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Ratgeber Winterhochzeit – Warum sich der Winter ideal eignet

Der Großteil der Paare heiratet in den heißen Sommermonaten. Doch diese Jahreszeit bringt einige Nachteile mit sich. Während die besten Locations bereits Jahre im Voraus ausgebucht sind, leiden die Gäste bei großer Hitze unter den Temperaturen. Dieser Ratgeber zeigt auf, warum sich der Winter perfekt zum Heiraten eignet und was bei der Organisation beachtet werden muss.

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Die weiße Winterlandschaft erfreut sich bei Brautpaaren zunehmender Beliebtheit. Immer mehr trauen sich in den kalten Monaten vor den Altar und entscheiden sich bewusst für das angenehmere Klima und die bessere Planbarkeit. Nicht nur die weißen Panoramen, die symbolisch zum Anlass passen, geben den Ausschlag. Auch die Vorteile, die mit einer Winterhochzeit einhergehen, überzeugen. Insbesondere die Berglandschaften Österreichs sind prädestiniert für romantische Feierlichkeiten. Einige Hotels und Restaurants, welche hoch oben in den Bergen liegen, empfangen Hochzeitsgesellschaften und unterstützen die Paare bei der Organisation. Bei einigen Gastronomen können Brautpaare auch Zusatzleistungen wie Dekoration, musikalische Abendgestaltung oder Make-up direkt vor Ort in Anspruch nehmen. Als Beispiel dient das Hotel Edelweiss in Zürs am Arlberg, welches mit einem umfangreichen Team Hochzeitsfeiern realisiert. Doch egal welche Adresse gewählt wird, der Winter stellt eine hervorragende Kulisse dar. Fotos der besonderen Art sind dem Brautpaar sicher. Um die Vorteile einer Winterhochzeit übersichtlich darzustellen, folgt hier eine Auflistung:

  • Traum-Locations: Sie sind häufig frei, weil die meisten Paare in den warmen Monaten des Jahres heiraten.
  • Terminierung: Auch Pfarrer, DJs, Standesbeamte und Fotografen haben im Winter weitaus weniger Termine in ihrem Kalender stehen, als in der gängigen Hochzeitssaison zwischen Mai und Oktober.
  • Planbarkeit: Keine Überraschungen bezüglich des Wetters. Es ist von vorne herein klar, dass die Feier in Innenräumen veranstaltet wird. Das erleichtert die Organisation.
  • Temperaturen: Viele Sommerhochzeiten gleichen einer schweißtreibenden Angelegenheit. Besonders für Männer in Anzügen kann dies sehr unangenehm werden. Aber auch die Braut in ihrem üppigen Hochzeitskleid leidet je nach Hitze markant. Eine Winterhochzeit lässt die Feier zu einem angenehmen Event avancieren, an dem sich alle wohlfühlen.
  • Make-up: Das Make-up sorgt im Sommer bei Bräuten regelrecht für Kopfzerbrechen. Denn durch die hohen Temperaturen lässt die Optik schnell zu wünschen übrig. Ständiges Nachpudern und Ausbessern ist nötig, um den gewünschten Look zu erhalten. Im Winter muss man sich hierüber kaum Sorgen machen.
  • Romantik: Fackeln, Feuerschalen, Glühweinduft und Co. machen Winterhochzeiten zu einem romantischen Spektakel. Clever inszeniert, lässt sich ein unvergesslicher Tag für alle Beteiligten gestalten. Mit Kerzen und zahlreichen Lichtern wird die Winternacht in eine einladende Partyzone verwandelt, welche mit einer behaglichen Atmosphäre zum Unterhalten, Tanzen und Spaß haben einlädt.
  • Hochzeitsreise: Auch bezüglich der Flitterwochen ergeben sich in den Wintermonaten elementare Vorteile. Reiseziele sind weniger verbucht und dank der Nebensaisontarife lässt sich ordentlich sparen.

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Ideale Locations

Die besondere Stimmung, die von kalten Wintertagen ausgeht, wird bei bestimmten Locations besonders gut eingefangen und inszeniert. Besonders reizend sind Schlösser und Anwesen umgehen von Natur. Aber auch rustikale Blockhäuser und stilvolle Berghütten sind zum Heiraten optimal, solange es zum Stil des Paares passt. Liegt reichlich Schnee wirken derartige Orte wie verwunschene Märchenlandschaften. Auch die damit einhergehende Stille bildet den perfekten Rahmen für eine idyllische Feier umgeben von weißem Schnee. Kombiniert mit Fackelfeuer und einer Eisbar wird der Außenbereich bei den Räumlichkeiten dekorativ gestaltet. Ein Glühwein wird die Gäste wärmen und für beste Laune garantieren. Ein großer Korb voll wärmender Decken sollte bereitstehen, falls draußen Sitzgelegenheiten arrangiert werden. So können es sich Freunde und Verwandte im Freien gemütlich machen und das Ambiente genießen.

Wichtig bei Winterhochzeiten

Damit bei der Winterhochzeit niemand frieren muss, sollte der Tagesablauf clever geplant werden. Beispielsweise wäre es unpassend das Gratulieren nach der Trauung im Freien zu planen. Viele Damen werden Kleider tragen und es draußen nicht lange aushalten. Deshalb sollte man nicht an den üblichen Abläufen von Sommerhochzeiten festhalten, wo es üblich ist den Sektempfang unter freiem Himmel abzuhalten. Stattdessen ist dieser Teil in einen passenden Raum bei Kirche oder Standesamt zu legen. Damit es auf der Tanzfläche und im Speisesaal auf Dauer nicht ungemütlich wird, müssen ausreichend Sauerstoff und eine regelmäßige Lüftung gewährleistet sein. Denn selbst wenn es draußen klirrend kalt ist, können die Temperaturen drin aufgrund der Personenanzahl schnell steigen und ermüdend werden. Heizungen sollten daher nicht zu hoch gedreht werden.

Fazit

Eine Winterhochzeit steht Trauungen in den Sommermonaten in nichts nach. Im Gegenteil – sie können weitaus angenehmer und romantischer werden. Die Organisation gestaltet sich aufgrund der Hochzeitsnebensaison weitaus einfacher. Wer die Location sinnvoll wählt und seine Gäste nicht frieren lässt, darf sich auf ein großartiges Fest in einer atemberaubend schönen Winterlandschaft freuen.

Eine Inspiration ist das folgende Video zu einer Hochzeit, welches ein Paar zeigt, das sich in der verschneiten Steiermark  das Ja-Wort gab.

Bilder Quelle: www.pixabay.com, Bild 1 „Takmeomeo“, Bild 2 „Antranias“

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