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Was kostet die Welt? Was man in die Traumhochzeit investiert

Über Geld redet man nicht, so heißt es, aber dass das Leben, und vor allem die schönen Dinge darin oft etwas kosten, das ist uns allen wohl leider nur allzu bewusst.

Auch Hochzeiten, die sich ja um die schönste Sache der Welt drehen, die Liebe, sind da – leider – keine Ausnahme.

Wenngleich auch die Liebe zueinander, welche das Brautpaar verbindet, unbezahlbar ist und mit keinem Geld der Welt zu kaufen – ihre Traumhochzeit aber, die ist es. Und daran kommt man nicht vorbei.

Nun ist es aber so, dass man vor dem romantischen Antrag oftmals sehr wenig bis gar keine Vorstellung davon hat, wie tief man für eine Hochzeit –  für DIE Hochzeit – in die Tasche greifen muss. Nicht jedes Mädchen träumt heutzutage schon von Kindesbeinen an von der eigenen Hochzeit, und der Brauch, dass die gesamte Hochzeit von den Eltern der Braut finanziert wird, ist ebenso überholt.

Und seien wir uns ehrlich – ob man nun gerne vor sich hin träumt oder nicht, eine realistische Kostenaufstellung haben die wenigsten von uns im Kopf, wenn es ans Hochzeit planen geht! Das ist auch wirklich nichts Schlimmes, aber durchaus ein Punkt, an dem wir einhaken möchten und allen Heiratswilligen so gut wie möglich eine Hilfestellung bieten wollen!

Ganz am Anfang einer jeden Kostenaufstellung stehen natürlich die persönlichen Wünsche und Vorstellungen des Brautpaares, sowie, zumindest grob umrissen, ein realistisches Budget.

Also gilt es zu überlegen: Was wünschen wir uns, was „sind“ wir, was passt gar nicht? Wo, wie und in welchem Rahmen wollen wir heiraten? Was wollen, und was können wir maximal für unsere Hochzeit ausgeben?

Fragen über Fragen, die es wirklich gut abzuwägen gilt, denn:

Was Hochzeiten anbelangt, kann wirklich günstig gefeiert werden, und nach oben gibt es wirklich keine Grenze.

Möchte man in kleinem Kreise den Bund der Ehe eingehen, nur umgeben von den engsten Freunden und Verwandten? Intim, romantisch und persönlich? Oder möchte man ein legendäres, rauschendes Fest, das allen noch jahrzehntelang in Erinnerung bleiben wird?

Wird kirchlich oder standesamtlich geheiratet, oder beides? Am selben oder an verschiedenen Tagen? Wird in der Heimatstadt/dem Heimatort geheiratet, an einer besonderen Location außerhalb mit Übernachtung für die Gäste, oder gar im Ausland? Wird den halben, den ganzen, oder sogar mehrere Tage lang gefeiert?

Oft ist eine Hochzeit auch ein Fest der Kulturen, und gerade in Zeiten, in denen sich diese so bunt vermischen, kommt es nicht selten vor, dass eine Hochzeit nicht nur Familien, sondern auch Bräuche und Traditionen eint. Während bei uns im deutschsprachigen Raum weitestgehend die kirchlich – standesamtliche Trauung höchstenfalls 2 Tage in Anspruch nimmt, so wird im Osten gern von 3 Tagen bishin zu einer ganzen Woche gefeiert. Sollten Sie in einen Kulturkreis einheiraten, der so feiert, wird Ihre Kostenaufstellung sicher eine andere sein als die von Herr und Frau Mustermann in spe. 🙂

Und weil Bilder ja doch mehr (aus-)sagen als tausend Worte, haben wir als Start- und Basisrichtlinie eine wunderbar aufbereitete, übersichtliche Infografik für sie von smava bereitgestellt bekommen:

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