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Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche haben eine lange Tradition. Bereits vor der Hochzeit gibt es Bräuche wie zum Beispiel den Junggesellenabschied. Aber auch direkt nach der Trauung und während der Hochzeitsfeier sind Hochzeitsbräuche sehr beliebt. Im Folgenden sind bekannte Bräuche zu finden.

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Moderne Hochzeitsbräuche:
„Zusammen ein Herz in die gemeinsame Zukunft durchschreiten“

Ein neuer Hochzeitbrauch ist das Hochzeitsherz. Ein mit Herzen bedrucktes Spannbett-Tuch wird vor dem Kirchentor, dem Hochzeitslocation-Eingang oder dem Standesamt aufgespannt. Mit den beiden Scheren, die dem „Hochzeitsherz-Package“ beilegen, schneiden Braut und Bräutigam das Herz aus. Der Bräutigam trägt die Braut dann durch das Herz. So durchschreiten die beiden Glücklichen das Herz in die gemeinsame Zukunft.

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Moderne Hochzeitsbräuche: Das Hochzeitsherz

Preis: 34,90 € je Hochzeitsherz (Der Versand ist in Deutschland kostenlos).
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Zum Lieferumfang dieses Hochzeitsbrauchs gehören:
1 Geschenkkarton, 2 Nagelscheren, 1 mit Herzen bedrucktes Bettlaken

Moderne Hochzeitsbräuche

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Hochzeitsbräuche vor der Hochzeit

  • Junggesellenabschied

Einer der beliebten Hochzeitsbräuche bei Männern ist das Feiern des Junggesellenabschieds. Früher trafen sich aus diesem Anlass nur die Freunde mit dem Brä
utigam, um noch einmal kräftig zu feiern. Meistens geht es auf Tour durch diverse Kneipen, wobei der Bräutigam die eine oder andere Überraschung erlebt und beispielsweise plötzlich mit wildfremden Damen eine Tanzeinlage aufs Parkett legen soll. Karnevals- bzw. Faschingskostüme dienen ebenfalls häufig der Belustigung. Fast immer wird dieser Abend mit erheblichem Alkoholgenuss verbunden.
Heutzutage gibt es auch reine Frauenrunden, so dass auch die Braut nicht mehr ganz ungeschoren davonkommt.

  • Brautschuhpfennige

Einer der Hochzeitsbräuche für Frauen ist das Sammeln von Brautpfennigen. Die Sparsamkeit der Braut wird durch das Ansparen und Bezahlen der Brautschuhe mit Brautpfennigen symbolisiert.

  • Brautkleid

Einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche ist der Kauf des Brautkleides ohne den Bräutigam, der das Hochzeitskleid erst zur Hochzeit zum ersten Mal zu sehen bekommt. In der Regel mit Beginn des Gottesdienstes. Die Kleider werden von der Braut normal zusammen mit der Mutter, der Schwester oder einer guten Freunden, die beratend zur Seite stehen, ausgesucht. Ein guter Rat: Rechtzeitig um das Brautkleid kümmern. Es gibt fast kein Kleid, das von vorneherein wie angegossen passt. Zumeist mussß das Kleid noch ein oder zweimal den Körpermaßen angepasst werden. Das dauert durchaus bis zu mehrere Wochen.

Bei der Auswahl soll an zwei wesentliche Argumente gedacht werden:

1.) Das Brautkleid sollte dem Typ entsprechen. Keinesfalls in ein viel zu enges Brautkleid drängen. Denn das kann jeder Braut den schönsten Tag des Lebens verderben.

2) Das Brautkleid sollte auch dem Bräutigam gefallen. Dies ist nicht so einfach, da der Bräutigam beim Brautkleidkauf nicht beratend zur Seite steht. Kleine Anspielungen schon vor dem Kauf entlocken dem Bräutigam aber zumeist gute Anhaltspunkte.

Hochzeitsbräuche nach der standesamtlichen Trauung oder dem Gottesdienst

  • Blumen bzw. Reis streuen

Beim feierlichen Auszug aus der Kirche oder aus dem Standesamt werden häufig Blumen gestreut. Vor dem Hochzeitspaar schreitende Blumenkinder werfen Blumenblätter als Zeichen der Fruchtbarkeit. Als gleiches Symbol gilt das Werfen von Reis. Man sollte aber zuvor den Pastor bzw. den Standesbeamten kontaktieren, ob diese nicht immer gerne gesehenen Bräuche erlaubt sind.

  • Spalier stehen

Ein Spalier der Freunde vor dem Kirchportal oder Standesamt, wobei jede Person auch eine Rose oder Sonnenblume in der Hand halten kann, stellt ebenfalls einen schönen Brauch dar. Dabei werden auch oftmals besondere Hobbys oder Berufsfelder des Hochzeitspaares symbolisch portraitiert.
Herz

Das Hochzeitspaar muss ein Herz aus Stoff durchschreiten. Häufig trägt der Bräutigam seine Braut über die „Schwelle“. Das Herz kann sowohl ausgeschnitten als auch nur angedeutet sein, damit das Hochzeitspaar dieses selbst herausschneiden kann.

  • Holzsägen

Dem Hochzeitspaar wird nach dem Verlassen des Standesamtes oder der Kirche ein Holzpfahl in den Weg gelegt, den es gemeinsam durchsägen muss. Dieses Ritual symbolisiert eine Art Eheprobe. Das Hochzeitspaar soll zeigen, dass es von nun an alle Probleme gemeinsam meistert.

  • Luftballons

Mit Gas gefüllte Luftballons werden auf die Reise geschickt. Alle Ballons sind mit einem Kärtchen versehen, das mit einer Schnur an der Unterseite des Ballons befestigt wird. Auf dem Kärtchen könnte zum Beispiel folgendes stehen: „Datum: ??? – Heute feiern Braut und Bräutigam in Ort Hochzeit! Liebe Finderin, lieber Finder des Ballons: Es wäre schön, wenn Sie Zeit und Porto für einen Hochzeitsgruß und -wunsch an das künftige Paar hätten. Bitte eigene Adresse, Fundort und Datum angeben. Vielen Dank im Voraus. Adresse Hochzeitspaar“

  • Autofahrt

Um auf der Autofahrt zum Hochzeitslokal die Aufmerksamkeit der Passanten zu erhalten, werden neben üblichem Blumenschmuck auch scheppernde Gegenstände wie zum Beispiel Blechdosen am Hochzeitswagen befestigt. Die Hochzeitsgesellschaft macht zudem durch wiederholtes Hupen im gesamten Autokonvoi auf das Hochzeitspaar aufmerksam.
Bräuche zur Hochzeit für die Hochzeitsfeier

  • Hochzeitstanz

Einer der beliebten Hochzeitsbräuche ist der Hochzeitstanz. Gewöhnlich eröffnet das Hochzeitspaar mit einem Wiener Walzer den Tanzabend. Deshalb unbedingt beachten: Grundschritt und ein oder zwei Figuren zum Wiener Walzer sind Pflicht. Wer hier keine Kenntnisse hat, sollte unbedingt vorher mit Freunden üben oder eine Tanzschule aufsuchen.

  • Hochzeitsbild malen

Mit Beginn der Hochzeitsfeier wird eine weiße Leinwand aufgestellt und verschiedene Farben und Pinsel angeboten. Jeder Gast kann nun einen Ausschnitt dieses Bildes mitgestalten. Am Ende der Feier wird das Bild dem Hochzeitspaar überreicht.

  • Brautentführung

Die Braut wird gerne in einem unachtsamen Moment des Bräutigams von Freunden oder Bekannten der Braut entführt. Nun muss der Bräutigam die umliegenden Gaststätten besuchen, um die Braut ausfindig zu machen. Dabei wechseln die Entführer gerne ein- oder zweimal ihren Standort. Der Bräutigam hat in der Regel alle offenen Rechnungen in den Lokalen zu begleichen. Ein ganz wichtiger Tipp an dieser Stelle: Hochzeit feiern soll Spaß machen, was auch für das Hochzeitspaar gilt. Deshalb unbedingt darauf achten, dass der Abend nicht in einer endlosen Suche endet und das Hochzeitsprogramm (Hochzeitsessen, Spiele etc.) stundenlang unterbrochen wird. Schon so manche Hochzeit wurde durch diesen Brauch wirklich zu einem „unvergesslichen Tag“, aber im negativen Sinne.

  • Brautstrauß werfen

Einer der bekanntesten Hochzeitsbräuche ist das Werfen des Brautstraußes. Nach der Kirche oder auch zum Ende der Hochzeitsfeier wirft die Braut mit verbundenen Augen den Brautstrauß in die Menge der Hochzeitsgäste. Fangen dürfen den Strauß aber nur unverheiratete weibliche Personen. Man sagt, dass die Person, die den Brautstrauß fängt, als nächstes in den Stand der Ehe treten wird.

  • Feuerwerk

Ein kleines Bodenfeuerwerk zu nächtlicher Stunde stellt ein besonderes Ereignis dar. Wer bekommt heutzutage schon ein eigenes Feuerwerk geboten? Bei der Standortwahl sollte man aber unbedingt an die nötigen Sicherheitsvorkehrungen denken, um nicht als Brandstifter den Abend ausklingen lassen zu müssen.

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