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Tagebuch einer Braut, die sich traut

Das Iris Porsche Hotel & Restaurant in Mondsee bietet ein exquisites Flair für außergewöhnliche Hochzeitsfeste. Die „Braut, die sich traut“ hat in dem luxuriösen Hideaway ihre Hochzeit gefeiert. Sie erzählt vom romantischen Heiratsantrag ihres Prinzen am Mondsee, von Hochzeitsplanung gemeinsam mit Hoteldirektor Wolfgang Birklbauer bis hin zum Ablauf des schönsten Tages. Ein wunderschönes Tagebuch einer Braut.

„Habt ihr euch das auch gut überlegt?“ fragt Wolfgang Birklbauer und lacht. Mein Verlobter und ich sitzen im Hotel Iris Porsche in Mondsee. Wir haben uns für diesen Ort entschieden, weil wir uns hier schon beim ersten „Reinkommen“ gut gefühlt haben. Das war vor ein paar Monaten, eher zufällig, weil wir gehört haben, dass man hier gut isst. Und es musste ein Ort werden, auf den wir unser ganzes Leben zurückblicken wollen.

Hochzeit. Das sollte der schönste Tag in unserem Leben werden. Und ich gebe zu: Schon als kleines Mädchen habe ich mir bis ins kleinste Detail ausgemalt, wie genau dieser Tag aussehen wird. Das ist gut 20 Jahre her. Der Prinz an meiner Seite, war damals noch eine Mischung aus Barbies Ken und den Schönlingen aus der Disney- Traumfabrik, vor vier Jahren bekam er dann aber nach zahlreichen Froschküssen einen Namen: Maximilian. Ich könnte nicht behaupten, er sei ein Romantiker, eher Pragmatiker – aber für den Heiratsantrag hat er sich etwas Besonderes einfallen lassen. Nur soviel: Es war am Ufer des Mondsees, ein Meer aus Kerzen, überall Blumen.

„Ja wir haben es uns überlegt“, denk ich mir siegessicher. Wolfgang Birklbauer ist uns sofort sympathisch. Er ist nicht nur Direktor des Hotels, er hat, wie er uns erzählt, rund 500 Hochzeiten in Mondsee organisiert und man merkt sofort:
Der Mann kennt sich aus.
Er holt seine Checkliste heraus und macht uns klar: Es gibt nichts, was nicht geht.

„Was ist denn normal?“, will ich wissen. „Normal ist das, was Sie sich wünschen!“
Tandem springen, Oldtimer, Brautstehlen mit zwei Schiffen am See – alles hat er schon gehabt. Ein gutes halbes Jahr ist noch Zeit bis zu unserem Wunschtermin, dem 12.6. Das ist von der Planung ideal, wie wir hören. „Warum es genau der Termin sein soll?“, will Birklbauer wissen.
Es war der Tag, an dem wir uns bei der Geburtstagsfeier meiner besten Freundin kennengelernt haben. Ich, Feuer und Flamme für den gutaussehenden Mann aus Wien, er – naja, sagen wir – weniger begeistert von mir.

Heute sitzen wir hier und planen unsere Hochzeit. Im kleinen, feinen Rahmen. Wolfgang Birklbauer hat alle Adressen. Er erklärt uns, dass wir zunächst den Termin mit Kirche und Standesamt abstimmen sollten. Er stellt viele Fragen und organisiert so ganz nebenbei unser perfektes Trauungswochenende inklusive den Menüvorschlägen, einer Agape vor der Hilfbergkirche und Prangerschützen. „Sie müssen nur den Partner mitbringen, den Rest bekommen Sie hier in Mondsee“, sagt er. Wir haben ihm vertraut. Auch bei Tipps wie „keine Körperlotion an den Oberschenkeln am Tag der Hochzeit, sonst rutschen Strumpfband und Strümpfe“ oder „drei Tage vor der Hochzeit keinen Balsam mehr in die Haare, damit die Steckfrisur hält.“

Der Tag der Tage war perfekt. Während ich die Monate zuvor zitterte, ob alles klappt, war es dann mein Zukünftiger, der schließlich kalte Füße bekam (aber trotzdem Ja sagte.) Die Friseurin kam ins Hotel. Mondsee war als Kulisse wundervoll. Alle sind sehr zuvorkommend und helfen wo sie können. Der Ablauf funktionierte, so wie wir es uns vorgestellt haben. Und Birklbauer fungierte als eine Art Zeremo¬niemeister: Während wir Fotos schossen, kümmerte er sich um die Gäste. Er schaute, wann wer redete und dass alle glücklich und zufrieden waren. Und: als sich meine Schleppe nicht hochbinden ließ, griff er zum Nähzeug, das er wohlwissend den ganzen Tag mit sich mittrug.

Blumen, Friseur, Limousine – die gesamte Abrechnung lief über das Hotel. Das war praktisch – somit ersparten wir uns alle Rennereien und konnten entspannt in die Flitterwochen abhauen. Keine Frage, das war unser Tag, so wie ich ihn mir damals vorgestellt habe. Und wie Birklbauer so schön sagt: „Im Grunde läuft jede Hochzeit gleich ab und doch ist jede ganz anders!“

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