bei der standesamtlichen Trauung waren wir vierzig Personen, also die engste Familie und die allerengsten Freunde.
Im Anschluss ans Standesamt erfolgte das Mittagessen und dann um 13:30 Uhr die kirchliche Trauung in Niederneukirchen.
Unser Gästebetreuungsteam waren die ersten, die sich vom Mittagessen zur Kirche auf den Weg gemacht haben – um bei der Kirche die Gäste zu empfangen. Mit Thomas ist dann auch die erste Feiergesellschaft abgefahren. Zur Kirche kamen dann alle unsere geladenen Gäste und „Braut-Schauer“. Ich kam erst ganz zum Schluss zur Kirche. Ich wollte, dass mich unsere Gäste erst in der Kirche beim Einzug sehen. (Wir machten den amerikanischen Einzug, sprich ich an der Hand meines Vaters.)

Thomas: Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass der Zeitplan den Vera für den Tag erstellt hatte, perfekt gepasst hat.

HOCHZEIT FEIERN: Wie ging es nach der Trauung weiter?

Vera: Wir haben die Gäste gebeten draußen fürs Gruppenfoto zu warten. Als wir rauskamen aus der Kirche warteten alle in einem Spalier auf uns und es gab Seifenblasen und großen Jubel und Applaus für uns!

Thomas: Naja, nach der Kirche machten wir ein Gruppenfoto. Anschließend war dann die Agape am Dorfplatz. Es war sehr idyllisch dort. Danach verabschiedeten wir uns von einigen Gästen und es ging im Konvoi, der von uns im Oldtimerbus angeführt wurde, nach Asten zum Gasthaus Heimbauverein. Dort fand dann mit unseren Gästen, die nun aus Familie, Verwandtschaft und engen Freunden bestand, die Feier statt.

HOCHZEIT FEIERN: Warum habt ihr euch für einen Oldtimer und zusätzlich eine Hochzeitskutsche entschieden?

Vera: Nun ja, die Kutsche war eine Überraschung von meinen Eltern. Sie hat uns vom Standesamt in den nahe gelegenen Garten meiner Schwiegereltern gebracht. Dieses Geschenk war so herrlich! Ich hatte nie jemanden davon erzählt, aber mir immer heimlich eine Kutschfahrt gewünscht!

Thomas: Ich habe letzten Sommer eine Ferienaktion für Kinder veranstaltet, wo wir im Oldtimerbus gefahren sind. Vera hat mich dabei unterstützt. Da kam uns die Idee.

HOCHZEIT FEIERN: Thomas, du hast ja in einem ganz besonderen Outfit geheiratet. Wie kam es dazu?

Thomas: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau. Ich wusste immer, dass ich nie in einem normalen Hochzeitsanzug heiraten werde. Ich wusste auch, dass Vera England liebt und da dachte ich mir Cut, Zylinder und Gehstock, das wär mal was, was nicht jeder hat. Und ehrlich gesagt obwohl ich sehr selbstkritisch bin, fand ich mich selbst „MEGA“ in diesem Outfit 😉

HOCHZEIT FEIERN: Vera, du wusstest von Anfang an, wie dein Brautkleid in etwa aussehen sollte, oder hattest du keine bestimmte Vorstellung?

Vera: Ganz zu Beginn hatte ich nur die Vorstellung „Spitze“. Dann als ich die Hochzeitsmagazine durchblätterte, gefiel mir immer wieder derselbe Stil. Doch ich war total verunsichert, ob mir dieser überhaupt stehen und passen würde. Im zweiten Fachgeschäft bin ich fündig geworden, dort war es das erste Kleid, das ich probiert habe und der Stil und das Kleid, es passte einfach alles. Ich konnte es vorher nie glauben, wenn zu mir gesagt wurde: „Warte ab, du merkst wann es dein Kleid ist.“ Aber es ist tatsächlich so, man merkt es.

HOCHZEIT FEIERN: Wie viel Zeit hattet ihr für die Hochzeitsplanung? Gab es Momente, die ihr als stressig empfunden habt?

Vera: Mein Schatz hat mich Anfang Juni 2010 gefragt, ob ich ihn heiraten will, und von diesem Zeitpunkt an hat bei mir im Kopf die Planung bereits begonnen. Rein theoretisch hatten wir genug Zeit, also über ein Jahr. Praktisch sind wir auch noch übersiedelt, also stand die Grobplanung bereits vorm Siedeln – das waren so ca. neun Monate. Besonders die Woche vor der Hochzeit empfand ich als sehr stressig.

Thomas: Naja, es gab Tage da kam ich um 23 Uhr von der Arbeit heim und bastelte noch für die Hochzeit bis 3 Uhr früh. Aber es war auch eine schöne Erfahrung. Richtig stressig wurde es schon die letzten vier Tage davor. Gott sei Dank habe ich tolle Freunde, die von sich aus angerufen haben ob sie helfen können. Das machte es etwas leichter.

HOCHZEIT FEIERN: Habt ihr euch auch mal eine „Auszeit“ von der Hochzeitsplanung gegönnt?

Vera: Ja, beim Siedeln. 🙂

Thomas: Naja, manchmal empfand ich meinen Job als Auszeit 😉

HOCHZEIT FEIERN: Hatte eure Hochzeit ein bestimmtes Motto, Thema oder Konzept?

Vera: Ja, unsere Hochzeit stand unter dem Thema „Musik“. Es verbindet uns beide. Ich singe im Chor und mein Schatz singt Karaoke – leidenschaftlich gern. Ein weiteres Hobby von mir ist die Malerei. Also habe ich in den Spätsommerfarben Lila, Magenta, Bordeauxrot ein Aquarell gemalt, darauf befinden sich auch Noten udgl. In Gold.
Dieses Aquarell zieht sich durch die gesamte Papeterie – sprich Einladungen, Kirchenhefte „Pray & Playlist“, usw. aber auch unsere Hochzeitskerze ziert dieses Aquarell. Somit war auch das farbliche Konzept schnell klar und gegeben, welches dann auch  bei den Blumen und der Saaldeko umgesetzt wurde.

Thomas: Naja, Vera hat schon alles gesagt aber was für mich besonders schön war, war, dass in jedem Moment an unserem besonderen Tag die Handschrift von Vera wiederzufinden war. Das gab mir ein Gefühl von Sicherheit.

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HOCHZEIT FEIERN: Eure Hochzeit stand also unter dem Motto Musik. Welche Musik hattet ihr an eurem Tag?

Vera: In der Kirche spielte meine Tante auf der Orgel und der Chor Vocaltonic sang für uns. Bei der Agape unterhielt uns ein „kleines“ Ensemble der örtlichen Musikkapelle mit Liedern im Big Band Stil und bei der Feier am Abend hatten wir einen DJ.

Thomas: Der DJ am Abend war ein guter Bekannter von mir. Da er Karaoke-Veranstalter ist, war für mich klar, dass wir ihn für unsere Hochzeit engagieren würden. Da ich leidenschaftlich gern Karaoke singe,  ich Vera durch Karaoke kennengelernt habe, und wir uns bei Karaoke verlobt haben, wollte ich unbedingt dass es auch auf unserer Hochzeit Karaoke gibt.
Natürlich habe ich dann auf der Feier für Vera unser Lied „Bergwerk“ gesungen.

HOCHZEIT FEIERN: Euch waren Hochzeitsbräuche wichtig. Welche spielten bereits vor der Hochzeit eine Rolle?

Vera: Vor der Hochzeit ganz klar das Poltern – getrennt voneinander. Das Poltern mit meinen Polterdirndln war ein absolutes Highlight. Es war einfach nur ein Wahnsinn!!!! Wir haben in Tracht gepoltert und ich wurde sogar mit dem Traktor abgeholt.
Zwei Abende vor der Hochzeit haben wir einen Schwellbogen bekommen und ich dann sogar bei meinem Elternhaus auch nochmal einen am Tag vor der Hochzeit. Ganz liebe Freunde haben mir einen Schwellbogen (Rosen passend in den Hochzeitsfarben und mit Noten dran) am Freitag aufgestellt und mir auch noch das „Brautlied“ gesungen, dazu hat mein Chorleiter auf der Ziehharmonika gespielt.

Thomas: Das Poltern war schon wichtig, aber die Details dazu sind geheim. *gg* Und der Schwellbogen war auch etwas ganz besonders für mich. Es war ein sehr bewegender Moment für mich als uns meine Eltern und noch viele andere liebe Menschen, die da waren, damit überrascht haben. Ich schenkte reichlich Schnaps aus und es wurde zu Volksmusik aus dem CD-Radio getanzt. So was muss man erlebt haben.

HOCHZEIT FEIERN: Und am Tag der Hochzeit selbst?

Vera: Also ich hab ja getrennt von meinem Schatz in meinem Elternhaus übernachtet. Mein Tag begann als ich um 05:10 Uhr  „rausgeschossen“ wurde. Ebenso war mir wichtig etwas Altes, Neues, Geborgtes und Blaues dabei zuhaben. Alt war mein Schmuck, neu das Kleid, geborgt der Brautschirm und meine Brautjungfern haben sich mit blau auf der Schuhsohle unterschrieben. Auch dass mein Bräutigam mit dem Brautstrauß auf mich wartet, sowie das Anschneiden der Hochzeitstorte (wer hat die Hand oben) und der Eröffnungswalzer waren für mich  wichtige Traditionen.
Des Weiteren wurde mein Brautstrauß gestohlen, den ich dann wieder auslösen durfte. Im Anschluss wurde dann der „Brautstrauß“ (Wurfstrauß) geworfen.

Thomas: Ich wurde um 4:30 Uhr von einigen Wahnsinnigen, die sich meine Freunde schimpfen, sehr unsanft geweckt. Sie schlichen sich in die Wohnung und machten Lärm mit Hupen und Ratschen.
Vor dem Torte anschneiden holten mich noch meine Schwester und anschließend meine Mutter zur Seite, beide sagten zu mir, dass ich unbedingt, wenn wir die Torte gemeinsam anschneiden, die Hand oben haben muss. Denn bei uns bedeutet das, dass man später die Hosen in der Beziehung anhaben wird.
Was natürlich auch noch wichtig war, war, dass ich meine Braut um 4 Uhr früh über die Schwelle getragen habe.

HOCHZEIT FEIERN: Was war für euch der romantischste Moment an eurem Hochzeitstag?

Vera: Hm, es gab einige. Die Fahrt mit der Kutsche, und als wir uns am Abend zurück zogen und für 15 Minuten auf einer Gartenbank (extra schön geschmückt) ganz alleine nur für uns waren.

Ein weiterer wunderschöner Moment war der Luftballonstart, den wir von meiner Brautjungfer und Cousine geschekt bekommen haben. Das war einzigartig und wunderschön, noch dazu die weißen Ballons auf strahlend blauem Himmel! 🙂

Thomas: Für mich war das ein Moment in der Kirche als mich Vera angesehen und angelächelt hatte. Ich habe es vorher nicht für möglich gehalten aber für mich hat sich in der Kirche tatsächlich etwas verändert und zwar genau in diesem Moment.

HOCHZEIT FEIERN: Wohin geht’s in die Flitterwochen?

Vera & Thomas: Zunächst machen wir acht Tage lang eine Kreuzfahrt und besuchen dabei die kanarischen Inseln und im Anschluss daran bleiben wir noch vier Tage auf Teneriffa.

HOCHZEIT FEIERN: Vielen, vielen Dank euch beiden für die ausführlichen Bericht über Eure Hochzeit und alles Gute fürs gemeinsame Leben 🙂

 

Willst Du auch von Eurer Hochzeit berichten? Dann schicke einfach ein E-Mail an office@hochzeit-feiern.net.

Wien – Eine Stadt als Hochzeitslocation

Wien, Zürich und Vancouver haben je nach Wetterlage und Frankenkurs in dieser oder vertauschter Reihenfolge das Stockerl meist für sich reserviert, wenn die Marktforschungsinstitute ihr jährliches Mantra der Lebensqualität beschwören. Der Schlüssel zur statistischen Lebensqualität liegt offenbar in der Nähe zum Wasser, der Bergluft und – hier kann Wien dann wirklich punkten – in der kulturellen Infrastruktur und der barocken und klassischen Architektur.

Kein Wunder, dass eine Kulturstadt wie Wien auch gerade für Brautpaare ein reichhaltiges und buntes Angebot bereithält, wenn es ums Heiraten und das Aufspüren der richtigen Hochzeitslocation in Wien geht.

In Sachen beeindruckender Architektur kann Wien schließlich wie kaum eine zweite Stadt glänzen. So bietet Wien die perfekte Hochzeitslocation für jeden Geschmack – von klassisch bis modern. Sogar abseits des bekannten k.u.k. Stils der Marke Schloss Schönbrunn wird einiges geboten. Mehrere Locations im aktuellen Baustil des 20. und 21. Jahrhunderts offerieren die Möglichkeit, die eigene Hochzeitsfeier mit Blick über ganz Wien zu feiern.

Die Terrasse am Kahlenberg beispielsweise ist eine beliebte und sehr „heutige“ Hochzeitslocation, die von ihrem Standort am Gipfel des gleichnamigen Wiener Hausbergs einen fantastischen Ausblick über die westlichen Stadtbezirke Wiens inkludiert.

Fast schon wie in Manhatten fühlt man sich in der Wolke 19 bzw. der Wolke 21.  Inmitten Wiens Skyline „Donau City“ bieten die sogenannten Eventwolken auf den obersten Etagen des Ares Towers bzw. des Saturn Towers ein Postkartenpanorama von Wien an, das seinesgleichen sucht.

Seine besonderen Vorzüge freilich offenbart Wien hingegen selbstverständlich als Stadt der traditionellen Hochzeitslocations und großzügigen und prächtigen Innenstadtpalais und Herrschaftshäuser, die meist die Namen bekannter Adelsfamilien führen. Ein sehr beliebtes Hochzeitsschloss in Wien ist das Schloss Wilhelminenberg am Rande 0es 16. Bezirks Ottakring auf dem gleichnamigen Berg. Ebenso wie das traumhafte Schloss Laudon im 14. Bezirks Penzing bietet das Schloss Wilhelminenberg die Möglichkeit,  vor Ort auch standesamtlich zu heiraten. Das Schloss Laudon ist übrigens Wiens einziges Wasserschloss und eignet sich somit als besonders romantische Hochzeitslocation in Wien.

Neben den erwähnten modernen und klassischen Hochzeitslocations gibt es noch eine Reihe weiterer interessanter Örtlichkeiten zum Hochzeit feiern in Wien. So bietet das Hochzeitshotel Modul im 19. Bezirk attraktive All-inclusive Pakete rund um die Hochzeitfeier. Das kreative Team des Hotel Modul bietet auch sogenannte Green Weddings.

Das neue Rubens Restaurant auf dem Gelände des Palais Liechtenstein betört die Gaumen mit exquisiter liechtensteinischer und österreichischer Küche im noblen Ambiente.

Nachdem sich das Donaukanal-Ufer in den letzten Jahren zu einer beliebten Adresse für Bars, Restaurants und Locations aller Art entwickelt hat, wird nun mit „Spittelau 10“ eine Hochzeitslocation geboten, die neben einer stylischen Bar noch eine große Tanzfläche und eine Lounge zum feiern und chillen bietet.

Wiens ältestes Restaurant, der Piaristenkeller, lässt sich nur schwer in einer Kategorie fassen und kann sowohl als erstklassige als auch als äußerst außergewöhnliche Hochzeitslocation Wiens bezeichnet werden. Neben einer Weinschatzkammer und einem Hutmuseum erlernen die Hochzeitsgäste auf der kaiserlich-königlichen Handkuss-Bühne die korrekte Etikette des klassischen Handkusses.

Und selbst wer sich nun immer noch für Zürich oder Vancouver als Ort für die eigene Hochzeit entscheidet: Alleine die Besichtigung der genannten erstklassigen Hochzeitslocations macht Wien jederzeit zu einem perfekten Ziel für eine Reise oder einen Ausflug.

Und wer sich tatsächlich in Wien trauen möchte, dem seien die Wiener Hochzeitsmessen empfohlen.  Die WEDDING AFFAIRS, die Hochzeitswelt Wien und die Trau Dich sind die Bühnen  der Wiener Hochzeitsbranche. Eine Terminübersicht aller Wiener Hochzeitsmessen findet sich im Hochzeitsmesse Wien-Kalender von HOCHZEIT FEIERN.

Melanie über ihre Hochzeit: „Es war so schön romantisch!“

Die Hochzeit von Melanie und Andreas war nicht nur für die beiden eine Premiere. Es war auch für den Standesbeamten und die Hochzeitslocations die erste Hochzeit. Es hat alles wunderbar geklappt. Melanie hat uns über ihren schönsten Tag berichtet.

HOCHZEIT FEIERN: Melanie, du und Andreas habt am 3. September 2011 in Krakaudorf in der Steiermark geheiratet. Wie war das Aufwachen in der Früh?

Melanie: Ich wurde um 4:30 Uhr „aufgeschossen“. Unsere Freunde aus Kärnten sind mit Böller gekommen und haben auch Musik gespielt. Ich bin dann sofort aufgestanden und dann wurde mal ein bissi getanzt, ein Schnapserl hinten nach und dann sind wir mal alle frühstücken gegangen 😉 Daraufhin sind die Jungs erst mal weitergefahren zu Andreas und haben den dann um 5 Uhr aufgeschossen. Die Mädls sind ein bisschen später nach. Daraufhin kam bei mir schon die Frisörin und dann kam die Nervosität.

HOCHZEIT FEIERN: Wie ist der Tag selbst dann abgelaufen?

Melanie: Um 4:30 Uhr war Tagwache, um ca. 6:30 Uhr kam die Frisörin. Meine Mama, meine Schwester und ich wurden abwechselnd frisiert und geschminkt. Um 11:30 Uhr sind dann die ganzen Leute von meiner Seite gekommen, da es bei uns noch Würstchen als kleinen Snack gegeben hat. Gegessen habe ich nichts => zu aufgeregt 😉 Danach haben wir drei uns noch schnell in unsere Kleider rein geschnürt. Um 12:15 Uhr kam schon Andreas mit meinem Brautstrauß in der Hand, um mich abzuholen. Daraufhin wurde ich traditionell mit Weihwasser und meinen Eltern an der Hand aus meinem Elternhaus verabschiedet.

Mit einer Autokolonne gings ab zum Standesamt. Dort hatte der Standesbeamte auch eine Premiere => es war seine erste Trauung und die hat er wunderschön gemacht! Danach gings dann zu Fuß ab zur Kirche. Dort wurden wir vom Pfarrer empfangen. Alle Gäste gingen in die Kirche hinein und standen Spalier. Mein Papa hat mich an der Hand vor den Altar geführt. Der Traugottesdienst war wunderschön und sehr feierlich gestaltet. Die Fürbitten hat meine Oma geschrieben, meine Schwester hat „Die Hochzeitskerze spricht“ vorgetragen und unsere Freunde haben ein Gedicht über „Freunde“ dargebracht.

 

 

Nach der kirchlichen Trauung waren die Fotos dran. Zuerst die Gruppenfotos  mit Familie und Freunden. Danach konnten sich die Leute zum nächsten Gasthaus begeben, wo es Kaffee und Kuchen gab. (Das war bei dem Gasthaus auch eine Premiere ;))) Andreas und ich sind dann mit dem Fotografen noch weitergefahren, um noch Fotos zu machen. Um 18:00 Uhr sind wir zu Fuß zum anderen Gasthaus raufgegangen, wo es die Tafel gab. (Bei dem Gasthaus wars auch eine Premiere ^^).

Das Essen war super und unsere Tafelgäste haben sich sehr über ihre kleinen Geschenke gefreut (das waren so kleine Engelchen mit Steinchen als Anhänger. Für jeden gabs sein Sternzeichen). Ab 20 Uhr kamen die Nachgeher und dann gab es Party!!!! Es wurde sehr viel getanzt und war echt total lustig. Andreas und ich wurden noch gestohlen. Es wurden dann noch G’stanzla gesungen und um Punkt Mitternacht war der Brauttanz zum Lied „Ich schwör“. Alle haben geheult. Es war so schön romantisch!

Dann gab es von unseren Lavantaler Freunden noch zwei Spiele. Es war so lustig! Also die Party ging noch lange weiter. Wir waren erst um halb 5 zu Hause. Um 8 Uhr sind wir schon wieder aufgestanden weil wir in die Kirche mussten ;))

HOCHZEIT FEIERN: Hattet ihr den Tag genau geplant und konnte der Zeitplan eingehalten werden?

Melanie: Ja der Tag war streng durchgeplant und es hat auch alles wunderbar geklappt!

HOCHZEIT FEIERN: Vor der Hochzeit sind ja unter anderem Probeessen und Probe Make Up möglich. Was habt ihr alles davor „geprobt“?

Melanie: Also wir haben nur das Make Up geprobt, sonst nichts. Es hat auch so alles hingehauen 😉

 

 

HOCHZEIT FEIERN: Gab es einen besonderen Moment während der Planung der Hochzeit, an den du dich immer wieder gern erinnerst?

Melanie: Das Ringe kaufen und das Hochzeitskleid kaufen! Das war schon was ganz besonderes!

HOCHZEIT FEIERN: Hattet ihr besondere Hochzeitsbräuche?

Melanie: Nein keine besonderen.

HOCHZEIT FEIERN: Es heißt immer wieder, dass die Braut an ihrem Hochzeitstag selbst gar nicht alles mitbekommt, was rund um sie alles passiert. Wie war das bei dir?

Melanie: Ja, dem kann ich nur zustimmen. Der Tag vergeht so schnell und man bekommt fast nix mit außer Aufregung 😉 So war‘s zumindest bei mir. Mir ist das alles erst so in den Flitterwochen bewusst geworden, was alles so war und so.

HOCHZEIT FEIERN: Wie immer unsere letzte Frage: Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Melanie: Ladies, lasst euch nicht stressen (hätte vor Aufregung am Freitag noch wen umbringen können^^).  Aber jetzt kann ich es auch sagen: Ihr müsst euch nicht stressen, weil wie es kommt, kommt‘s sowieso. Prüft in der Woche vor dem großen Tag nochmal alles nach: Fotograf, Musik, Blumen und Gasthaus. Ansonsten versucht wenigstens euren Tag zu genießen, auch wenn er wieder so schnell vorbei ist. Lasst von euren Freunden auch noch genug Foto schießen. Das ist dann super anzuschauen im Nachhinein 😉 Ansonsten wünsche ich den zukünftigen Bräuten eine wunderschöne Hochzeit.

PS: Also ich kann unsere Musik die „Speckbauerbuam“ (St. Peter am Kammersberg) und unseren Fotograf „Forever Digital“ (Wolfsberg) und für das Brautkleid „Doren“ (Wolfsberg) nur weiter empfehlen!!!!

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für den schönen Bericht und die traumhaften Fotos! Und natürlich alles, alles Gute fürs Eheleben 🙂

„Alles für die Hochzeit“: Vom Fotografen bis zur Musik

Profis mit viel Erfahrung aus der Hochzeit gesucht? Bei „Alles für die Hochzeit“ finden Brautpaare aus jeder Hochzeitsbranche einen kompetenten Anbieter. Uschi Seemann (Bild oben rechts) hat uns erzählt, wie Brautpaare von dem Zusammenschluss der Firmen profitieren können.

HOCHZEIT FEIERN: „Alles für die Hochzeit“ ist ein Zusammenschluss mehrerer Dienstleister und Anbieter aus der Hochzeitsbranche. Was ist die Idee hinter diesem Zusammenschluss?

Uschi Seemann: Die Idee daran ist, den Brautpaaren auf ihrer Suche nach den bestmöglichen Partnern zu helfen, die ihnen ihre Wünsche für ihre Hochzeit professionell und durch ihre langjährige Erfahrung kompetent, umsetzen. Es ist dies ein übersichtlicher Partnermix, aus jeder Branche ein Spezialist.

HOCHZEIT FEIERN: Wie kam es überhaupt dazu, dass „Alles für die Hochzeit“ gegründet wurde?

Uschi Seemann:
Immer wieder kamen Fragen von Brautpaaren, ob man für die eine oder die andere Branche oder Dienstleistung jemanden empfehlen könnte. Bei jedem Partner stapelten sich die diversen Werbeflyer, und so kam es zu dem Zusammenschluss der Partner und der Herausgabe des gemeinsamen Weddingguides und der Website von „Alles für die Hochzeit“.

HOCHZEIT FEIERN: Wer ist aller bei „Alles für die Hochzeit“ dabei?

Uschi Seemann: Aus jeder hochzeitsbezogenen Branche ein Spezialist, der schon länger in diesem sehr speziellen Sektor der Dienstleistung und Festgestaltung tätig ist und der sich stets bemüht die Kundenwünsche auch wirklich umzusetzen.

HOCHZEIT FEIERN: Worin liegen die Stärken der Gemeinschaft?

Uschi Seemann: Die Partner kennen sich alle untereinander, wir können uns mit gutem Gewissen und ohne von dem anderen Partner eine Provision für die Empfehlung zu verlangen, gegenseitig, empfehlen. Durch diese Provisionsfreiheit wird auch das Budget der Brautpaare nicht zusätzlich belastet. Auch die Zusammenarbeit der Partner untereinander während der Vorbereitungen oder direkt vor Ort dient letztendlich dem Brautpaar, da sie für einen reibungslosen Ablauf der Vorbereitungen und des Festes sorgt.

HOCHZEIT FEIERN: Wie können die Kunden von Ihrem Zusammenschluss profitieren?

Uschi Seemann: Am meisten profitieren die Kunden, durch den Branchenmix innerhalb unserer Firmenpartnerschaft. Sie erhalten vielleicht neue Anregungen für ihr Fest und natürlich auch die Sicherheit einen kompetenten Partner für die Umsetzung ihrer Wünsche zu haben, der sich wirklich bemüht die Wünsche des Brautpaares zu erfüllen.

HOCHZEIT FEIERN: „Alles für die Hochzeit“ veranstaltet am 16. Oktober eine Hochzeitsmesse im Hotel Modul in Wien. Was erwartet die Besucher?

Uschi Seemann: Für diese Messe haben wir uns einiges ausgedacht, es wird eine Bühnenshow geben mit Stylingshow, Brautstaußbinden, musikalischer Unterhaltung, einer hochzeitsbezogenen Zaubershow, Brautstraußwerfen und der Verlosung zahlreicher Sach- und Dienstleistungsgutscheine unserer Partner.

Als Hauptgutschein bietet unsere Firmengemeinschaft einen Gutschein über 500,-€, der in einzelnen 100,-€ – Gutscheinen an die Gewinnerin / Gewinner übergeben wird, damit dieser Gutschein auch bei bis zu fünf verschiedenen Partnerfirmen eingelöst werden kann.

HOCHZEIT FEIERN: Welchen Tipp können Sie Brautpaaren für die Hochzeitsplanung mitgeben?

Uschi Seemann: Wir können den Brautpaaren nur raten, mit der Planung des Festes rechtzeitig, das heißt ca. 1 bis 1 ½ Jahre vor dem Fest zu beginnen, und sich in Ruhe nach den richtigen Firmen und Lokalen umzusehen, und sich auf Fachfirmen zu verlassen. Das heißt möglichst keine Hobbyisten zu engagieren, die unter Umständen viel versprechen, billig anbieten, aber das alles dann nicht umsetzen können. Das wäre schade, das Fest sollte wirklich einzigartig sein!

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für das Gespräch.

>> Zur Website von „Alles für die Hochzeit“

Astrid und Johannes: Ein Ja zueinander mit Familien und Freunden cool gefeiert

Astrid und Johannes haben sich am 13. August 2011 in Linz das Ja-Wort gegeben, während im selben Gebäude das Casting für die ORF-Sendung „Die große Chance“ stattfand (s. Foto oben). Das war aber noch lang nicht das einzig Besondere an der Hochzeit. Hochzeitsdeko aus Kräutern zum Mitnehmen, eine Hochzeitswebsite mit „Lost & Found“-Rubrik, Marillenpago für die Braut sowie ein spezieller Dresscode für Gäste haben den schönsten Tag nicht nur für das Brautpaar einzigartig gemacht.

HOCHZEIT FEIERN: Astrid, Johannes und du habt am 13. August 2011 in Linz geheiratet. Wie ist der Tag abgelaufen?

Astrid:
In der Früh wurden neben dem Frühstück Braut, Brautjungfern, Trauzeugin, Schwester und Brautmama geschminkt und gestylt. Dann ging es JUST IN TIME zum Standesamt. Bei der standesamtlichen Trauung waren nur unsere engsten Vertrauten dabei. Nach dem Mittagessen ging es zurück zur Kirche. Parallel dazu holte unser Hochzeitsshuttlebus die auswärtigen Gäste vom Hotel ab. Nach und nach kamen dann alle Gäste bei der Kirche an, wo sie von uns begrüßt wurden. Im Anschluss an die kirchliche Trauung ging’s auch schon in die Location zum Cocktail-Empfang. Nach dem Essen und der Torte stand für uns noch eine Überraschung am Programm: eine schamanische Hochzeitszeremonie – danach stieg die Hochzeitsparty.

HOCHZEIT FEIERN: Das Besondere an eurer Hochzeit: Ihr habt die Gäste mit einer eigenen Hochzeitswebsite die Zeit eurer Vorbereitungen „miterleben“ lassen. Wie entstand die Idee und was konnten die Gäste alles online erfahren?

Astrid:
Wir wollten einfach, dass unsere Familien und Freunde an diesem Tag nicht nur unsere Gäste sind, sondern ein Teil unseres Hochzeitsfestes. Jeder hatte die Möglichkeit live bei unseren Vorbereitungen dabei zu sein. Die beste Freundin aus Holland, der beste Freund aus Graz, die Eltern aus der Obersteiermark und die restlichen Freunde, die teilweise in Österreich und Deutschland verstreut sind, waren so immer am aktuellsten Hochzeitsplanungszwischenstand.

Wir haben nicht nur ein tolles Feedback bekommen – das wirklich coole war, dass man am Hochzeitsfest nicht nur einmal hörte: „Du bist der/die …, ich hab dich schon auf der Website gesehn…!“ Echt witzig!

HOCHZEIT FEIERN: Hattet ihr bei den Hochzeitsvorbereitungen Unterstützung oder alles selbst gemacht?

Astrid:
Die Organisation haben im Großen und Ganzen wir selbst übernommen. Unterstützung bei der Deko gab’s von meiner Mum, die die Kräuter den Sommer über züchtete und von meinen Brautjungfern, die gemeinsam mit mir bastelten. Bei diversen Locationsbesichtigungs- und Einkaufstouren wurden wir meist von Cornelia und Mathias (Kids von Johannes) tatkräftig unterstützt.

HOCHZEIT FEIERN: Gab es einen Punkt bei der Planung, den du unterschätzt hast?

Astrid: Nein, wenn man weiß, was man will, ist es mit der Planung nicht all zu schwierig. Man darf das Ganze auch nicht „zerplanen“. Viele Dinge und neue Ideen ergeben sich erst während den Vorbereitungen. So eine Hochzeit wächst! Man lernt in dieser Zeit nämlich auch viele neue interessante Menschen kennen, und jeder gibt einem wertvolle Tipps mit auf den Weg!
An alle Bräute: Eine Hochzeit mit allem Drum und Dran lässt sich auch locker in einem halben Jahr – neben dem Job organisieren!

HOCHZEIT FEIERN: Du hast ein wunderschönes Brautkleid getragen. Wie viel Zeit hat die Auswahl des Braut-Outfits – vom Brautkleid bis zu den Brautschuhen – in Kauf genommen?

Astrid: Das mit dem Brautoutfit war so eine Sache … Nach drei erfolglosen Besuchen in Brautmodengeschäften, hab ich mich ins Internet gehängt und MEIN Kleid rausgesucht und sogleich auch bestellt – maßgeschneidert. Ich würde es wieder so machen. Ich hab das Kleid, das mir 100% gefällt einfach in keinem Laden gefunden. Liebe zukünftige Bräute lasst euch auf keinen Fall unter Druck setzen – es kommt das Kleid, bei dem man weiß: DAS IST ES!!! 🙂
Wie viel Zeit man dafür braucht hängt eigentlich ganz davon ab, wie konkret die eigenen Vorstellungen und Wünsche sind. Wenn man flexibel ist, findet man auch an einem Nachmittag das komplette Outfit.

HOCHZEIT FEIERN: Ihr hattet auch einen besonderen Dresscode von euren Gästen gewünscht. Wie sollte dieser sein?

Astrid: Ja, genau und der hat gelautet: Jeder muss in dem Outfit kommen in dem er sich wohlfühlt und den ganzen Tag/Abend mit uns feiern kann. Wir hatten auch sehr geniale Outfits dabei, angefangen von Dirndl und Lederhose, einem original-mexikanischen Outfit bis hin zum steirischen Kilt. Genau so haben wir uns das vorgestellt! Einzig meine holländische Freundin ist nicht in Holzschuhen gekommen … 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Auch eine sehr schöne Idee: Eure Gäste konnten sich nach der Hochzeit bei der Hochzeitsdeko „bedienen“.  War die Hochzeitsdeko selbst gemacht?

Astrid: Die Gäste sollten sich nicht nur nach, sondern auch schon während der Hochzeit an der Deko „bedienen“! Da ich ein absoluter (Wild-)Kräuterfan bin, hatten wir gemeinsam mit unserem kreativen Caterer – tat:motiv – die Idee, Kräuter auf die Tische zu stellen, die sich die Leute dann in den Salat auf das Gemüse/Fleisch oder in den Prosecco schnipseln sollten. Irgendwie wurde meinen Kräuterkenntnissen aber nicht sonderlich getraut, es haben sich nur die wenigsten bedient 😉 Toller Nebeneffekt – nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Location duftete es herrlich nach Dill & Co. Zum Glück haben sich aber viele die Kräuterkörbchen dann wenigstens mitgenommen.

HOCHZEIT FEIERN: Welche Hochzeitsbräuche waren Bestandteil eures schönsten Tages?

Astrid: In der Früh wurde ich „Aufgeweckt“ … mit Gesang und Gitarrenbegleitung vorm Schlafzimmerfenster (im strömenden Regen). In der Kirche streuten vier Blumenmädchen bunte Blumen und Blüten vor die Braut, weitere vier Brautjungfern hielten nicht nur die bösen Geister von der Braut ab (so sagt es das Brauchtum), sondern schauten auch drauf, dass das Kleid nicht genau durch den schlimmsten Schmutz gezogen wurde. Am Abend wurde – nicht geplant, aber deshalb umso lustiger – die Braut und ihr Strauß entführt, im Anschluss wurde der Brautstrauß geworfen und auch das Strumpfband versteigert. Und nach dem Fest wurde ich noch ganz romantisch über die Schwelle getragen.

Zu Mittag gab es einen zweiten ungeplanten Brauch: Der Kellner in dem Lokal schüttete mir eben mal so ein Marillenpago über die Schulter!!!! Die verlegene russische Kellnerin versicherte mir, dass das in Russland für Glück und männlichen Nachwuchs steht! Na dann!

HOCHZEIT FEIERN: Noch mal zurück zur Hochzeitswebsite: Wir finden den „Lost und Found“-Bereich sehr originell, in dem unter anderen Brillen und Duschgel ihre Besitzer suchen. Konnten in der Zwischenzeit wieder alle Besitzer ausfindig gemacht werden?

Astrid:
Bis auf den Schnuller haben wir alles an den Mann/die Frau/das Baby gebracht 🙂 Ja, das mit der Website hat echt Spaß gemacht und auch super funktioniert. Wir haben unsere Gäste aber nicht nur über verlorene Dinge, sondern auch über zu lernende Liedertexte und dergleichen informiert.

Man muss allerdings dazusagen – so eine Hochzeitswebsite macht nur dann Sinn, wenn die Gäste das Medium kennen/nutzen. In unserem Fall fast zu 100%! 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Was war für dich das schönste an eurem Hochzeitstag?

Astrid: Es hat so viele tolle Momente gegeben, die mir sofort wieder einfallen, wenn ich an diesen Tag denke. Das schönste war – und da spreche ich jetzt auch für meinen Mann 😉 – dass der ganze Tag genau so war, wie wir uns das vorstellt haben: locker, entspannt und lustig. Für mich als Braut war der schönste Moment, als Hannes mich in der Früh mit dem Strauß abgeholt hat. Nach der getrennten Nacht war das sehr emotional!

HOCHZEIT FEIERN: Wie immer unsere letzte Frage: Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Astrid: Lasst euch in keiner Minute der Vorbereitungszeit stressen! Macht es in eurem Tempo! Für uns als Brautpaar kann ich sagen, diese Zeit hat uns gefühlsmäßig noch ein Stückchen weiter zusammengebracht. Wir haben fast alles gemeinsam erledigt, angeschaut, besprochen, entschieden usw.

Richtigen Spaß in die Sache haben auch meine „besten Brautjungfern“ gebracht. Vom Probepoltern angefangen, bis zum echten Poltern, vom Mitfiebern über die sehr chaotische Hochzeitskleidlieferung bis hin zu den abendlichen Hochzeitsdekobastelstunden. Ohne meine Mädls hätte es nur den halben Spaß gemacht.

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für den schönen Bericht über eure Hochzeit und alles, alles Gute für die gemeinsame Zukunft 🙂

 

Möchtest du auch von deiner Hochzeit berichten? Dann freuen wir uns auf dein Mail an office@hochzeit-feiern.net.

Karin: "Heiraten hat mir so Spaß gemacht, dass ich Hochzeitsplanerin wurde."

Foto: Karl Schrotter

Karin hat am 21. Mai 2011 in der Steiermark ihre Traumhochzeit erlebt. Sie hat uns über ihren schönsten Tag – trotz Regen – berichtet. Über Traubenzucker gegen Nervosität, die Brautentführung und die Hochzeitsplanung. Von dieser war Karin übrigens so begeistert, dass sie sich nach der Hochzeit als Wedding Planner selbstständig gemacht hat.

HOCHZEIT FEIERN: Karin, ihr habt am 21. Mai geheiratet. Kannst du uns in Kürze den Ablauf der Hochzeit schildern?

Karin: Wir haben uns um ca. 10:30 Uhr bei unserem Haus zum Sektempfang getroffen. Von hier aus ging es zum Standesamt Hartberg. Während der standesamtlichen Trauung hat es fürchterlich geregnet. Dann war das Gruppenfoto, bei leichtem Regen. Anschließend die kirchliche Trauung in der Stadtpfarrkirche Hartberg. Es war sehr schön! Beim Auszug hatten wir Seifenblasen und durch den Wind sah das wirklich witzig und toll aus. Danach hatten wir eine Agape in den Räumen am Kirchplatz. So gegen 18:00 Uhr sind wir dann zur Hochzeitstafel gefahren und haben den Abend gemütlich mit Musik und Tanz ausklingen lassen.

HOCHZEIT FEIERN: Wie groß war die Nervosität am Morgen der Hochzeit?

Karin: Ich war sehr nervös. Aber meine Freundinnen haben mich gut mit einem Gläschen Sekt und Traubenzucker beruhigt!

HOCHZEIT FEIERN: Hattet ihr Unterstützung bei der Vorbereitung der Hochzeit oder haben sich dein Mann und du um alles allein gekümmert?

Karin: Das meiste haben wir alleine gemacht. Vor allem die Organisation habe eigentlich ich alleine gemacht. Natürlich haben uns Freunde und Verwandte geholfen, zum Beispiel bei den Mehlspeisen und beim Aufbau für den Sektempfang

HOCHZEIT FEIERN: Wo hast du dir die Inspirationen für die Hochzeitsdeko geholt?

Karin: Ich hatte relativ gute Vorstellungen wie meine Deko aussehen sollte. Es war alles in lila und violett gehalten. Kleine Ideen hatte ich aus dem Internet, aber das meiste hatte ich ganz bildlich vor Augen … 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Die Brautentführung zählt ja zu den traditionellen Hochzeitsbräuchen. Immer mehr Brautpaare ersuchen aber, davon abzusehen. Wie war das bei euch?

Karin: Uns ist Tradition in Maß und Ziel schon wichtig gewesen. Ich wurde auch „gestohlen“, mein Mann auch. Aber es hat nicht allzu lange gedauert. Wir wollten die restlichen Gäste nicht zu lange zurücklassen. Aber eine „Entführung“ gehört dazu, das haben auch alle Gäste verstanden, und nach ca. 20 Minuten waren wir ja wieder da!

HOCHZEIT FEIERN: Du warst von der Hochzeitsplanung so begeistert, dass du dich seit kurzem auch beruflich um die Organisation von Hochzeiten kümmerst. Ab wann stand für dich fest, dass du eine Hochzeitsplanerin werden möchtest?

Karin: Ja, das ist richtig! Es hat mir so einen Spaß gemacht, dass ich mich als Hochzeitsplanerin mit „A beautiful Day“ selbstständig gemacht habe. Ich habe schon mitten in den Vorbereitungen gemerkt, dass mir das wohl sehr liegt. Den endgültigen Entschluss habe ich gefasst, nachdem mir eine Freundin sagte, dass ihr unsere Hochzeit so gut gefallen hat und sie meinte ich solle das doch beruflich machen 🙂

HOCHZEIT FEIERN: „Deine Brautpaare“ profitieren ja jetzt von deiner eigenen „Hochzeitserfahrung“. Gibt es einen Punkt, der für dich selbst auf deiner Hochzeit nicht optimal gelaufen ist, und wovon du Brautpaaren abrätst?

Karin: Nein. Ich rate keinem Brautpaar von etwas ab! Ich mache allerhöchstens Verbesserungsvorschläge. Jeder will und soll seinen schönsten Tag im Leben so erleben wie er/sie es möchte! Aber mein Tipp an alle Brautpaare ist, einen Hochzeitsführer zu engagieren. Ich biete das als Hochzeitsplanerin auch an, eine Begleitung am Hochzeitstag. Es ist wichtig, dass jemand den Überblick behält und sich darum kümmert, dass alles so abläuft wie es geplant ist! Das Brautpaar hat dafür weder Zeit noch Nerven. Das habe ich bei meiner Hochzeit gemerkt. 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Dein Tipp als „ehemalige Braut“ und Wedding Planner an alle zukünftigen Bräute?

Karin: Genießt euren Tag, macht es so wie ihr es wollt und habt … “A beautiful day“ 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für den tollen Bericht und das wunderschöne Foto. Und natürlich: Alles Gute für die private und berufliche Zukunft 🙂

 

Möchtest du auch von deiner Hochzeit berichten? Dann freuen wir uns auf dein Mail an office@hochzeit-feiern.net.

Spenden statt schenken: Eine Aktion der „Wiener Tafel“

Viele Brautpaare haben bereits die Wohnung eingerichtet, den Haushalt komplett, … Trotzdem möchten die Gäste natürlich nicht ohne Geschenk kommen. Die „Wiener Tafel“ bietet eine ganz besondere Aktion für Hochzeiten an: Unter dem Motto „Spenden statt schenken“ kann Armutsbetroffenen in Wien geholfen werden. Der Sozialverein verteilt hochwertige Lebens- und Hygienemittel an Bedürftige, die andernfalls im Müll landen würden.

Die Festtafel ist bei jeder Hochzeit schön gedeckt und voller guter Speisen und Getränke. Für viele Menschen ist aber selbst die tägliche Mahlzeit keine Selbstverständlichkeit. Brautpaare, die ihr Glück mit anderen teilen möchten, die es nicht so gut im Leben haben, können das mit „Spenden statt schenken“ einfach machen. Es muss ja nicht auf alle Geschenke verzichtet werden, sondern vielleicht nur auf die Blumen. Jede Spende hilft der Wiener Tafel ihre Hilfslieferungen zu finanzieren.

Was genau ist die „Wiener Tafel“?

Die Wiener Tafel ist ein vielfach ausgezeichnetes Projekt im Sozial- und Umweltbereich. Ehrenamtliche Mitarbeiter sammeln täglich hochwertige Lebensmittel und Hygieneartikel ein, die wegen Überproduktion, fehlerhafter Etikettierungen, Verpackungsschäden oder baldigem Ablaufdatum nicht mehr verkauft werden können. Damit werden jeden Tag mehrere Tonnen Lebensmittel vor dem Müll gerettet und über karitative Einrichtungen an Menschen in Armut verteilt. Der Verein arbeitet auf ehrenamtlicher Basis und finanziert sich vor allem durch private Spenden.

Wie funktioniert „Spenden statt schenken“?

Zuerst melden Sie sich bei der Wiener Tafel. Die MitarbeiterInnen informieren Sie gern persönlich über mögliche Projekte für Ihre Spendenaktion auf der Hochzeit. Weiteres bietet der Sozialverein folgende Services:

  • Infomaterial für Ihre Hochzeitsgäste
  • eine Spendenbox für Ihre Hochzeit
  • auf Wunsch persönliche Vorstellung des Vereins auf Ihrer Feier
  • Die Wiener Tafel versendet gern einen Dankesbrief an Ihre Gäste und gibt Ihnen ein Übersicht über die Spenden

Interesse an „Spenden statt schenken“?

Weitere Details finden Sie in der Broschüre => Download Info-Folder
Die Wiener Tafel freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme und beantwortet Ihnen gern weitere Fragen.

Kontakt

Wiener Tafel – Verein für sozialen Transfer
Simmeringer Hauptstraße 2 – 4
1110 Wien
E-Mail: spenden@wienertafel.at
Telefon: 01 236 56 87

Sonja über ihre Traumhochzeit: "Es war magisch."

Sonja und Hans-Peter haben am 16. Juli 2011 in Pabneukirchen in Oberösterreich ihre Traumhochzeit gefeiert. Sonja hat uns unter anderem von der totalen Umgestaltung der Hochzeitslocation (mit Vorher-Nachher-Fotos!), dem lustigen Eröffnungstanz, versteckten Weckern in der Hochzeitsnacht sowie dem sehr romantischen Hochzeitsgeschenk, das sie von ihrem Mann erhalten hat, erzählt. Das lange Interview ist jede Zeile wert. Die traumhaften Erzählungen über die Hochzeitsplanung und die Feier selbst sind wunderschön zu lesen.

HOCHZEIT FEIERN: Sonja, du hast uns geschrieben, du hattest eine „absolute Traumhochzeit“? Erzähl uns kurz mal, was deine Hochzeit zu einem absoluten Traum gemacht hat 🙂

Sonja: Alles hat damit begonnen, dass mir mein Traummann im September 2010 einen traumhaften Heiratsantrag gemacht hat. Gemeinsam konnten wir über zehn Monate unsere Traumhochzeit zusammenstellen. Wir haben unsere gemeinsamen Vorlieben und Wünsche in die Planung miteinbezogen. Eine gut durchdachte Planung, genaueste Organisation, Tages- und Zeitabläufe und die Mithilfe vieler lieber Menschen machten den wichtigsten Tag in unserem Leben zu einem absoluten Traum! Ein märchenhaftes Hochzeitskleid, blauer Himmel und Sonnenschein und viele liebe und fröhliche Menschen machten den Tag mehr als perfekt!

HOCHZEIT FEIERN: Wie ist euer Hochzeitstag abgelaufen?

Sonja: Mein Tag begann um 6:00 Uhr. Ich wurde von den Schützen geweckt! Mein Verlobter schlief in dieser Nacht, wie es der Brauch sagt, getrennt von mir. Um 6:30 Uhr kam meine Friseurin zu mir nach Hause. Das Haarstyling und Make-up konnte beginnen. Obwohl ich zum Probestecken war, funktionierte am Hochzeitstag nicht alles so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Meine Haare machten meiner Friseurin große Probleme und die Frisur wollte einfach nicht sitzen. Ohne zu überlegen zerstörte meine Friseurin die Frisur und begann von vorne. Plötzlich wurde alles etwas hektischer, denn die Zeit lief uns davon. Es blieben nur mehr 30 Minuten Zeit, bis mein Verlobter mich abholen würde. Aber es ging sich alles aus. Um 9:00 Uhr wurde ich mit Hilfe meiner Mama angekleidet, das Alte, Neue, Geborgte und Blaue waren an mir und um 9:15 Uhr kam mein Verlobter mit dem Brautstrauß und der Morgengabe zu mir nach Hause und sah mich das erste Mal. Er war sehr erstaunt und ich konnte seine Begeisterung spüren.

Der nächste Programmpunkt waren die Paarfotos. Diese begannen in einem wunderschönen Feld in Pabneukirchen, anschließend machten wir tolle Fotos in einem traumhaft schön gestalteten Garten und danach ging es auf das Schloss „Greinburg“. Wir hatten knapp drei Stunden Zeit um so viele Fotos wie möglich zu machen. Um 12 Uhr ging es zurück zu meinem Elternhaus, wo wir schon von Verwandten und Freunden herzlich empfangen wurden. Der Autokorso wurde zusammengestellt und um 13:15 Uhr fuhr dieser hupend in den Markt, wo all die anderen geladenen Gäste bereits warteten. Dieser Moment, als wir dann vom Oldtimer ausstiegen, war magisch. Alle Gäste freuten sich, das Brautpaar das erste Mal sehen zu können.

Wir begrüßten alle Gäste persönlich und gleich danach stellte der Wirt den Zug zur Kirche auf. Mein Papa und ich gingen natürlich ganz hinten, der Schleier verdeckte mein Gesicht. Weit kamen wir jedoch nicht, da die Schützen die Straße bereits abgesperrt hatten und wir nun Aufgaben zu lösen hatten, um zu beweisen, dass wir bereit für die Ehe sind. Nach dem Absperren ging es dann weiter Richtung Kirche. Alle Gäste nahmen Platz, nur mein Papa und ich warteten draußen. Denn bei unserem Einzug wurde der Hochzeitsmarsch gespielt und mein Papa hat mich meinem zukünftigen Mann beim Altar übergeben.

Es folgte nun eine wunderschöne, persönliche Hochzeitsmesse mit wunderschöner Musik. Freudentränen ließen sich jetzt nicht mehr zurückhalten. Gekrönt wurde die Messe von unserem Freund Herwig (Sänger von „OPUS“), der „Flying high“ für uns sang! Nach der Hochzeitsmesse wurde von allen Gästen ein Spalier gemacht, wir zogen als letzter mit den Blumenmädchen aus und wurden mit viel Reis beworfen.

Als nächstes gab es das Gruppenfoto. Einmal „normal“ und einmal wurden alle Gäste in Form eines Herzens aufgestellt. Die Fotografin machte vom 3. Stock ein sensationelles Foto.

Jetzt ging es ins Gasthaus, wo schon einige Musiker der Musikkapelle warteten. Die drei ersten Tänze und das Übergeben der Braut vom Zubräutigam an den Bräutigam waren nach Brauchtum jetzt an der Reihe.

Es folgte nun das Gratulieren der Gäste, danach das Genießen des Hochzeitmenüs, das Fotografieren mit den Verwandten und Zubrautleuten, das Anschneiden der Hochzeitstorte, der Eröffnungstanz und das Plaudern mit den Gästen. Die Band „Reloadet“ heizte die Stimmung an und viele, viele lustige Stunden standen uns bevor.

Ein Freund von uns, Herwig (Sänger von „OPUS“) war natürlich an unserem großen Tag auch bei uns. In der Kirche überraschte er uns mit „Flying high“ und irgendwann während des Abends, ging er zur Band und sang mit ihnen mit. Natürlich wollten alle Leute nur eines hören: „Live is life“. Die Band war so spontan und stimmte mit ein. Die Gäste, und natürlich wir beide, waren total begeistert.

Um ca. 22 Uhr wurde ich dann von einem Freund gestohlen und in ein benachbartes Gasthaus entführt. Es folgten beinahe alle Gäste nach und mein Papa auf der Gitarre, Erich mit der Trompete und ein Bekannter auf der Ziehharmonika spielten viele Stimmungslieder, bis der Bräutigam kam und die Braut auslösen musste. Die Spiele waren sehr unterhaltsam. Fröhlich ging es dann wieder ins Gasthaus zurück, wo bis in die frühen Morgenstunden weiter gefeiert wurde.
Wir haben es geschafft, 24 Stunden zu feiern, ohne einen Anflug von Müdigkeit. Und wir haben es geschafft, die letzten auf unserer eigenen Hochzeit zu sein!

Unsere Hochzeitssuite wurde liebevoll von einer Angestellten des Gasthauses dekoriert und Freunde ließen es sich nicht nehmen, den Lattenrost rauszunehmen und drei Wecker zu stellen. Jedoch stellte dies kein Hindernis im Hinblick auf die Hochzeitsnacht dar 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Wie viel Zeit hast du für die Hochzeitsvorbereitungen in Summe gebraucht?

Sonja: Von September 2010 bis Juli 2011. Also knapp elf Monate.

HOCHZEIT FEIERN: Hattest du Unterstützung durch Familie und Freunde?

Sonja: Glücklicherweise konnte ich mich auf meinen Verlobten verlassen und meine Eltern standen mir all die Monate mit Rat und Tat rund um die Uhr zur Seite und haben mir vieles an Organisation abgenommen. Meine Freunde waren da um nachzufragen wie es mit der Planung vorangeht und drei Tage vor der Hochzeit halfen sie mir bei der Umdekorierung des Gasthauses.

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HOCHZEIT FEIERN: Was war für dich das schönste Erlebnis während der Vorbereitungen für die Hochzeit?

Sonja: Die gesamte Vorbereitungszeit war unvergesslich für mich. Da gibt es viele schöne und besondere Momente. Es ist einfach schön zu wissen, dass man als Paar gemeinsam an einem Strang zieht und den Hochzeitstag zum schönsten Tag im gemeinsamen Leben macht!

Ein ganz besonderer Augenblick war natürlich das Aussuchen des Brautkleides mit meiner Mama und meiner Zubraut und das Abholen der Eheringe. Berührt hat mich auch, als ich die Lieder für die Trauungsmesse das erste Mal hören konnte.

Am Vorabend der Hochzeit bekam ich dann noch eine besondere Überraschung: Ich wollte schon schlafen gehen, (wir schliefen am letzten Abend natürlich getrennt!) als ich plötzlich eine Trompete spielen hörte. Ich konnte es kaum fassen! Unter dem „Schwibogen“ standen Maria und Erich mit ihrer Tochter und spielten mir das „Brautlied“! Danach stießen wir mit einem Gläschen Sekt auf den Hochzeitstag an. Sie kamen extra mit ihrem Baby um 21:30 Uhr vom 25 km entfernten Schwertberg. Der Moment wird mir immer in Erinnerung bleiben!

HOCHZEIT FEIERN: Das Erstellen der Gästeliste ist oft ein heikles Thema. Wie war das bei euch?

Sonja: Für uns war die Gästeliste kein Problem, da wir wussten, dass wir die Menschen einladen würden, mit denen wir Kontakt haben und die uns etwas bedeuten. Denn schließlich ist es unser Tag!

HOCHZEIT FEIERN: Du hast die Location total umgestaltet. Wie genau können wir uns das vorstellen?

Sonja: Der Saal des Gasthauses ist schon etwas älter und die dunklen Vorhänge, die kahlen Wände und  die Farbe der Sitzfläche der Sessel waren für mich nicht sehr ansprechend. Deshalb wurden mit Erlaubnis der Besitzer alle Vorhänge abgenommen und durch weiße Vorhänge mit Dekospangen ersetzt. Die Wände wurden mit riesigen schwarz-weißen Postern (besondere Bilder von uns) beklebt und die Sessel wurden mit weißen Stuhlhussen überzogen. Der Saal erstrahlte in einem atemberaubenden Weiß und machte den Raum heller und größer. Abgerundet wurde die Deko mit einer „Wolke“ am Stiegenaufgang, Schmücken des Handlaufs mit Bändern und mit Rosen geschmückt, einer Lichterkette und einer „Just married“ Girlande über dem Eingang in die Bar.

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HOCHZEIT FEIERN: Ihr hattet auch eine ganz besondere Überraschung für eure Gäste?

Sonja: Genau. Wir wollten bei unserer Hochzeit keinen langweiligen Walzer tanzen, deshalb hatten wir uns einen lustigen Eröffnungstanz ausgedacht. Das war über all die Monate unser Geheimnis und wurde niemandem verraten. Das war mit der Zeit furchtbar schwierig!

Wir begannen mit einer offenen Walzerfigur zu „An der schönen blauen Donau“ bis wir schließlich ein paar Takte Walzer tanzten. Dann aber blieb der Walzer an einer Stelle hängen, wir tanzten immer an der gleichen Stelle, bis plötzlich unser Medley mit „Looking for freedom“ begann und nun folgte ein Lied und ein Tanz dem anderen. Die Leute waren begeistert, klatschten, sangen und freuten sich sichtlich. Ein tosender Beifall zeigte uns schließlich, dass sich die Arbeit gelohnt hatte und wir unsere Gäste überraschen und unterhalten konnten. Das machte uns beide sehr glücklich. Für Bekannte, die erst am Abend zur Hochzeit kamen, tanzten wir unseren Eröffnungstanz sogar ein zweites Mal!

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HOCHZEIT FEIERN: Wie bereits erwähnt hast du dich an den Hochzeitsbrauch „Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues“ gehalten. Was hast du dazu verwendet?

Sonja: Das Alte war ein sehr schöner und alter Weißgoldring mit einer Perle von meiner Oma, das Neue war das Brautkleid, das Geliehene war ein Stofftaschentuch aus Frankreich von meiner Zubraut und das Blaue war das Strumpfband, geschenkt von meiner Freundin Maria.

HOCHZEIT FEIERN: Hast du auch ein Hochzeitsgeschenk von deinem Mann bekommen?

Sonja: Oh ja, und zwar ein ganz Besonderes. Nach dem Brautstehlen erwartete mich im Gasthaus eine Überraschung. Mein Mann hatte eine unglaublich unvergessliche Foto-Präsentation zum Lied „Ich weiß was ich will“ von Udo Jürgens vorbereitet. Text und Foto passten immer perfekt zusammen. Danach gab es noch einen Rückblick auf all die besonderen Momente in unserem Zusammenleben. Dieser Moment hat mich sehr berührt und mir gezeigt, wie groß die Liebe von Hans-Peter zu mir ist. Freudentränen, Glücksgefühle und Schmetterlinge im Bauch begleiteten diese traumhafte Präsentation!

HOCHZEIT FEIERN: Die Zeit der Hochzeitsplanung ist oft sehr stressig. Was kannst du Paaren raten, damit die Hektik nicht Überhand nimmt und Zeit für gemeinsame Vorfreude bleibt?

Sonja: Unbedingt bald genug mit der Planung beginnen. Wir hatten über zehn Monate Zeit und verspürten überhaupt keine Hektik. Was man unbedingt braucht, ist ein verständnisvoller Verlobter, der einem alle Wünsche erfüllen lässt! Und wie gesagt viele Menschen, die einem beistehen.

HOCHZEIT FEIERN: Wie immer unsere letzte Frage: Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Sonja: Genießt die Zeit so intensiv wie möglich! Scheut euch nicht, eure Träume wahr zu machen! Die Planung und Organisation (Helfer am Hochzeitstag) sind das um und auf! Eure Helfer sollen am Hochzeitstag über den Tagesablauf informiert sein. Lasst euch so viel wie möglich am Hochzeitstag abnehmen. Wir konnten unseren Tag in vollen Zügen genießen. Genießt jede Sekunde, denn ihr werdet sehen, der Tag geht viel zu schnell vorbei. Deshalb mein letzter Tipp: Unbedingt die Hochzeit vom Wecken bis zum Heimspielen filmen lassen. Dann kann jeder Tag auf der Couch wieder zu eurem Hochzeitstag werden.

HOCHZEIT FEIERN: Vielen, vielen Dank für deine Antworten und die Fotos. Wir wünschen euch beiden eine wunderschöne gemeinsame Zukunft 🙂

Birgit über ihre Traumhochzeit: „Der allerschönste Moment war der Hochzeitstanz mit meinem Mann.“

Birgit und Bernhard haben am 16. Juli 2011 ganz traditionell in Maria Lankowitz in der Steiermark geheiratet. Die Braut in einem wunderschönen Traum in Weiß mit einem ebensolchen Brautstrauß, der Bräutigam in moderner Tracht. 25 Stunden waren die beiden auf den Beinen, um ihren schönsten Tag zu feiern.

Birgit hat uns über ihre schnelle Entscheidung beim Brautkleid-Kauf, die Stunden vor der Hochzeit und den Ablauf der Feier erzählt. Und vor allem über Hochzeitsbräuche: Vom Braut aufwecken in aller Früh über Absperren bis zum Kranz’l runternehmen.

HOCHZEIT FEIERN: Birgit, du bist ganz frisch verheiratet. Am 16. Juli hast du deinem Bernhard das Ja-Wort gegeben. Schon daran gewöhnt, „mein Mann“ zu sagen? 🙂

Birgit: Noch fühlt es sich etwas komisch an, Bernhard als „meinen Mann“ zu bezeichnen aber zugleich auch wunderschön! Es gibt einem ein sehr starkes Gefühl von Zusammengehörigkeit!

HOCHZEIT FEIERN: Ihr habt in Maria Lankowitz ganz traditionell geheiratet. Du in einem wunderschönen, weißen Brautkleid, dein Mann in Tracht. Ist das in der Steiermark so üblich?

Birgit: Wir stammen beide aus einer Landwirtschaft und bei uns hat das eigentlich schon Tradition. Bei uns in der Gegend, ist es so, dass sich viele Paare für eine solche Hochzeit entscheiden. Tracht ist etwas Wunderschönes und kann perfekt mit einem weißen Kleid kombiniert werden. Die Konstellation von Weiß und Tracht ist erst in den letzten Jahren ein bisschen zum Trend geworden.

HOCHZEIT FEIERN: Wie lang hast du gebraucht, um dich für dein Brautkleid zu entscheiden? Hattest du Unterstützung von Freundinnen bei der Auswahl?

Birgit: Eigentlich war es das erste was ich probiert hatte. Ich habe zwar noch glaub ich acht weitere probiert, aber es ist im Endeffekt das geworden, das ich als erstes probiert hatte. Meine Mutter, eine gute Freundin und meine kleine Schwester haben mich unterstützt und bei der Auswahl waren wir uns schlussendlich alle einig 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Wann war Tagwache am Tag der Hochzeit? Wie hast du die Stunden bis zur Trauung erlebt?

Birgit: Also ich bin um 4 Uhr ganz traditionell aufgeweckt worden. Danach gab’s ein deftiges Frühstück für die Aufwecker und um 7.00 Uhr fuhr ich dann zum Frisör. Dort saß ich dann zwei Stunden aber es hat sich gelohnt denn die Frisur war perfekt. Nach dem Frisör kam dann schon meine Visagistin und dann hab ich mich eh schon angezogen. Um dreiviertel 12 ist dann der Bräutigam gekommen und so blieb mir nicht viel Zeit zum nervös sein 🙂 Ich hatte aber tolle Unterstützung von meiner besten Freundin, die auch die Nacht vorher bei mir übernachtet und die Stunden bis zur Hochzeit etwas erleichtert hat.

HOCHZEIT FEIERN: Wie ist euer große Tag dann genau abgelaufen?

Birgit: Wie schon gesagt um 4 Uhr bin ich aufgeweckt worden. Dann Frisör und Make Up. Um 11 Uhr kamen die ersten Gäste von mir (Treffpunkt bei der Braut war um 11 Uhr, Treffpunkt beim Bräutigam um 10 Uhr) und auch die Musik, die dann schon mit dem Spielen begonnen hat. Um dreiviertel 12 kam dann der Bräutigam mit den weiteren Hochzeitsgästen, welche sich bei ihm getroffen haben.

Mein Papa hat mich dann aus dem Haus geführt und mich meinem Bernhard sozusagen „übergeben“ der schon wie alle anderen Gäste gespannt auf mich gewartet hat. Da sah ich dann meinen wunderschönen Brautstrauß zum ersten Mal! Nach dem Empfang mit Brötchen, Krapfen und Getränken ging es dann um kurz vor 13 Uhr in Richtung Standesamt. Inzwischen wurde auch abgesperrt und um 14 Uhr waren wir beim Standesamt.

Nach der standesamtlichen Trauung haben wir schnell das Gruppenfoto gemacht und anschließend, also um 15 Uhr, war die kirchliche Trauung. Nach dieser gab es eine Agape für unsere Gäste und die Fotos mit Eltern, Beiständen usw. wurden gemacht. Gegen 18 Uhr ging es dann in Richtung Hotel, wo wir unsere Tafel hatten. Vor dem Empfang dort wurde noch einmal abgesperrt aber dann gab es endlich Essen. Dann begann die Musik zum Spielen und die Feier begann offiziell. Die Torte wurde angeschnitten sowie der Brauttanz und das Kranzl runternehmen fanden statt. Das Brautstehlen war auch noch dazwischen.

Um ca. halb 1 eröffneten wir das Mitternachtsbuffet. Um 5 Uhr Früh, also nach 25 Stunden wach sein, hatte dieser für uns schönste Tag im Leben ein Ende und wir freuten uns trotz des anstrengenden Tages auf die Hochzeitsnacht *zwinker*.

HOCHZEIT FEIERN: Zu einer traditionellen Hochzeit gehören natürlich jede Menge Hochzeitsbräuche. Welche gab’s da auf eurer Hochzeit?

Birgit: Ja zuerst mal das Braut aufwecken. Bei uns wurde natürlich auch der Bräutigam nicht verschont und ebenfalls um 4 Uhr aufgeweckt.
Wir haben die Nacht vor der Hochzeit ja getrennt geschlafen und niemand durfte die Braut sehen, bis der Bräutigam sie mit dem Brautstrauß abholte.

Die so genannten „Kranzlleute“(ein Paar jeweils für Braut und Bräutigam welches nicht verheiratet ist und keine Kinder hat) unterstützen uns den ganzen Tag über. Sie empfangen die Gäste, „putzen“ die Autos mit Maschen auf, und stecken den Gästen die Aufstecker an. Sie sind auch den ganzen Abend dafür verantwortlich, dass die Hochzeitsgäste fleißig tanzen.

Die Beistände des Brautpaares, die natürlich auch verschiedene Ämter zu erfüllen haben, dürfen auch nicht fehlen. Sie sind gleichzeitig auch die Trauzeugen.

Das Absperren ist auch ganz typisch bei uns. Hier wird etwas vorbereitet, was Braut und Bräutigam dann machen müssen. Oft hat es mit dem Beruf des anderen etwas zu tun. Bei uns wurde zwei Mal abgesperrt. Einmal durch die Arbeitskollegen meines Mannes und einmal durch die Landjugend.

Das Brautstehlen hat auch Tradition. Die Braut wird meist nach dem Essen von den „Prassern“ (das sind die Gäste. die abgesperrt haben bzw. die Aufwecker. Sie alle kommen dann auf die Hochzeit nach um mit dem Hochzeitspaar gemeinsam zu feiern) in ein Lokal gestohlen und die Beistände müssen die Braut dann „auslösen“. Wichtig dabei ist, dass die Braut den Brautstrauß bei sich hat. Die Aufgabe der „Stehler“ ist es, irgendwie an den Strauß zu kommen, der natürlich vom Beistand der Braut bewacht wird. Nach dem Brautstehlen, also wenn die Braut wieder da ist, gibt es eine falsche Braut, die natürlich zur allgemeinen Erheiterung beiträgt.

Danach kommt der Brauttanz, das Kranz’l runternehmen (dieses bekommt die Brautmutter bzw. in meinem Fall hat es der Brautvater bekommen), welches auch von den Kranzlleuten mit einem Spruch umrahmt wird. Danach der Hochzeitstanz mit dem Bräutigam und der offizielle Teil hat ein Ende.

HOCHZEIT FEIERN: Was war für dich der schönste Moment auf der Hochzeit?

Birgit: Also der allerschönste Moment war der Hochzeitstanz mit meinem Mann. Es ist ja bei uns üblich, dass es den so genannten „Brauttanz“ um Mitternacht gibt, sprich alle auf der Hochzeit anwesenden Männer müssen mit der Braut tanzen und nach dem Tanz geben sie Geld. Erst nach dem Brauttanz, also wenn ich mit allen Männern getanzt habe, darf ich mit dem Bräutigam tanzen. Bei „Weilst a Herz hast wie a Bergwerk“ von Reinhard Fendrich haben wir dann unseren ganz persönlichen Moment genossen. Es war unbeschreiblich schön!

HOCHZEIT FEIERN: Gab es etwas, das du heute anders machen würdest?

Birgit: Nein überhaupt nichts. Es war alles genauso wie wir es uns vorgestellt hatten.

HOCHZEIT FEIERN: Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Birgit: Früh genug mit der Planung anfangen und alles Schritt für Schritt abschließen. Menschen, die einen unterstützen und bei der Organisation helfen sind sehr hilfreich und dafür bin ich allen sehr dankbar! Ansonsten: Den Tag einfach nur genießen, denn er ist viel zu schnell vorbei. Ein Video machen zu lassen ist auch ein heißer Tipp. Denn da kann man als Brautpaar noch einmal alles Revue passieren lassen.

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für die Antworten und alles Gute euch beiden für die gemeinsame Zukunft 🙂

Heiraten am Schiff, z.B. wie der Bergdoktor auf der blauen Donau

Wer von einer Hochzeit am Wasser träumt, kann sich diesen Traum im Land der Ströme und Seen wunderschön erfüllen: Mit einer Hochzeit am Schiff. Vorbeiziehend an der schönen Landschaft, wird auf dem Hochzeitsschiff ganz romantisch gefeiert. Wir stellen heute drei Möglichkeiten für eine Hochzeit am Neusiedler See, auf der Donau und am Mondsee vor.

Heiraten wie der Bergdoktor auf der schönen blauen Donau

Die Wachau bietet ein idyllisches Ambiente für eine Hochzeit am Schiff. Auf den Charterschiffen ms.austria.princess und MS Austria der Brandner Schiffahrt lässt sich eine Traumhochzeit auf Donauwellen feiern. So wie jene des Schauspieler-Paars Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer (Bild oben). Die beiden haben am 7. Juli 2009 ihre Traumhochzeit auf der ms.austria.princess gefeiert. Auf den beiden Hochzeitsschiffen kann sowohl kirchlich als auch standesamtlich geheiratet werden. Danach kann auf den Sonnendecks und in den stilvoll eingerichteten Innensalon einzigartig gefeiert werden.
Mehr Infos zur Hochzeit am Schiff in der Wachau

Hochzeit auf dem Mondsee inklusive Verfolgungsjagd

Inmitten des Salzkammerguts bietet der Mondsee eine wunderschöne Kulisse für eine Hochzeit am Schiff. Ob auf dem Panoramaschiff „Herzog Odilo“ oder dem Nostalgieschiff „Mondsee“: Hier wird der schönste Tag zum unvergesslichen Erlebnis. Neben der Möglichkeit der kirchlichen und standesamtlichen Trauung bietet die Mondsee Schifffahrt ein ganz besonderes Highlight an: Brautstehlen mit dem Schiff. Während ein Kapitän die Braut und Freundinnen „stiehlt“, wird mit dem Hochzeitsschiff eine Verfolgsjagd gestartet.
Mehr Infos zur Hochzeit am Schiff am Mondsee

Chrissy: „Die ganze Hochzeit war einfach WUNDERBAR!“

Chrissy hat am 11. Juni in Spittal an der Drau eine wunderschöne Hochzeit gefeiert. Und das obwohl kurz vor der Hochzeit einige nicht erfreuliche Überraschungen eintraten: Die Brautschuhe wurden gestohlen, der Konditor hat beinahe auf die Hochzeitstorte vergessen und der Blumenschmuck wurde falsch geliefert. Aber das alles tat der ausgelassenen Stimmung keinen Abbruch.

Im Folgenden erzählt uns Chrissy über den Ablauf ihrer Hochzeit, verrät wie die Hochzeitsband durch die Gäste finanziert werden kann und wie der Pfarrer den Hochzeitskuss in der Kirche verhinderte. Wir bedanken uns noch mal für das spannende Interview, die schönen Fotos – unter anderem mit dem hübschen Brautpaar – und wünschen für die Zukunft alles Gute 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Chrissy, du hast am 11. Juni 2011 geheiratet. Wie ist die Hochzeit abgelaufen?

Chrissy: Abgelaufen ist es wie folgt: Mein Ehemann und ich haben die Nacht vor der Hochzeit getrennt voneinander verbracht. Um 7:00 Uhr bin ich dann zum Make Up gefahren und um 7:45 Uhr war der Friseur dran. Um 8:30 Uhr kam meine Schwiegermama und half mir beim Anziehen meines Kleides. Um 9:00 Uhr trafen die Hochzeitsgäste vor unserem Haus ein. Um 9:30 war dann der offizielle Empfang der Gäste. Wir haben die Gästeanstecker und Automaschen verteilt und eine Kleinigkeit  zu essen und zu trinken angeboten. Um 11:00 Uhr war dann Standesamt dran (die Standesbeamtin hat wirklich kurz, präzise aber total nett gesprochen – die Trauung war nach exakt 22 Minuten vorüber. Nach dem Standesamt sind wir dann im Autocorso zur kirchlichen Trauung zur „St. Thomas Kirche zu Edling“ in Spittal/Drau gefahren. Die kirchliche Trauung fand um 12:30 Uhr statt. Nach der kirchlichen Hochzeit haben wir vor der Kirche noch einige Fotos gemacht und zu einer Agape geladen. Um 14:30 sind wir dann hupend im Autocorso rund um und durch Spittal/Drau zur Hochzeitstafel gefahren. Somit hat dann der lockere Teil unserer Feier begonnen :-).

HOCHZEIT FEIERN: Der für dich schönste Moment auf deiner Hochzeit?

Chrissy: Ach, das ist sooooooo schwierig zu beschreiben, welcher dieser vielen, absolut traumhaften Momente, wohl der schönste gewesen ist. Um es am gezieltesten zu beschreiben – die ganze Hochzeit war einfach „WUNDERBAR“!
Doch der wohl schönste Moment war, als mein Mann, sein Gelöbnis vortrug (wir haben unsere eigenen Gelöbnisse verfasst!). Ich war zu tiefst gerührt und musste aufpassen, dass mir nicht die Tränen kamen…

HOCHZEIT FEIERN:
Wann habt ihr mit der Hochzeitsplanung begonnen? War ein Punkt dabei, den du unterschätzt hast?

Chrissy:
Mein Mann hat mir den Heiratsantrag knapp ein Jahr vor der Hochzeit gemacht (eher außergewöhnlich aber total lieb, zwischen Umzugskartons und Farbtöpfen 😉 ) Mit der Planung unserer Hochzeit haben wir eigentlich erst so cicra vier Monate vor der Hochzeit richtig begonnen. Im Juni bekam ich den Heiratsantrag und im Dezember haben wir dann das Aufgebot am Standesamt bestellt und den Termin in der Location reserviert. In der Zwischenzeit (die Zeit bis zum Aufgebot) haben wir die Gästeliste im Groben erstellt, uns nach der geeigneten Location umgesehen und das Design für die Save the Date Karten und die Einladungen im Wesentlichen erstellt. Fünf Monate vor unserem großen Tag gingen die Voreinladungen und zehn Wochen vor der Hochzeit dann die richtigen Einladungen, wo alles detailgenau drinstand, raus an die Gäste. Drei Monate zuvor, hab ich mein Kleid für die Hochzeit ausgewählt. Zwei Monate vor der Hochzeit sind wir Ringe kaufen gegangen, haben die Hochzeitstorte bestellt und beim Floristen den Blumenschmuck festgelegt.
Das waren eigentlich die wesentlichen Punkte, der Rest war nur noch Feinarbeit.
Unterschätzt hab ich ganz schön den Konditor und den Floristen, aber dazu komme ich noch etwas später 😉

HOCHZEIT FEIERN:
Wer war die größte Unterstützung für dich während der Hochzeitsvorbereitungen?

Chrissy:
Die größte Unterstützung waren zum Ersten einmal meine Großeltern! Sie haben sich um die Agape, den Gästeempfang und den reibungslosen Ablauf der Feier gekümmert. Und zum Zweiten all die „guten Feen“ aus meiner Nachbarschaft, die sich um die gesamte Dekoration der Kirche, des Festsaales und des Empfangs gekümmert haben. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön!!!

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HOCHZEIT FEIERN: Ihr habt die Hochzeitsband mehr oder weniger von euren Gästen finanziert bekommen. Jetzt interessiert sicher viele, wie das funktioniert? 🙂

Chrissy:
Das ging ganz einfach: Die Musiker der Band haben bevor sie zu spielen begannen dazu aufgefordert, dass jeder der mit Braut oder Bräutigam tanzen möchte, doch bitte etwas „spendet“. Und unsere Hochzeitsgäste waren äußerst spendabel und vor allem ausdauernd! 🙂

HOCHZEIT FEIERN:
Gab es eine besondere Überraschung auf eurer Hochzeit?

Chrissy:
Oh ja, die gab es und leider nicht nur positive, sondern leider auch negative, welche die Stimmung aber nicht ein bisschen getrübt haben!

Zum Ersten hat mir irgendjemand fünf Tage vor der Trauung meine Hochzeitsschuhe gestohlen – sie wurden einfach vor meiner Wohnungstür entwendet.

Hätten wir nicht einen Tag vor der Hochzeit nochmal beim Konditor nachgefragt, ob mit der Hochzeitstorte am nächsten Tag auch alles klar geht, hätte der Konditor total darauf vergessen – er hat sich die Bestellung im April nämlich nicht notiert  (naja gab dafür einen Preisnachlass 🙂 )

Dann gab es direkt, knapp zwei Stunden vor der Trauung Probleme mit dem Floristen: Trotz Vereinbarung hat er sich zuerst geweigert unsere Blumengirlande auf die Motorhaube unseres Brautautos zu befestigen… Schließlich haben wir dafür extra bezahlt, dass der Florist sich darum kümmert. Dann hat der Florist zu wenig Autoschleifen hergerichtet, des weiteren hat der Florist,  einen falschen Brautstrauß gerichtet (was ich ja als höchste Frechheit empfinde) – bei der Übergabe am Standesamt, hab ich mal überrascht geschaut – es war nicht der, den ich bestellt und auch bezahlt habe. Der Kirchenschmuck war auch nicht korrekt – der Florist hat die Farben total vertauscht beim Bankschmuck … Auch hier haben wir auf Preisnachlass bestanden, den wir auch bekamen! Das mit den Blumen hat leider nicht so geklappt, wie wir es uns vorgestellt haben. Dies alles tat aber der ausgelassenen, tollen Stimmung, Gott sei Dank keinen Abbruch 🙂

Aber nun genug der negativen Dinge!

Eine positive Überraschung war unter anderem, dass zum Empfang Leute kamen, die mir sehr wichtig sind – aber leider abgesagt haben! Darüber hab ich mich sehr gefreut, da ich diese Personen mindestens zehn Jahre nicht mehr gesehen habe… Der Tag war gespickt von lauter netten Überraschungen, aber wenn ich alle anführe, würde, schreibe ich morgen noch daran 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Gibt es etwas, das du im Nachhinein betrachtet anders machen würdest?

Chrissy: Ja, ich würde mich bei gewissen Dingen (z. B.  Konditor, Florist) doppelt und dreifach informieren, ob ja alles in Ordnung geht, damit solch negative Überraschungen, wie sie uns leider wiederfahren sind, ausbleiben. Sonst würd ich nichts verändern wollen, weil alles einfach perfekt war, wie es für uns nicht perfekter sein hätte können.

Im Nachhinein würde ich auch dem Pfarrer mal auf seinen Schlips treten… Er hat uns nicht gestattet uns zu küssen, wie es eigentlich so weit war, hat er zügig weitergemacht – uns blieb nicht mal Zeit dazu 🙁

HOCHZEIT FEIERN:
Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Chrissy:
Liebe Bräute! Genießt euren Tag, er ist einzigartig und wunderschön. Lasst euch von niemandem irgendwie in irgendetwas reinreden – es ist euere Hochzeit und nicht die der anderen.

Nur noch ein kleine Tipp am Rande: Vergewissert euch mehrfach bei den Betrieben, ob alles ok und in Ordnung ist, damit böse Überraschungen aus bleiben!

glg eure chrissy

Möchtst du auch über deine Hochzeit berichten? Dann freuen wir uns auf dein Mail an office@hochzeitfeiern.net.

"Fremd Fischen"

Mit „Fremd Fischen“ kommt am 17. Juni wieder mal eine romantische Komödie aus Hollywood in die österreichischen Kinos. Wobei sich der Inhalt auch etwas nach Drama anhört: Denn kurz vor der Hochzeit, verbringt der zukünftige Bräutigam eine Nacht mit der besten Freundin der Braut. Der Inhalt im Detail:

Der attraktiven New Yorker Anwältin Rachel (Ginnifer Goodwin) fehlt zum absoluten Glück nur noch der perfekte Mann. An ihrem 30. Geburtstag landet sie mit Dex (Colin Egglesfield) im Bett, dem Schwarm aus ihrer Schulzeit. Das Problem an der Geschichte: Dex ist verlobt – und zwar mit Rachels bester Freundin Darcy (Kate Hudson). Die Hochzeit von Darcy und Dex steht kurz bevor. Rachel weiß nicht was sie machen soll: Loyal gegenüber ihrer Freundin sein oder um ihre große Liebe kämpfen?

Sandra über ihre Traumhochzeit am Attersee

Sandra hat Ende Mai ihren Niki geheiratet. Die beiden haben gemeinsam mit den zwei kleinen Kindern Vera und Luca-Noel, Familie und Freunden eine Traumhochzeit am Attersee gefeiert. Es war eine Hochzeit mit liebevoll selbst gebastelter Hochzeitsdeko und unterschiedlichen Gastgeschenken.

Sandra hat uns erzählt, wie ihr ganz besonderer Tag abgelaufen ist, was sie bei der Hochzeitsplanung unterschätzt hat und warum sie von Lockenwicklern abrät. Wobei wir meinen: Die Frisur war ein Traum und die Braut wunderschön (s. Fotos unten) 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Sandra, du hast am 28. Mai geheiratet. Wie ist die Hochzeit abgelaufen?

Sandra: Ja genau, am 28.Mai in Nußdorf am Attersee. Mein Mann ist Deutscher und so haben wir erst einmal von Donnerstag bis Freitag unsere Familien empfangen und im Gasthof untergebracht.

Am Samstag war dann unser Tag. Wir haben um 13 Uhr geheiratet und haben vor der Trauung noch den Fototermin am See gehabt. Also gings für uns um 11 Uhr los :). Für die Gäste gab es einen vorgezogenen Mittag im Gasthof und um 12:30 sind wir alle gemeinsam in Kolonnen zum Standesamt gefahren. Mein Mann Niki wartete vorne beim Standesbeamten und mein Vater brachte mich an der Hand zu ihm während unsere zwei kleinen Kinder voraus gingen. Der Standesbeamte hatte sich eine schöne persönliche Rede ausgedacht und untermalt wurde das alles von klassischer Musik. Die Gäste hatten trotz schlechtem Wetter mit 9°C durchs Panoramafenster einen schönen Ausblick auf den See.

Nach der Trauung wurde ich stürmisch geküsst, uns wurde gratuliert und vorm Standesamt bewarf man uns mit Reis :D. Anschließend fuhren wir in hupender Kolonne zum Gasthof, wo es Strudel, Kuchen und Kaffee gab. Danach verstrich die Zeit, manch einer zog sich um oder unterhielt sich. Um 15 Uhr gings dann los mit dem Luftballons füllen. Mein Bruder übernahm das für uns und ich teilte die Glückwunschkarten an die Gäste aus. Alles an die Ballons gebunden, konnte es schon los gehen. Das Wetter hatte sich etwas gebessert und so konnten wir den Luftballons beim Fliegen zusehen. Ab 17 Uhr startete unser Drei-Gänge-Menü und danach kam unsere traumhafte Torte. Tja, dann gings ziemlich locker zu. Es wurde gefeiert, getanzt und gespielt.

HOCHZEIT FEIERN: Wie war das Aufwachen am Morgen der Hochzeit? Hat das Gefühl der Nervosität oder einfach die riesengroße Vorfreude überwogen? 🙂

Sandra: Naja, es war eine sehr kurze Nacht, denn ich musste mit Lockenwicklern schlafen und wir kamen erst um 2 Uhr nachts ins Bett. Es wurde ja gepoltert und die Tischordnung um 1 Uhr nachts noch einmal umgemodelt. Aber als ich aufstand war ich einfach nur glücklich und voller Vorfreude. Das Wetter wollte nicht mitspielen und so wars etwas getrübt 🙁

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HOCHZEIT FEIERN: Wann habt ihr mit der Hochzeitsplanung begonnen? Gab es einen Punkt, den du was die Vorbereitung betrifft, unterschätzt hast?

Sandra: Wir haben wegen der Entfernung der meisten Verwandten schon ein Jahr vor der Hochzeit Einladungen verschickt und angefangen zu planen. Hab ich etwas unterschätzt? Ja die Tischordnung 🙂

HOCHZEIT FEIERN: Du hast gerade das Thema Tischordnung angesprochen. Für viele Paare ist sie ein heikles Thema. Wie war das bei euch genau?

Sandra: Oje, ja die Tischordnung *lach*. Es ist ein heikles Thema, das stimmt. Wir haben so gut wie möglich versucht, alle „glücklich“ zu machen. Wir hatten einen Tisch mit der Familie der Braut, einen Tisch mit der Familie des Bräutigams gemischt mit Freunden, einen Brauttisch und einen Tisch mit Freunden und Geschwistern. Es war recht schwierig, da vom fünf Monate alten Neffen bis zum 82jährigen Uropa alles dabei war. Aber wir haben es denk ich gut gelöst! Zumindest hat sich noch keiner beschwert 😀

HOCHZEIT FEIERN: Was bei eurer Hochzeit auch sehr besonders war: Du hast die ganze Deko selbst gemacht. Was genau alles und ging sich das zeitlich gut aus?

Sandra: Ja, ich habe die Gastgeschenke alleine gebastelt und bei den restlichen Dingen wie Tischkarten, Menükarten und Kinderkärtchen hat mir Niki dann geholfen … Denn ich gebs zu: Er hat die schönere Schrift ;)! Es sollte alles in rot und mit Schmetterlingen sein. Die Gastgeschenke waren kleine Kartonagen mit Mozartkugeln drin. Die Menükarten große Schmetterlinge, die Tischkarten hatten ebenfalls einen Schmetterling an der Ecke und die Bierdeckel hatten einen gestempelten roten Schmetterling auf der einen Seite und den Text „Ohne dich, wär’ ich weniger ich“ auf der anderen. Die Kinder erhielten ihre eigenen Gastgeschenke: Die großen Kinder Tiere, die Babys Obstgläschen und ein Kind erhielt ihren eigenen speziellen Schmetterling in Blindenschrift! Die traumhafte Blumendeko sowie meinen Brautstrauß hat mir eine liebe Freundin gemacht.

HOCHZEIT FEIERN: Habt ihr euch für ein Hochzeitsmenü- oder buffet entschieden? Und warum für das eine und nicht das andere? 🙂

Sandra: Wir hatten ein Hochzeitsmenü. Es bestand aus einer Vorspeise, dann konnte man aus drei Hauptspeisen wählen, Vegetarier extra und zum Dessert gabs die Torte. Wir haben uns für das Menü entschieden, da es für den Koch und den Service einfacher war und sich jeder darauf einstellen konnte, was er denn essen will. Es gab ein großes Salatbüffet, aber ansonsten war alles beim Tisch.

HOCHZEIT FEIERN: Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Sandra: Mein Tipp an zukünftige Bräute? Ich denke: Plant den Tag wie ihr es gern möchtet, sucht euch eine Umgebung in der ihr euch wohlfühlt, denn dann ist alles angenehmer. Ach und Lockenwickler sind echt nicht zu empfehlen *lach*. Schaut auch, dass Kinder beschäftigt sind, denn dann ist es auch für deren Eltern angenehmer die Hochzeit zu genießen. Wir hatten einen Kindermaltisch, auf dem wir Buntstifte und Ausmalbilder bereitgestellt hatten. Ach ja, ein heißer Tipp sind auch noch Einwegkameras auf jedem Tisch. Ein Spaß für groß und Klein 🙂 Ansonsten wünsche ich allen Brautpaaren einen unvergesslich schönen Tag!

HOCHZEIT FEIERN: Vielen Dank für deine Antworten und alles Gute für die Zukunft 🙂

Möchtst du auch über deine Hochzeit berichten? Dann freuen wir uns auf dein Mail an office@hochzeitfeiern.net.

Lydia über ihre Hochzeit: „So viel Freude und Glück an einem Tag“

Eine Hochzeit mit einer großen Überraschung für die Gäste hat Lydia am 30. April 2011 gefeiert. Die Hochzeitsgesellschaft wartete in Gmunden (Oberösterreich) auf die Braut. Doch Lydia war in Salzburg, wo am Ende auch die Hochzeit gefeiert wurde. Im Rahmen einer sehr persönlichen Zeremonie, die nicht nur wegen der Sitzordnung außergewöhnlich war.

Lydia hat uns den Ablauf der etwas anderen Hochzeit geschildert. Sie hat uns auch über den schönsten Moment erzählt und uns verraten, für was sie und ihr Mann sich länger Zeit hätten nehmen sollen. Ihr Tipp an alle zukünftigen Bräute: Genießen und nicht aus der Ruhe bringen lassen!

HOCHZEIT FEIERN: Lydia, du hast erst vor kurzem, am 30. April, geheiratet. Kannst du in ganz wenigen Worten beschreiben, wie das Gefühl ist, wenn du an die Hochzeit zurück denkst?

Lydia: Eigentlich ist es unbeschreiblich! Ich bekomme Gänsehaut und ich muss unwillkürlich lächeln. So viel Freude und Glück an einem Tag habe ich nur selten erlebt.

HOCHZEIT FEIERN: Ihr habt ja für eure Gäste eine ganz besondere Überraschung gehabt. Alle kamen nach Gmunden, um mit euch Hochzeit zu feiern. Doch geheiratet wurde in Salzburg. Wie lief das genau ab?

Lydia: Unsere Gäste wurden in Gmunden von meinem Mann gebeten in einen Oldtimerbus zu steigen, der sie nach Salzburg brachte. Dort warteten bereits meine Schwägerin und ich, denn die Trauung fand im Standesamt im Schloss Mirabell statt. Als weitere Überraschung hatten wir eine Zeremonie im Hotel Stein geplant um unserem „JA“ einen festlicheren Rahmen zu geben. Zuvor bekamen aber unsere Gäste noch eine kleine Stärkung auf der Stein-Terrasse, und mein Mann und ich nutzten diese Zeit für die Fotos von uns beiden.

Anschließend begann eine wunderschöne Zeremonie im Rahmen unserer Familie, die ganz auf uns abgestimmt war. Nach dieser wirklich wundervollen Feier fuhren wir alle gemeinsam mit dem Oldtimerbus zurück nach Gmunden zu den Autos, und von da aus gemeinsam nach St. Georgen ins Gasthaus, wo mit Freunden und Familie gefeiert wurde.

HOCHZEIT FEIERN: Wie unterscheidet sich eine Zeremonie zu einer kirchlichen Trauung?

Lydia: Ich denke der deutlichste Unterschied zu einer kirchlichen Trauung ist, dass wirklich jedes Detail auf das Brautpaar, auf uns, abgestimmt war. WIR haben die Musik gewählt, WIR haben unsere Texte gewählt, und auch UNSER Wunsch, spezielle Elemente einzubauen, bei denen auch unsere Gäste eine kleine Aufgabe hatten, wurde umgesetzt. All dies wurde in mehreren Gesprächen im Vorfeld mit Ute, unserer Ritualsleiterin, besprochen und erarbeitet. In einem dieser Treffen haben wir sogar unser eigenes Eheversprechen entworfen. Ebenso fanden unser Kennenlernen und Teile unseres Lebens Platz in dieser Zeremonie durch Worte von Ute.

Auch die Sitzordnung war bei uns ganz anders, da wir nicht, wie in einer Kirche die Gäste hinter uns hatten, sondern in einem Sesselkreis um uns herum. Ich denke so persönlich und individuell kann keine kirchliche Trauung gestaltet werden. Die Zeremonie selber wurde von Ute, der Ritualsleiterin, eingeleitet, indem sie unseren Gästen sagte, was sie nun erwartet. Erst danach kamen mein Mann und ich dazu und fanden unseren Platz in Mitten unserer Liebsten und feierten eine wunderschöne Zeremonie.

HOCHZEIT FEIERN: Auf Grund der Überraschung was den Ort der Trauung betrifft, war die Planung sicherlich sehr schwierig. Wie habt ihr das geschafft, alles geheim zu halten? War jemand in den Plan eingeweiht?

Lydia: Jetzt musste ich kurz lachen. Das war glaube ich das schwierigste von allem, denn gerade meine Mutter ist sehr neugierig und stellte viele Fragen zu unserem Tagesablauf. Wir versuchten einfach so gut wie möglich Fragen dazu aus dem Weg zu gehen. Doch zum Glück gab es nach einiger Zeit nicht mehr allzu viele davon. Eingeweiht wurden nur Wenige. Zum Einen mein Schwager und seine Frau, die uns bei Organisatorischem behilflich waren, und zum Anderen  vier Personen, die vorbereitet sein mussten auf die lange Zeit unterwegs (Mütter mit kleinen Kindern, eine Schwangere…).  Sonst wusste niemand etwas von unserem Vorhaben. Dafür war die Überraschung groß, und mein Vater meinte noch im Bus als dieser auf die Autobahn auffuhr, dass er es jetzt wirklich glaubt.

HOCHZEIT FEIERN: Hast du für zukünftige Bräute einen besonderen Tipp was die Hochzeitsplanung betrifft?

Lydia: Ich würde jeder zukünftigen Braut raten nicht alles bis ins kleinste Detail zu planen, denn je mehr geplant wird, desto mehr kann schief gehen. Viel einfacher ist es einen groben Plan zu haben und den Tag auf einen  zukommen zu lassen, denn es wird so oder so ein wundervoller Tag! Man sollte aus allem was kommt das Beste machen und den Tag genießen, denn das ist das wichtigste! Keiner erwartet Perfektion. Das macht einen nur selber unnötigen Stress.

HOCHZEIT FEIERN: Was war für dich der schönste Moment am Hochzeitstag?

Lydia: Es gab viele wunderschöne Momente. Aber der erste wunderschöne Moment an diesem Tag war, als mich mein Vater über die Treppe in den Mirabell Garten zu meinem Mann führte und ich auch unsere Gäste gesehen habe. So viel Gefühl, so viele strahlende Gesichter. Das war überwältigend!

HOCHZEIT FEIERN: Gab es etwas, was du im Nachhinein betrachtet, heute anders machen würdest?

Lydia: Ja. Ich hätte gerne mehr Zeit für die Fotos gehabt. Das kam leider etwas zu kurz, durch unseren knappen Zeitplan in Salzburg. Dennoch hat es unsere Fotografin Siegrid Cain geschafft den Tag mit wunderschönen Bildern festzuhalten!

HOCHZEIT FEIERN: Brautpaare erzählen immer wieder, dass am Hochzeitstag so viel los war, sodass sie viele Momente gar nicht mitbekommen haben. Erst auf Fotos oder durch Erzählungen von anderen wurden sie darauf aufmerksam. Wie ist es dir dabei ergangen?

Lydia: Das ist schwierig zu beantworten. Zum Einen weiß ich, dass ich etwas verpasst habe, da ich bei der Fahrt nach Salzburg nicht dabei war. Zum Anderen weiß ich aber auch, dass ich „meinen“ Teil des Tages sehr bewusst erlebt habe. Dennoch kann man nicht an allen Orten gleichzeitig sein. Aber rückblickend kann ich behaupten, dass es gut war so wie es war, und man nicht immer ALLES erleben muss um einen wunderschönen Tag zu erleben.

HOCHZEIT FEIERN: Dein Tipp an alle zukünftigen Bräute?

Lydia: Wenn der Tag da ist genießt ihn und lasst euch durch nichts aus der Ruhe bringen! Es gibt für alles eine Lösung, oder man kann zumindest aus allem das Beste machen. Man ärgert sich im Nachhinein nicht über eine kaputte Strumpfhose, oder einen Fleck im Kleid … Aber man ärgert sich über sich selbst, wenn man sich dadurch den Tag vermiesen hat lassen 😉

HOCHZEIT FEIERN: Herzlichen Dank für deine Antworten 🙂

Valentinstag: Tag der Liebe und der Blumen

Für 72% der österreichischen Bevölkerung hat der Valentinstag eine besondere Bedeutung. An erster Stelle auf der Rangliste der beliebtesten Geschenke stehen auch dieses Jahr wieder Blumen, gefolgt von Schokolade und Süßigkeiten.

Männer schenken häufiger als Frauen

Der Valentinstag gilt als Festtag der Liebe. Zahlen für die Bundeshauptstadt Wien belegen die Bedeutung des 14. Februars für die Wirtschaft: 55% der Männer werden etwas schenken, bei den Frauen liegt der Anteil bei 42%. Die Ausgaben halten sich dabei beinahe die Waage.

Valentinsgeschenke für Partnerin bzw. Partner

Während Männer in Wien durchschnittlich 34 Euro für ein Valentinsgeschenk ausgeben, geben Frauen im Schnitt 32 Euro aus. Rund drei Viertel aller Valentinsgeschenke werden zwischen Ehe- bzw. Beziehungspartner getauscht. Vor allem Frauen denken am 14. Februar beim Schenken auch an Kinder und Freunde.

Bunte Rosensträuße sind im Trend

20 Millionen Schnittblumen werden dieses Jahr am 14. Februar gekauft werden. Die beliebtesten Blumen sind gleichzeitig auch ein Klassiker: Vor allem rote Rosen werden über den Ladentisch wandern. Im Trend liegen heuer aber auch bunte, gemischte Rosen-Sträuße und Tulpen. Farblich sind heuer neben roten, gelbe und orange Blumen angesagt.

Ehevertrag in Österreich

Wenn ein Paar mit der Regelung des Ehegüterrechts oder den gesetzlichen Folgen einer Scheidung nicht einverstanden sind, kann ein Ehevertrag abgeschlossen werden. Mit ihm besteht die Möglichkeit, der Ehe in beschränktem Maße eine vertragliche Grundlage zu geben. Der Abschluss eines Ehevertrags ist jederzeit möglich.

Was bringt ein Ehevertrag?

Im Falle einer Scheidung kann oft nicht mehr festgestellt werden, welche Ersparnisse und Güter während der Ehe gemacht bzw. angeschafft wurden. Gibt es einen Ehevertrag, kann ein Streit betreffend das eheliche Vermögen vermieden werden.

Wie wird der Vertrag abgeschlossen?

Für Vereinbarungen, die die Aufteilung der Ehe-Wohnung oder der Ehe-Ersparnisse betreffen, ist ein Notariatsakt erforderlich. Für Vereinbarungen, die die Aufteilung von sonstigem Gebrauchsvermögen aus der Ehe betreffen, bedarf es der Schriftform.

Wann kann ein Ehevertrag abgeschlossen werden?

Der Abschluss eines Ehevertrags ist vor und auch nach der Hochzeit möglich. Es ist empfehlenswert, den Vertrag gelegentlich an die aktuellen Verhältnisse (Einkommen, etc.) anzupassen.

Punkte, die in einem Ehevertrag nicht geregelt werden können:

  • Vereinbarungen über die Obsorge und dem Unterhalt gemeinsamer Kinder im Falle einer Scheidung haben keine verbindliche Wirkung.
  • Ein gänzlicher wechselseitiger Verzicht auf Unterhalt kann für die aufrechte Ehe nicht vereinbart werden.

Bei Interesse an einem Ehevertrag empfiehlt es sich, sich an einen Notar bzw. Rechtsanwalt zu wenden.

Eingetragene Partnerschaft

Seit 1. Jänner 2010 können in Österreich zwei Menschen gleichen Geschlechts eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Das bedeutet: Sie gehen eine Lebensgemeinschaft auf Dauer ein, verbunden mit Rechten und Pflichten. Eine eingetragene Partnerschaft hat oft die gleichen Wirkungen wie eine Ehe.

Die eingetragene Partnerschaft kann unter Anwesenheit der beiden Partner/innen in einer Bezirkshauptmannschaft bzw. im Magistrat in Wien begründet werden. Damit die Partnerschaft rechtwirksam wird, müssen die beiden Partner/innen und der zuständige Beamte eine protokollierte Erklärung unterzeichnen.

Voraussetzungen für eine eingetragene Partnerschaft:

  • Es müssen zwei Personen gleichen Geschlechts sein. 
  • Beide Personen müssen volljährig und geschäftsfähig sein. 
  • Es darf keine aufrechte Ehe und keine eingetragene Partnerschaft bestehen. 
  • Es darf kein Verwandtschaftsverhältnis in erster Linie bestehen und es darf sich um keine voll- oder halbbürtigen Geschwister handeln. 
  • Es darf kein Adoptivverhältnis bestehen.

Es besteht die Möglichkeit, einen gemeinsamen Namen bzw. einen Doppelnamen zu beantragen.

Stadt Salzburg bietet Hochzeitspass

Die standesamtliche Trauung bringt zumeist eine Namensänderung mit sich. Die Stadt Salzburg bietet daher einen besonderen Service: den Hochzeitspass.

Alle Verlobten, die in der Stadt Salzburg heiraten und deren Namen sich ändert, können bereits 28 Tage vor der Trauung einen neuen Pass beantragen.

Der Antrag kann im Pass-Service des Einwohner- und Standesamts am Mirabellplatz 4 gestellt werden. Vorzuweisen ist auch der aktuelle Reisepass des zukünftigen Ehepartners/der zukünftigen Ehepartnerin.

Der neue Reisepass wird dann nach der standesamtlichen Hochzeit vom Standesbeamten überreicht.

Mehr Infos zum Hochzeitspass der Stadt Salzburg

Katholische Trauung

Eine katholische Ehe kommt bekannterweise durch das „Ja“-Wort während der kirchlichen Heirat zu Stande. Nur was sind die Voraussetzungen und erforderlichen Unterlagen für eine katholische Trauung in Österreich?

Voraussetzungen für eine kirchliche Hochzeit

  • ein Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer
  • Aufnahme eines „Trauungsprotokoll“ (= Dokumentation des Ehewillens und des Ledigenstandes)
  • ein Besuch eines Eheseminars
  • Braut und Bräutigam sollten gefirmt sein
  • der Empfang des Bußsakraments und der Eucharistie wird empfohlen
  • zwei TrauzeugInnen

Hinweis:
Grundsätzlich kann nur eine Witwe/ein Witwer noch mal kirchlich heiraten. In bestimmten Fällen ist eine Eheannullierung möglich.

Erforderliche Unterlagen für die Anmeldung zur katholischen Trauung

  • Geburtsurkunden
  • Taufscheine
  • Meldebestätigung
  • Amtlicher Lichtbildausweis (z. B. Pass oder Führerschein)
  • Bei ziviler Vorehe zusätzlich erforderlich
    • Trauscheine
    • gegebenenfalls Sterbeurkunden
    • Heiratsurkunden
    • gegebenenfalls Scheidungsdekrete

Zuständige Stelle für katholische Trauung

  • die Wohnsitzpfarre der Braut/des Bräutigams

Frist für Anmeldung zur katholischen Trauung

  • wenn möglich mindestens drei Monate vor dem gewünschten Termin in der Pfarrkanzlei

Namensführung in der Ehe

Gemeinsamer Name, Doppelname oder weiterhin getrennte Namensführung nach der Hochzeit? Eine Frage, die jedes Paar bereits bei der Anmeldung zur standesamtlichen Hochzeit beantworten können sollte. Spätestens bei der standesamtlichen Trauung selbst.

In Österreich sind betreffend der Namensführung in Folge einer Eheschließung folgende Varianten möglich:

Gemeinsamer Name

Entweder der Name der Frau oder der Name des Mannes kann zum gemeinsamen Familiennamen gewählt werden. Es ist auch möglich, dass ein Name aus einer früheren Ehe zum gemeinsamen Familiennamen wird.

Doppelname

Die Person, deren Familienname nicht der gemeinsame Familienname geworden ist, kann einen Doppelnamen führen. Der Doppelname setzt sich aus dem eigenen Familiennamen und dem des Partners/der Partnerin zusammen. Die beiden Namen werden durch einen Bindestrich verbunden, wobei gewählt werden kann, welcher Name zuerst steht.
Einen Doppelnamen kann in einer Familie nur die Person haben, deren Familienname nicht der gemeinsame Familienname geworden ist. Für gemeinsame Kinder muss sich das Paar auf einen Namen einigen.

Getrennte Namensführung

Beide können ihren eigenen Namen behalten. Gemeinsame Kinder müssen den Namen der Mutter oder des Vaters tragen.
Wird für die gemeinsamen Kinder kein Name festgelegt, erhalten diese automatisch den Namen des Mannes.