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Der Blumenkranz als Kopfschmuck für die Braut

Der moderne Blumenkranz hat nur noch wenig gemeinsam mit seinem Vorgänger aus dem Mittelalter oder dem der wilden Siebziger. Frische große Knospen und Schleierkraut laden zu einem romantischen, verspielten Look ein, der gerade im Sommer, aber auch im Winter ein Highlight ist.

Die Tradition

Den Ursprung hat der Blumenkranz im Mittelalter. Damals, wie auch heute, soll er Schutz vor bösen Geistern gewähren und war im 13. Jahrhundert zusammen mit dem Brautstrauß der einzige Schmuck, der die Braut auch als solche kennzeichnete, denn das berühmte weiße Brautkleid gab es zu dieser Zeit noch nicht. Stattdessen wurde in edler Festtagskleidung geheiratet.

Lange war der Blumenkranz nur für die Blumenkinder gedacht und nur selten als Kopfschmuck bei der Braut zu bewundern. Doch 2013 feierte er ein Comeback in tollen Pastelltönen und üppiger Aufmachung. Wer gerne etwas mehr Glamour und weniger Natur möchte, der kann den Kranz auch ganz leicht mit Perlen und Schleifen verzieren. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten den Blumenkranz zu tragen.

Variante 1: Der Haarreif

Der Blumenkranz wird in der ersten Variante wie ein Haarreif getragen und nicht um den gesamten Kopf gewickelt. Wer eine kleine Stirn hat, sollte sich an diese Variante halten, da ähnlich wie bei einem Pony, das Gesicht sonst zu breit und insgesamt zu kurz wirkt. Der Blumenkranz zaubert so ein paar extra Zentimeter und macht das Gesicht optisch länger und schlanker. Hier gilt: Je prachtvoller und größer die Blüten, desto besser der Effekt.

Variante 2: Das Stirnband

Wer eher eine große Stirn hat, der wird sich mit der zweiten Variante wohler fühlen. Hier schummelt der Kranz ein paar Zentimeter der Stirn weg und das Ergebnis ist optimal. Der Kranz kann bei dieser Variante allerdings nicht ganz so opulent und üppig ausfallen, wie bei einem Haarreif, denn das lenkt zu sehr von Make-Up und Gesicht ab.

Fazit:

Ein schöner Trend, den man sicherlich auch nach 20 Jahren bei Betrachtung der Hochzeitsbilder nicht bereut.

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